Das Virus und der Mikrochimärismus

Das hier gemeinte Virus ist natürlich jenes Virus, mit dem wir seit gut zwei Jahren an jedem Tag zur Genüge befasst werden: nämlich mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) bzw. alle entsprechenden Mutationen, die wir unter dem Begriff „Coronavirus“ zusammenfassen.

Unter dem Begriff „Mikrochimärismus“ oder „Mikrochimerismus“ bzw. „Microchimerism“ verstehen Mediziner das bisher noch wenig erforschte, wahrscheinlich aber relativ häufige Überleben fremder Zellen im Körper. Für jeden verständlich wird der kompliziert klingende Begriff des „Mikrochimärismus“ wenn wir dieses Beispiel anführen:

Werdende Mütter sind in freudiger Erwartung. Während der Zeit der Erwartung – der Schwangerschaft – vermischen sich die Blutkreisläufe der Mutter und ihres Kindes, das sie unter ihrem Herzen trägt. Somit „wandern“ die Zellen der Mutter in den Kreislauf des Babys, und die Zellen des Babys in den Kreislauf der Mutter. „Fachleute“ sprechen von einem „fetal-mütterlichen Mikrochimerismus“.

41 Wochen lang zirkulieren und verschmelzen die Zellen der werdenden Mutter mit denen ihres ungeborenen Kindes. Nach der Geburt des Babys bleiben viele dieser Zellen im Körper der Mutter erhalten. Sie hinterlassen einen dauerhaften Fußabdruck im Gewebe, den Organen und Knochen, in Gehirn und Haut der Mutter, und bleiben dort oft Jahrzehnte lang erhalten.

Es gibt Studien die zeigten, dass auch Zellen eines Fötus im Gehirn einer Mutter 18 Jahre nach ihrer Geburt festzustellen waren. Weiterhin haben Untersuchungen ergeben, dass, sollte das Herz einer Mutter verletzt oder krank sein, fötale Zellen zur Verletzungsstätte transportiert werden. Sie verwandeln sich in verschiedene Arten von Zellen, die sich auf die „Reparatur“ des Herzens spezialisiert haben.

Somit können kranke Organe der Mutter während der Schwangerschaft, wenn das Kind im Mutterleib heranwächst, repariert und gesund werden. Tatsächlich wurden auch schon in der Vergangenheit solche Beobachtungen gemacht: in der Schwangerschaft verschwinden Krankheiten der Mutter.

Es ist ein Wunder, ja, fast unglaublich, wie der Körper der Mutter das heranwachsende Baby um jeden Preis beschützt; und das Baby gleichzeitig seine Mutter beschützt und wieder gesund macht: damit es selbst sicher ist und überlebt.

Diese wundersamen Geschehnisse können wir gerade in diesen Tagen um Weihnachten, da unser Herr Jesus Christus als Kind in einem Stall geboren wird, betrachten. Bedenken wir dabei, was uns heutigen Menschen das Jesuskind und seine Mutter dazu sagen würden.

Vielleicht erinnern sie uns daran, dass Alkohol und Drogen, die eine werdende Mutter zu sich nimmt, vom ersten Tag an auch an ihr Kind weitergeleitet werden. Oder an den Impfstoff mRNA, der von der Mutter auf das Kind übertragen wird und dort, schon im Mutterleib, Veränderungen in der Bausubstanz vornimmt.

Jesus und Maria können uns aber auch daran erinnern und warnen, dass Mediziner und Biologen den Traum vom ewigen Leben auf Erden vorantreiben und mit fetalen Zellen missbrauchen, mit dem Argument, damit Krankheiten der Menschheit auszumerzen zu wollen.

Gott schafft jeden einzelnen Menschen nach seinem Bilde. Nicht nach dem Bilde anderer.

Erstveröffentlicht bei CNAdeutsch

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Ein Geschenk von Gott – oder:

Gott arrangiert alles für unsere Rettung!

Ich habe mich entschieden, weder meine Mönche noch meine geistlichen Kinder mit dem Impfstoff zu segnen. Ich glaube nicht, dass ein Impfstoff irgendjemanden davor bewahrt, an Covid zu erkranken, und ich habe mit wachsendem Entsetzen gelesen, wie die Beweise innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft immer deutlicher wurden, dass dieser Impfstoff in Wirklichkeit die Ausbreitung des Virus innerhalb der menschlichen Gemeinschaft verursacht und gleichzeitig die natürliche Immunität verhindert.

Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass die Ärzte und Wissenschaftler, die die Impfstoffe als unbewiesen und langfristig sogar als gefährlich ansehen, von ihren Kollegen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zum Schweigen gebracht werden. Diejenigen, die sich mit Wissenschaft auskennen, wissen, dass Wissenschaft nicht wie Geschichte ist, denn sie verändert sich ständig, wenn neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dennoch gibt es in der wissenschaftlichen Gemeinschaft einige Personen, die Andersdenkende unterdrücken und jeden vernichten, der ihrer Meinung über die Pandemie nicht zustimmt.

Wir Orthodoxen wissen, dass Gott manchmal Kriege und Plagen über uns kommen lässt, um uns aus unserer Dunkelheit und Sünde herauszurufen. Wir wissen, dass Gott solche Dinge arrangiert, um uns für das zu sensibilisieren, was von ewigem Wert ist.

Es scheint mir klar zu sein, dass diese weltweite Pandemie vom Bösen ausgeht. Noch nie in meinem Leben hat etwas so viel Angst unter den Menschen auf der ganzen Welt ausgelöst. In dieser Jahreszeit, in der normalerweise Familie und Freunde zusammenkommen, um das Fest der Geburt unseres Erlösers zu feiern, werden Kirchen geschlossen und Familien verbieten ihren nicht geimpften Mitgliedern, mit ihnen zu feiern. Die Geistlichen schließen ihre Kirchen aus Angst und vergessen dabei, dass es die Zusammenkunft in unseren Kirchen ist, die immer die Heilung bewirkt hat, die wir in Zeiten der Prüfung so dringend brauchen.

Der heilige Lukas der Chirurg, Erzbischof von Simferopol, ein Bischof, den die Sowjets nicht hinrichten wollten, weil er als einer der besten Chirurgen Russlands galt und deshalb vom sowjetischen Staat gebraucht wurde, empfahl Weihwasser als Heilmittel für unsere Leiden.

„Trink Weihwasser, je öfter, desto besser. Es ist die beste und wirksamste Medizin. Ich sage das nicht als Priester, sondern als Arzt, aus meiner medizinischen Erfahrung heraus.“

Mit meinen sechsundsiebzig Jahren bin ich kein junger Hüpfer mehr, wie man sagt. Dennoch habe ich beschlossen, Gott zu vertrauen, dass er mich während dieser Pandemie beschützt. Deshalb füge ich jedem Glas Wasser, das ich tagsüber trinke, Weihwasser hinzu und salbe mich jeden Tag mit der wundertätigen Myrrhe der heiligen Ikone der Theotokos von Hawaii.

Außerdem nehme ich den heiligen Leib und das Blut meines Erlösers während der Feier der Göttlichen Liturgie zu mir, wohl wissend, dass ich dadurch Heilung für Leib und Seele erhalte. Wenn ich an einem Virus sterben sollte, das von den gottlosen Führern Chinas absichtlich eingeschleppt wurde, um den Westen zu erobern und eine Ein-Welt-Regierung zu schaffen, dann soll es so sein.
In meiner Schwäche bete ich jeden Tag, dass der Herr mich ihn niemals verleugnen lässt, nicht einmal bis zu meinem letzten Atemzug. Ich vertraue auf Gott und nicht auf die „wissenschaftlichen und medizinischen“ Autoritäten, die alles und jeden kontrollieren wollen, auch die Kirchenführer. Ich vertraue nur auf die Barmherzigkeit meines Herrn.

Wir Mönche sind dankbar, dass wir die Möglichkeit haben, der Göttlichen Liturgie zu dienen und am Leib und Blut Christi teilzuhaben, aber wir wissen auch, dass viele andere nicht so viel Glück haben. Viele Kirchen haben ihre Türen für die Gläubigen geschlossen, weil sie befürchten, dass das Corona-Virus ihre Leute ansteckt, wenn sie sich vor dem Thron Gottes zum Gottesdienst versammeln. In Wahrheit sollten wir nur Gott fürchten.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass der zwanghafte und diktatorische Druck auf den Impfstoff durch Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt ein klarer Beweis dafür ist, dass dieser Impfstoff vom Teufel stammt. Lasst uns stark sein in unserem Widerstand gegen die göttlichen Autoritäten und lasst uns unser Engagement für Jesus Christus und die ewige Wahrheit, die im Leben der Kirche liegt, erneuern.

Mit Liebe in Christus,
Abt Tryphon

A Gift From God

Die Reduzierung der Weltbevölkerung ist eine Notwendigkeit für die Entwicklung der Welt.

Aus den „PROPHEZEIUNGEN“ des Philosophen Bertrand Russel (1872-1970). Er war Philosoph, Mathematiker, Religionskritiker, Logiker. Lehrer am Trinity College der Universität Cambridge, der London School of Economics, der Harvard University, der Peking-Universität. Sozialist, Atheist, Rationalist, Pazifist. Mitglied der Geheimgesellschaft der Cambridge Apostles. 1950 Nobelpreis für Literatur.

„Bisher hatten Kriege keinen allzu großen Einfluss auf das Bevölkerungswachstum, das auch während des Zweiten Weltkrieges weiter angehalten hat. Vielleicht wäre der bakteriologische Krieg wirksamer. Wenn sich in jeder Generation einmal die schwarze Pest ausbreitete, wären die Überlebenden frei, sich fortzupflanzen, ohne jedoch den Planeten zu stark zu besiedeln. Vielleicht ist diese Sachlage unangenehm, aber wenn schon? Wirklich edle Menschen stehen dem Glück gleichgültig gegenüber, insbesondere dem anderer.“

„Durch die selektive Reproduktion werden die angeborenen Unterschiede zwischen Führern und Geführten allmählich zunehmen, bis sie schließlich zu fast verschiedenen Spezies werden. Eine Revolte des Pöbels wäre genauso undenkbar, wie ein Aufstand der Schafe gegen die Praxis des Verzehrs von Schaffleisch.“

Die Kombination von Ernährung, Injektionen und Verboten wird schon in sehr frühem Alter dazu führen, jene Art von Charakter und jene Art von Überzeugungen z u produzieren, der den Autoritäten erstrebenswert scheint und jede ernsthafte Kritik der Macht würde psychologisch unmöglich werden.“

Die Bevölkerung wird nicht wissen, auf welche Art ihr Überzeugungen eingeimpft werden. Wenn die Technik perfektioniert sein wird, wird jede Regierung, die Gene die gesamte Bevölkerung wirksam und sicher zu kontrollieren, ohne, dass Armee oder Polizei benötigt werden … Die Bildungspropaganda wird mit Hilfe der Regierung innerhalb einer einzigen Generation Ergebnisse erzielen. Es gibt jedoch zwei mächtige Kräfte, die sich einer solchen Politik entgegenstellen: die eine ist die Religion, die andere der Patriotismus … Eine wissenschaftliche Gesellschaft kann nur unter der Führung einer Weltregierung stabil sein.“

Bertrand Russell
in: The Impact of Science and Society – Wissenschaft wandelt das Leben, 1953

zitiert nach:

Priestermönch Savatie Bastovoi.
Der Teufel ist politisch korrekt
Edition Hagia-Sophia
164 Seiten; 16,50 Euro
ISBN: 978-396321025

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Predigttext von Weihbischof Athanasius Schneider

(21. Juni 2021, Karlskirche Wien)

Papst Johannes Paul II. formulierte diesen Satz: „Rettet den ungeborenen Menschen vor der Bedrohung durch den geborenen Menschen, der sich anmaßt, das Leben eines Kindes im Mutterschoß antasten und toten zu dürfen!“ (Angelus Ansprache Eschen, Liechtenstein, 8. September 1985). Durch die legale Abtreibung wird die Menschheit in einen Zustand versetzt, in dem sie in zwei Klassen geteilt wird, die geborene und die ungeborene, wobei die Klasse der Geborenen die Klasse der Ungeborenen zerstört und sie zu ihrem eigenen Vorteil nutzt. Der Zustand einer Gesellschaft wird vornehmlich von ihren Gesetzen geprägt, nicht so sehr von den privaten Präferenzen einzelner Personen. Man darf nicht vergessen, dass die sittliche Bedeutung einer Handlung in unserem Fall durch den Zustand einer Gesellschaft beeinflusst wird, die uns in Geborene und Ungeborene einteilt und in der ungeborene den geborenen Menschen untergeordnet werden. Die weit verbreitete Ansicht, dass der Besitz und die Verwendung von Zelllinien aus Abtreibungen nichts Falsches ist, stammt auch aus der Nichtbeachtung der Auswirkung dieses Prinzips der Zweiklassengesellschaft.

Der Einsatz für den Schutz des ungeborenen Lebens hat heute eine neue historische und qualitative Phase erreicht. Es geht darum ein bisher wenig beachtetes Gräuel zu denunzieren, nämlich die horrende fetale Industrie und den Handel mit Geweben und Zellen abgetriebener, d.h. ermordeter ungeborener Kinder. Jeder Einsatz von Impfstoffen oder Medikamenten, der die Zerstörung des Lebens ungeborener Kinder, das Recycling und die Vermarktung seiner Körperteile zur Folge hat, bringt uns in die unmittelbare Mitwirkung mit dem Bösen bzw. in das unmittelbare Profitieren von diesen bösen Handlungen, gerade weil so geartete Impfstoffe und Medikamente trotz ihres Anspruchs auf das Gute schon in ihrem Ansatz sittlich verkehrt sind. Die Wohltat, die man von mit Grausamkeit befleckten Medikamenten und Impfstoffen für den gesundheitlichen Vorteil selbst von Millionen Menschen erwartet, wird in der Tat durch das Quälen und Leiden ungeborener Kinder erreicht. Wenn es schon heutzutage modern geworden ist, wie z.B. bei der „Vegan-Bewegung“, sogenannte „tierversuchsfreie“ („cruelty-free“) Lebensmittel, Arzneien, Impfstoffe und Kosmetika zu fordern, d. h. Produkte, die frei von Grausamkeit sind, die man Tieren angetan hat, um wie viel mehr müssten dann die Christen gegen Arzneien und Impfstoffe protestieren, die mit einer Grausamkeit zusammenhängen, die man ungeborenen Kindern angetan hat! Es ist an der Zeit, „menschenversuchsfreie“ Medikamente und Impfstoffe zu fordern.

Die Verteidigung des menschlichen Lebens muss heute auch ein Einsatz gegen jene Praktiken und Strukturen sein, die unschuldiges Leben zu einem Ersatzteillager biologischen Materials degradieren, das für Versuchs- und Herstellungsprozesse nutzbar gemacht wird. Es handelt sich vor allem um einen Kulturkampf. Es geht darum, jene Wunschkultur auf die deutlichste Weise abzulehnen, die den Menschen im vorgeburtlichen Lebensalter für jeden Zweck, ja sogar als Verbrauchsmaterial, als verfügbar ansieht. Ivan Karamazov in Dostojewkys Roman „Die Brüder Karamasow“ stellt die fatale Frage: „Sag mir direkt, ich rufe dich an – antworte mir: „Stelle dir vor, daß du selbst das Gebäude des menschlichen Schicksals aufführen könntest mit dem Endziel, alle Menschen zu beglücken, ihnen Frieden und Ruhe zu geben, daß es aber dazu unumgänglich nötig wäre, ein winzig kleines Wesen zu martern, wie jenes Kind, das sich mit den Fäusten an die Brust schlug, mit seinen ungerechten Tränen — würdest du dich bereit finden, unter solchen Bedingungen der Baumeister eines solchen Gebäudes zu werden? Sprich und lüge nicht!“

Man sagt uns heute oft, und selbst innerhalb der Kirche, dass man Kompromisse machen muss, dass man Zugeständnisse und Kompromisse machen muss, um das Ganze zu gewinnen, man sagt uns, dass man mit dem Strom schwimmen muss. Der moderne Apostel Wiens, der heilige Klemens Maria Hofbauer, kann für uns alle ein Beispiel sein, wie ein wahrer Katholik sich in solch einer Situation verhalten soll. Als junger Theologiestudent hörte Klemens Hofbauer von seinem Professor diese Worte: „Wir müssen mit dem Strom schwimmen, sonst bleiben wir zurück, sonst werdet ihr später vor leeren Bänken predigen“. Darauf erhob sich Klemens und sagte: „Mit dem Strom schwimmen nur Feiglinge. Wir leben in einer Zeit, in der das Leben nach dem Evangelium von uns das Schwimmen gegen Strom verlangt.“ Ein anderes Mal sagte der Student Hofbauer: „Herr Professor, was Sie jetzt sagte, ist nicht katholisch“ und stand darauf und verliess den Hörsaal. Einer nach dem anderen verliessen die Studenten den Hörsaal und der Professor stand vor leeren Bänken. Damals wie heute sagte man den Katholiken, dass man ein wenig nachgeben muss, um nicht das Ganze zu verlieren.

Viele in der Gesellschaft und innerhalb der Kirche fixieren sich auf das Zeitliche und blenden das Wichtigste aus, nämlich das ewige Leben. Man will das gegenwärtige irdische Leben geniessen ohne Probleme zu haben, indem man die Kunst des Kompromisses praktiziert. Die Menschen, und vor allem die jungen Menschen, die sich heute selbstlos und kompromisslos für den Schutz des ungeborenen Lebens und gegen die serienmässige Ausbeutung der Körperteile und der Zellen getöteter Kinder einsetzen, sollen sich nicht als eine kleine isolierte Gruppe betrachten. Nein, wie sind nicht allein. Wir sind verbunden mit einer grossen Kette von Katholiken, die den Geist des Glaubens und des Bekennermutes hatten seit dem Beginn der Kirche bis zum Ende der Welt. Vom Beispiel des heiligen Klemens Maria Hofbauer sehen wir, dass es derselbe Geist ist, dem er sich in seiner Zeit widersetzte, und dem wir uns heute widersetzen müssen. Unser Kampf begann nicht gestern. Er ist ein Tel einer goldenen Kette, die ihren Anfang nahm schon im Alten Bund und bis zum Ende der Zeiten reichen wird, vor allem auch in Zeiten, wie der unseren, wenn alles verloren zu sein scheint.

Wir leben in einer Welt, die in einen Weg des Lebens und einen Weg des Todes aufgeteilt ist. Der Weg des Todes ist dieser: Der geborene Mensch unterwirft sich den ungeborenen Menschen zu seinem eigenen Vorteil. Der Weg des Lebens aber ist dieser: Der geborene Mensch beschützt unerschütterlich und entschlossen den ungeborenen Menschen, selbst zum eigenen Nachteil. Zu welcher Kultur wollen wir gehören? Womit identifizieren wir uns? Jesus hat uns gesagt: „Was nützt es einem Mann, sein Leben zu gewinnen, aber seine Seele zu verlieren?“ (Mt. 16, 26). Gott hat jeden Menschen, auch den kleinsten und zerbrechlichsten im ersten Augenblick seiner Existenz im Mutterleib liebevoll in seine Hand und in sein Herz geschrieben, auch jene unzähligen Ungeborenen, die auf grausame Weise getötet werden und dessen Körperteile und Zellen für Menschenversuche, für die Produktion von Medikamenten und Impfstoffen und anderes mehr und für den Handel missbraucht werden. Das sagt uns das Wort Gottes im Buch der Psalmen: „O Gott, Du selbst hast mein Innerstes geschaffen, hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, dass ich so staunenswert und wunderbar gestaltet bin. Ich weiß es genau: Wunderbar sind deine Werke. Dir waren meine Glieder nicht verborgen, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewirkt in den Tiefen der Erde. Als ich noch gestaltlos war, sahen mich bereits deine Augen. In deinem Buch sind sie alle verzeichnet: die Tage, die schon geformt waren, als noch keiner von ihnen da war. Wie kostbar sind mir deine Gedanken, Gott! Wie gewaltig ist ihre Fülle! Wollte ich sie zählen, sie sind zahlreicher als der Sand. Ich erwache und noch immer bin ich bei dir“ (Ps. 139, 13-18).

(Weihbischof Athanasius Schneider)

VIDEO

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Mariä Heimsuchung – 2. Juli

heimsuchen“ ist ein mittelhochdeutsches Wort und bedeutet: heime suochen = in freundlicher oder feindlicher Absicht zu Hause aufsuchen, überfallen.

Dabei überwiegt eher die negative Bedeutung, wie: „als etwas Unerwünschtes, Unheilvolles o. a. über jemanden, etwas kommen; befallen; auch: bei jemandem in einer ihn schädigenden oder für ihn unangenehmen, lästigen Weise eindringen (s. Duden).

Für das heutige Fest „Mariä Heimsuchung“ sehen wir den freudigen Aspekt dieses Begriffes. Ein freudiges, freundliches und freundschaftliches Ereignis kommt über jemanden.

Maria besucht ihre Base Elisabeth.
Beide sind schwanger
und tragen ein Kind unter ihrem Herzen.
Voller Freude.

Du bist gebenedeit.
Und gebenedeit ist die Frucht
deines Leibes.

Die unangenehme Bedeutung von „heimsuchen“ wird oft auch darin gesehen, dass das „freudige Ereignis“ ins Gegenteil verkehrt wird:

„ein Kind unter dem Herzen tragen“
wird zu einer schwere Krankheit,
oder ist wie ein Horrorereignis.
Schwangerschaft wird zum Unwort;
ist lästig und muss verschwinden.

Ein unschuldiges abgetriebenes Kind ist wie ein anderer gekreuzigter Christus.

Wir bitten Dich, o Herr,
lass Deinen Dienern
das Geschenk Deiner himmlischen Gnade
zukommen, damit allen,
denen die Mutterschaft
der seligsten Jungfrau
zum Anfang des Heiles geworden,
die Gedächtnisfeier ihrer Heimsuchung
den Frieden vermehre.

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Junge Menschen heute

Junge Menschen
sind arm dran …
Ich verspüre den Drang,
sie zu begleiten und
Jesus
um Hilfe zu bitten,
weil sie keine
Bezugspunkte haben.

(Maria Laura Mainetti)

Maria Laura Mainetti (20. August 1939-6. Juni 2000), italienische Ordensfrau der Kongregation der Töchter des Kreuzes, ist eine Märtyrerin der Katholischen Kirche. Sie wurde bei einem satanistischen Opfer-Ritual getötet. Mainetti war Oberin des Klosters der Kreuzschwestern in Chiavenna, das sich der Hilfe jugendlicher Straftäter widmete.

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Die Herkulesaufgabe: das Normale

Das Normale ist in der heutigen Zeit zu einer Herkulesaufgabe geworden. Es dürfte die Mehrheit der Bevölkerung sein, die diese Ziele verwirklichen will, wenn es ihnen nicht so schwer gemacht würde im kulturrevolutionären Malstrom dieser Zeit. Im Alleingang ist das heute kaum zu meistern. Entscheidend ist, Netzwerke für Familien zu schaffen und auszubauen, die einander im gemeinsamen Einsatz für ihre Existenzbedingungen und im praktischen Alltag unterstützen.

Wir brauchen Mütter, die ein warmes Nest für ihre Kinder bauen, und Väter, die den Schutz der Familie als ihre primäre Aufgabe erkennen. Perfekte Eltern gibt es nicht.

Aber opferbereite Liebe gibt es, die mit den Kindern mitwächst und sich im Loslassen bewährt. Kaum etwas fordert so sehr zur Selbsterziehung heraus wie die Erziehung von Kindern. Die Opfer, die Eltern bringen, werden ihnen vergolten werden in der existenziellen Befriedigung, lebenstüchtige Kinder erzogen zu haben, in der Liebe der Enkel und in der Fürsorge der Kinder für die Eltern, wenn sie ihrer im Alter bedürfen. Jede gesunde Familie ist Salz und Licht für die Welt.

(aus: Gabriele Kuby – Die verlassene Generation)

Gabriele Kuby
Die verlassene Generation
Fe-Medienverlag 2020
368 Seiten; 17,80 Euro
ISBN: 978-3863572761

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Volles und ganzes JA zueinander

Wenn die wechselseitige Prüfung mit einem vollen und ganzen Ja zueinander bestanden ist, „bis dass der Tod euch scheidet“, dann ist das Fundament gelegt, auf dem das Familienhaus gebaut werden kann.

Ein Haus aus Stein ist wünschenswert, ein Haus aus Liebe das Entscheidende.

Es soll von Kinderlachen erfüllt sein – von Spiel und Arbeit, von Fürsorge und Gespräch, von Streit und Versöhnung, von Freunden der Kleinen und der Großen, von Musik und Festen, von unverbrüchlichem Zusammenhalt – mit einem Wort von Leben.

Die Liebe der Eltern zueinander schafft das Feld, in dem Kinder wachsen und gedeihen können. Sie halten diese Liebe für selbstverständlich und unauflöslich, denn daraus sind sie entstanden.

Familienbande sind stark und belastbar. Wenn sie dennoch reißen, werden Kinder bis ins Mark enttäuscht. Sie verdienen es, davor bewahrt zu bleiben.

Eltern, die ihre Kinder zu gesunden, leistungs- und liebesfähigen Menschen heranbilden wollen, wird dies nur gelingen, wenn sie nicht tun, was „alle“ tun und sich von der staatlichen und medialen Propaganda nicht in die Irre führen lassen.

Sie werden das Kind in die Mitte stellen und ihre Lebensplanung darauf ausrichten, dass die elementaren Bedürfnisse des Kindes erfüllt werden.

Sie werden das kleine Kind nicht kollektiver Fremdbetreuung ausliefern, denn wie könnten sie das Lächeln des Säuglings, den ersten Schritt, die ersten Worte versäumen?

Wie könnten sie sich der Erfahrung der bedingungslosen Liebe des Kindes berauben und dem Kind nicht ihre bedingungslose Liebe als Vater und Mutter schenken?

Wie könnten sie das Urvertrauen des Kindes vielleicht für immer schädigen?

Sie werden die Unschuld und Reinheit ihrer Kinder verteidigen und nicht zulassen, dass durch die Sexualisierung in Kindergarten und Schule ihr Schamgefühl gebrochen und ihre Seele abgestumpft wird, sodass die Vision von Ehe und Familie verdunkelt wird und die charakterlichen Voraussetzungen nicht grundgelegt werden.

Sie werden nicht hinnehmen, dass die Geschlechtsidentität ihres Kindes als Mädchen oder Junge absichtsvoll unterminiert wird.

Sie werden ihre elterlichen Erziehungsrechte in Kindergarten und Schule verteidigen und sich dagegen wehren, dass sie durch familienfeindliche Kinderrechte geschmälert werden. Sie werden ihren Kindern den Reichtum des realen Lebens zugänglich machen: Entdeckung der Natur, Begeisterung für Sport und Musik, Entfaltung der Begabungen, Förderung des wissensdurstigen Lernens, handwerkliche Fertigkeiten, echte, statt virtueller Freunde.

Sie werden Medienkompetenz vermitteln, sodass die Medien den Aufgaben und Lebenszielen der Kinder dienen, anstatt zu einem schalen, Sucht erzeugenden Ersatz für unbefriedigten Lebenshunger zu werden.

Sie werden alles tun, um ihre Kinder vor der Schändung ihrer Seele durch Pornografie oder gar sexuellen Missbrauch zu bewahren.

Sie sind entschlossen, an den Konflikten in ihrer Ehe zu wachsen und sich nicht scheiden zu lassen.

Welch eine Herausforderung!

(aus: Gabriele Kuby – Die verlassene Generation)

Gabriele Kuby
Die verlassene Generation
Fe-Medienverlag 2020
368 Seiten; 17,80 Euro
ISBN: 978-3863572761

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Stabil und konfliktarm

Eine stabile, konfliktarme Ehe ist die wichtigste Voraussetzung für das Gedeihen der Kinder.

Deswegen ist die bewusste Partnerwahl entscheidend. Wenn einer sagt:
„Ich liebe dich, kann es Schall und Rauch sein. Wenn einer sagt:
„Ich will dich heiraten“, wird es interessant.
Teilen wir die Lebensvision?
Teilen wir die wichtigsten Werte?

Wie werden wir Familien- und Berufsarbeit unter den gemeinsamen Hut bringen?
Wie viele Kinder wünschen wir uns?
Wie werden wir sie erziehen?

Dieses Buch dürfte reichlich Stoff zur Klärung der Positionen liefern.
Es lohnt sich, über dies alles zu reden, bevor man sich bindet.

(aus: Gabriele Kuby – Die verlassene Generation)

Gabriele Kuby
Die verlassene Generation
Fe-Medienverlag 2020
368 Seiten; 17,80 Euro
ISBN: 978-3863572761

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