Wunsch mancher Synodalen

Das Foto einer evangelischen Pastorin in einem Mini-Kleid und mit römischen Kragen sorgt für Reaktionen in „sozialen Netzwerken“.

Die von RTL.hr als „Priesterin“ bezeichnete Melanie Ivančević ist evangelische Pfarrerin. Als solche hätte sie mit ihrem Outfit gegen keine einzige Regel der evangelischen Kirche verstoßen.

Eine „Kollegin“ meinte dazu: „Wir haben das Recht auf persönliche Freiheit in allem, einschließlich Kleidung. Und eine Person fühlt sich in ihrer eigenen Haut am wohlsten, je nachdem, was sie trägt.“

Womöglich ist auf diesem Foto zu sehen, was sich zahlreiche Vertreter des synodalen Weges wünschen – mindestens in Deutschland. Als ersten Schritt würden sie sicher eine Diakonin installieren: im Minikleid, damit auch die Halbwüchsigen und ewig Pubertären etwas zu sehen hätten; aber dann gerne auch im römischen Kragen, damit die Neokonservativen still halten.

Foto: Melanie Ivančević evang. Pfarrerin – screenshot

Quelle: RTL Kroatien 

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Ein Kommentar zu „Wunsch mancher Synodalen

  1. Die NZZ kommentierte neulich, daß der „Synodale Weg“ der Versuch sei, die Katholische Kirche im Mainstream einer postchristlichen Gesellschaft zu halten.
    Da steckt genau das Problem: Die postchristliche Gesellschaft ist nicht mehr christlich. In deren Mainstream hat die Kirche nichts verloren.

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