Stell dir einen Streit vor!

Stell dir einen Streit vor!

Denk dir, dass dein Vater vor dir steht und sagt:

„Ich habe dich gezeugt und aufgezogen, also folge mir und tue mit mir Unrecht und gehorche nicht dem Gesetz Christi!“

Er sagt dies und noch anderes, was wohl ein Mensch sagen mag, der Gott lästert und der im Grunde schon tot ist. Auf der andern Seite aber höre den Heiland, der zu dir sagt:

„Ich habe dich wieder geboren, denn du warst von der Welt zum Tod geboren; ich habe dich befreit, geheilt und erlöst. Ich werde dir Leben schenken, das unvergänglich ist und ewig, das diese Welt übersteigt. Ich werde dir das Antlitz Gottes zeigen, des guten Vaters. Folge mir nach! Ich werde dich zur Ruhe empor führen, wo du jene unaussprechlichen und unbeschreiblichen Güter genießen kannst, die kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, die in keines Menschen Herz gelangt sind. Die Engel sehen sich danach, wenigstens einen Blick auf diese Güter zu werfen, die Gott seinen Heiligen und seinen Kindern, die ihn lieben, bereitet hat. Ich bin dein Ernährer, denn ich gebe mich selbst als Brot, und wer davon isst, der stirbt den Tod nicht mehr. Und täglich gebe ich mich dir als Trank der Unsterblichkeit. Ich bin Lehrer der himmlischen Weisheit. Ich habe den Kampf gegen den Tod für dich geführt, und für dich habe ich den Tod erlitten, den du dir zugezogen hattest durch deine Sünden und durch deinen Unglauben.“

Wenn du nun diese Reden von den beiden Seiten gehört hast,
dann triff die Entscheidung über dich.

Gib deine Stimme für dein Heil ab!

(Aus der Clemens von Alexandrien: Welcher Reiche wird gerettet?)

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Organentnahme bei Hirntod – ein milliardenschwerer Megamarkt

Dass es sich bei Organspenden keineswegs und grundsätzlich um eine Tat chrichtlicher Nächstenliebe handelt wissen schon längst alle, die mit offen Augen und Ohren, vor allem aber mit einem kritischen Geist die gesellschaftlichen Veränderungen beobachten. Inzwischen wird schon nicht mehr von einem „Millionengeschäft“ gesprochen, sondern von einem „milliardenschweren Megamarkt„.

Katholiken steht es nicht nur in diesem Falle gut an, sich zu widersetzen.

Krankenhausleistungen werden in Deutschland im Wesentlichen nach diagnosebezogenen Fallgruppen abgerechnet, sogenannten Diagnosis Related Groups (DRGs). Auch die Bezahlung von Organtransplantationen erfolgt in Anwendung der DRGs.

Bereits die Vergütung für die im Transplantationskrankenhaus vorgenommene eigentliche Transplantationsleistung kann über 100.000,00 Euro betragen.

Beispielsweise sind Lebertransplantationen mit Beatmung unter dem DRG-Schlüssel A01A codiert. Die von den Krankenkassen für diesen Fall gewährte Kostenerstattung beläuft sich im Jahr 2019 bei Normalliegern auf 103.000,00 Euro.

Das dem hirntoten Spender entnommene Organ muss möglichst zeitnah zum Empfänger transportiert werden. Für die Organisation der erforderlichen medizinischen und organisatorischen Schritte einer Organtransplantation ist in Deutschland die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) zuständig.

Die Stiftung nimmt Meldungen möglicher Organspender entgegen und koordiniert die „Gemeinschaftsaufgabe Organspende“. Sie sorgt dafür, dass alle notwendigen medizinischen und organisatorischen Schritte vollzogen werden, damit Organe entnommen, an geeignete Patienten vermittelt und transplantiert werden können.

HIER lesenhttps://www.cashkurs.com/gesellschaft-und-politik/beitrag/organentnahme-bei-hirntod-ein-milliardenschwerer-megamarkt/

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Sieben selige Trappisten

Am 8. Dezember 2018 wurden „19 Märtyrer von Algerien“ seliggesprochen. Unter ihnen sieben Trappisten aus dem Kloster Tibhirine. Sie erlitten am 26./27. März 1996 den Märtyrertod: Christian, Christophe, Paul, Michel, Célestin und Lucas.

„Der Besuch des Klosters von Tibhirine am Tag nach der Seligsprechung war für mich wie ein Besuch in Galiläa, in Nazareth, nach dem Tod und der Auferstehung Jesu. Es ist offensichtlich, dass die sieben seligen Mönche in der bescheidenen und unauffälligen Alltäglichkeit der Selbsthingabe in der klösterlichen Gemeinschaft, im Gebet und in der Gastfreundschaft ihr Leben in die Hand Gottes gegeben haben aus Liebe zu Jesus Christus und zum Heil der Welt.“

Mauro-Giuseppe OCist (Generalabt der Zisterzienser der allgemeinen Observanz)

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Gräber der sieben Trappisten – schlicht hergerichtet.

https://www.moines-tibhirine.org/de/

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Theresienchor“ – Schülerinnen des Theresiengymnasiums-Schönenberg singen in der Kölner Philharmonie und im WDR

Weiteres Ausrufungszeichen der Schule in der Pius-Bruderschaft.

„Es war fantastisch, ergreifend, toll!“ So die vielfache, spontane Rückmeldung von Zuhörern in der Kölner Philharmonie am Nikolaustag, den 6. Dezember 2018. Aber auch diejenigen, die via Livestream übers Internet in aller Welt zugeschaltet waren, hatten ein wundervolles Konzerterlebnis, als der Theresienchor Schönenberg beim Konzert des WDR Rundfunkchors, des WDR Sinfonieorchesters, des Jugendkonzertchors Dortmund sowie sechs Schulchören aus ganz Nordrhein-Westfalen unter der Leitung des britisch-schweizerischen Dirigenten Howard Griffiths seine hellen Stimmen erklingen ließ.

Seit den Herbstferien wurde in der Schule intensiv geprobt. Gloria-Vertonungen aus verschiedenen Jahrhunderten von Vivaldi, Mozart, Rutter, Palmieri und ein Weihnachtslieder-Medley standen auf dem Programm sowie Orchesterstücke von Monteverdi und Britten. Wahrlich keine leichte Kost! Aber die Aussicht auf den Auftritt an prominenter Stelle, das Mitsingen von Vivaldi, Rutter und des Medleys motivierte die Mädchen der 8.-12. Klasse, so dass sie sich in Tutti-, Einzel- und Sonderproben aller Art schnell das ungewohnte Repertoire aneignen konnten.

Am Ende stand noch ein Chor-Coaching eines Sängers vom WDR auf dem Plan. Weil die Schönenbergerinnen tatsächlich die einzigen der beteiligten Schulchöre waren, die in der Lage waren, alle vereinbarten Stücke und Stellen zu singen, wurde vom WDR entschieden, dass unser Chor mit den Profis des WDR Rundfunkchors auf das Podium durfte. Ein außergewöhnlicher Erfolg.

Das Konzert selbst fand im Rahmen der Reihe „Klassik mal anders“ statt, mit dem gezielt Jugendliche für die klassische Musik gewonnen werden sollen. Mit kurzen Video-Einspielungen und eingestreuten Interviews wurde dem Thema „Weihnachten in aller Welt“ nachgegangen. Gegen Ende des anderthalbstündigen Konzerts wurden noch zwei unserer Schülerinnen zu ihren schönsten Weihnachtsmomenten befragt und konnten unsere Schule schön repräsentieren [ab ca. 01:13:00]. Dann stimmten alle, sogar das Publikum in der fast ausverkauften Philharmonie, in die stimmungsvollen Weihnachtslieder ein: „Freue dich, du Christenheit!“

St.-Theresien-Gymnasium-Schönenberg

CD – Gesänge der hl. Theresia von Lisieux

VIDEO – Klassik mal anders: Gloria!

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Aus den 10 Geboten des katholischen Journalismus (TAGESPOST)

5. Habe keine Angst vor Bischofsthronen!

Katholischer Journalismus
steht in einem grundsätzlichen Loyalitätsverhältnis zu Glaube und Kirche.

Es ist nicht seine Aufgabe, die Glaubenslehre in Frage zu stellen.

Ein Pro und Contra
etwa zur Frage, ob Frauen die Priesterweihe empfangen können, kann in einer katholischen Zeitung nicht stattfinden.

Zu eindeutig hat sich die Kirche dazu geäußert.

Der Katholik liebt zudem den Nachfolger Petri und die mit ihm geeinten Bischöfe. Der Kritik entzieht sie das aber nicht. Nicht jede Entscheidung des Papstes ist unfehlbar. Die Kurienreform kann man gut finden oder nicht. Und auch ein Papstinterview kann mal schiefgehen.
Grundsätzlich gilt:
Auch Papst und Bischöfe müssen sich messen lassen
am Glauben und der Sittenlehre der Kirche.

Die heilige Katharina von Siena wusste das.
Kritik wird aber immer von Wohlwollen getragen sein,
sachlich argumentieren und keine schlechten Motive unterstellen, wo sie sich nicht beweisen lassen.

(Tagespost, 23.08.2018)

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