Lieb‘ Jesulein, schick uns doch ein Erdbeben, wenn du kannst!

Gott lässt seiner nicht spotten!

Die größte Zeitung Messinas brachte 1908 in der Ausgabe zum Heiligen Abend einen Leitartikel, in dem alles, was Christen am Weihnachtsfest heilig ist, geschmäht und verspottet wurde. Am Schluss des Artikels stand in fettgedruckten Buchstaben: „Geh Jesulein, zeig uns doch, ob du existierst! Schick uns doch ein Erdbeben, wenn du kannst!“ Diese Gotteslästerung schlug man auch noch an Straßen und Plätzen an. Weder die Polizei, noch der Magistrat schritten dagegen ein.

Am 28. Dezember 1908, morgens um 6 Uhr 23 rissen drei gewaltige Erdstöße die Bewohner aus dem Schlaf. Eine Springflut hob draußen auf dem Meer große Schiffe in die Luft und schleuderte sie wie mit Titanenfaust kilometerweit wieder ins Wasser oder ans Land. Augenzeugen berichteten, dass nur ein einziges Haus das Beben überstanden hat. Brände brachen aus. Was das Beben noch nicht zerstört hatte, wurde durch die Explosion des großen Gaskessels vernichtet. 60000 Menschen kamen bei dieser Katastrophe ums Leben.

Beim Aufräumen des riesigen Trümmerfeldes konnte man noch da und dort an den Hausruinen die gotteslästerlichen Plakate sehen:

Lieb‘ Jesulein, schick uns doch ein Erdbeben, wenn du kannst!

(Quelle: Guido Becker: Unglaublich aber wahr; zitiert aus: Eismann/Wiggers, Vorlesebuch zum kathol. Katechismus Bd. I)

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Gott hat Form angenommen

Und die äußere Gestalt der heiligen Messe muss einem Gefäß gleichen, in das die göttlche Gegenwart einströmen kann – dann erst enthüllt sich das Wesen wahrer Liturgie.

Ein Plädoyer für die Umsetzung des Motu proprio „Summorum Pontificum“ von Benedikt XVI. von Martin Mosebach.

Der ganze Artikel HIER als pdf

VATICAN-MAGAZIN, Heft 8-9, 2017 

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Die Karmelitin – Sr. Teresia Benedicta a Cruce – 9. August

Am 9. August 1942, vor 75 Jahren, wurde sie ermordet
und ward zur Märtyrin für den katholischen Glauben.

Edith Stein, die Jüdin, die zum wahren Glauben konvertierte und Karmelitin wurde und im Kölner Karmel den Namen Sr. Teresia Benedicta a Cruce erhielt, schrieb wohl im Jahr 1942, kurz vor ihrer Deportation in das KZ-Auschwitz, das folgende Gedicht:

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Die Karmelitin

Sie ist eine Seele, dargebracht,
Geopfert für Gottes Ruhm,
Mit ihrem Christus hängt sie am Kreuzespfahl,
Doch wie ist ihr Kalvaria voll Licht!
Da sie das göttliche Opfer geschaut,
Erstrahlt in ihrer Seele ein Licht;
Sie begriff ihren erhabenen Beruf
Und ihr verwundetes Herz rief: Hier bin ich.

Sie ist eine Seele, die im Sturm Er nahm,
Voll des Christ, um Ihn immer zu spenden,
Wie die Jungfrau hat Gott sie erwählt
Tag und Nacht Ihm zu Füßen zu weilen.
In dieser Gefang’nen, seht wohl,
Hört nimmer auf das Gebet;
Ihre Seele ist Beute, in Ketten ganz,
Von Christus reißt nichts mehr sie los.

Eine Seele in Anbetung ist sie,
Ausgeliefert dem göttlichen Tun,
Ihm durch alles hindurch vereint,
In der Höhe das Herz, von göttlichem Feuer entflammt.
Sie fand das Eine, das Nötige,
Gottes Wesen, Liebe um Liebe,
Sie hüllt in ihr Gebet die Welt,
In wahrem Apostolat.

Eine verschlossene Seele ist sie
Den vergänglichen Dingen der Welt;
Aber offen und voller Licht
Zu schaun, was das Auge nicht sieht.
Der göttliche Adler trägt sie ins Licht,
Auf die erhabenen, leuchtenden Gipfel,
Sie zu bergen in des Vaters Haus,
Zu vollenden im Eins mit Gott.

(aus Edith Stein. Geistliche Texte II)

Heilige Karmelitin Teresia Benedicta a Cruce bitte für uns!

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Johannes Maria Vianney – Pfarrer von Ars – 8. August

„Das Priestertum ist die Liebe des Herzens Jesu“

[…] die vom heiligen Pfarrer von Ars gebrauchte Formulierung ruft auch die Erinnerung an das durchbohrte Herz Christi und an die Dornenkrone auf seinem Haupt wach. Folglich gehen die Gedanken zu den unzähligen Situationen des Leidens, in die viele Priester hineingezogen sind, sei es weil sie Anteil nehmen an den menschlichen Erfahrungen von Schmerz in der Vielfalt seiner Ausdrucksformen, sei es weil sie bei denjenigen, denen ihr Dienst gilt, auf Unverständnis stoßen: Wie könnte man die vielen Priester vergessen, die in ihrer Würde verletzt, in ihrer Sendung behindert, manchmal sogar bis hin zum extremen Zeugnis der Hingabe des eigenen Lebens verfolgt werden?

Leider gibt es auch Situationen, die nie genug beklagt werden können, in denen es die Kirche selber ist, die leidet, und zwar wegen der Untreue einiger ihrer Diener.

Die Welt findet dann darin Grund zu Anstoß und Ablehnung. Was in solchen Fällen der Kirche am hilfreichsten sein kann, ist weniger die eigensinnige Aufdeckung der Schwächen ihrer Diener, als vielmehr das erneute und frohe Bewußtsein der Größe des Geschenkes Gottes, das in leuchtender Weise Gestalt angenommen hat in großherzigen Hirten, in von brennender Liebe zu Gott und den Menschen erfüllten Ordensleuten, in erleuchteten und geduldigen geistlichen Führern. In diesem Zusammenhang können die Lehren und die Beispiele des heiligen Johannes Maria Vianney allen einen bedeutsamen Anhaltspunkt bieten: Der Pfarrer von Ars war äußerst demütig, doch er wußte, daß er als Priester ein unermeßliches Geschenk für seine Leute war: ‚Ein guter Hirte, ein Hirte nach dem Herzen Gottes, ist der größte Schatz, den der liebe Gott einer Pfarrei gewähren kann, und eines der wertvollsten Geschenke der göttlichen Barmherzigkeit.‘

SCHREIBEN VON PAPST BENEDIKT XVI.
ZUM BEGINN DES PRIESTERJAHRES
ANLÄSSLICH DES 150. JAHRESTAGES DES „DIES NATALIS“
VON JOHANNES MARIA VIANNEY
Aus dem Vatikan, am 16. Juni 2009

Der Priester geleitet die Menschen auf ihrem Weg zu Gott.

Du zeigst mir den Weg nach Ars,
ich zeige dir den Weg in den Himmel.
(Pfarrer-von-Ars-Denkmal)

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Wieder eine Novizin für das trad. Kloster der Redemptoristinnen in Brasilien

Weltweit wächst das Interesse für die katholische Tradition!
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Wenn die katholische Tradition verboten werden sollte,
führte dies unweigerlich zu einer Kirchenspaltung!

Am 22. Juli 2017 wurde die Postulanten Isabela Prudencio de Souza in das Noviziat des Klosters der Redemptoristinnen in São-Fidélis in Brasilien aufgenommen. Sie erhielt den Ordensnamen „Sóror Maria Aparecida da Santa Cruz“.

Sóror Maria Aparecida da Santa Cruz

In diesem Redemptoristinnenkloster leben die Schwestern nach der außerordentlichen Form des römischen Ritus. Diese Gemeinschaft der Redemptoristinnen wurde in Campos gegründet. Zuständig ist Bischof Fernando Rifan (Apostolische Personaladministratur St. Johannes Maria Vianney).

(In Deutschland leben nach meiner Information lediglich noch drei (!) Redemptoristinnen – im Kloster Püttlingen, Saar – .)

Die Postulantin Isabela Prudêncio de Souza, bevor sie eingekleidet wurde.
Novizin mit einigen Schwestern
Kapelle mit Bischof Rifan

Weitere Fotos der Zeremonie HIER

Mosteiro Redentorista da Santa Face e do Puríssimo e Doloroso Coração de Maria
Igreja de São José
Rua Armando Marques, S/Nº 26
CEP. 28400-000 São Fidélis, RJ
Brasil

Web: http://mredentoristas.xpg.uol.com.br/

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