Das Sterben des Herrn am Kreuz – 4/14

Die Schauungen der seligen Anna Katharina Emmerick, nach Clemens Brentano.

(…) – Der gekreuzigte Jesus und die Schächer

Nach dem heftigen Stoß des aufgerichteten Kreuzes vergoß das Haupt Jesu, das, mit der Dornenkrone beschwert, heftig erschüttert wurde, reiche Ströme von Blut, und auch von den Händen und Füßen Jesu tropften Ströme seines heiligen Blutes nieder. Die Schergen aber stiegen nun auf Leitern hinan und lösten die Stricke von dem heiligen Leib, mit welchen sie ihn an den Kreuzesstamm gebunden hatten, auf daß er bei dem Aufrichten nicht aus den Nägeln reiße.

Nun drang der durch die ebene Lage und das Schnüren veränderte Blutlauf in der senkrechten Lage in neue Bewegung. Alle Schmerzen wurden neu und ganz betäubend, und Jesus senkte das Haupt auf die Brust und hing wohl sieben Minuten ohnmächtig wie tot. Es war eine kurze Ruhe umher, die Kreuziger waren mit der Teilung der Kleider Jesu beschäftigt, das Posaunengetön vom Tempel verhallte in der Luft.

Alle Anwesenden waren in Grimm und Schmerz erschöpft, und ich sah meinen Jesus, mein Heil, der Welt Heil, unbeweglich wie tot, in Schmerzen ohnmächtig, und schaute ihn an mit Ernst und Schrecken und Mitleid, auch ich war dem Tode nah und glaubte, eher zu sterben als zu leben.

Mein Herz war voll Bitterkeit und Liebe und Leid, mein Haupt war wie wahnsinnig von einem Dornennest von Stacheln umgeben, meine Hände und Füße waren wie Glühöfen von Pein, es rissen und zuckten tausend Blitze unsäglicher Schmerzen durch all meine Adern und Nerven und begegneten sich in allen inneren und äußeren Gliedern meines Leibes und kämpften, wo sie sich begegneten, und wurden eine Quelle neuer Qualen, und alles dieses entsetzliche Leiden war doch lauter Liebe, und alles dieses zuckende Feuer der Schmerzen war doch eine Nacht, in welcher ich jetzt nichts sah als meinen und aller Seelen gekreuzigten Bräutigam, und ich schaute ihn an mit großem Jammer und Trost.

Sein Angesicht mit der furchtbaren Krone, dem Blut, das die Augenhöhlen, die Haare, den Bart und den verschmachtend offenen Mund füllte, war zur Brust gesunken und vermochte auch später wegen des Umfangs der Krone sich nur mit unsäglicher Pein zu erheben. Seine Brust war weit zerspannt und gewaltsam hinaufgerissen, seine Achseln waren hohl und schrecklich ausgedehnt, seine Ellbogen und Handgelenke wie aus den Geweben gezogen, das Blut strömte an den Armen nieder von den weitgerissenen Handwunden. Unter der hinaufgezogenen Brust war eine tiefe Höhle, sein ganzer Unterleib war hohl und schmal, wie hinweggeschwunden.

Gleich den Armen waren die Lenden und Beine des Herrn auf eine entsetzliche Weise wie aus den Gelenken gezogen. Seine Glieder waren so gewaltsam ausgedehnt, alle Muskeln und die zerrissene
Haut so jammervoll gespannt, daß man alle seine Gebeine zählen konnte, das Blut träufelte unter dem furchtbaren Nagel, der seine heiligen Füße durchbohrte, an dem Kreuzstamme nieder, sein ganzer heiliger Leib war mit Wunden, roten Schwielen, Striemen, braunen, blauen und gelben Flecken und Beulen und blutig geschundenen Stellen bedeckt. Die verwundeten Stellen rissen von der heftigen Spannung und ergossen hie und da rotes Blut.

Später ward das Blut bleich und wäßrig und der heilige Leib immer weißer, die Rinden der Wunden fielen ab, und er glich ganz verblutetem Fleische. Trotz aller dieser gewaltiger Entstellung erschien der Leib unseres Herrn am Kreuz unaussprechlich edel und rührend, ja der Sohn Gottes, die ewige, sich in der Zeit opfernde Liebe war schön, rein und heilig in dem zertrümmerten, mit den Sünden aller Menschen beladenen Leib des sterbenden Gotteslammes.

Die Hautfarbe der Heiligen Jungfrau und so auch unseres Herrn war von Natur fein gelblich schimmernd, mit durchscheinendem Rot gemischt.

Durch die Anstrengungen und Reisen in den letzten Jahren waren seine Wangen unter den Augen und seine Nasenknorpel etwas röter gebräunt. Er hatte eine hohe und breite Brust, sie war rein und unbehaart, die Brust des Johannes des Täufers war ganz rot behaart wie ein Fell.

Jesus hatte breite Schultern und starke Armmuskeln, seine Lenden waren auch mit starken, ausgezeichneten Muskeln, seine Knie waren kräftig und stark wie eines Menschen, der viel gewandert und viel kniend gebetet, seine Beine waren lang und mit starken Wadenmuskeln vom vielen Reisen und Bergsteigen. Seine Füße waren sehr schön und stark ausgearbeitet, sie hatten vom vielen barfüßigen Wandeln auf rauhen Wegen starke Schwielen unter den Sohlen. Seine Hände waren schön, mit langen und schönen Fingern, nicht weichlich, aber auch nicht wie eines schwer Handarbeitenden. Sein Hals war nicht kurz, aber stark und muskelig, sein Haupt in einem schönen Verhältnis und nicht zu groß, seine Stirne frei und hoch und das ganze Angesicht ein reines schönes Oval, seine Haare, nicht übermäßig dick, waren rötlichbraun, schlicht gescheitelt hingen sie bis zum Nacken, sein Bart war nicht lang, sondern spitz und auf dem Kinn geteilt.

Jetzt war sein Haar größtenteils ausgerissen und das übrige mit Blut verklebt, sein Leib hatte Wunde an Wunde, seine Brust war wie zerbrochen, man sah hohl unter das Brustgewölbe, sein Leib war weggezogen, die Rippenbeine sahen hie und da durch die zerrissene Haut. Über den hervorstehenden Beckenknochen war sein Leib so dünn ausgespannt, daß er den Kreuzstamm nicht ganz deckte. Das Kreuz war hinten etwas rundlich, vorn flach und an den nötigen Stellen ausgehauen, es war der Kreuzstamm ungefähr ebenso breit wie dick.

Die einzelnen Stücke des Kreuzes waren von verschiedenen Holzfarben, teils braun, teils gelblich, und der Stamm dunkler, wie Holz, das lange im Wasser gelegen ist.

Die Kreuze der Schacher waren roher und standen links und rechts am Rande des Hügels, von Jesu Kreuz so weit entfernt, daß ein Mann durchschreiten konnte. Sie schauten sich etwas an und standen tiefer. Die Schacher beteten und höhnten zu Jesus hinauf, er sprach zu Dismas etwas herab.

Der Anblick der Schacher am Kreuz war schrecklich, besonders des linken, eines grimmigen, berauschten Bösewichts voll Fluch und Hohn. Sie hingen ganz verdreht, zerbrochen, verschwollen und zerschnürt. Ihre Gesichter waren braun und blau, ihre Lippen braun vom Getränk und aufdringenden Blut, ihre Augen geschwollen und rot hervordringend. Sie brüllten und schrien unter den Schnüren scheußlich. Gesmas fluchte und lästerte, die Nägel der angehefteten Querhölzer drückten ihre Köpfe vorwärts, sie zuckten und drehten sich im Schmerz, und trotz der harten Knebelung der Beine arbeitete sich der Fuß des einen in die Höhe, so daß das Knie vorstand.

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Das Sterben des Herrn am Kreuz – 3/14

Die Schauungen der seligen Anna Katharina Emmerick, nach Clemens Brentano.

(…) – Würfeln um die Kleider Jesu

An der Stelle, wo die Schacher außer dem Kreis gelegen, hatten unterdessen die Kreuziger die Kleider Jesu in mehreren Haufen zusammengelegt, um sie unter sich zu verlosen. Der Mantel war oben enger als unten und hatte mehrere Falten, an der Brust war er doppelt und bildete dadurch Taschen.

Sie zerrissen ihn in langen Bahnen und teilten sie; auch den weißen langen Rock, der an der Brust offen war und dort durch Riemen geschlossen wurde, zerrissen sie in Bahnen und teilten ihn; sie teilten auch die Halsbahn, den Gürtel, das Brustskapulier und die Unterleibshülle, die alle von dem Blut des Herrn durchdrungen waren. Weil sie aber über seinen braunen gewirkten Rock uneins wurden, der ihnen durch Zerreißen unnütz geworden wäre, so nahmen sie ein Brett mit Zahlen und bohnenförmige Steine mit Zeichen, die sie bei sich hatten, und warfen mit denselben auf das Brett und verlosten den Rock. Da jedoch nun ein Bote von Leuten, die Nikodemus und Joseph von Arimathäa dazu bestellt hatten, zu ihnen heraufgelaufen kam und sagte, daß sich unten Käufer für die Kleider Jesu befänden, so rafften sie alle die Kleider zusammen, liefen hinab und verkauften sie, und so blieben diese Heiligtümer bei den Christen.

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Das Sterben des Herrn am Kreuz – 2/14

Die Schauungen der seligen Anna Katharina Emmerick, nach Clemens Brentano.

(…) – Kreuzigung der Schächer

Während der Annagelung des Herrn lagen die Schacher, noch mit den Händen an die Querhölzer über den Nacken gebunden, an der östlichen Seite des Kalvarienberges am Weg auf dem Rücken, und es stand eine Wache bei ihnen. Sie waren beide, der Ermordung einer jüdischen reisenden Frau und ihrer Kinder zwischen Jerusalem und Joppe verdächtig, auf einem Schloß jener Gegend, das Pilatus auch manchmal bei Kriegsübungen bewohnte und wo sie wie reiche Kaufleute erschienen, gefangengenommen worden. Sie hatten lange bis zum Beweis und der Verurteilung gesessen. Ich habe das Nähere vergessen.

Der sogenannte linke Schacher war älter und ein großer Bösewicht, er war der Verführer und Meister des Bekehrten. Man nennt sie gewöhnlich Dismas und Gesmas, ich habe die richtigen Namen vergessen, ich will darum den Guten Dismas, den Bösen Gesmas nennen.

Sie waren beide von jenem Räuberhaufen an der ägyptischen Grenze, in dessen Herberge die Heilige Familie mit dem Kinde Jesus auf der Flucht nach Ägypten übernachtet hatte, und Dismas war jener aussätzige Knabe, der in dem Badewasser des Jesuskindes von seiner Mutter auf Anraten Marias gewaschen worden und augenblicklich heil geworden war. Die Barmherzigkeit und der Schutz, den seine Mutter der Heiligen Familie damals gegen ihre Gefährten angedeihen ließ, war durch jene vorbildliche Reinigung belohnt worden, die jetzt bei der Kreuzigung in Erfüllung trat, da er durch das Blut Jesu gereinigt ward.

Dismas war ganz verkommen, er kannte Jesus nicht, doch war er nicht bösartig, und die Geduld des Herrn hatte ihn gerührt. Er sprach hier liegend immer mit seinem Gesellen Gesmas von Jesus. Er sagte:
«Sie gehen schrecklich mit dem Galiläer um; es muß wohl ein ärgeres Übel sein, was er mit seinem neuen Gesetz getan, als unsere Tat, aber er hat eine große Geduld und Macht über alle Menschen.»

Da erwiderte Gesmas:
«Was für eine Macht hat er denn? Ist er so mächtig, wie sie sagen, so könnte er uns allen helfen.»

So und dergleichen redeten sie, und als das Kreuz im Aufrichten war, kamen Schergen und schleppten sie heran mit den Worten, es sei nun die Reihe an ihnen, und man band sie von den Querhölzern und eilte sehr, denn die Sonne war trüb, und es war eine Bewegung in der Natur, als nahe ein Ungewitter.

Die Schergen stellten Leitern an die aufgerichteten Stämme und befestigten die gekrümmten Querhölzer halb eingelassen mit einem Pflock oben an die Stämme. Es wurden nun zwei Leiterstangen an jedes Schächerkreuz gestellt, worauf Henker standen. Unterdessen hatte man ihnen von dem Myrrhenessig zu trinken gegeben, ihnen die offenen, schlechten Wämser ausgetan und zog sie nun an den Armen mit Stricken, die über die Kreuzarme geworfen wurden, hinauf, indem sie unter Schlagen und Prügeln auf Pflöcken, die durch die Stämme in Löcher gesteckt waren, aufstiegen.

An den Querhölzern und dem Stamm waren schon Stricke, ich meine von gedrehtem Bast, angeknüpft. Ihre Arme wurden verdreht über die Querhölzer gebogen und über den Handgelenken und Ellbogen und ebenso über den Knien und Fußknöcheln von den Stricken umschlungen und durch Umdrehen eingesteckter Prügel so gewaltig angeknebelt, daß die Muskeln bluteten und die Knochen krachten. Sie stießen ein furchtbares Gebrüll aus, und der gute Schacher Dismas sagte beim Hinaufsteigen:
«Wäret ihr mit uns umgegangen wie mit dem armen Galiläer, so brauchtet ihr uns nicht mehr da hinaufzuziehen.»

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Das Sterben des Herrn am Kreuz – 1/14

Die Schauungen der seligen Anna Katharina Emmerick, nach Clemens Brentano.

Am 3. Oktober 2004 wurde die Ordensfrau und Mystikerin Anna Katharina Emmerich wegen ihrer heroischen Tugenden in das Verzeichnis der Seligen eingetragen. Sie wurde 1774 in Coesfeld im Münsterland geboren und starb 1824 in Dülmen. Die aus einer einfachen Bauernfamilie stammende Nonne trug die Stigmata. Sie erlitt jeden Freitag die Passion und sah in ihren Visionen viele Ereignisse der biblischen Geschichte.

Ihre Schauungen sind auf uns gekommen nur durch die literarische Komposition des berühmten Schriftstellers Clemens Brentano (1889-1842), der fünf Jahre (1819-1824) Zeuge ihrer besonderen Begnadung war.

Aus den Notizen am Bett der Kranken wurden 16.000 Seiten. Die Mitteilungen der Seligen hat Brentano bearbeitet und zu einem anerkannten Werk der religiösen Literatur gemacht. Aus den Notizen entstanden (mit umfangreichen Zusätzen aus anderen Werken) fünf Bände: „Die Betrachtungen der gottseligen Anna Katharina Emmerich“. Am weitesten verbreitet war der erste Band dieser Reihe: „Das bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi“, im 19. Jahrhundert mit größeren Auflagen als die Werke von Goethe und Schiller.

Die vatikanische Heiligsprechungskongregation erklärte 2004, die Seligsprechung betreffe lediglich die Heiligkeit der Mystikerin des Münsterlandes und gebe kein Urteil über den Wahrheitsgehalt der Bücher von Clemens Brentano ab. Dies ist so dem unaufgeregten Urteil des Katholiken überlassen.

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Aufrichtung des Kreuzes

Nach der Annagelung unseres Herrn zogen sie mit Stricken, die an Ringen hinten am Kreuz befestigt wurden, den oberen Teil des Kreuzes auf den erhöhten Standort und warfen dann diese Stricke über einen jenseits errichteten Querbalken oder Bock, und viele Schergen zogen vermittels dieser Stricke das Kreuz in die Höhe, andere steuerten mit Hakenstöcken an dem Stamm nach und richteten den Fuß in das Joch.

Dann schoben sie den Gipfel des Kreuzes etwas vorwärts, daß es in senkrechte Richtung kam und seine ganze Last mit einem erschütternden Stoß in die Grube niederfuhr. Das Kreuz erzitterte von dem Stoß, Jesus wehklagte laut, die ausgespannte Last des Leibes zog nieder, die Wunden wurden weiter, das Blut rann reichlicher, und die zerschundenen Gebeine stießen sich.

Nun rüttelten sie das Kreuz noch fest und schlugen fünf Keile umher in das Loch, einen vorn, einen zur Rechten, einen zur Linken und zwei an die hintere, etwas runde Seite des Kreuzes.

Es war ein erschreckender und zugleich rührender Eindruck, als unter Hohngeschrei der Schergen und Pharisäer und vieles entfernten Volkes, das ihn nun auch sehen konnte, das Kreuz emporschwankte und erschütternd niederstieß; aber auch fromme, wehklagende Stimmen erhoben sich zu ihm.

Die heiligsten Stimmen der Erde, die jammernde Stimme der Mutter und der Freundinnen und des Freundes und aller, die reinen Herzens waren, begrüßten das am Kreuz erhöhte, ewige, Fleisch gewordene Wort mit rührender Wehklage, und alle Hände der Liebenden streckten sich bang empor, als wollten sie helfen, da der Heiligste der Heiligen, der Bräutigam aller Seelen, lebendig an das Kreuz genagelt, in den Händen der tobenden Sünder emporschwankte.

Als aber das Kreuz mit lautem Hall aufrecht in die Sandgrube hineinsank, trat ein kurzes Schweigen ein; alles schien von einem neuen, nie dagewesenen Gefühl überrascht. Selbst die Hölle fühlte den Stoß des sinkenden Kreuzes mit Schrecken und bäumte sich nochmals in ihren Werkzeugen mit Hohn und Fluch gegen dasselbe; bei den Armen Seelen aber und in der Vorhölle war eine bang harrende Freude. Sie horchten auf jenen Stoß mit sehnsüchtiger Hoffnung, er tönte ihnen wie das Pochen des nahenden Siegers an den Toren der Erlösung.

Das heilige Kreuz stand zum ersten Mal inmitten der Erde aufgerichtet wie ein anderer Baum des Lebens im Paradies, und aus den erweiterten Wunden Jesu tropften vier heilige Ströme auf die Erde nieder, ihren Fluch zu sühnen und sie ihm, dem neuen Adam, zu einem Paradies zu befruchten.

Als unser Heiland an dem Kreuz aufgerichtet stand und das Hohngeschrei auf wenige Minuten durch ein schweigendes Staunen unterbrochen war, schallte der Ton vieler Trompeten und Posaunen vom Tempel herüber und kündete das begonnene Schlachten des Osterlammes, des Vorbildes, an, indem er das Hohn- und Wehgeschrei um das wahre geschlachtete Lamm Gottes mit ahnungsreicher Feierlichkeit unterbrach; und es ward manches harte Herz erschüttert und gedachte der Worte des Täufers:
«Siehe das Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt auf sich genommen hat.»

Der Standort des Kreuzes war etwas über zwei Schuh hoch. Als der Kreuzfuß an der Grube stand, waren die Füße Jesu mannshoch, und als es hineingesunken fest stand, konnten die Freunde die Füße umarmen und küssen. Es war ein schräger Aufweg zu diesem Hügel. Das Angesicht Jesu sah nach Nordwesten.

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