Pornosucht – In 21 Tagen frei von der Abhängigkeit?

Am vergangenen 9. September veröffentlichte CNAdeutsch den nachstehenden Bericht. Darin ist eine Zahl erschütternd und weist hin auf den Umfang eines riesigen Problems:

„2,4 Millionen Besucher pro Stunde verzeichnet die Webseite eines der größten Anbieter pornographischer Inhalte.“

Da es sich dabei NUR um EINEN der vielen Anbieter pornographischer Webseiten handelt, muss die tatsächliche Zahl weitaus größer sein.

Warum werden diese Webseiten nicht gesperrt?
Warum wird in Deutschland über Missbrauch gejammert?

Die Politik will sorgen, dass Hass- und sog. „rechte“ Kommentare aus den sog. sozialen Netzwerken verschwinden, sogar gelöscht werden sollen. Die wichtigste Vorstufe dafür, aber auch für tatsächlich reale Übergriffe jedweder Art von Menschenverachtenden Maßnahmen, wird vorher erreicht. Es ist die intellektuelle Beschäftigung mit einer bestimmten Materie. Dabei sind bildliche Inhalte am einprägsamsten. Alle Fachleute wissen das. Und doch geschieht nichts! Pornographie beginnt bereits dort wo eine schlüpfrige Sprache gesprochen wird. Hier denke ich besonders auch an die Leitmedien, die sich davon nicht frei sprechen können. Pornographie beginnt dort, wo Lehrinhalte bar jeder vernünftigen moralischen Lehre, den Schulkindern aufoktroyiert werden. Pornographie beginnt auch da, wo Nacktheit als so normal dargestellt wird, dass diejenigen ausgegrenzt werden, die sich dem entgegenstellen. Hier noch weitere Beispiele aufzuführen, wäre ein leichtes. …

Warum wird Pornographie nicht verboten und aus dem Internet verbannt?

„Entgiftungsprogramm“ gegen Pornosucht: In 21 Tagen frei von der Abhängigkeit?

Ein neues Online-Programm zur Überwindung der Pornografiesucht bietet ein 21-tägiges „Entgiftungsprogramm“ an. Es steht auf Englisch und Spanisch für einen begrenzten Zeitraum kostenlos zur Verfügung.

Es handelt sich um „Strive“, ein Programm, das von den „Cardinal Studios“ entwickelt wurde. Laut Angaben auf deren Website habe das Programm bereits rund6.000 Menschen geholfen, ihr Leben „auf eine Weise zu verändern, wie sie es nie für möglich gehalten hätten“ und von der Pornografie loszukommen, die als „stille Epidemie, die Familien zerstört“ bezeichnet wird.

Die Entwickler von „Strive“, Chris Cope (Eigentümer und Creative Director der Cardinal Studios) und Matt Fradd, ein katholischer Autor und Redner, der selbst von der Pornografie losgekommen ist, stellen ein Programm aus einer Reihe von Videos, schriftlichen Inhalten und Aufgaben vor, die „den Menschen helfen, zu verstehen, warum sie Pornos ansehen, warum sie sich davon befreien müssen und wie sie das schaffen können.“

„Es ist keine Wunderwaffe, aber ein hochwirksames Mittel, das die Menschen mit dem nötigen Wissen, den Werkzeugen und der Verantwortung ausstattet, die sie benötigen, um aus der Pornografie herauszukommen und das Leben zu beginnen, zu dem Gott sie beruft“, heißt es im Programm.

Chris Cope sagte gegenüber dem National Catholic Register, dass sich seit dem Start des Programms im März 2019 täglich ungefähr 100 Menschen anmelden.

Zudem erklärte er, dass etwa 40 Erzdiözesen und Diözesen der Vereinigten Staaten mehr als 125.000 Flyer mit Informationen zu „Strive“ bestellt hätten, damit die Priester sie den Leuten bei der Beichte oder bei der Eheberatung mitgeben können.

„Die Priester sind begeistert davon, weil sie den jungen Menschen einen Plan mitgeben können, mit dem sie noch am gleichen Tag beginnen und so einen Weg zur Überwindung der Sucht einschlagen“, so Cope.

Fradd, Autor von The Porn Myth: Exposing the Reality Behind the Fantasy of Pornography (Der Porno-Mythos: Die Realität hinter den Phantasien der Pornografie enttarnen), erklärte, das Programm verfolge einen „Leib-Seele-Ansatz“, der die emotionale, psychologische, neurologische und spirituelle Ebene miteinbeziehe.

„Diese Ebenen widersprechen sich nicht. Oft versuchen Menschen, die Sucht zu überwinden, indem sie sich auf das Psychische oder das Spirituelle konzentrieren. Sie versuchen, zum Beispiel, mehr zu beten oder so. Es ist eine gute Idee, zu beten, aber hier braucht es mehrere Dinge“, so Fradd.

Cope betonte seinerseits, dass „Strive“ den Menschen helfe, zu verstehen, was die emotionalen Auslöser sind, die sie zur Pornografie führen und wie sie mit den technischen Geräten umgehen sollen.“

Im Rahmen des Programms wird den Teilnehmern beispielsweise empfohlen, auf ihren Geräten einen Filter anzubringen. Es wird ihnen eine kostenlose Testversion von Covenant Eyes angeboten, einem Internetdienst, der die Bildschirmaktivitäten überwacht, analysiert und verarbeitet und dem Benutzer einen Bericht sendet – ebenso einem Eingeweihten, der ihm bei der Suchtüberwindung helfen will.

Die Teilnehmer am Programm können anonym bleiben, wenn sie in der Internet-Gemeinschaft interagieren. Es wird jedoch empfohlen, dass jeder Teilnehmer eine Beziehung zu einem zuverlässigen Mitglied aufbaut und auch ihm gegenüber Verantwortung übernimmt.

„Matt sagt in dem Programm sehr deutlich: Wenn du nicht bereit bist, das jemandem anderem zu offenbaren, wirst du scheitern. Die meisten Menschen suchen sich jemanden in ihrem Leben, mit dem sie die eigenen Kämpfe teilen können. Einen Freund, einen Priester, einen geistlichen Leiter. Aber wenn sie niemanden haben, den sie fragen können, dann können sie sich mit jemandem in der Online-Community verbünden“, erläuterte Cope.

An jedem der 21 Tage sehen die Teilnehmer von „Strive“ ein kurzes Video, das ihnen eine besondere Herausforderung bietet. In einem Video erzählt beispielsweise eine ehemalige Porno-Darstellerin, wie sie von der Filmindustrie angezogen wurde, ohne es zu merken, und dann zehn Jahre darin hängenblieb.

Cope erklärte, man habe die Dauer von 21 Tagen für das Programm ausgewählt, weil dies genügend Zeit sei, um die hauptsächlichen Themen abzudecken und in sich die Teilnehmer in diesem Zeitraum konzentrieren und eine wesentliche Veränderung sehen können. Zudem meinte er: Wir glauben, 21 Tage sind eine gute Zeitspanne, in der die Männer sich engagieren können, ohne überfordert zu werden.“

Seit dem Beginn von „Strive“ haben die Teilnehmer mehr als 14.000 Kommentare in der Online-Community des Programms veröffentlicht.

„Die Jungen Männer sagen sehr oft:´Genau das habe ich gebraucht´“, so Cope.

Fradd berichtete, dass nach einem Vortrag, den er kürzlich vor jungen Erwachsenen in der Erzdiözese New York hielt, mehrere Menschen auf ihn zugekommen seien, um ihm zu sagen, dass sie am Kurs teilnehmen würden und dass er ihnen geholfen hätte.“

„Einige erzählten, sie hätten, seit sie mit „Strive“ angefangen haben, keinen Porno mehr angesehen. Andere haben es schon getan, aber sie sagten, sie würden eine neue Art von Mut verspüren und sie würden wissen, dass sie nicht Sklaven dieser Sucht sein müssen“ sagte er.

Einer – Max genannt – erklärte, dass das Programm ihm half, seine Sucht auf eine andere Art und Weise zu sehen.

„Ehrlich gesagt hat es mir geholfen, mich weniger zu schämen und zu erkennen, dass es mehr Menschen gibt, die damit kämpfen, als ich gedacht hätte. Es hat mir auch geholfen zu sehen, dass viele der natürlichen Sehnsüchte, die damit verbunden sind, nicht schlecht sind. Es hat mir geholfen, einen Plan zu haben“, unterstrich er gegenüber dem Register.

Am Ende erklärte er, er würde weit weniger oft gegen die Pornografie kämpfen müssen und er hätte auch weniger Versuchungen.

Link zur Website des Programms „Strive“. – https://www.cardinalstudios.org/strive

Dieser Bericht erschien zuerst bei ACI Prensa, der spanischsprachigen Schwesteragentur von CNA Deutsch. Übersetzt von Susanne Finner und redigiert aus dem spanischen Original.

Von CNA Deutsch/EWTN News am 9. September 2019

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Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in Salzburg am 25.07.2019

Etwa 100 Menschen nahmen am Donnerstag, den 25.07.2019, an dem Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ teil.

Wie immer bei sochen Anlässen, wurden auch diesmal wieder massive Störaktionen von sogenannten „linken Lebensrechtsgegner“ durchgeführt. Ihre Sprache enttarnt sie allerdings nicht nur als Gegner des Lebensrechtes der Ungeborenen. Vielmehr, man erkennt sie als intolerante Menschenhasser, und Gegner des Rechtsstaates. Dieser jedoch hat kaum etwas unternommen…

Hier einige Sprüche, die von diesen Menschen ausgeschrien wurden und die auf sie selbst zurückfallen:

„Österreich Bullenstaat,
wir haben Dich zum Kotzen satt“

„Masturbation
statt Kommunion“

„Gegen jeden Fundamentalismus,
nieder mit Jesus,
für den Feminismus“

„Wir bleiben unserem Motto treu,
queer, pervers und arbeitsscheu“

„Ehe, Küche, Vaterland,
unsere Antwort Widerstand“

VIDEO vom Gebetszug

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„Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht?“

Wie oft habe ich mir diese Frage schon gestellt. Doch im konkreten Fall wird sie vom SZ-Autor Sebastian Herrmann in seinem unter der Rubrik „Psychologie“ erschienen Beitrag „Die Scheinriesen“ formuliert:

Meinungsmacht lässt sich mit geringem Aufwand vorgaukeln, und die Menschen lassen sich zuverlässig davon beeindrucken. Auf diese Weise werden Verschwörungstheorien und Fake News verbreitet oder öffentliche Debatten in eine Richtung manipuliert.

Von Sebastian Herrmann

Es kann vorkommen, dass einen in Konferenzen Einsamkeitsgefühle beschleichen. Da sitzt man mit Menschen in großer Runde, die man teils gut kennt und schätzt, und doch taucht die Frage auf: Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht? Mit den Wortbeiträgen wächst das Befremden. Es geht um ein Thema, das Leidenschaften weckt, und jeder Vorredner steigert die Hemmung, sich selbst zu exponieren und der Einigkeit in die Beine zu grätschen. Erst in anschließenden Einzelgesprächen offenbaren sich andere stumme Teilnehmer, berichten von ihrer gefühlten Einsamkeit und sagen, dass auch sie das anders sehen. Der laute Konsens der Runde entpuppt sich als Illusion, die stille Mehrheit hat nur den Mund nicht aufbekommen.

Die Wortbeiträge der zornigen Scheinriesen beeinflussen dennoch die eigene Haltung. Psychologen um Sami Yousif und Rosie Aboody von der Yale University berichten gerade im Fachmagazin Psychological Science, dass ein falscher Konsens selbst dann Überzeugungskraft hat, wenn Menschen um dessen trügerisches Fundament wissen. Darauf weisen Ergebnisse hin, welche die Forscher in mehreren Experimenten erzielt haben.

Um das etwas sperrige Konzept eines illusorischen Konsenses zu veranschaulichen, wählen die Psychologen ein hypothetisches Beispiel: Angenommen, in einem Unternehmen wird über einen Sozialplan debattiert. Ein Arbeitnehmer fragt seine Kollegen, was von diesem Vorhaben zu halten sei und alle Gesprächspartner geben die gleiche Einschätzung ab. Das klingt nach einer klarer Sache, doch dann zeigt sich: Alle Befragten haben ihre Meinung auf Basis der Einschätzung einer Person aus dem Kollegium gebildet. Von wegen Konsens, es haben nur alle die Haltung eines Einzelnen nachgeplappert und aufgebauscht. Es wäre also Skepsis angebracht, doch offenbar ticken Menschen anders und lassen sich von solch gespielter Meinungsmacht blenden.

In ihren Experimenten modellierten die Psychologen ähnliche Szenarien, in denen Einschätzungen entweder auf Basis einer einzigen oder mehrerer unabhängiger Quellen entstanden. Mussten die Probanden den Wert der Informationen beurteilen, differenzierten sie nicht oder kaum, wie die Quellenlage aussah: Hauptsache es wirkte, als sei ein Konsens vorhanden. Besonders wenn es um komplexe Angelegenheiten geht, ist dieser Effekt wirksam.

Das Phänomen spiele zum Beispiel in der Verbreitung von Fake News und Fehlinformationen eine Rolle, argumentieren die Psychologen. So stützen sich Klimawandelleugner oft im Kollektiv auf Aussagen einzelner Figuren, bauschen sie durch Wiederholung auf und suggerieren auf diese Weise, dass ihre Behauptungen gut abgesichert seien. Ähnlich verhält es sich mit der weltweiten Impfgegner-Bewegung: Im Wesentlichen stützen sich fast alle auf eine einzige, längst als Fälschung entlarvte Publikation. Auf ihr Publikum wirkt das jedoch so, als seien viele verschiedene Personen unabhängig zum gleichen Schluss gekommen, das stimmt aber nicht.

„Wenigstens in der Theorie ist ein Konsens ein starker Hinweis darauf, dass eine Aussage vertrauenswürdig ist“, schreiben die Psychologen. Allerdings reagieren, so ließe sich das zusammenfassen, Menschen übersensibel darauf, wenn andere Mitglieder einer Gruppe oder etwa ihr Umfeld kollektiv eine Meinung vertreten. Schon Dreijährige neigen dazu, sich bei Meinungsverschiedenheiten auf die Seite der Mehrheit zu schlagen. Das klassische Beispiel für die Macht der Konformität sind die Experimente, die der Sozialpsychologe Solomon Asch in den 1950er-Jahren organisiert hatte. Der Forscher brachte viele seiner Probanden dazu, offenkundigen Blödsinn als korrekt zu bezeichnen, wenn zuvor nur ausreichend viele Personen diesen zur Wahrheit ernannt hatten.

In den Experimenten von Solomon Asch ging es darum, die Länge von Linien zu vergleichen, eine schier beschämend einfache Aufgabe. Der Alltag konfrontiert einen jedoch mit weitaus komplexeren Fragen. Und wenn es um Medizin, Politik, Geld oder andere Themen geht, dann seien die Entscheidungen anderer eben oft die besten Informationen, die einem zur Verfügung stehen, schreibt der Verhaltensforscher Cass Sunstein in seinem jüngst erschienenen Buch „Conformity“. In Zeiten der sozialen Medien verhält es sich dummerweise so, dass die lautesten und radikalsten Stimmen die größte Öffentlichkeit finden. Das suggeriert eine Mehrheitsmeinung, die wahrscheinlich nicht zutreffend ist, als Entscheidungshilfe nicht viel taugt und in ihrer Vehemenz viele Menschen verstummen lässt.

Sebastian Herrmann: Die Scheinriesen. – 18. Juli 2019
in Süddeutsche Zeitung

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Vertraue auf Gott!

Es gibt nicht für alles im Leben eine Medizin, doch auf Jesus kannst du vertrauen!

Es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir nicht wissen, was wir tun sollen.
Welche Entscheidung wir treffen sollen – in Bezug auf uns selbst, unsere Familie, im Beruf usw., insbesondere auch dann wenn wir schwer krank sind.

Es gibt Situationen, in denen wir glauben, in einer Sackgasse zu stecken.
Es gibt Traurigkeit, Leiden, Schmerz, Zukunftsangst.

Die heilige Teresa von Jesus (Avila) hat solche Zustände erlebt,
so, wie ich annehme, jeder von uns irgendwann in unserem Leben.
Niemand hat eine spezielles Medizin dafür, die man immer empfehlen oder ausprobieren könnte.

Es geht deshalb darum, wirklich auf Jesus zu vertrauen,
– immer.
Alle Hoffnung auf ihn setzen!
Und das auf eine Weise, die sich alle Menschen heutzutage auch leisten können.

Jesus möchte:
dass wir ihm unser Herz schenken,
dass wir ganz auf ihn vertrauen.

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Neun Söhne und sieben Töchter

Das hat mich doch ziemlich beeindruckt!

Jeni Bonell wollte ursprünglich keine Kinder haben. Die heute 47-jährige Frau traf ihren Ehemann Ray und zusammen hat das Ehepaar heute 16 Kinder:

Jesse 26 Jahre,
Brook 25 Jahre,
Claire 23 Jahre,
Natalie 21 Jahre,
Karl 19 Jahre,
Samuel 18 Jahre,
Cameron 16 Jahre,
Sabrina 15 Jahre,
Timothy, 13 Jahre,
Brandon 11 Jahre,
Eva 10 Jahre,
Nate 9 Jahre,
Rachel 8 Jahre,
Eric 6 Jahre,
Damian 5 Jahre,
Katelyn 2 Jahre.

Quelle – https://www.dailymail.co.uk/femail/article-3786277/Queensland-mother-16-admits-didn-t-want-children.html

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Oh Mann, deine Kleidung

Ich rede hier nur von der bürgerlichen Kleidung. Bei der engen Kleidung stellt sich der Körperbau in seiner ganzen Gestalt dar. Die Griechen und Römer würden, wenn sie wieder aufstünden, über unsere Kleidung nicht genug erstaunen können. Die Goten und Lombarden hatten zwar keine talarische Kleidung, doch reichte sie bis über die Waden. Vor 60 Jahren wäre es unanständig gewesen, in kurzer Kleidung auf öffentlicher Straße zu erscheinen. Jetzt kommt man damit in die Kirche zur heiligen Kommunion. [Selig, der wacht und seine Kleider bewahrt, dass er nicht nackt wandle und man seine Schande sehe] (Offenb. XVI, 15). Türken, Perser, Chinesen fühlen das Schändliche an unserer Kleidung. In dieser dürften wir nicht vor ihnen erscheinen.

Auch der männliche Haarputz, wo alles durcheinander geht und die hinteren Haare empor gestrichen werden, ist eine Eigenheit unserer Zeit. Bei allen Nationen steckt das Gefühl in der Menschheit, dass die Engel mit Locken abgebildet werden. Ob Gottes Allgegenwart diese Sache länger ertragen werde, ist zu bezweifeln. Die Medizin aber möchte bitter werden!

(Die dritte von 6 Eigenheiten unserer Zeit – von Georg Michael Wittmann, 1760-1833, aus: Faszinierendes Priestertum, Georg Michael Wittmann: Vorerinnerungen über die Eigenheiten unserer Zeit. Patrimonium 2016)

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Der Mythos „Hirntod“ ist geknackt

– aber keiner will es wissen.

Organspende ist auch in Deutschland ein großes Thema. Die Regierung strebt die Widerspruchslösung an. Jeder, der nicht ausdrücklich widerspricht, soll Organspender werden. Sobald Ärzte bei Patienten den „Hirntod“ diagnostiziert haben, können seine Organe entnommen werden.

Längst boomt der neue Wirtschaftszweig – die Transplantationsindustrie.

Am 20. und 21. Mai fand in Rom eine Konferenz zum Thema „“Hirntod“- Ein medizinisches Konstrukt: Wissenschaftliche und philosophische Evidenz“ statt. Sie wurde von der Päpstlichen Akademie, „John Paul II Academy für human life and the family“ veranstaltet. Prof. Dr. Cicero G. Coimbra, Neurologe und Professor für Neurowissenschaften an der Universität von São Paulo, Brasilien, war einer der Referenten. Mit „LifeSiteNews“ sprach er über den Mythos „Hirntod“.

Der Experte enthüllte Erschütterndes. Denn, was der Öffentlichkeit verschwiegen bleibt, ist in eingeweihten Medizinerkreisen längst bekannt: Die Genesung von komatösen Patienten ist oft möglich. Aber eine streng kontrollierte medizinische Lobby hält die Fakten, die Ärzte und Medizinstudenten benötigen, unter Verschluss. So werden die Mediziner daran gehindert, für ihre Patienten den hippokratischen Eid zu befolgen und „das Beste zu geben, was sie können“.

Der erste Schachzug der Transplantationsmedizin

Dem Konzept „Hirntod“ lagen keine wissenschaftlichen Untersuchungen zugrunde, bevor dieser Begriff geprägt wurde. Die Tatsache, dass lebendige Patienten als „tot“ bezeichnet wurden, setzte den Meilenstein in der Transplantationsmedizin. Seitdem dient der Begriff „Hirntod“ dazu, alle rechtlichen Hürden zu überwinden, die mit der Entfernung lebenswichtiger Organe bei komatösen Patienten verbunden waren.

Prof. Dr. Cicero G. Coimbra sieht einen grundlegenden Fehler darin, dass Hirnschädigungen als „irreversibel“ eingestuft wurden. In den 1980er Jahren wurden weltweit Transplantationsexperimente an Tieren durchgeführt. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass bei einer Verringerung der Blutzirkulation im Gehirn vom normalen Wert auf nur 20 bis 50 Prozent das Gehirn „verstummt“. Aber es war weder tot noch irreversibel geschädigt!

Ende der 90er Jahre wurde dieses Phänomen, das auch als „ischämischen Hirninfarkt“ bezeichnet wird, am Menschen nachgewiesen.

Der Mythos „Hirntod“ war entkräftet.
Die Untersuchungen ergaben:
Das Gehirn war still, aber keinesfalls tot.

Die Frage „Warum ist die „Hirntod“-Theorie immer noch so verbreitet, und was wird Medizinstudenten darüber gelehrt?“ beantwortet der Brasilianer wie folgt:

„An medizinischen Fakultäten sind diese Konzepte, von denen ich Ihnen erzähle – obwohl sie veröffentlicht wurden – nicht in medizinischen Lehrbüchern verfügbar. Sie sind in medizinischen Besprechungen nicht verfügbar. Auf medizinischen Konferenzen kann man sie nicht finden.“

Auch Ärzte bestätigen oft im Vier-Augen-Gespräch, dass „sie sich nicht mit dem Transplantationssystem anlegen“ wollen. Es sei das weltweit „am besten kontrollierte System“, wenn es um die Veröffentlichung von Informationen geht.

BITTE lesen Sie dieses ausführliche PDF –

2019-07-03_EPOCH TIMES_Hirntod-Lobby

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