Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in Salzburg am 25.07.2019

Etwa 100 Menschen nahmen am Donnerstag, den 25.07.2019, an dem Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ teil.

Wie immer bei sochen Anlässen, wurden auch diesmal wieder massive Störaktionen von sogenannten „linken Lebensrechtsgegner“ durchgeführt. Ihre Sprache enttarnt sie allerdings nicht nur als Gegner des Lebensrechtes der Ungeborenen. Vielmehr, man erkennt sie als intolerante Menschenhasser, und Gegner des Rechtsstaates. Dieser jedoch hat kaum etwas unternommen…

Hier einige Sprüche, die von diesen Menschen ausgeschrien wurden und die auf sie selbst zurückfallen:

„Österreich Bullenstaat,
wir haben Dich zum Kotzen satt“

„Masturbation
statt Kommunion“

„Gegen jeden Fundamentalismus,
nieder mit Jesus,
für den Feminismus“

„Wir bleiben unserem Motto treu,
queer, pervers und arbeitsscheu“

„Ehe, Küche, Vaterland,
unsere Antwort Widerstand“

VIDEO vom Gebetszug

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„Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht?“

Wie oft habe ich mir diese Frage schon gestellt. Doch im konkreten Fall wird sie vom SZ-Autor Sebastian Herrmann in seinem unter der Rubrik „Psychologie“ erschienen Beitrag „Die Scheinriesen“ formuliert:

Meinungsmacht lässt sich mit geringem Aufwand vorgaukeln, und die Menschen lassen sich zuverlässig davon beeindrucken. Auf diese Weise werden Verschwörungstheorien und Fake News verbreitet oder öffentliche Debatten in eine Richtung manipuliert.

Von Sebastian Herrmann

Es kann vorkommen, dass einen in Konferenzen Einsamkeitsgefühle beschleichen. Da sitzt man mit Menschen in großer Runde, die man teils gut kennt und schätzt, und doch taucht die Frage auf: Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht? Mit den Wortbeiträgen wächst das Befremden. Es geht um ein Thema, das Leidenschaften weckt, und jeder Vorredner steigert die Hemmung, sich selbst zu exponieren und der Einigkeit in die Beine zu grätschen. Erst in anschließenden Einzelgesprächen offenbaren sich andere stumme Teilnehmer, berichten von ihrer gefühlten Einsamkeit und sagen, dass auch sie das anders sehen. Der laute Konsens der Runde entpuppt sich als Illusion, die stille Mehrheit hat nur den Mund nicht aufbekommen.

Die Wortbeiträge der zornigen Scheinriesen beeinflussen dennoch die eigene Haltung. Psychologen um Sami Yousif und Rosie Aboody von der Yale University berichten gerade im Fachmagazin Psychological Science, dass ein falscher Konsens selbst dann Überzeugungskraft hat, wenn Menschen um dessen trügerisches Fundament wissen. Darauf weisen Ergebnisse hin, welche die Forscher in mehreren Experimenten erzielt haben.

Um das etwas sperrige Konzept eines illusorischen Konsenses zu veranschaulichen, wählen die Psychologen ein hypothetisches Beispiel: Angenommen, in einem Unternehmen wird über einen Sozialplan debattiert. Ein Arbeitnehmer fragt seine Kollegen, was von diesem Vorhaben zu halten sei und alle Gesprächspartner geben die gleiche Einschätzung ab. Das klingt nach einer klarer Sache, doch dann zeigt sich: Alle Befragten haben ihre Meinung auf Basis der Einschätzung einer Person aus dem Kollegium gebildet. Von wegen Konsens, es haben nur alle die Haltung eines Einzelnen nachgeplappert und aufgebauscht. Es wäre also Skepsis angebracht, doch offenbar ticken Menschen anders und lassen sich von solch gespielter Meinungsmacht blenden.

In ihren Experimenten modellierten die Psychologen ähnliche Szenarien, in denen Einschätzungen entweder auf Basis einer einzigen oder mehrerer unabhängiger Quellen entstanden. Mussten die Probanden den Wert der Informationen beurteilen, differenzierten sie nicht oder kaum, wie die Quellenlage aussah: Hauptsache es wirkte, als sei ein Konsens vorhanden. Besonders wenn es um komplexe Angelegenheiten geht, ist dieser Effekt wirksam.

Das Phänomen spiele zum Beispiel in der Verbreitung von Fake News und Fehlinformationen eine Rolle, argumentieren die Psychologen. So stützen sich Klimawandelleugner oft im Kollektiv auf Aussagen einzelner Figuren, bauschen sie durch Wiederholung auf und suggerieren auf diese Weise, dass ihre Behauptungen gut abgesichert seien. Ähnlich verhält es sich mit der weltweiten Impfgegner-Bewegung: Im Wesentlichen stützen sich fast alle auf eine einzige, längst als Fälschung entlarvte Publikation. Auf ihr Publikum wirkt das jedoch so, als seien viele verschiedene Personen unabhängig zum gleichen Schluss gekommen, das stimmt aber nicht.

„Wenigstens in der Theorie ist ein Konsens ein starker Hinweis darauf, dass eine Aussage vertrauenswürdig ist“, schreiben die Psychologen. Allerdings reagieren, so ließe sich das zusammenfassen, Menschen übersensibel darauf, wenn andere Mitglieder einer Gruppe oder etwa ihr Umfeld kollektiv eine Meinung vertreten. Schon Dreijährige neigen dazu, sich bei Meinungsverschiedenheiten auf die Seite der Mehrheit zu schlagen. Das klassische Beispiel für die Macht der Konformität sind die Experimente, die der Sozialpsychologe Solomon Asch in den 1950er-Jahren organisiert hatte. Der Forscher brachte viele seiner Probanden dazu, offenkundigen Blödsinn als korrekt zu bezeichnen, wenn zuvor nur ausreichend viele Personen diesen zur Wahrheit ernannt hatten.

In den Experimenten von Solomon Asch ging es darum, die Länge von Linien zu vergleichen, eine schier beschämend einfache Aufgabe. Der Alltag konfrontiert einen jedoch mit weitaus komplexeren Fragen. Und wenn es um Medizin, Politik, Geld oder andere Themen geht, dann seien die Entscheidungen anderer eben oft die besten Informationen, die einem zur Verfügung stehen, schreibt der Verhaltensforscher Cass Sunstein in seinem jüngst erschienenen Buch „Conformity“. In Zeiten der sozialen Medien verhält es sich dummerweise so, dass die lautesten und radikalsten Stimmen die größte Öffentlichkeit finden. Das suggeriert eine Mehrheitsmeinung, die wahrscheinlich nicht zutreffend ist, als Entscheidungshilfe nicht viel taugt und in ihrer Vehemenz viele Menschen verstummen lässt.

Sebastian Herrmann: Die Scheinriesen. – 18. Juli 2019
in Süddeutsche Zeitung

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Vertraue auf Gott!

Es gibt nicht für alles im Leben eine Medizin, doch auf Jesus kannst du vertrauen!

Es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir nicht wissen, was wir tun sollen.
Welche Entscheidung wir treffen sollen – in Bezug auf uns selbst, unsere Familie, im Beruf usw., insbesondere auch dann wenn wir schwer krank sind.

Es gibt Situationen, in denen wir glauben, in einer Sackgasse zu stecken.
Es gibt Traurigkeit, Leiden, Schmerz, Zukunftsangst.

Die heilige Teresa von Jesus (Avila) hat solche Zustände erlebt,
so, wie ich annehme, jeder von uns irgendwann in unserem Leben.
Niemand hat eine spezielles Medizin dafür, die man immer empfehlen oder ausprobieren könnte.

Es geht deshalb darum, wirklich auf Jesus zu vertrauen,
– immer.
Alle Hoffnung auf ihn setzen!
Und das auf eine Weise, die sich alle Menschen heutzutage auch leisten können.

Jesus möchte:
dass wir ihm unser Herz schenken,
dass wir ganz auf ihn vertrauen.

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Neun Söhne und sieben Töchter

Das hat mich doch ziemlich beeindruckt!

Jeni Bonell wollte ursprünglich keine Kinder haben. Die heute 47-jährige Frau traf ihren Ehemann Ray und zusammen hat das Ehepaar heute 16 Kinder:

Jesse 26 Jahre,
Brook 25 Jahre,
Claire 23 Jahre,
Natalie 21 Jahre,
Karl 19 Jahre,
Samuel 18 Jahre,
Cameron 16 Jahre,
Sabrina 15 Jahre,
Timothy, 13 Jahre,
Brandon 11 Jahre,
Eva 10 Jahre,
Nate 9 Jahre,
Rachel 8 Jahre,
Eric 6 Jahre,
Damian 5 Jahre,
Katelyn 2 Jahre.

Quelle – https://www.dailymail.co.uk/femail/article-3786277/Queensland-mother-16-admits-didn-t-want-children.html

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Oh Mann, deine Kleidung

Ich rede hier nur von der bürgerlichen Kleidung. Bei der engen Kleidung stellt sich der Körperbau in seiner ganzen Gestalt dar. Die Griechen und Römer würden, wenn sie wieder aufstünden, über unsere Kleidung nicht genug erstaunen können. Die Goten und Lombarden hatten zwar keine talarische Kleidung, doch reichte sie bis über die Waden. Vor 60 Jahren wäre es unanständig gewesen, in kurzer Kleidung auf öffentlicher Straße zu erscheinen. Jetzt kommt man damit in die Kirche zur heiligen Kommunion. [Selig, der wacht und seine Kleider bewahrt, dass er nicht nackt wandle und man seine Schande sehe] (Offenb. XVI, 15). Türken, Perser, Chinesen fühlen das Schändliche an unserer Kleidung. In dieser dürften wir nicht vor ihnen erscheinen.

Auch der männliche Haarputz, wo alles durcheinander geht und die hinteren Haare empor gestrichen werden, ist eine Eigenheit unserer Zeit. Bei allen Nationen steckt das Gefühl in der Menschheit, dass die Engel mit Locken abgebildet werden. Ob Gottes Allgegenwart diese Sache länger ertragen werde, ist zu bezweifeln. Die Medizin aber möchte bitter werden!

(Die dritte von 6 Eigenheiten unserer Zeit – von Georg Michael Wittmann, 1760-1833, aus: Faszinierendes Priestertum, Georg Michael Wittmann: Vorerinnerungen über die Eigenheiten unserer Zeit. Patrimonium 2016)

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Der Mythos „Hirntod“ ist geknackt

– aber keiner will es wissen.

Organspende ist auch in Deutschland ein großes Thema. Die Regierung strebt die Widerspruchslösung an. Jeder, der nicht ausdrücklich widerspricht, soll Organspender werden. Sobald Ärzte bei Patienten den „Hirntod“ diagnostiziert haben, können seine Organe entnommen werden.

Längst boomt der neue Wirtschaftszweig – die Transplantationsindustrie.

Am 20. und 21. Mai fand in Rom eine Konferenz zum Thema „“Hirntod“- Ein medizinisches Konstrukt: Wissenschaftliche und philosophische Evidenz“ statt. Sie wurde von der Päpstlichen Akademie, „John Paul II Academy für human life and the family“ veranstaltet. Prof. Dr. Cicero G. Coimbra, Neurologe und Professor für Neurowissenschaften an der Universität von São Paulo, Brasilien, war einer der Referenten. Mit „LifeSiteNews“ sprach er über den Mythos „Hirntod“.

Der Experte enthüllte Erschütterndes. Denn, was der Öffentlichkeit verschwiegen bleibt, ist in eingeweihten Medizinerkreisen längst bekannt: Die Genesung von komatösen Patienten ist oft möglich. Aber eine streng kontrollierte medizinische Lobby hält die Fakten, die Ärzte und Medizinstudenten benötigen, unter Verschluss. So werden die Mediziner daran gehindert, für ihre Patienten den hippokratischen Eid zu befolgen und „das Beste zu geben, was sie können“.

Der erste Schachzug der Transplantationsmedizin

Dem Konzept „Hirntod“ lagen keine wissenschaftlichen Untersuchungen zugrunde, bevor dieser Begriff geprägt wurde. Die Tatsache, dass lebendige Patienten als „tot“ bezeichnet wurden, setzte den Meilenstein in der Transplantationsmedizin. Seitdem dient der Begriff „Hirntod“ dazu, alle rechtlichen Hürden zu überwinden, die mit der Entfernung lebenswichtiger Organe bei komatösen Patienten verbunden waren.

Prof. Dr. Cicero G. Coimbra sieht einen grundlegenden Fehler darin, dass Hirnschädigungen als „irreversibel“ eingestuft wurden. In den 1980er Jahren wurden weltweit Transplantationsexperimente an Tieren durchgeführt. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass bei einer Verringerung der Blutzirkulation im Gehirn vom normalen Wert auf nur 20 bis 50 Prozent das Gehirn „verstummt“. Aber es war weder tot noch irreversibel geschädigt!

Ende der 90er Jahre wurde dieses Phänomen, das auch als „ischämischen Hirninfarkt“ bezeichnet wird, am Menschen nachgewiesen.

Der Mythos „Hirntod“ war entkräftet.
Die Untersuchungen ergaben:
Das Gehirn war still, aber keinesfalls tot.

Die Frage „Warum ist die „Hirntod“-Theorie immer noch so verbreitet, und was wird Medizinstudenten darüber gelehrt?“ beantwortet der Brasilianer wie folgt:

„An medizinischen Fakultäten sind diese Konzepte, von denen ich Ihnen erzähle – obwohl sie veröffentlicht wurden – nicht in medizinischen Lehrbüchern verfügbar. Sie sind in medizinischen Besprechungen nicht verfügbar. Auf medizinischen Konferenzen kann man sie nicht finden.“

Auch Ärzte bestätigen oft im Vier-Augen-Gespräch, dass „sie sich nicht mit dem Transplantationssystem anlegen“ wollen. Es sei das weltweit „am besten kontrollierte System“, wenn es um die Veröffentlichung von Informationen geht.

BITTE lesen Sie dieses ausführliche PDF –

2019-07-03_EPOCH TIMES_Hirntod-Lobby

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Das Lebensrecht Ungeborener ist unantastbar! – Termin einplanen!

Wer kommen kann, soll kommen!

Aufruf durch den „Kardinal-von-Galen-Kreis“

Am 16. März 2019, kurz vor dem Jahrestag des Todes unseres Seligen Clemens August Kardinal von Galen, findet der nächste Termin „1000 Kreuze für das Leben“ (EuroProLife) statt.

Aus Solidarität mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft, denen aus den verschiedensten Gründen das Recht auf Leben verweigert wird, schließen wir uns diesem Gebetszug an. Beginn 14.30 am Ägidiiplatz in Münster. Der weiteste Weg zur Teilnahme lohnt sich!

Münster ist eine der wenigen Bischofsstädte, in denen der Gebetszug für das Leben stattfindet. Wenn Kardinal von Galen noch leben würde, würde er sicher den Gebetszug anführen.

Unserem Bischof Dr. Genn gefällt die Art der Durchführung dieser Veranstaltung nicht. Auf unsere Bitte, seine Vorstellungen für die Durchführung zu unterbreiten, die wir gerne an den Veranstalter weiterleiten wollten, ließ er Weihbischof Dr. Hegge antworten, von dem nichts Substanzielles zu erfahren war.

So hoffen wir, daß sich Bischof Genn wenigstens vom Vorbild bischöflicher Amtsbrüder inspirieren läßt, die bei verschiedenen Gelegenheiten an anderen Orten in und außer Deutschland Zeugnis für das Lebensrecht Ungeborener (ge)geben (haben).

Wir meinen: Erst wer sich dem tobenden – satanistischen – Ansturm gegen den Gebetszug entgegenstellt, hat auch ein Recht, an der Art der Durchführung Kritik zu üben. Angst ist und war schon immer ein schlechter Ratgeber.

Darum bitten wir alle, sich am Gebetssturm für Bischof und Weihbischöfe und Generalvikar zu beteiligen, damit sie durch ihre Teilnahme Zeugnis für das Lebensrecht der Ungeborenen geben.

Gott segne alle, die am Gebetsmarsch teilnehmen!

Kardinal-von-Galen-Kreis

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