Viele Berufungen bei indonesischen Trappisten

Das erste in Indonesien gegründete Trappistenkloster „Santa Maria Rawaseneng“ vermeldet am Fest Mariä Himmelfahrt, dass fünf ihrer Mönche die feierliche Profess abgelegt haben.

Das Kloster wurde 1953 von Mönchen der Abtei Koningshoeven (Tilburg, NL) auf der indonesischen Insel Java gegründet. Das Land war bis 1949 eine niederländische Kolonie. „Santa Maria Rawaseneng in Zentraljava gehört zu der Erzdiözese Semarang. 1978 wurde das Priorat in den Rang einer Abtei erhoben. Seit 1987 wurden von Rawaseneng vier weitere Klöster gegründet, wovon sich das vierte noch im Aufbau befindet.

Seit 1995 haben in dieser Abtei mehr als 65 Mönche die feierliche Profess abgelegt. Am diesjährigen Fest Mariä Himmelfahrt kamen fünf weiter Trappisten dazu: Bruder Bonifatius, Bruder Laurentius, Bruder Johannes Paul II., Bruder Romanus und Bruder Johannes XXIII.

Der Trappistenorden heißt offiziell „Orden der Zisterzienser von der strengen Observanz“ (OCSO) und unterscheidet sich vom Zisterzienserorden (OCist) vor allem dadurch, dass sie im allgemeinen keinerlei pastorale Tätigkeiten außerhalb ihres Klosters nachgehen. Während europäische Klöster des Ordens oft betonen, dass sie Zisterzienser seien und keine Trappisten, sind Mönche und Nonnen des Ordens in der früheren Dritten Welt stolz sich Trappisten nennen zu können.

Santa Maria Rawaseneng

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