Am Tag nach „Pauli Bekehrung“

Deutsche Bischöfe werfen mit Steinen
auf die Lehre der Kirche
und auf Papst Benedikt.

kath.net veröffentlichte gestern einen langen Text vom 14. September 2011, in dem es heißt:

Missbrauchsopfer klagen den Papst in Den Haag an, lautete die Schlagzeile am 13. September 2011. In ihrer 10.000 Seiten starken Klageschrift beschuldigen das Center for Constitutional Rights (CCR) und das Survivors Network of those Abused by Priests (SNAP) den Papst und drei weitere hochrangige Vatikan-Verantwortliche der Tolerierung und Ermöglichung der systematischen und weit Vertuschung von Vergewaltigung und Sexualverbrechen an Kindern in der ganzen Welt. Verbrechen gegen Zehntausende von Opfern, die meisten von ihnen Kinder, seien von Verantwortlichen auf der höchsten Ebene des Vatikans gedeckt worden. Die vier Vatikan-Spitzen seien sowohl durch die Vorgesetztenverantwortlichkeit als auch durch die direkte Vertuschung von Verbrechen“ verantwortlich.

Der Papst in Den Haag wie Milosevic? […] Seit Beginn seines Pontifikats ist Benedikt XVI. damit beschäftigt, den Augiasstall der sexuellen Missbräuche von Klerikern gegenüber Schutzbefohlenen auszumisten. Kein Papst, kein Bischof der Welt hat in diesem Sumpf soviel geleistet wie Benedikt XVI., der der Kirche eine entschiedene Wende aufgeprägt hat. […]

Nachfolgend legt kath.net eine Chronik“ des Kampfes Benedikts XVI. gegen die Geißel des Missbrauchs in der Kirche vor:

HIER – kath.net

Heute sind es nicht nur selbsternannte „Lebensrechtler“, die Benedikt vor den Kadi bringen wollen. Heute wollen deutsche Bischöfe Papst Benedikt XVI. wie einen Kriegsverbrecher im hohen Alter von 95 Jahren vor einen weltlichen Richterstuhl zerren um ihn anzuklagen. Er habe sich erstens nicht erinnert, dass er vor über 40 Jahren an einer Sitzung teilgenommen habe, bei der es um einen Priester ging, der offenbar des sexuellen Missbrauchs bezichtigt wurde. Und zweitens habe der emeritierte Papst als vormaliger Erzbischof von München um diesen Fall und um andere ähnlich gelagerten Fälle gewusst und nicht so durchgegriffen, wie man heute, Jahrzehnte später, durchzugreifen gedenkt.

In meinem Bericht vom 24. Januar notierte ich in Bezug auf die Angriffe von Bischof Dieser aus Aachen:

Dem einfachen Katholiken fällt zu all dem nur das Schriftwort Jesu ein:
„Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.“ (Joh 8,7)

Tatsächlich war ich mit dieser Aussage recht blauäugig. Ein hier ungenannt bleibende hochrangige Persönlichkeit äußerte dazu nur zwei Worte:

„… er wirft!“

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