Salve Regina in La Thoronet

Die ehemalige Zisterzienserabtei „Abbaye du Thoronet“ in der Provence (Südfrankreich) gehört zu jenen romanischen Klöstern, die im Zuge der Französischen Revolution ihren ursprünglichen Sinn bis heute verloren haben.

Manchmal kommen Ordensleute vorbei, wie dieser Benediktinermönch.
Alleine singt er das SALVE REGINA

Klosterkirche Thoronet, li. Muttergottesstatue

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Gesucht: ein Ketzerhammer wie der hl. Antonius – 13. Juni

Vom heiligen Antonius von Padua, den Papst Pius XII. 1946 zum Kirchenlehrer ernannte:

„Zur Zeit des Elija riefen die Propheten des Baal und wurden nicht erhört. In unseren Zeiten aber rufen sie und finden Erhörung. Auf die höchste Stufe werden sie gestellt, damit sie umso tiefer fallen.

Früher hatten sie eine demütige Stimme, ein ärmliches Gewand, einen schlichten Körper, ein bleiches Antlitz und, allgemein bekannt, ein ausdauerndes Gebet.

Jetzt aber wettern sie mit Drohungen, schreiten sie mit Mantel und Mitra geschmückt einher, wandeln mit dicken Bäuchen, mit rotem Gesicht, schlafen fast ununterbrochen und beten nie. Käme doch, ja käme doch Elija, packte diese Baalspriester und tötete sie!“

„In unseren Tagen wird der wahre Josef, d.h. Jesus Chrisus, von geschäftstüchtigen Erzbischöfen, Bischöfen und den übrigen Würdenträgern der Kirche verschachert. Sie laufen hin und her, kaufen und verkaufen, verkaufen für Lügen die Wahrheit und unterdrücken das Recht durch Simonie.“

„In seiner Hand hält er eine heuchlerische Waage, weil er anders predigt als er lebt, anders handelt als er es nach außen zeigt. Er verkündigt die Armut, obwohl er habgierig ist. Er predigt die Ehelosigkeit, wenngleich er unkeusch ist. Er lehrt Fasten und Abstinenz, obwohl er gefräßig ist.“

(Vgl. S. Clasen OFM, Lehrer des Evangeliums, Werl 1954)

Heiliger Antonius von Lissabon (Padua)
* in Lissabon am 15. August 1195
† 13. Juni 1231 (Padua)

Antonius-Reliquie (Ex Cute S. Antonii Pad.) im Besitz der Italienischen Kongregation. Minoritenkirche Wien

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HILFE!!! – Katholische Blogger und die Datenschutzgrundverordnung

Am 25. Mai 2018 tritt die „EU-Datenschutz-Grundverordnung“ (EU-DSGVO) in Kraft. Offensichtlich sind damit auch für die katholischen Blogs und ihre Betreiber hohe Anforderungen und Auflagen verbunden. Vermutlich ist nicht nur der Betreiber von TU DOMINE mit all dem neuen Bürokratismus überfordert.

Ernstlich überlege ich darum, alle meine Blogs stillzulegen und abzumelden, denn die Gefahr und das Risiko in irgendwelche Fallen zu tappen und mit ggf. hohen Strafen belegt zu werden, ist einfach zu hoch.

Darum bitte ich und appeliere an jene, die fachlich dazu in der Lage sind, das neue Gesetz zu verstehen und seinen Anforderungen  umzusetzen, den Bloggerkollegen die notwendigen Anwendungshinweise zu geben.  – Vielleicht ist alles nicht so schlimm, aber es könnte schlimm werden.

Bitte helfen wir uns gegenseitig!!!

https://www.datenschutz-grundverordnung.eu/

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Heiliger Papst Pius V. – tritt du auch heute für die Kirche ein!

Am Abend des 7. Januar 1566 ging ein langes und stürmisches Konklave zu Ende. Der Name des erwählten Papstes, Michael Ghislieri, erregte bei den Römern jedoch mehr Unbehagen als Freude; denn an diesen Mann knüpfte sich der Ruf äußerster Strenge und asketischer Weltverachtung. Der Papst selbst sorgte sich nicht um die Volksstimmung. Den ängstlichen Ratgebern und Warnern sagte er mit leisem Lächeln, er hoffe so zu regieren, daß man bei seinem Tode mehr Ursache zu trauern hätte als bei seiner Erhebung.

Bald sah das Volk ihn selbst, wie er die sieben Hauptkirchen zu Fuß und mit wenigen Begleitern besuchte, ein hagerer und kahlköpfiger Mann mit schneeweißem Bart und scharfblickenden Augen, und es hörte, daß dieser Mann einst in seinem Heimatdorf Bosco in Savoyen die Schafe gehütet und auf Kosten eines wohlhabenden Nachbars studiert hatte, daß er mit vierzehn Jahren bei den Dominikanern zu Boghera eingetreten und ohne den Einfluß mächtiger Gönner allein durch seine außergewöhnliche Tüchtgikeit und sein vorbildliches Priestertum vom einfachen Mönch zum Prior, Bischof und endlich zum Kardinal aufgestiegen war. Sagenhafte Erzählungen von seinem Mut und seiner Regeltreue liefen von Mund zu Mund; bald wußte jeder, daß dieser Mann, der jetzt die Weltkirche regierte, nie anders als barfuß und mit dem Rucksack beschwert, ohne Mantel und Hut die heißen Reisfelder der Lombardei und die verschneiten Pässe der Bergamasker Alpen durchwandert hatte, daß er auch jetzt als Papst zuerst die abgelegten Gewänder seiner Vorgänger auftrug und daß er nicht zu bewegen gewesen war, seine Mönchskutte bei der Reise durch das ketzerische Graubünden abzulegen, obwohl er als Kommissar der Inquisition der am meisten gehaßte Mann in allen abgefallenen Landesteilen war.

Solche Proben unerschrockenen Mutes und aufopfernder Selbstlosigkeit verschafften ihm schnell die Achtung der Römer, die sich freilich erst daran gewöhnen mußten, daß die Zeit der Renaissancepäpste mit ihrem äußeren Glanz und den dunklen Schatten des Verfalls vorüber war. Der jetzt den Fischerring trug, hatte nicht den Ehrgeiz, als Kunstmäzen, Diplomat und weltlicher Herrscher in der Geschichte weiterzuleben. Er kannte nur die einer Würde und die eine Verantwortung, Statthalter Christi auf Erden zu sein. Vor ihm galt kein Ansehen der Person; die Ärmsten hatten in allen Audienzen den Vortritt, und er selbst scheute sich nicht, in Gegenwart hochgeborener Herren von seiner niedrigen Abkunft zu sprechen. Luxus, Unsittlichkeit, schmeichlerisches Getue waren dem Papst verhaßt. Die heilige Stätte, wo die Apostelfürsten und viele Tausend Märtyrer gelitten, sollte frei sein von jedem Makel.

Drakonisch streng waren deshalb seine gesetzgeberischen Maßnahmen für Rom und den Kirchenstaat. Das Dirnenunwesen wurde aufs Schärfste verfolgt, der Kornwucher unnachsichtlich bestraft, die bestechlichen Richter abgesetzt. Die weltliche Justiz sparte nicht mit Todesurteilen, die ohne Rücksicht auf Rang und Stand, auf Alter und Geschlecht vollstreckt wurden. Nicht bloß die Irrlehre, auch Unzucht, Okkultismus und Zauberei galten als Kapitalverbrechen, die in schweren Fällen mit dem Beil oder Scheiterhaufen zu sühnen waren. Ein hartes Gerichtsverfahren, dem man jedoch nicht den Vorwurf der Grausamkeit machen kann; denn ein verwildertes, zügellos gewordenes Volk läßt sich nur durch äußerste Strenge zu Gesetz und Sitte zurückführen, und wenn Pius V. jedes Aufflackern des Protestantismus südlich der Alpen mit eiserner Faust unterdrückt hat, so hat er dadurch dem politisch zerklüfteten Italien das letzte einigende Band, die religiöse Einheit, bewahrt und das Land vor den namenlosen Greueln eines Dreißigjährigen Krieges bewahrt.

Was der Papst aber von den Laien forderte, das verlangte er erst recht vom Welt- und Ordensklerus. Er schärfte den Kardinälen ein, daß sie Priester und erst in zweiter Linie Kirchenfürsten seien. Er legte den höchsten Nachdruck auf eine zeitgerechte Ausbildung und eine unermüdliche wissenschaftliche Weiterbildung der Seelsorgegeistlichkeit. Die Reformvorschriften des Trienter Konzils sollten überall in die Tat umgesetzt werden, die Kunst der Katechese und Predigt zu neuem Leben erweckt, der ursprüngliche Geist in den Klöstern aller Orden wiederhergestellt, der Sonntag und die Kirchen heiliggehalten werden.

Die liturgischen Reformen an Meßbuch und Brevier brachte dieser seeleneifrige Papst zum Abschluß. Er selbst war durch sein persönliches Beispiel der beste Wegbereiter der Klerusreform; unter seiner Regierung ähnelte der Vatikan mehr einem Exerzitienhaus als einem Palast; der Hofstaat wurde auf ein Minimum beschränkt; bei Neuernennungen von Kardinälen ließ sich Pius V. nur durch die Charaktereigenschaften und kirchlichen Verdienste der von ihm erwählten leiten. Das ging nicht ohne Einspruch des selbstbewußten Uradels Italiens und der staatlichen Gewalten; aber allen Bitten und Drohungen gegenüber blieb der Papst unerbittlich; selbst der allmächtige Spanierkönig Philipp und das spanische Staatskirchentum mußten sich vor der geistigen Autorität dieses Greises beugen.

Man hat Pius V. wegen seiner starren Haltung oft gescholten, ihm jede politische und diplomatische Fähigkeit abgesprochen, und man tut ihm nicht einmal unrecht damit; denn zeitlebens blieb er in den Dingen dieser Welt ein Mönch, der in unangebrachtem Optimismus am liebsten alle Soldaten des Kirchenstaates entlassen hätte und das Finanzwesen in Unordnung geraden ließ, so daß er später drückende Steuern verhängen mußte; aber in einem Punkt bewies er einen besseren politischen Instinkt als alle übrigen Staatsmänner Europas.

Er erkannte klar den Umfang der Türkengefahr und schweißte mit unsäglicher Mühe die Liga gegen den Halbmond zusammen, die am 7. Oktober 1571 in der Seeschlacht von Lepanto die Türken vernichtend schlug und das Abendland vor dem Einfall der fanatischen Mohammedaner rettete. Wäre Pius nicht gewesen, die europäische Kultur wäre wahrscheinlich an der Zwietracht der christlichen Nationen zugrunde gegangen.

Nur sechs Jahre hat das Pontifikat des Dominikanerpapstes gedauert, sechs Jahre reich an Kämpfen – man braucht nur an die Hugenotten in Frankreich, die aufständischen Niederländer und die Leiden der englischen Katholiken unter den Blutedikten Elisabeths zur erinnern -, und dennoch sind diese Jahre für die Geschichte der Kirche fruchtbarer gewesen als die lange Glanzzeit der Renaissancepäpste; denn an den Namen Pius V. knüpft sich die „Reform der Kirche an Haupt und Gliedern“, die von allen kirchentreuen Männer seit Jahrhunderten gefordert wurde. Seit dieser Heilige auf dem Thron des heiligen Petrus saß, ist es wieder aufwärts gegangen. Im Frühjahr 1572 brach er nach heftigen Beschwerden an völliger Entkräftung zusammen, raffte sich aber noch einmal auf, um zum letzten Male die sieben Hauptkirchen zu besuchen. Mit dieser Wallfahrt beschloß er sein Leben am 1. Mai 1572; sein Fest feiern wir am 5. Mai.

Aus: „Helden und Heilige“ von Hans Hümmeler.

August Kraus (1812–1910) – Pius V. verehrt den Gekreuzigten

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Widersetzen wir uns der Widerspruchsregelung bei der Organspende!

Seit vielen Jahren schreibt Stefan Rehder in „Die Tagespost“ zu den vielfältigen Fragen des Lebensschutzes. Stets bezieht er mutig Stellung zugunsten des Lebens, sei es ungeboren oder geboren, sei es gelegen oder ungelegen. Vor wenigen Tagen erschien von ihm ein Leitartikel in der Tagespost: „Vergesellschaftung des Körpers droht“. Da die Ärzteschaft die Einführung der Widerspruchsregelung bei der Organspende fordere, müsse sich die Politik diesem Ansinnen widersetzen, meint Stefan Rehder.

Wegen der Wichtigkeit dieses Themas, das jeden Menschen an jedem Tag begegnen kann, und wegen der Klarheit seiner Argumente, sei Stefan Rehder’s Text hier ungekürzt wiedergegeben.

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Die seit Monaten andauernde Debatte um den Erhalt oder Wegfall des Werbeverbots für Abtreibungen (§ 219a Strafgesetzbuch) ist noch in vollem Gange, da wirft die nächste bioethische Kontroverse ihre Schatten bereits voraus. Nachdem mehrere medizinische Fachgesellschaften die Einführung der sogenannten Widerspruchsregelung bei der Organspende gefordert haben, hat sich auch der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, im Vorfeld des 121. Deutschen Ärztetages (8.-11. Mai in Erfurt), entsprechend positioniert. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Montgomery: „Ich persönlich halte die Widerspruchsregelung für richtig. Aus medizinischer Sicht, vor allem aber aus Sicht der vielen schwerkranken Patienten auf der Warteliste wäre eine solche Regelung der Idealfall.“

Bei der sogenannten Widerspruchsregelung wird jeder Bürger einmal angeschrieben und gefragt, ob er bereit ist, nach einem diagnostizierten Hirntod seine Organe zu spenden. Wer nicht antwortet, gilt automatisch als Organspender.

Derzeit gilt in Deutschland die sogenannte Entscheidungslösung. Die löste im November 2012 die bis dahin geltende erweiterte Zustimmungsregelung ab, nach welcher nur der als Organspender galt, der sich dazu ausdrücklich bereit erklärte. Lag keine Erklärung vor, wurden die Angehörigen um eine Entscheidung gebeten. Letzteres kann man – aus guten Gründen – für eine Zumutung halten. Denn in der Regel handelt es sich bei den sogenannten Hirntoten um Patienten, die eine derart schwere Schädigung des Hirns erlitten haben, dass sie – vorausgesetzt der Hirntod wurde korrekt diagnostiziert – dem Tode geweiht sind. Noch genauer, um Menschen, die – dank der Fortschritte der Notfallmedizin und insbesondere der künstlichen Beatmung – ihren natürlichen Tod überlebt haben. Anders formuliert: Wer korrekt als hirntot diagnostiziert wurde, hat den „point of no return“ bereits überschritten. Eine Rückkehr in ein bewusstes Leben ist im Stadium eines korrekt diagnostizierten Hirntodes nicht möglich.

Viele setzen daher den Hirntod auch mit dem Tod des Menschen gleich. Das ist zwar insofern zweckmäßig, als sich nämlich die Organe einer echten Leiche, die sämtliche sicheren Todeszeichen aufweist, nicht mehr zur Transplantation eignen, wirft dafür aber eine ganze Reihe ethischer Probleme auf. Und das nicht nur, weil sich die Gleichsetzung des Hirntods mit dem Tod des Menschen nach Ansicht namhafter Fachleute wissenschaftlich nicht hinreichend belegen lässt, sondern auch, weil umstritten ist, ob sich der Hirntod überhaupt mit derselben Zuverlässigkeit korrekt diagnostizieren lässt, wie dies bei anderen Stufen des Komas der Fall ist, von denen der Hirntod nur die letzte ist.

Die Kritiker der Hirntod-Theorie gehen davon aus, dass es sich bei Hirntoten um Sterbende handelt, die zwar dem Tode geweiht sind, letztlich aber auf dem Operationstisch dadurch sterben, dass ihnen Transplantationsmediziner die lebenswichtigen Organe entnehmen.

Ethisch problematisch ist dabei nicht, dass sich jemand – in voller Kenntnis dieser Lage – bereit erklärt, statt im Bett, unter künstlicher Beatmung auf dem OP-Tisch zu sterben, um anderen Patienten ein Weiterleben mit seinen Organen zu ermöglichen. Ethisch problematisch ist vielmehr das Handeln des Arztes in diesem Kontext.

Darf ein Arzt einem Patienten, für den er nichts mehr tun kann, lebenswichtige Organe entnehmen, wenn er weiß, dass er dadurch zu Tode kommt? Kann er sich darauf zurückziehen, dass er seinem Patienten „nur“ Organe entnimmt und der Patient ohnehin bereits verstorben wäre, wenn er nicht künstlich am Leben erhalten würde?

Diese und viele weitere Fragen sind nicht neu. Nur weigert sich die Ärzteschaft – von Einzelnen abgesehen – ihnen nachzugehen und um ihre ergebnisoffene Beantwortung zu ringen. So entsteht kein Vertrauen. Und weil das fehlt, ist die Zahl der Organspender in Deutschland so niedrig wie in kaum einem anderen Land in Europa.

Dass die Ärzteschaft zur Behebung dieses Mangels nun die Widerspruchsregelung eingeführt sehen will, läuft auf die Vergesellschaftung der Organe Sterbender hinaus. Eine Politik, die die Würde des Einzelnen für unantastbar hält, muss sich dem verweigern.

Stefan Rehder, Die Tagespost online, am 25. April 2018

https://www.die-tagespost.de

KAO – Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. – https://initiative-kao.de/aktuell/

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Sr. Consolata, Trappistin in Maria Frieden +

Innerhalb von fünf Wochen tragen die Trappistinnen von Maria Frieden ihre dritte Mitschwester auf den Klosterfriedhof. – Hier und Hier

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Aus Gründen des Datenschutzes
musste der hier zunächst veröffentlichte Beitrag entfernt werden.

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Sr. Consolata Klein
Trappistin in Maria Frieden
geboren am 2.11.1922,
Klostereintritt am 13.4.1958,
Erste Profess am 26.5.1960, Feierliche Profess am 26.5.1964,
gestorben am 15.3.2018.

Sie möge ruhen in Frieden!
RIP

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Heiligstes Herz Jesu,
wir vertrauen auf dich!

 

Abtei Maria Frieden

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