Karmeliten verkaufen ihr Kloster in Bamberg

Die in Bamberg ansässige Deutschen Provinz der beschuhten Karmeliten-O.Carm-, teilt mit, dass sich der Orden „von seinem historischen Kloster“ zurückzieht, zugunsten eines neu zu bauenden Klosters auf einem kleineren Grundstück. Die Karmeliten seien gefordert, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen anzupassen. Offenbar bedarf es dafür solche weitreichenden Entscheidungen.

Der alte „Klosterkomplex, der im Kern noch aus dem 12. Jahrhundert stammt“ sei sanierungsbedürftig. Außerdem sei das Kloster zu groß für die noch 13 dort lebenden Brüder. Die Karmeliten haben in Bamberg eine über 800-jährige Geschichte.

Zentraler Punkt ist der Verkauf des Klosters mit seinen rund 6000 Quadratmetern Nutzfläche an eine Grundstücksentwicklungsgesellschaft. „Im Kaufvertrag sei vereinbart, dass die neue Entwicklung des alten Klosters mit dem Investor abgestimmt wird und man Miteigentümer bleibe. Die Krypta wird Sondereigentum des Ordens, die Kirche würde nicht verkauft. Der Kreuzgang soll der Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

Über die Zukunft des Noch-Klosters gibt es erst vage Pläne. Eine Nutzung als Hotel oder der Umbau zu Wohnungen, könnte sich die Ordensleitung vorstellen. Was aus ihrer Sicht absolut tabu ist, wäre zum Beispiel die Umwidmung in ein Einkaufszentrum.

Beide Seiten haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.

Voraussichtlichen Sanierungskosten des Klosters: mindestens 15 bis 18 Millionen Euro.

Millionen wird auch der Orden in die Hand nehmen müssen: erstens für das neue Klostergebäude und zweitens, um das Gotteshaus statisch zu sanieren. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Ohne das Geld aus dem Verkauf des Klosters wäre man nicht in der Lage, diese Investitionen anzugehen. Zuschüsse und Spenden für die Kirchensanierung benötigt man ebenso.

Quelle: Theresianum_aktuell, 63.2017

Kreuzgang Karmelitenkloster Bamberg
Kloster und Kirche der Karmeliten, Bamberg

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Karmelitinnen – „Carmel Jesus, Mary and Joseph“

Wie man HIER lesen kann, ist am 30. November 2017 die noch nicht 24-jährige Jade Banks in ein Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen (OCD) eingetreten. Doch der Karmel von „Jesus, Maria und Josef“ ist nicht irgendein Karmel. Die Nonnen dieses Klosters folgen gänzlich der Tradition der Kirche und ihrer Liturgie. So wundert es kaum, dass dieses Kloster viele Neueintritte zu verzeichnen hat. Das Kloster ist übervoll besetzt mit 35 Karmelitinnen.

Carmel of Jesus, Mary and Joseph – Voller Chor

Ein Zeugnis können Sie HIER SEHEN und HÖREN.

Carmel of Jesus, Mary and Joseph – Viele weiße Schleier.

Msg. Ronald Gainer, Bischof von Harrisburg in Pennsylvania, ist dankbar für die Präsenz der Karmelitinnen in seiner Diözese und bezeichnet das Kloster der Nonnen als „ein wahres Kraftpaket des Gebets“. Er danke Gott für ihre Anwesenheit und für ihr Zeichen von „Neuheit und Wachstum“ dieser Karmelitinnenkommunität. Es leben hier über dreißig Karmelitinnen, obgleich das Kloster nur etwa 21 Nonnen beherbergen kann. Das Entstehen eines neuen Klosters wird vorbereitet.

Carmel of Jesus, Mary and Joseph
430 Monastery Rd.
Elysburg, PA 17824
http://fairfieldcarmelites.org/

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Exerzitien mit der hl. Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit, Karmelitin

Am 9. November 1906 ist die Karmelitin Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit gestorben. Sie wurde selig- und heiliggesprochen. Ihr Gedenktag wird, besonders in den verschiedenen Zweigen des Karmelitenordens, am 8. November begangen.

Die letzten Worte der jungen, bereits 26-jährig verstorbenen
unbeschuhten Karmelitin aus Dijon,
Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit:
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„Ich gehe zum Licht,
zur Liebe und zum Leben.“

Die karmelitische Webseite „500 Jahre Teresa von Avila“ bringt seit einigen Tagen Aufzeichnungen Sr. Elisabeths von ihren „Letzten Exerzitien“.
Sie sind herzlich eingeladen Sr. Elisabeth auf ihrem kontemplativen Weg zu begleiten!

Mehr zur hl. Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit – HIER

Zwei herzlich empfohlene Bücher:

M. v. Greiffenstein
Die hl. Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit
Alverna-Verlag 2017
258 Seiten. CHF 22.00; Euro 18.40
ISBN 978-3-9524562-9-3

HIER BESTELLEN

Buchbesprechung HIER

 

 

Dom Eugen Vandeur OSB
O mein Gott Dreifaltiger
Sarto-Verlag 2017,
136 Seiten; 8,90€
ISBN: 978-3943858846

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Buchbesprechung HIER

 

 

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Katholische Sozialisation

Bilder aus dem Karmel in Elk in Polen zeigen etwas, das bei uns eher verpönt ist. Während man hierzulande, so ganz aufgeklärt, nichts unternehmen möchte, was die Kinder in ihrer Entwicklung – oder gar religiösen Prägung – beeinflussen könnte, geht man, Gott sei Dank, in Polen noch ganz anders damit um: Kinder müssen frühzeitig an das herangeführt werden, was den Sinn des Lebens ausmacht. Religiöse Prägung ist notwendig und wichtig, sie ist die einfachste Möglichkeit der Evangelisation.

HIER wurde ich aufmerksam gemacht – und HIER gibt es noch mehr schöne Fotos.

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Heilige Therese vom Kinde Jesu und vom Heiligsten Antlitz – 3. Oktober

Therese von Lisieux. Ihr Ordensname lautet
„Thérèse de l’enfant Jesus“ (Therese vom Kinde Jesus);
sie selbst gab ihrem Ordensnamen später noch den Zusatz
„et de la Sainte Face“ (und vom Heiligen Antlitz).

Therese vom Kinde Jesu und vom Heiligsten Antlitz
Therese vom Kinde Jesu und vom Heiligsten Antlitz

Ihre Weihe an das Heilige Antlitz

O anbetungswürdiges Antlitz Jesu!
Da Du geruhtest, gerade unsere Seelen zu erwählen, um Dich ihnen zu schenken, kommen wir, sie Dir zu weihen. Wir vermeinen zu hören, wie Du, o Jesus, zu uns sprichst: „Tut Mir auf, meine Schwestern, meine vielgeliebten Bräute, denn mein Antlitz ist bedeckt mit Tau und meine Haare vom Sprühtau der Nacht.“
Unsere Seelen verstehen Deine Sprache der Liebe; wir wollen Dein sanftes Antlitz trocknen und Dich trösten, wenn die Bösen Dich vergessen. Ihren Augen bist Du noch wie verhüllt. Du bist verachtet, sie schätzen Dich nicht.

O Antlitz, schöner als die Lilien und Rosen des Frühlings!
Unseren Augen bis Du nicht verborgen. Die Tränen, die Deinen göttlichen Blick verschleiern, scheinen uns kostbare Diamanten, die wir sammeln wollen, um mit ihrem unendlichen Wert die Seelen unserer Brüder zu erkaufen. Aus Deinem verehrungswürdigen Mund haben wir die Liebesklage vernommen. Wir haben begriffen: Der Durst, der Dich verzehrt, ist ein Durst nach Liebe, und um ihn zu stillen, möchten wir unendliche Liebe besitzen.

Vielgeliebter Bräutigam unserer Seelen!
Hätten wir die Liebe aller Herzen, so wäre all diese Liebe für Dich. Wohlan, schenke uns diese Liebe und komm. Deinen Durst zu stillen in Deinen kleinen Bräuten.

Seelen, Herr, wir brauchen Seelen!
Vor allem Apostel- und Märtyrerseelen, damit wir durch sie die Menge der armen Sünder mit Deiner Liebe entflammen. O anbetungswürdiges Antlitz, wir können diese Gnade von Dir erlangen! Unsere Verbannung an den Flüssen Babylons vergessend, singen wir Deinen Ohren die süßesten Melodien. Und wir singen unsere Lieder nicht auf fremder Erde, weil Du die wahre, die einzige Heimat unserer Seelen bist.

O geliebtes Antlitz Jesu!
In Erwartung des Tages der Ewigkeit, an dem wir Deine unendliche Glorie schauen werden, ist unser einziger Wunsch, Deine göttlichen Augen zu erfreuen, indem auch wir unser Gesicht verbergen, dass hienieden niemand uns kenne.

Dein verschleierter Blick ist unser Himmel, o Jesus!

Therese im Klostergarten von Lisieux, Juli 1896
Therese im Klostergarten von Lisieux, Juli 1896