Praktizierende Homo-Priester nicht akzeptierbar

Vergangene Woche sollte vor dem Kölner Amtsgericht das Strafverfahren gegen zwei Priester, Prof. Dariusz Oko und Prof. Johannes Stöhr, verhandelt werden. Es wurde dann aber um zwei Monate verschoben. Den angeklagten Priestern drohen bei Verurteilung drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsentzug für die Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Aufsatzes, der die Mechanismen aufzeigt, wie homosexuelle Seilschaften in der katholischen Kirche, die Minderjährige und Erwachsene sexuell korrumpieren und ausbeuten.

Angezeigt wurden sie wegen „Volksverhetzung“ von einem katholischen Priester, der sich selbst als homosexuell bekennt und im vergangenen Jahr „Homo-Segnungen“ vornahm, unter anderem in einer Schwulen-Sauna, und der bereits in der Vergangenheit wegen seines Lasters eine unrühmliche Rolle spielte.

Zur Verteidigung von Prof. Oko und Prof. Stöhr wurde eine Petition initiiert, die „Nein zur Zensur des Wortes“ sagt, denn darum geht es: Stimmen, die sich der sich ausbreitenden Homo-Häresie in den Weg stellen, sollen mundtot gemacht werden.

Von Prof. Oko stammt der Begriff Homo-Häresie, um das doppelte Phänomen homosexueller Seilschaften in der Kirche zu benennen, die sich gegenseitig decken und Posten verschaffen und zugleich mehr oder weniger im Verborgenen auf eine Änderung der kirchlichen Lehre zur Homosexualität hinarbeiten.

Die Rede ist vom kirchlichen Zweig der internationalen Homo-Lobby, die seit den 80er Jahren, im Zuge der AIDS-Ausbreitung, zunehmende Unterstützung durch das Establishment und den Mainstream erhält. Vor einigen Jahrzehnte prägte ein anderer Priester den Begriff Pornotheologie, an den in diesem Zusammenhang erinnert werden soll, um zu zeigen, daß die Entwicklung schon länger zurückreicht.

Pornotheologie ist ein Begriff, den Pater Cornelio Fabro, ein Stigmatiner, prägte, um eine bestimmte progressive Strömung zu benennen, von der nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil die katholische Moraltheologie umgestoßen wurde.

Lesen Sie bei katholisches.info den ganzen Text:

Der Siegeszug der Pornotheologie

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Menschen und Politiker

Schon etwas älter. Aber es passt gut in die Zeit, in der wir gerade leben:

Homo politicus.

Eines Tages kam ein Florist zu einem Frisör, um sich seine Haare schneiden zu lassen. Nach dem Haarschnitt wollte er bezahlen, doch der Frisör sagte:
«Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.»
Der Florist war angenehm überrascht und ging aus dem Geschäft.

Als der Frisör am nächsten Morgen das Geschäft öffnen wollte, fand er einen Strauß Rosen vor der Tür. Darin steckte eine Karte mit den Worten: «Herzlichen Dank».

Etwas später betrat ein Bäcker den Laden und ließ sich seine Haare schneiden. Als er bezahlen wollte antwortete der Frisör wieder:
«Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.»
Auch der Bäcker verließ zufrieden das Geschäft. Und als der Frisör am nächsten Morgen aufsperren wollte, fand er einen Sack voll Gebäck vor der Türe mit einer Karte des Dankes darin.

Kurz nach Ladenöffnung betrat ein Politiker das Geschäft. Als auch er nach dem Haarschnitt nach der Rechnung fragte, sagte der Frisör wieder:
«Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.»

Der Politiker war erfreut darüber und verließ das Geschäft.
Als der Frisör am nächsten Morgen zu seinem Geschäft kam, standen 20 Abgeordnete vor der Türe und warteten auf einen Gratishaarschnitt.

Und das, meine Lieben, zeigt euch den Unterschied zwischen der normalen Bevölkerung eines Landes und seinen Politikern.

Das Ende des Atems

Der nachstehende Text wurde am 4. Dezember 2020, dem Höhepunkt der „ersten Welle“ der „Corona-Pandemie“ veröffentlicht. Seither sind mehr als ein Jahr vergangen und soundsoviele „Wellen“ über uns geschwappt. Die meisten Menschen haben sich an das Tragen „ihrer Masken“ gewöhnt, ja, sie sind Teil ihrer selbst geworden. Das Damoklesschwert einer allgemeinen Impfpflicht hängt über den Köpfen jener Menschen, die den „Covid-Impfstoffen“ misstrauen. Die von „ZEITSCHNUR“ veröffentlichten Beiträge sind allesamt lesens- und bedenkenswert. Auch wenn schon einige Zeit vergangen ist: lesen Sie:

Das Ende des Atems

In der gegenwärtigen Krise fällt auf, wie fundamental gegen unseren Atem geschossen wird. Der Atem ist es, der uns in der Natur mit dem Göttlichen verbindet. Es heißt: „Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem („Odem“). So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“ (Gen 2,7)

Die Symbolik der Vorgänge offenbart es, dass ein „Cut“ vorgesehen ist und ein Abschneiden des Menschen von diesem Zusammenhang mit dem Göttlichen: Noch war es bisher trotz allem immer noch der natürliche Atem, der uns mit dem Göttlichen verband und menschlich machte.

Nun stellt man diesen Zusammenhang fundamental in Frage – freilich gegen jede Evidenz und Forschung, gegen alles, was zuvor dazu entdeckt und gedacht wurde:

Erst behauptete man, da sei ein Killervirus unterwegs, das die Menschen „qualvoll ersticken“ lasse, d.h. übersetzt, dass unsere bisherige Verfassung uns nicht mehr trage, am Ende angekommen sei. Der alte Mensch muss qualvoll ersticken. Das ist natürlich real nicht wirklich passiert, aber man hat es proklamiert. Dass jedes Lebensende mit dem „Aushauchen“ verbunden ist, hat man wohlweislich vergessen oder verschwiegen. Das natürlich „Normale“ wurde dramatisiert und zum „Nogo“ erklärt. Besonders lächerlich erschien mir ein Artikel in einer großen Tageszeitung, in der die dramatische Erkrankung eines Ehepaars in der Lebensmitte berichtet wurde. Beide landeten schließlich in einem Berliner Krankenhaus, und die Frau soll am Ersticken gewesen sein. Man habe, so heißt es pathetisch, „ihre Schreie bis weit hinaus auf den Gang gehört“. Und um diese absurde Beschreibung noch zu toppen hieß es weiter: „‚Hilfe, ich ersticke‘, rief sie verzweifelt …“. Ich habe viele Jahrzehnte mit Menschen am Lebensende gearbeitet und viele ihr Leben aushauchen gesehen, ihre Hand gehalten, mit ihnen still gebetet, ihre Lippen befeuchtet, einfach nur am Bett gesessen. Aber ein Erstickender kann gewiss nicht so laut schreien, dass man es noch auf dem Gang hört … Offenbar fällt dem Lektorat dieser Zeitung der ganze Unsinn solcher Relotius-Geschichten gar nicht mehr auf.

Dann hörten wir von George Floyd, dem ein Polizist auf dem Hals stand, bis er starb. In den Medien erfuhren dazu folgendes: „Der bei einem Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis getötete Schwarze George Floyd hat vor seinem Tod mehr als 20-mal „I can’t breathe“ – ich kann nicht atmen – gesagt. Das geht aus jetzt veröffentlichten Transkripten hervor, die von den Körperkameras der vier am Einsatz beteiligten Polizisten stammen. Floyd starb am 25. Mai, nachdem einer der Beamten sein Knie fast neun Minuten auf Floyds Hals presste.“

Eigentümlich, wie sich die Motive überlagern. Ein Aufschrei ging durch die Welt, Empörung wurde geschürt gegen alle, die andere ersticken lassen. Vorerst …

Doch dann nahm die Sache eine mysteriöse Wendung: Obwohl ich bislang weder je erlebt habe, noch so ausgebildet worden bin, dass man hochaltrige Patienten sofort intubiert, weil dies enorme und bekannte Risiken bedeutet, kam ein wogender medialer Schrei nach „Beatmungsmaschinen“ auf, und alle Welt erstarrte und plapperte den Unsinn geradezu schweißgebadet nach. An der Beatmung starben sehr viele, was zu erwarten war. Ich diskutierte damals im April mit einer eigentlich befreundeten Autorin, die mir mit beispielloser Arroganz erklärte, dass das in dieser besonderen Viruslage aber gar nicht anders gehe, nachdem ich meine große Sorge um die Zwangsbeatmeten geäußert hatte, die ja durchaus Fachwissen und langer Berufserfahrung entsprang, während sie nur nachpapageite, was aus den Medien anbrandete. Offenbar setzte sich der Glaube in den Köpfen fest, es sei ein Virus gekommen, geradezu messianisch-pervertiert, das uns zwinge, alles, was bisher galt, umzustülpen und vor allem alles zu vergessen, was wir vorher eigentlich wussten. Einige Monate später erklärte mir dieselbe Autorin in derselben Arroganz, nachdem bekannt geworden war, wie viele Menschen an den Beatmungen gestorben seien und nach wie vor stürben, „das habe man schließlich nicht wissen können“, denn die Lage sei außerordentlich und habe vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Es versteht sich, dass das „Bullshit“ ist, wie man heute neudeutsch sagt. Meine Erinnerung an das Monate zurückliegende Gespräch, in dem ich ihr doch genau das vorhergesagt hatte, was dann kam, weil das eigentlich jeder fachlich etwas geschulte Mensch weiß, wies sie in gesteigerter Arroganz ab und unterstellte mir, ich wolle behaupten, „die Ärzte“ hätten diese Menschen „umgebracht“ und das sei ja ungeheuerlich. So werden Diskurse unmöglich …

Die Beatmungsmaschine steht symbolisch für den Ersatz des natürlichen menschlichen und göttlichen Atems, auch des Geistes, durch eine maschinelle Beseelung.

Dann kam die Maskenpflicht, die objektiv den freien Atem hindert und erstickt. Sie ist medizinisch sinnfrei und gefährlich. Das Jammern der Kinder, die sagen „I can’t breathe!“ wird überhört. Der gewalttätige Druck, der auf Lungenkranke, Herzkranke oder traumatisierte Menschen ausgeübt wird, die keine Sekunde mit einer Maske klarkommen können und sollen, wirkt diabolisch. Es ist gespentisch, wie junge, kräftige Männer in Blockwart-Impetus, moralisch erhöht durch ihr Wächteramt, alte Mütterchen, die unter diesem Folterinstrument (bis letztes Jahr hielten Menschenrechtsorganisationen Masken noch durchaus für solche, wenn sie erzwungen wurden, zB in Guantanomo!!!) Atemnot haben aufgrund ihrer Vorerkrankungen, zusammenscheißen und aus Läden und Verkehrsmitteln werfen. Sie sollen sich nicht so anstellen und nicht ihren Atem überall verteilen, die Aerosole, ist ja widerlich, dass hier jemand einfach so atmen will. Todesfälle durch die Masken werden nach allen Regeln der Kunst als „Fake News“ abgetan. Kollabierende Menschen, wachsende Zahlen an merkwürdigen Pneumonien, Mundinfekte, Zahnschäden und Mund-Nasen-Exantheme aller Art aufgrund der hohen Keim- und Sporenbelastung in den unhygienischen „Alltagsmasken“, Sauerstoffmangel im Gehirn, eine Übersäuerung des Körpers durch die hohe CO2-Konzentration – alles kein Problem und alles Fake. Man muss es nur richtig erklären, dann kann man atmen, ohne zu atmen und hält sich dabei auch noch fit, trainiert die Atemmuskulatur und lernt, mit einem Vielzuviel an CO2 zu gedeihen. Übrigens war doch das CO2 noch letztes Jahr der große Killer, wie kann es jetzt der Joker sein?! Und immer tritt irgendein Dr. Mengele auf, der fachkompetent erklärt, dass es keinerlei fachliche Erkenntnisse über Schädlichkeit von Masken gebe, im Gegenteil, obwohl es zig Studien aus der Vergangeheit gibt, die allesamt negative Ergebnisse zeitigen, ja, sogar die OP-Maske als möglicherweise sinnfrei nahelegen. Aber das war früher. Heute muss man nicht mehr selbst atmen und schon gar nicht frei. Wo kämen wir da hin!

Im „New Normal“ ist alles anders, auf den Kopf gestellt. Wir sollen möglichst nicht mehr selbst und v.a. auf keinen Fall ungehindert und frei atmen. Man erfindet ein Beatmetwerden, sei es durch neuerdings medial angepriesene brandneue Belüftungssysteme, sei es durch Beatmungsmaschinen. Es gibt genügend Wahnsinnige, die im Freien, selbst im Wald, einsam und alleine mit Maske unterwegs sind. Wie war das früher mal? „Geh an die frische Luft, das hält gesund“!? Und „Frei atmet draußen meine Brust/ froh singet stets mein Mund …“ In der Natur ist alles voller Keime, hüte Dich dafür, natürlich zu atmen, das könnte Dein Ende sein … und das Deiner Mitmenschen. „Atmen Sie auf keinen Fall etwas ein, was ein anderer ausgeatmet hat“, schärfte eine Allgemeinmedizinerverbandsvertreterin in Österreich ihren Zuhörern ein. Genau – wie habe ich es nur geschafft, so alt zu werden?! Und apropos singen – das ist derzeit verboten, es sei denn, man singt hinter einer Plexiglaswand und mit mindestens soviel Abstand zum nächsten Menschen, dass der einen nicht mehr hören kann, um es etwas überspitzt zu sagen.

Ein „New Normal“, in dem wir beatmet werden sollen durch Apparate und in unserer menschlichen Anbindung ans Göttliche gedimmt und letztendlich geistig geschwächt werden (alleine der ständige O2-Mangel führt schon dazu!). Man zwingt Schwangere dazu, mit Maske zu gebären. Als ich in der reproduktiven Lebensphase war, übten wir vor unseren Niederkunften eine Atemtechik, um die Geburt zu erleichtern. Welcher Wahn befasst eigentlich eine Gesellschaft, die Gebärenden den Atem abschneidet?! Und ob es dem Kindchen guttut – so what. Ob es unterversorgt wird beim Geburtsvorgang – scheißegal, denn wer Maske trägt, rettet Leben. Bloß: welche Leben? Es geht nicht mehr um das Leben, das wir kennen. Es geht um ein künstliches Leben, das man uns nun verkauft, indem man uns vorher des alten beraubt und erklärt, das sei gut für uns. Atemlos und nackt stehen wir da und fühlen uns solidarisch. Aber mit wem nur? Mit den Oligarchen und obszön Reichen, die uns das antun? Wen wundert es, dass der Fiat Chryssler-Konzern auf die Produktion von Alltagsmasken und Beatmungsgeräten umgestellt hat?! Und einen Vertrag mit Rom deswegen hat?

Neulich rief ich einen Freund an, der ins Krankenhaus musste. Er lag in seinem Bett und klang merkwürdig. Ob er erkältet sei, fragte ich. „Nein, nein, das ist die Maske“, sagte er und rang nach Luft. Immerhin hat der Mann schon einen Herzinfarkt hinter sich. „Aber es geht schon“, beeilte er sich zu sagen. Wir beendeten das Gespräch sehr schnell, weil er wegen Luftmangels nicht mehr sprechen konnte. Aber nachts dürfe er die Maske im selben Bett mit denselben Nachbarn abnehmen. Aha. Wer rettet jetzt noch mal genau welches Leben mit der Maske?

Wir werden schon seit Jahren intentional „besetzt“ durch mediale Ersatz- bzw Leerseelen. Ich habe derzeit bei vielen Mitmenschen das Gefühl, dass sie reagieren wie Besessene, Besetzte. Ich war zB sehr geschockt über das fast dämonisch wirkende Auftreten Prof. Manfred Spitzers beim Corona-Quartett (Servus-TV) vor wenigen Wochen gegen Prof. Homburg und Dr. Konstantina Rösch, die übrigens beide fast nicht zu Wort kamen. Mein Protest-Schreiben an den Sender blieb unbeantwortet. Wie ist es möglich, dass ein intelligenter Mensch so auftritt, so hasserfüllt, bösartig und zugleich sachlich dumm, der es doch aufgrund seiner Bildung sicher besser wissen müsste?

Wenn ich die Orakel der Geldelite recht verstehe, glauben sie allen Ernstes daran, dass die Menschheit transformiert werden müsse, dass eine Verschmelzung von Mensch und Maschine nun alternativlos anstehe und mit starkem Druck auch weltumspannend durchgesetzt werden soll. Der Mensch erreiche dadurch eine „Höherentwicklung“.

Man darf gespannt sein. Aber die Erdrosselung des Atems hat bisher nicht zu einer Höherentwicklung geführt, sondern zu Krankheit, Leid und Tod. Und nun noch eine fahrlässige und neurartige Immuntherapie drauf.

Das kalte Grausen muss jeden vernünftigen und achtsamen Menschen packen. Doch wie viele solche Menschen gibt es noch?

http://zeitschnur.blogspot.com/2020/12/das-ende-des-atems.html

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Die Himmelsvision

Die Himmelsvision des heiligmäßigen Bruders Patricius

(Auszüge aus der Urschrift vom Juni 1939 des damals 70-jährigen Krankenbruders in Bonn)

« … Beim Eintritt in die Ewigkeit werden wir durch GOTTES allmächtiges Wirken plötzlich von aller Blindheit und Ungewissheit erlöst, die in diesem Leben oft sehr groß sind gegen die Freuden des Himmels, die GOTT seinen Lieben bereitet. Alle Freuden dieser Welt sind dagegen nichts als Eitelkeit und endlose Torheit. Kein Menschenverstand kann auch nur den geringsten Teil jener Güter schildern, deren sich die Heiligen in der Anschauung GOTTES erfreuen. Die Glorie auch des kleinsten Heiligen ist unermesslich. Menschliche Erklärungen können dieselben eher verdunkeln und entstellen als erklären. GOTT offenbart sich dort jedem Engel und Heiligen in besonderer Weise nach dem Grad der Seligkeit.

Die Glorie, Würde und Heiligkeit der einzelnen Heiligen übersteigt alle Fassungskraft der Menschen hier auf Erden. Die Gegenstände, Freuden und Herrlichkeiten im Himmel sind so verschieden von denen hier, dass es zwischen ihnen gar keinen Vergleich gibt. Denn die Schönheit, Pracht und Größe ist von allem, was man hier auf Erden findet und sich vorstellen kann, sehr weit entfernt, und niemand kann begreifen, wie groß, schön und erhaben die Belohnungen des Himmels sind. Alle Reichtümer, Freuden und Ehren auf Erden sind dagegen nur Staub und Unreinheit.

Wie ein Fluss am Ende seines Laufes vom Weltmeer empfangen wird, so wird die gerettete Seele am Ende ihres Erdenlebens und ihrer Leiden vom Ozean der Liebe, Schönheit und Herrlichkeit GOTTES empfangen, und alle Mühsale und Leiden werden umgewandelt in ewige Freuden. Wie das Licht der Sonne hier auf Erden notwendig ist und dazu dient, dass wir mit leiblichen Augen die Gegenstände sehen können, so ist das Glorienlicht des Himmels notwendig, dass wir im Himmel die Herrlichkeit GOTTES schauen. Die Bewohner des Himmels schauen in die unergründlichen Abgründe seiner Wesenheit, durchdringen und ergründen sie aber nie. Sie schauen GOTT klar und deutlich, aber nie vollkommen. GOTT gibt ihnen zwar die Möglichkeit einer Steigerung ihrer Erkenntnisse, doch wird sie nie ein Ende erreichen.

Dort liegen alle Probleme der Wissenschaft vor uns gelöst, die tiefsten Geheimnisse der Geschöpfe werden in einem Augenblick erfasst und erkannt. Alle Dinge leuchten mit ungeahnter Klarheit, Pracht und Majestät. Jedes Auge kann ungeblendet in die weiten Himmelsräume und in die Welt der Geister blicken. Eine Disharmonie ist unmöglich.

Dort wird der Glaube schauen, die Hoffnung besitzen. Dort ist kein Dunkel, keine Mühe, sondern ewiges, ungestörtes Glück. Wie Reisende auf hohen Bergen die untenliegenden Landschaften übersehen und bei schärfster Betrachtung immer klarer und deutlicher erkennen, jedoch nie vollständig, so ist es auch im Anschauen der himmlischen Herrlichkeit. In der Herrlichkeit des Himmels sehen wir GOTT, die ganze Schöpfungs- und Menschheitsgeschichte, das Paradies mit seiner Schönheit, das ganze Leben JESU und MARIENS und der Heiligen, das Wirken der GÖTTlichen Vorsehung im Leben der Völker und der einzelnen Menschen.

Dort ist die Erkenntnis der Sternenwelten in ihrer Bedeutung und Wirkung. Dort erkennt und versteht der Geringste in einem Augenblick mehr als alle Gelehrten der Jahrtausende. Dort erkennt und begreift man die Erdteile und Länderpracht, die Geheimnisse und Gesetze der Natur und Erlösung.

Im Himmel sind alle in inniger Liebesgemeinschaft verbunden. Die Milliarden Engel und Heiligen durchschweben in wunderbarer Schönheit die weiten Himmelsräume; dort können wir verkehren mit allen Heiligen und Propheten.

Niemals gab es größere Könige und Fürsten als in der himmlischen Verklärung. Dort wird niemals die liebenswürdige Gesellschaft gestört oder aufgehoben. Dort ist unendlicher Friede, Jubel, Entzücken, Schönheit, herrliche Einheit, Güte und Liebe. Nirgends gibt es eine entzückendere Sprache, überwältigenderen Gesang oder lieblichere Musik. Milliarden Engel und Heilige von allen Jahrtausenden vereinigen sich zu Chören der Musik und des Gesangs ohne den geringsten Misston. Dort sind die wahrhaft Lebenden, ohne noch den Tod zu fürchten. Blitzschnell erkennt einer den anderen durch und durch. Sie haben alles, wissen alles, was sie nur wünschen können. Da ist jener, der auf Erden dies und jenes war, jenen Namen trug, lebte und wirkte an jenem Ort zu jener Zeit.

Besonders lieben sich nun jene, die erkennen, dass sie sich durch ihre Opfer und Gebete zur Erwerbung der ewigen Seligkeit behilflich waren. Da finden die Eltern ihre früh verstorbenen Kinder und ihre Angehörigen, die frommen Geschwister, einer den anderen in namenloser Glückseligkeit, um nie wieder voneinander getrennt zu werden. Ströme entzückenden Lichtes und Wohlgerüche durchfluten unaufhörlich die heiligen Himmelsräume. Das Ohr hört himmlische Harmonien. Das Auge sieht fortwährend Neues, ungeahnte Schönheiten und wie lange? Ewig ohne Ende. Wie im Anfang, so bleibt es ohne Aufhören, und nach Millionen Jahren stehen wir immer noch am Anfang der Glückseligkeit.

Die Reichtümer, Ehren, Auszeichnungen und Freuden der Auserwählten sind unzerstörbar. Nach den Gesetzen der GÖTTlichen Liebe und Gnade tut hier auf Erden niemand einen Schritt, der ihn nicht seinem ewigen Ziele näher brächte. Durch den Trunk kalten Wassers, einem Armen gereicht, erhält jeder neues Anrecht auf himmlischen Lohn. Jedes sanfte, gütige, freundliche Wort wird sofort ins Buch des Lebens eingetragen, erhöht die Gnade ewiger Herrlichkeit. Die hier auf Erden erworbenen Verdienste werden durch Fehler und geringe Sünden nicht vermindert, sondern ihr Schatz bleibt in Sicherheit.

Das Verhältnis und die Liebe der Seligen mit den auf Erden Hinterbliebenen besteht in geheimnisvoller Fortdauer weiter. Möge uns der gütige GOTT in Seiner Gnade erhalten und Seine ewigen Güter schenken durch JESUS und MARIA !»

«Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört
und in keines Menschen Herz gedrungen ist,
das hat GOTT denen bereitet, die IHN lieben» (1 Kor 2,9).

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Die Reduzierung der Weltbevölkerung ist eine Notwendigkeit für die Entwicklung der Welt.

Aus den „PROPHEZEIUNGEN“ des Philosophen Bertrand Russel (1872-1970). Er war Philosoph, Mathematiker, Religionskritiker, Logiker. Lehrer am Trinity College der Universität Cambridge, der London School of Economics, der Harvard University, der Peking-Universität. Sozialist, Atheist, Rationalist, Pazifist. Mitglied der Geheimgesellschaft der Cambridge Apostles. 1950 Nobelpreis für Literatur.

„Bisher hatten Kriege keinen allzu großen Einfluss auf das Bevölkerungswachstum, das auch während des Zweiten Weltkrieges weiter angehalten hat. Vielleicht wäre der bakteriologische Krieg wirksamer. Wenn sich in jeder Generation einmal die schwarze Pest ausbreitete, wären die Überlebenden frei, sich fortzupflanzen, ohne jedoch den Planeten zu stark zu besiedeln. Vielleicht ist diese Sachlage unangenehm, aber wenn schon? Wirklich edle Menschen stehen dem Glück gleichgültig gegenüber, insbesondere dem anderer.“

„Durch die selektive Reproduktion werden die angeborenen Unterschiede zwischen Führern und Geführten allmählich zunehmen, bis sie schließlich zu fast verschiedenen Spezies werden. Eine Revolte des Pöbels wäre genauso undenkbar, wie ein Aufstand der Schafe gegen die Praxis des Verzehrs von Schaffleisch.“

Die Kombination von Ernährung, Injektionen und Verboten wird schon in sehr frühem Alter dazu führen, jene Art von Charakter und jene Art von Überzeugungen z u produzieren, der den Autoritäten erstrebenswert scheint und jede ernsthafte Kritik der Macht würde psychologisch unmöglich werden.“

Die Bevölkerung wird nicht wissen, auf welche Art ihr Überzeugungen eingeimpft werden. Wenn die Technik perfektioniert sein wird, wird jede Regierung, die Gene die gesamte Bevölkerung wirksam und sicher zu kontrollieren, ohne, dass Armee oder Polizei benötigt werden … Die Bildungspropaganda wird mit Hilfe der Regierung innerhalb einer einzigen Generation Ergebnisse erzielen. Es gibt jedoch zwei mächtige Kräfte, die sich einer solchen Politik entgegenstellen: die eine ist die Religion, die andere der Patriotismus … Eine wissenschaftliche Gesellschaft kann nur unter der Führung einer Weltregierung stabil sein.“

Bertrand Russell
in: The Impact of Science and Society – Wissenschaft wandelt das Leben, 1953

zitiert nach:

Priestermönch Savatie Bastovoi.
Der Teufel ist politisch korrekt
Edition Hagia-Sophia
164 Seiten; 16,50 Euro
ISBN: 978-396321025

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Wenn alle untreu werden

Treuebekenntnis inmitten von Furchtsamen und Opportunisten

Im Juli 1943 zelebrierte der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, in der Propsteikirche des westfälischen Wallfahrtsortes Telgte für Wallfahrer ein Pontifikalamt. Ein katholischer Pfadfinder aus der verbotenen Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg hielt in einem Brief fest, was sich nach dem Hochamt vor der Probsteikirche abspielte. Als Galen, so der Pfadfinder, aus der Kirche tritt, „erwartet eine riesige Menschenmenge den Bischof. […] In der Menge werden einige Lieder angestimmt, die die Gefühle aller im Augenblick zum Ausdruck bringen, z. B. ‚Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu, daß immer noch auf Erden für euch ein Fähnlein sei‘,…“

Das erwähnte Treuelied aus dem 19. Jahrhundert stand als beliebtes Gemeinschaftslied in bündischen, studentischen, katholischen, evangelischen Liederbüchern und wurde auch in den Schulen der Weimarer Republik gesungen. So ist es erklärlich, daß die Menschenmenge im Wallfahrtsort Telgte gleich in dieses Lied einstimmen konnten, um es als Zeichen punktueller Unangepaßtheit der Obrigkeit entgegenzuhalten.

Geschrieben hat den Text des Liedes 1814 der preußische Staatsbeamte und patriotische Dichter Max von Schenkendorf (1783–1817). Er verfaßte es als Kontrakfaktur zu dem geistlichen Lied „Wenn alle untreu werden“ von Novalis (Friedrich von Hardenberg).

Das lyrische Ich wendet sich bei Novalis an Christus:

Wenn alle untreu werden,
so bleib ich dir doch treu,
daß Dankbarkeit auf Erden
nicht ausgestorben sei.
Für mich umfing dich Leiden,
vergingst für mich in Schmerz;
drum geb’ ich dir mit Freuden
auf ewig dieses Herz.

Daraus wurde bei Schenkendorf:

Wenn alle untreu werden,
so bleib ich euch doch treu,
daß immer noch auf Erden
für euch ein Fähnlein sei.
Gefährten meiner Jugend,
ihr Bilder bessrer Zeit,
die mich zu Männertugend
und Liebestod geweiht.

(vgl. neue-ordnung)

Nachhören

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Pater Gerhard Winkler +

Der große Kenner des heiligen Bernhard von Clairvaux, DDr. Pater Gerhard Bernhard Winkler OCist, u. a. emeritierter Professor für Kirchengeschichte an der Universität Salzburg, ist 22. September 2021 vom Herrn über Leben und Tod in seinem 91. Lebensjahr in die ewige Heimat abberufen worden.

Requiescat in pace!

Zisterzienser von Wilhering und wird als solcher am Montag, 27. September, um 14 Uhr nach dem Requiem in der Stiftskirche, auf dem Klosterfriedhof beerdigt.

Pater Gerhard Winkler hat vor zwanzig Jahren eine Gesamtausgabe der Werke des hl.
Bernhard von Clairvaux im Verlag Tyrolia vorgelegt.

Band I: Traktate
Band II: Traktate und Briefe 1-180
Band III: Briefe 181-551
Band IV: Sentenzen und Parabeln = vergriffen!
Band V: Predigten über das Hohelied 1-38
Band VI: Predigten über das Hohelied 39-86
Band VII: Predigten zum Kirchenjahr und über den Psalm „Qui habitat“
Band VIII: Predigten zum Kirchenjahr
Band IX: Predigten
Band X: Register

Minimum an Widerstand: selbst nicht mit-lügen

„Die Lüge mag alles überzogen haben, die Lüge mag alles beherrschen, doch im kleinsten Bereich werden wir uns dagegen stemmen: OHNE MEIN MITTUN! […]

Denn wenn die Menschen von der Lüge Abstand nehmen – dann hört sie einfach auf zu existieren. Wie eine ansteckende Krankheit kann sie nur in den Menschen existieren. […].

UNSER WEG: IN NICHTS DIE LÜGE BEWUSST UNTERSTÜTZEN! Erkennen, wo die Grenze der Lüge ist (für jeden sieht sie anders aus) – und dann von dieser lebensgefährlichen Grenze zurücktreten! Nicht die toten Knöchelchen und Schuppen der Ideologie zusammenkleben, nicht den vermoderten Lappen flicken – und wir werden erstaunt sein, wie schnell und hilflos die Lüge abfällt, und was nackt und bloß dastehen soll, wird dann nackt und bloß vor der Welt stehen.“

(Alexander Solschenitzyn: „Lebt nicht mit der Lüge!“)

Mehr dazu bei renovatio.org

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Neue internationale Schule mit einem klaren katholischen Auftrag

Mit dem Gründungsrektor des internationalen Saint Peter’s College in Saint Pierre de Maillé im Westen Frankreichs, wo die Schüler „zur Begegnung mit Christus“ geführt werden sollen, führte die DIE TAGESPOST Dr. Barbara Stühlmeyer ein Interview.

Auf die Frage, welche Rolle das liturgische Leben und der Standort für „Saint Peter’s College“ spielen würden, bekam sie die folgende Antwort:

Der Rhythmus des täglichen Lebens ist durch die Liturgie geprägt. Wir legen nicht nur Lippenbekenntnisse zu einem „katholischen Ethos“ ab. Das heilige Messopfer, bereichert durch den Gregorianischen Gesang ist Quelle und Gipfel unseres Lebens. Innerhalb des Stundenplanes sehen wir Gelegenheiten für das persönliche Gebet, den Täglichen Rosenkranz, Beichte, Anbetung und Segnungen vor.

Wir leben in einer idyllischen Umgebung, um exzellente Lernvoraussetzungen zu schaffen. Wir haben Saint Pierre de Maillé, das mitten in der wundervollen französischen Landschaft gelegen ist, wegen seiner inspirierenden Ruhe in einer Welt voller Lärm gewählt. Die vielen Wanderwege, die Welterbestätten, die Gegenden von außerordentlicher Naturschönheit und der großartige Fluss Gartempe vervollständigen die historische und religiöse Bedeutung unserer kleinen Stadt.“

https://www.stpetersfr.com/

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