Transplantationsindustrie mit Hilfe Bergoglios?

Was ist eigentlich aus dieser Konferenz geworden?

„Chinas seit langem existierende Praxis der Fehlinformation der internationalen Öffentlichkeit endet nicht vor den Mauern des Vatikans. Nach der Tötung von hunderttausenden von Menschen wegen ihrer Organe in den letzten zwei Jahrzehnten, um eine profitable Transplantationsindustrie zu befeuern, werden chinesische Transplantationsmediziner an der Konferenz zum Thema Organhandel in dieser Woche teilnehmen, die von der Vatican’s Pontifical Academy of Sciences (PAS) organisiert worden ist. Es wird erwartet, dass die Delegation Chinas Transplantationspraxis so darstellen wird, als werde sie „derzeit reformiert“, um auf diese Weise die Unterstützung von Papst Franziskus zu erlangen, die sie dann als Beleg nutzen werden, um ihre vorherige und gegenwärtige Praxis zu beschönigen.“

Quelle – 100Ü_2017-02-06_DAFOH_China

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Vom Wesen des hl. Messopfers (4/18)

3.
Der hl. Thomas von Aquin sagt, es sei ein Gesetz der Natur, dem allmächtigen Gott Sakrifizia oder göttliche Opfer darzubringen, und dass der Mensch von Natur aus, auch ohne besonderes Gebot und Ermahnung, dazu angetrieben werde. Das sehen wir an Abel, Noe, Abraham, Job und den anderen Patriarchen, welche ohne besonderen göttlichen Befehl, aus bloßem Antrieb der Natur göttliche Opfer verrichtet haben. Aber selbst die Heiden haben, angetrieben durch das natürliche Licht ihrer Vernunft, Opfer dargebracht den Götzen, die sie für Götter hielten. Den Israeliten hat Gott es dann im Gesetze ausdrücklich befohlen, dass sie ihm täglich und an allen hohen Festtagen Opfer bringen sollten. Nicht bloß gebot er ihnen, dass sie ihm Lämmer, Schafe, Kälber und Stiere zum Geschenke geben, sondern dass diese durch die geweihten Priester unter bestimmten Gebeten und Zeremonien aufgeopfert werden sollten. Diese mussten unter dem Klang der Posaunen und dem Gesang von Psalmen die Tiere schlachten, ihnen die Haut abziehen, das Blut um den Altar gießen und das Fleisch auf dem Altare verbrennen. Das waren die jüdischen Sakrifizia oder Opfer, durch welche sie Gott dem Allerhöchsten die ihm gebührende Ehre geben und bezeugen wollten, dass Gott der wahre Herrscher über alle Geschöpfe sei.

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Vom Wesen des hl. Messopfers (3/18)

2.
Dass ein solches Sakrifizium Gott allein zukomme, beweist der hl. Augustinus aus dem allgemeinen Gebrauch aller Völker, indem er sagt: „Wer hat jemals dafür gehalten, dass man ein Sakrifizium einem anderen darbringen solle als einzig demjenigen, den man als Gott erkannt hat oder dafür hält?“ Und an einer anderen Stelle: „Der Teufel würde von den Seinigen kein Sakrifizium fordern, wenn er nicht wüsste, dass dieses dem wahren Gott zukäme. Viele große Herren haben wohl andere Dienste, die Gott erwiesen werden, auch für sich gefordert; aber es sind doch wenige gewesen, die verlangt haben, dass man ihnen göttliche Opfer darbringen sollte. Diejenigen aber, welche dies zu verlangen sich erkühnt haben, wollten sich für Götter halten lassen.

Aus diesen Worten des hl. Augustinus kannst du ersehen, das Sakrifizium ist ein göttlicher Dienst der keinem Menschen oder Heiligen oder Engel zukommt.

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Vom Wesen des hl. Messopfers (2/18)

1.b
Das Sakrifizium wird also Gott geheiligt und jedem anderen Gebrauche durchaus entzogen, weswegen bei der Darbringung gewöhnlich eine Zerstörung der Gabe stattfindet. Hierdurch wird angedeutet, dass das alles eigentlich Gott gehört und seiner Herrschaft gänzlich unterworfen ist, auch der Mensch mit allem, was er ist und was er hat. – Daraus kannst du nun abnehmen, dass ein Sakrifizium weit mehr ist als ein Opfer. Deswegen werde ich in diesem Buche das Wort „Sakrifizium“ öfter anstatt des Wortes „Opfer“ gebrauchen, damit du bei Anhörung dieses Wortes daran denkst, dass es sich um jenes vortreffliche Opfer und jenen so hohen Dienst handelt, der allein dem unendlichen Gott, aber keiner einzigen Kreatur gebührt.

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„Synthese des geistlichen Lebens“

Das folgende Gebet stammt von Pater Jean Jacques Olier (1608-1657). Er war Gründer der Kongregation der Sulpizianer und des Priesterseminars St. Sulpice. Der heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort (1673-1716) beschrieb es als eine Synthese des geistlichen Lebens. Es enthält den wahren Geist der Hingabe und Weihe der menschlichen Seele an Jesus durch Maria, und gilt als starkes Mittel der Heiligung.

O Jesu vivens in Maria,
veni et vive in famulis tuis,
in spiritu sanctitatis tuæ,
in plenitudine virtutis tuæ,
in perfectione viarum tuarum,
in veritate virtutum tuarum,
in communione mysteriorum tuorum,
dominare omni adversæ potestati,
in spiritu tuo ad gloriam Patris. Amen.

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Jesus, der Du in Maria lebst,
komm und lebe in Deinen Dienern
(- komm und lebe in mir -)
im Geiste Deiner Heiligkeit,
in der Fülle Deiner Kraft,
in der Echtheit Deiner Tugenden,
in der Vollkommenheit Deiner Wege,
in der Vereinigung mit Deinen Geheimnissen.
Herrsche über jede feindliche Gewalt
durch Deinen Heiligen Geist
zur Verherrlichung des Vaters. Amen.

Es wäre gut, wenn dieses Gebet häufig von uns gebetet würde!

Jean-Jacques OLLIER
Jean-Jacques OLLIER, fondateur de Saint-Sulpice.

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Fest der Erscheinung des Herrn – Epiphanie – 6. Januar

Die Feier der Menschwerdung ist auch mit ihrem Oktavtag,
dem Fest der Beschneidung, noch nicht vollkommen geworden.

Von Tag zu Tag fühlen wir stärker, daß Weihnachten nur ein Anfang ist. Die Menschwerdung allein konnte uns nicht erlösen. Darum finden wir in den liturgischen Texten immer wieder ein Ausschauen nach Kommendem, ein Hindeuten auf Leiden und Auferstehung des Herrn. Ganz erfüllt wird diese Erwartung erst im Osterfest. Aber die Feier des 6. Januar, das Fest der Erscheinung, nimmt in gewisser Weise Passion und Verherrlichung des Herrn schon voraus. Darum ist Epiphanie ehe eigentliche Fülle des Weihnachtsfestes. Schon der griechische Name des Festes sagt uns, daß es ursprünglich ein Fest der Ostchristen war, das der Westen erst später übernommen hat. Die Ostkirche feierte in dem Geburtsfest des Herrn nicht so sehr das bloße historische Faktum der Geburt in Bethlehem als vielmehr die Menschwerdung als göttliches Mysterium, als Epiphanie, das heißt: als Erscheinung des Logos Gottes auf Erden.

So umfaßt das Fest der Epiphanie drei Ereignisse aus dem Leben Jesu, die ihn der Welt als Gott und König offenbaren, drei Theophanien des menschgewordenen Herrn. In den Hymnen und Antiphonen des Breviers werden sie uns genannt:
die Anbetung des neugeborenen Kindes durch die Magier,
die Taufe Jesu im Jordan und
die Hochzeit zu Kana.

Der Stern, das alte Zeichen des Königs (und zugleich des Gottes, denn der König war den Alten ein Sproß der Götter) offenbart den weisen Männern des Orients das arme Kind zu Bethlehem als König und Gott. Der himmlische Vater bezeugt bei der Taufe im Jordan den Menschen Jesus als seinen göttlichen Sohn, und die Gotteskraft steigt sichtbar in Gestalt der Taube auf ihn nieder. Das Weinwunder zu Kana offenbart die göttliche Macht Jesu in der unbeschränkten Herrschaft über die geschaffene Welt.

Zwar tritt in unserer heutigen römischen Meßliturgie die Anbetung der Magier am meisten in den Vordergrund. Aber ein Blick in das Offizium des Tages und in die Liturgie der nachfolgenden Sonntage zeigt uns, daß auch die römische Kirche die beiden anderen Theophanien nicht aus dem Auge verliert, sie ebensosehr als volle Wirklichkeit erlebt und als Wesensbestandteil des Epiphaniefestes betrachtet.

„Siehe, gekommen ist der Herrscher, der Herr! Und das Reich ist in seiner Hand und Macht und Herrschaft!“, verkündet sie feierlich im Eingangslied der Messe. Die erhabene Majestät der Melodie verbindet sich mit den Worten zu unbeschreiblicher Wucht.

Der Herrscher ist da, die Welt strömt ihm zu. Die Lesung aus Isaias malt das Bild. Kein Bild der Geschichte, kein historisches Faktum. Die Verborgenheit der ersten Ankunft Jesu kennt keine Huldigung der Völker vor dem Herrn. Was die Schau des Propheten vor uns aufrollt, ist das Bild der geheimnisvollen Herrschaft über die Geister und Herzen der Menschen, die der verklärte Christus seit seiner Auferstehung ausübt, er, der „Einzige, an dem die Liebe hängt“; ist doch selbst der Haß seiner Hasser jetzt Huldigung.

Aber auch das Bild der Parusie Christi am Weltende leuchtet hier auf. Dann wird die Herrschaft des Herrn ganz offenbar werden. Er wird sich enthüllen als die geheime Macht, die in allem wirkt, als der Einzige, in dessen Hand die Fäden aller Menschengeschicke und Zeiten ruhen.

„Dominator Dominus – der Herrscher, der Herr!“

(Aemiliana Löhr, Das Herrenjahr)

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Vom Wesen des hl. Messopfers (1/18)

1.a
Die hl. Messe wird auf lateinisch Sakrifizium genannt, ein Wort, das sich auf Deutsch in seiner ganzen Bedeutung nicht eigentlich wiedergeben lässt. Wir sagen zwar dafür ein Opfer, aber ein Opfer kann auch viel weniger sein als ein Sakrifizium. Wenn man zum Beispiel ein Stück Geld auf den Altar legt, so ist dieses ein Opfer, und ein solches Opfer ist umso grösser, je grösser die Selbstentäußerung ist, die man bei der Hingabe übt. Das weißt du aus dem Lobe, das der liebe Heiland der Witwe spendete, die von ihrer Armut das opferte, was sie hatte (Mark 12,42ff.). Aber ein Sakrifizium war dies keineswegs, denn das ist etwas viel Größeres und Erhabeneres. In seiner eigentlichen Bedeutung wird nämlich als Sakrifizium bezeichnet eine äußere Gabe, die allein Gott als den Allerhöchsten dargebracht und von einem rechtmäßig verordneten und geweihten Priester auf gewisse bedeutungsvolle Weise konsekriert oder geheiligt wird, zur Anerkennung der höchsten Herrschaft des allmächtigen Gottes über alle Kreaturen.

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