Rita – die Perle von Cascia – 22. Mai

Hinter dem heute nur noch selten vorkommenden Mädchennamen „Rita“ verbirgt sich deren Namenspatronin, die heilige „Rita von Cascia“. Sie war eine geborene „Margherita Lotti“. Ihr Vater Antonio Lottius und Ihre Mutter Amata nannten sie in der Kurzform dieses Namens und riefen sie nur „Rita“. Die Bedeutung des Namens Margaretha ist „Perle“.

Das Geburtsdatum ist nicht gesichert. Eine Überlieferung nennt das Jahr 1367. Doch Papst Leo XIII. berief sich bei der Heiligsprechung am 24. Mai 1900, weil dieses Datum besser belegt werden konnte, auf das Geburtsjahr 1381.

Die hl. Rita wurde in Cascia (Provinz Perugia) in Mittelitalien geboren. In ihrer Jugend besuchte sie häufig das Kloster der Augustinerinnen sowie die Kirche der Augustiner. Bald verlangte sie danach, sich ganz Gott zu weihen. Die Eltern sahen sich verpflichtet, ihre Tochter versorgen zu müssen und hatten einen Ehepartner für sie ausgewählt. So heiratete Rita und gebar zwei Söhne. Sie war eine liebevolle, treusorgende Mutter und erzog sie in christlichem Geiste. Frühzeitig verlor sie ihren Mann und ihre beiden Söhne. Das Herz blutete ihr, aber sie blieb tapfer.

In Rita erwachte wieder das Verlangen ihrer jungen Jahre, sich ganz Gott zu weihen und ins Kloster zu gehen. Sie wurde mehrmals abgewiesen. Rita wurde dann endlich doch im Jahr 1407 in Cascia in das Kloster der Augustinerinnen aufgenommen.

Rita übernahm gerne alle Arbeiten, die im Kloster anfielen, außerdem betätigte sich Rita als Helferin der Kranken und Notleidenden. So diente sie vierzig Jahre dem Herrn.

Sie betrachtete ständig die Leiden Jesu. Geheimnisvoll bohrte sich in ihre Stirn ein Dorn aus der Dornenkrone.

Rita wurde schwer krank und musste ihre letzten vier Lebensjahre im Bett liegen. Auch hier war sie allen ein Vorbild der Geduld.

Inmitten eines Winters erblühte an einem Rosenstrauch im Garten des Kreuzgangs ihres Klosters „eine lieblich duftende Rose“. Darum werden an ihrem Festtag die „Rita-Rosen“ geweiht.

Rita starb am 22. Mai 1447. Schon an ihrer Bahre sollen die ersten Wunder geschehen sein. Seitdem wird Rita von den Gläubigen angerufen in allen Nöten des Leibes und der Seele. Sie gilt als Helferin in aussichtslosen Anliegen. 1628 wurde sie selig-, 1900 heiliggesprochen.

Auf ihrem Sarg stehen die Worte:
„Sie schenkte sich ihm ganz.“

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Szenen aus einem italienischen Film über das Leben der heiligen Rita von Cascia. Sie werden musikalisch umrahmt von einem Lied der mexikanische Gruppe Jésed. Die sind Texten des heiligen Johannes vom Kreuz nachempfunden.

Allein zu Dir gehöre ich – Solo a ti pertenezco

Solo a ti pertenezco
Solo a ti, solo a ti,
mi amor, solo a ti,
yo te pertenezco

Solo a ti pertenezco, mi Rey,
y a ti yo me ofrezco.
Tu Corazón amante,
me llamas y constante
y en tu dulce morada
ya no deseo nada.

Oh, mi Divino Amante,
visítame constante.
Mi corazón ansía llevarte cada día.
Eres su único amigo
y quiere estar contigo.

Y al amigo que te ama,
pides todo el corazón,
para unirlo en la llama de tu amor.

Allein zu Dir, allein zu Dir,
meine Liebe, allein zu Dir,
zu Dir gehöre ich.

Allein zu Dir gehöre ich, mein König,
und Dir gebe ich mich hin.
Du Herzensliebschaft,
Du rufst mich ohne Unterlass
und in Deiner Wohnung voll Wonne
weile ich wunschlos.

Oh, meine göttliche Liebschaft,
such mich beständig heim.
Mein Herz begehrt, Dich täglich zu tragen.
Du bist sein einziger Freund
und es will mit Dir sein.

Und vom Freund, der Dich liebt,
erbittest Du das ganze Herz,
Dich mit ihm zu verschmelzen im Feuer Deiner Liebe.

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