Die Reduzierung der Weltbevölkerung ist eine Notwendigkeit für die Entwicklung der Welt.

Aus den „PROPHEZEIUNGEN“ des Philosophen Bertrand Russel (1872-1970). Er war Philosoph, Mathematiker, Religionskritiker, Logiker. Lehrer am Trinity College der Universität Cambridge, der London School of Economics, der Harvard University, der Peking-Universität. Sozialist, Atheist, Rationalist, Pazifist. Mitglied der Geheimgesellschaft der Cambridge Apostles. 1950 Nobelpreis für Literatur.

„Bisher hatten Kriege keinen allzu großen Einfluss auf das Bevölkerungswachstum, das auch während des Zweiten Weltkrieges weiter angehalten hat. Vielleicht wäre der bakteriologische Krieg wirksamer. Wenn sich in jeder Generation einmal die schwarze Pest ausbreitete, wären die Überlebenden frei, sich fortzupflanzen, ohne jedoch den Planeten zu stark zu besiedeln. Vielleicht ist diese Sachlage unangenehm, aber wenn schon? Wirklich edle Menschen stehen dem Glück gleichgültig gegenüber, insbesondere dem anderer.“

„Durch die selektive Reproduktion werden die angeborenen Unterschiede zwischen Führern und Geführten allmählich zunehmen, bis sie schließlich zu fast verschiedenen Spezies werden. Eine Revolte des Pöbels wäre genauso undenkbar, wie ein Aufstand der Schafe gegen die Praxis des Verzehrs von Schaffleisch.“

Die Kombination von Ernährung, Injektionen und Verboten wird schon in sehr frühem Alter dazu führen, jene Art von Charakter und jene Art von Überzeugungen z u produzieren, der den Autoritäten erstrebenswert scheint und jede ernsthafte Kritik der Macht würde psychologisch unmöglich werden.“

Die Bevölkerung wird nicht wissen, auf welche Art ihr Überzeugungen eingeimpft werden. Wenn die Technik perfektioniert sein wird, wird jede Regierung, die Gene die gesamte Bevölkerung wirksam und sicher zu kontrollieren, ohne, dass Armee oder Polizei benötigt werden … Die Bildungspropaganda wird mit Hilfe der Regierung innerhalb einer einzigen Generation Ergebnisse erzielen. Es gibt jedoch zwei mächtige Kräfte, die sich einer solchen Politik entgegenstellen: die eine ist die Religion, die andere der Patriotismus … Eine wissenschaftliche Gesellschaft kann nur unter der Führung einer Weltregierung stabil sein.“

Bertrand Russell
in: The Impact of Science and Society – Wissenschaft wandelt das Leben, 1953

zitiert nach:

Priestermönch Savatie Bastovoi.
Der Teufel ist politisch korrekt
Edition Hagia-Sophia
164 Seiten; 16,50 Euro
ISBN: 978-396321025

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Predigttext von Weihbischof Athanasius Schneider

(21. Juni 2021, Karlskirche Wien)

Papst Johannes Paul II. formulierte diesen Satz: „Rettet den ungeborenen Menschen vor der Bedrohung durch den geborenen Menschen, der sich anmaßt, das Leben eines Kindes im Mutterschoß antasten und toten zu dürfen!“ (Angelus Ansprache Eschen, Liechtenstein, 8. September 1985). Durch die legale Abtreibung wird die Menschheit in einen Zustand versetzt, in dem sie in zwei Klassen geteilt wird, die geborene und die ungeborene, wobei die Klasse der Geborenen die Klasse der Ungeborenen zerstört und sie zu ihrem eigenen Vorteil nutzt. Der Zustand einer Gesellschaft wird vornehmlich von ihren Gesetzen geprägt, nicht so sehr von den privaten Präferenzen einzelner Personen. Man darf nicht vergessen, dass die sittliche Bedeutung einer Handlung in unserem Fall durch den Zustand einer Gesellschaft beeinflusst wird, die uns in Geborene und Ungeborene einteilt und in der ungeborene den geborenen Menschen untergeordnet werden. Die weit verbreitete Ansicht, dass der Besitz und die Verwendung von Zelllinien aus Abtreibungen nichts Falsches ist, stammt auch aus der Nichtbeachtung der Auswirkung dieses Prinzips der Zweiklassengesellschaft.

Der Einsatz für den Schutz des ungeborenen Lebens hat heute eine neue historische und qualitative Phase erreicht. Es geht darum ein bisher wenig beachtetes Gräuel zu denunzieren, nämlich die horrende fetale Industrie und den Handel mit Geweben und Zellen abgetriebener, d.h. ermordeter ungeborener Kinder. Jeder Einsatz von Impfstoffen oder Medikamenten, der die Zerstörung des Lebens ungeborener Kinder, das Recycling und die Vermarktung seiner Körperteile zur Folge hat, bringt uns in die unmittelbare Mitwirkung mit dem Bösen bzw. in das unmittelbare Profitieren von diesen bösen Handlungen, gerade weil so geartete Impfstoffe und Medikamente trotz ihres Anspruchs auf das Gute schon in ihrem Ansatz sittlich verkehrt sind. Die Wohltat, die man von mit Grausamkeit befleckten Medikamenten und Impfstoffen für den gesundheitlichen Vorteil selbst von Millionen Menschen erwartet, wird in der Tat durch das Quälen und Leiden ungeborener Kinder erreicht. Wenn es schon heutzutage modern geworden ist, wie z.B. bei der „Vegan-Bewegung“, sogenannte „tierversuchsfreie“ („cruelty-free“) Lebensmittel, Arzneien, Impfstoffe und Kosmetika zu fordern, d. h. Produkte, die frei von Grausamkeit sind, die man Tieren angetan hat, um wie viel mehr müssten dann die Christen gegen Arzneien und Impfstoffe protestieren, die mit einer Grausamkeit zusammenhängen, die man ungeborenen Kindern angetan hat! Es ist an der Zeit, „menschenversuchsfreie“ Medikamente und Impfstoffe zu fordern.

Die Verteidigung des menschlichen Lebens muss heute auch ein Einsatz gegen jene Praktiken und Strukturen sein, die unschuldiges Leben zu einem Ersatzteillager biologischen Materials degradieren, das für Versuchs- und Herstellungsprozesse nutzbar gemacht wird. Es handelt sich vor allem um einen Kulturkampf. Es geht darum, jene Wunschkultur auf die deutlichste Weise abzulehnen, die den Menschen im vorgeburtlichen Lebensalter für jeden Zweck, ja sogar als Verbrauchsmaterial, als verfügbar ansieht. Ivan Karamazov in Dostojewkys Roman „Die Brüder Karamasow“ stellt die fatale Frage: „Sag mir direkt, ich rufe dich an – antworte mir: „Stelle dir vor, daß du selbst das Gebäude des menschlichen Schicksals aufführen könntest mit dem Endziel, alle Menschen zu beglücken, ihnen Frieden und Ruhe zu geben, daß es aber dazu unumgänglich nötig wäre, ein winzig kleines Wesen zu martern, wie jenes Kind, das sich mit den Fäusten an die Brust schlug, mit seinen ungerechten Tränen — würdest du dich bereit finden, unter solchen Bedingungen der Baumeister eines solchen Gebäudes zu werden? Sprich und lüge nicht!“

Man sagt uns heute oft, und selbst innerhalb der Kirche, dass man Kompromisse machen muss, dass man Zugeständnisse und Kompromisse machen muss, um das Ganze zu gewinnen, man sagt uns, dass man mit dem Strom schwimmen muss. Der moderne Apostel Wiens, der heilige Klemens Maria Hofbauer, kann für uns alle ein Beispiel sein, wie ein wahrer Katholik sich in solch einer Situation verhalten soll. Als junger Theologiestudent hörte Klemens Hofbauer von seinem Professor diese Worte: „Wir müssen mit dem Strom schwimmen, sonst bleiben wir zurück, sonst werdet ihr später vor leeren Bänken predigen“. Darauf erhob sich Klemens und sagte: „Mit dem Strom schwimmen nur Feiglinge. Wir leben in einer Zeit, in der das Leben nach dem Evangelium von uns das Schwimmen gegen Strom verlangt.“ Ein anderes Mal sagte der Student Hofbauer: „Herr Professor, was Sie jetzt sagte, ist nicht katholisch“ und stand darauf und verliess den Hörsaal. Einer nach dem anderen verliessen die Studenten den Hörsaal und der Professor stand vor leeren Bänken. Damals wie heute sagte man den Katholiken, dass man ein wenig nachgeben muss, um nicht das Ganze zu verlieren.

Viele in der Gesellschaft und innerhalb der Kirche fixieren sich auf das Zeitliche und blenden das Wichtigste aus, nämlich das ewige Leben. Man will das gegenwärtige irdische Leben geniessen ohne Probleme zu haben, indem man die Kunst des Kompromisses praktiziert. Die Menschen, und vor allem die jungen Menschen, die sich heute selbstlos und kompromisslos für den Schutz des ungeborenen Lebens und gegen die serienmässige Ausbeutung der Körperteile und der Zellen getöteter Kinder einsetzen, sollen sich nicht als eine kleine isolierte Gruppe betrachten. Nein, wie sind nicht allein. Wir sind verbunden mit einer grossen Kette von Katholiken, die den Geist des Glaubens und des Bekennermutes hatten seit dem Beginn der Kirche bis zum Ende der Welt. Vom Beispiel des heiligen Klemens Maria Hofbauer sehen wir, dass es derselbe Geist ist, dem er sich in seiner Zeit widersetzte, und dem wir uns heute widersetzen müssen. Unser Kampf begann nicht gestern. Er ist ein Tel einer goldenen Kette, die ihren Anfang nahm schon im Alten Bund und bis zum Ende der Zeiten reichen wird, vor allem auch in Zeiten, wie der unseren, wenn alles verloren zu sein scheint.

Wir leben in einer Welt, die in einen Weg des Lebens und einen Weg des Todes aufgeteilt ist. Der Weg des Todes ist dieser: Der geborene Mensch unterwirft sich den ungeborenen Menschen zu seinem eigenen Vorteil. Der Weg des Lebens aber ist dieser: Der geborene Mensch beschützt unerschütterlich und entschlossen den ungeborenen Menschen, selbst zum eigenen Nachteil. Zu welcher Kultur wollen wir gehören? Womit identifizieren wir uns? Jesus hat uns gesagt: „Was nützt es einem Mann, sein Leben zu gewinnen, aber seine Seele zu verlieren?“ (Mt. 16, 26). Gott hat jeden Menschen, auch den kleinsten und zerbrechlichsten im ersten Augenblick seiner Existenz im Mutterleib liebevoll in seine Hand und in sein Herz geschrieben, auch jene unzähligen Ungeborenen, die auf grausame Weise getötet werden und dessen Körperteile und Zellen für Menschenversuche, für die Produktion von Medikamenten und Impfstoffen und anderes mehr und für den Handel missbraucht werden. Das sagt uns das Wort Gottes im Buch der Psalmen: „O Gott, Du selbst hast mein Innerstes geschaffen, hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, dass ich so staunenswert und wunderbar gestaltet bin. Ich weiß es genau: Wunderbar sind deine Werke. Dir waren meine Glieder nicht verborgen, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewirkt in den Tiefen der Erde. Als ich noch gestaltlos war, sahen mich bereits deine Augen. In deinem Buch sind sie alle verzeichnet: die Tage, die schon geformt waren, als noch keiner von ihnen da war. Wie kostbar sind mir deine Gedanken, Gott! Wie gewaltig ist ihre Fülle! Wollte ich sie zählen, sie sind zahlreicher als der Sand. Ich erwache und noch immer bin ich bei dir“ (Ps. 139, 13-18).

(Weihbischof Athanasius Schneider)

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Mariä Heimsuchung – 2. Juli

heimsuchen“ ist ein mittelhochdeutsches Wort und bedeutet: heime suochen = in freundlicher oder feindlicher Absicht zu Hause aufsuchen, überfallen.

Dabei überwiegt eher die negative Bedeutung, wie: „als etwas Unerwünschtes, Unheilvolles o. a. über jemanden, etwas kommen; befallen; auch: bei jemandem in einer ihn schädigenden oder für ihn unangenehmen, lästigen Weise eindringen (s. Duden).

Für das heutige Fest „Mariä Heimsuchung“ sehen wir den freudigen Aspekt dieses Begriffes. Ein freudiges, freundliches und freundschaftliches Ereignis kommt über jemanden.

Maria besucht ihre Base Elisabeth.
Beide sind schwanger
und tragen ein Kind unter ihrem Herzen.
Voller Freude.

Du bist gebenedeit.
Und gebenedeit ist die Frucht
deines Leibes.

Die unangenehme Bedeutung von „heimsuchen“ wird oft auch darin gesehen, dass das „freudige Ereignis“ ins Gegenteil verkehrt wird:

„ein Kind unter dem Herzen tragen“
wird zu einer schwere Krankheit,
oder ist wie ein Horrorereignis.
Schwangerschaft wird zum Unwort;
ist lästig und muss verschwinden.

Ein unschuldiges abgetriebenes Kind ist wie ein anderer gekreuzigter Christus.

Wir bitten Dich, o Herr,
lass Deinen Dienern
das Geschenk Deiner himmlischen Gnade
zukommen, damit allen,
denen die Mutterschaft
der seligsten Jungfrau
zum Anfang des Heiles geworden,
die Gedächtnisfeier ihrer Heimsuchung
den Frieden vermehre.

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Junge Menschen heute

Junge Menschen
sind arm dran …
Ich verspüre den Drang,
sie zu begleiten und
Jesus
um Hilfe zu bitten,
weil sie keine
Bezugspunkte haben.

(Maria Laura Mainetti)

Maria Laura Mainetti (20. August 1939-6. Juni 2000), italienische Ordensfrau der Kongregation der Töchter des Kreuzes, ist eine Märtyrerin der Katholischen Kirche. Sie wurde bei einem satanistischen Opfer-Ritual getötet. Mainetti war Oberin des Klosters der Kreuzschwestern in Chiavenna, das sich der Hilfe jugendlicher Straftäter widmete.

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Die Herkulesaufgabe: das Normale

Das Normale ist in der heutigen Zeit zu einer Herkulesaufgabe geworden. Es dürfte die Mehrheit der Bevölkerung sein, die diese Ziele verwirklichen will, wenn es ihnen nicht so schwer gemacht würde im kulturrevolutionären Malstrom dieser Zeit. Im Alleingang ist das heute kaum zu meistern. Entscheidend ist, Netzwerke für Familien zu schaffen und auszubauen, die einander im gemeinsamen Einsatz für ihre Existenzbedingungen und im praktischen Alltag unterstützen.

Wir brauchen Mütter, die ein warmes Nest für ihre Kinder bauen, und Väter, die den Schutz der Familie als ihre primäre Aufgabe erkennen. Perfekte Eltern gibt es nicht.

Aber opferbereite Liebe gibt es, die mit den Kindern mitwächst und sich im Loslassen bewährt. Kaum etwas fordert so sehr zur Selbsterziehung heraus wie die Erziehung von Kindern. Die Opfer, die Eltern bringen, werden ihnen vergolten werden in der existenziellen Befriedigung, lebenstüchtige Kinder erzogen zu haben, in der Liebe der Enkel und in der Fürsorge der Kinder für die Eltern, wenn sie ihrer im Alter bedürfen. Jede gesunde Familie ist Salz und Licht für die Welt.

(aus: Gabriele Kuby – Die verlassene Generation)

Gabriele Kuby
Die verlassene Generation
Fe-Medienverlag 2020
368 Seiten; 17,80 Euro
ISBN: 978-3863572761

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Volles und ganzes JA zueinander

Wenn die wechselseitige Prüfung mit einem vollen und ganzen Ja zueinander bestanden ist, „bis dass der Tod euch scheidet“, dann ist das Fundament gelegt, auf dem das Familienhaus gebaut werden kann.

Ein Haus aus Stein ist wünschenswert, ein Haus aus Liebe das Entscheidende.

Es soll von Kinderlachen erfüllt sein – von Spiel und Arbeit, von Fürsorge und Gespräch, von Streit und Versöhnung, von Freunden der Kleinen und der Großen, von Musik und Festen, von unverbrüchlichem Zusammenhalt – mit einem Wort von Leben.

Die Liebe der Eltern zueinander schafft das Feld, in dem Kinder wachsen und gedeihen können. Sie halten diese Liebe für selbstverständlich und unauflöslich, denn daraus sind sie entstanden.

Familienbande sind stark und belastbar. Wenn sie dennoch reißen, werden Kinder bis ins Mark enttäuscht. Sie verdienen es, davor bewahrt zu bleiben.

Eltern, die ihre Kinder zu gesunden, leistungs- und liebesfähigen Menschen heranbilden wollen, wird dies nur gelingen, wenn sie nicht tun, was „alle“ tun und sich von der staatlichen und medialen Propaganda nicht in die Irre führen lassen.

Sie werden das Kind in die Mitte stellen und ihre Lebensplanung darauf ausrichten, dass die elementaren Bedürfnisse des Kindes erfüllt werden.

Sie werden das kleine Kind nicht kollektiver Fremdbetreuung ausliefern, denn wie könnten sie das Lächeln des Säuglings, den ersten Schritt, die ersten Worte versäumen?

Wie könnten sie sich der Erfahrung der bedingungslosen Liebe des Kindes berauben und dem Kind nicht ihre bedingungslose Liebe als Vater und Mutter schenken?

Wie könnten sie das Urvertrauen des Kindes vielleicht für immer schädigen?

Sie werden die Unschuld und Reinheit ihrer Kinder verteidigen und nicht zulassen, dass durch die Sexualisierung in Kindergarten und Schule ihr Schamgefühl gebrochen und ihre Seele abgestumpft wird, sodass die Vision von Ehe und Familie verdunkelt wird und die charakterlichen Voraussetzungen nicht grundgelegt werden.

Sie werden nicht hinnehmen, dass die Geschlechtsidentität ihres Kindes als Mädchen oder Junge absichtsvoll unterminiert wird.

Sie werden ihre elterlichen Erziehungsrechte in Kindergarten und Schule verteidigen und sich dagegen wehren, dass sie durch familienfeindliche Kinderrechte geschmälert werden. Sie werden ihren Kindern den Reichtum des realen Lebens zugänglich machen: Entdeckung der Natur, Begeisterung für Sport und Musik, Entfaltung der Begabungen, Förderung des wissensdurstigen Lernens, handwerkliche Fertigkeiten, echte, statt virtueller Freunde.

Sie werden Medienkompetenz vermitteln, sodass die Medien den Aufgaben und Lebenszielen der Kinder dienen, anstatt zu einem schalen, Sucht erzeugenden Ersatz für unbefriedigten Lebenshunger zu werden.

Sie werden alles tun, um ihre Kinder vor der Schändung ihrer Seele durch Pornografie oder gar sexuellen Missbrauch zu bewahren.

Sie sind entschlossen, an den Konflikten in ihrer Ehe zu wachsen und sich nicht scheiden zu lassen.

Welch eine Herausforderung!

(aus: Gabriele Kuby – Die verlassene Generation)

Gabriele Kuby
Die verlassene Generation
Fe-Medienverlag 2020
368 Seiten; 17,80 Euro
ISBN: 978-3863572761

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Stabil und konfliktarm

Eine stabile, konfliktarme Ehe ist die wichtigste Voraussetzung für das Gedeihen der Kinder.

Deswegen ist die bewusste Partnerwahl entscheidend. Wenn einer sagt:
„Ich liebe dich, kann es Schall und Rauch sein. Wenn einer sagt:
„Ich will dich heiraten“, wird es interessant.
Teilen wir die Lebensvision?
Teilen wir die wichtigsten Werte?

Wie werden wir Familien- und Berufsarbeit unter den gemeinsamen Hut bringen?
Wie viele Kinder wünschen wir uns?
Wie werden wir sie erziehen?

Dieses Buch dürfte reichlich Stoff zur Klärung der Positionen liefern.
Es lohnt sich, über dies alles zu reden, bevor man sich bindet.

(aus: Gabriele Kuby – Die verlassene Generation)

Gabriele Kuby
Die verlassene Generation
Fe-Medienverlag 2020
368 Seiten; 17,80 Euro
ISBN: 978-3863572761

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Die Gesellschaft steht vor der Wahl

Die Gesellschaft steht vor der Wahl: Weiter die Vater-Mutter-Kinder-Familie als überholt diffamieren, Familien mit mehr als zwei Kindern in die Armut treiben, immer mehr unglückliche Kinder und Jugendliche mit Verhaltensstörungen hervorbringen und so unendlich viel Leid und unlösbare gesamtgesellschaftliche Probleme zu produzieren – oder die Existenzbedingungen der Familie tatsächlich zu fördern. Dazu muss sich die Politik endlich dem Würgegriff familienzerstörender Ideologien und ihrer Lobbys entwinden. 70 % der Kinder wachsen in Deutschland auch heute noch bei ihren verheirateten Eltern auf und mehr als die Hälfte aller Ehen wird nicht geschieden. Sie müssen gestärkt werden, denn die Familie ist gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte „die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat“.

Konkrete staatliche Maßnahmen für die Familie könnten unter anderem sein:

– Der Schutz des Lebensrechts des Kindes ab der Empfängnis
– Familiengründungsdarlehen und Eigenheimförderung mit progressiver Reduktion der Rückzahlung pro Kind
– Progressive Steuerminderung pro Kind bis zur völligen Steuerbefreiung
– Echte Wahlfreiheit zwischen Eigenbetreuung und Fremdbetreuung kleiner Kinder durch gleichwertige finanzielle Förderung
– Angemessener Rentenanspruch für die Jahre der häuslichen Kinderbetreuung
– Wirksame Förderung des Wiedereinstiegs in den Beruf nach den Zeiten der Kinderbetreuung
– Familienkunde statt Sexualerziehung in der Schule

Es gibt in Europa ein Land, das die meisten dieser Maßnahmen in den letzten Jahren umgesetzt hat und damit als „Labor“ für ihre Wirksamkeit gelten kann – Ungarn. Die Erfolge zeigen, dass familienfördernde Maßnahmen in wenigen Jahren zu spektakulären Veränderungen führen können: Die Zahl der Scheidungen ist um fast ein Viertel gesunken, die Zahl der Eheschließungen um annähernd die Hälfte gestiegen. Die Abtreibungen sind um ein Drittel gefallen und die Geburtenrate ist von 1,23 Kindern pro Frau auf 1,5 Kinder gestiegen. Das erhält zwar noch nicht den Bestand der Bevölkerung, doch die Weichen sind umgestellt.

Auch wenn die Politik in den meisten anderen Ländern der Familie weiterhin die materiellen und sozialen Grundlagen entzieht, kann niemand einen Mann und eine Frau daran hindern, ihr eigenes Familienbiotop zu schaffen. Dafür braucht es eine Lebensvision, Entschlossenheit, Mut und Vertrauen in die guten Kräfte des Lebens.

(aus: Gabriele Kuby – Die verlassene Generation)

Gabriele Kuby
Die verlassene Generation
Fe-Medienverlag 2020
368 Seiten; 17,80 Euro
ISBN: 978-3863572761

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CORONA-Impfung – Verwendung von Zelllinien, die von abgetriebenen Föten stammen

Moraltheologisches Urteil nach den festgelegten Prinzipien

Da einige der vorgeschlagenen Impfstoffe nicht mittels fetaler, aus Abtreibungen stam-menden Zelllinien hergestellt wurden, stellen sie unter diesem Gesichtspunkt keinerlei moralisches Problem der Anwendung dar. Sie sollten daher anderen vorgezogen werden.

Diejenigen Impfstoffe, bei deren Herstellung sittlich problematisches Präparat verwendet wurde, sollten so weit wie möglich außen vor bleiben.

Was aber, wenn sich eine Person in einem bestimmten Fall in der Notwendigkeit sieht, sich impfen zu lassen, und keinen Impfstoff erhalten kann, dessen Herstellung auf die Verwendung fetaler Zelllinien verzichtet hat? Dies kann aus gesundheitlichen Gründen (gefährdete ältere Menschen) der Fall sein oder wegen der beruflichen Situation (exponiertes medizinisches Personal) oder aus beruflichen Gründen, wie z.B. bei Flugreisen, da es bereits mindestens eine Fluggesellschaft – in diesem Fall Qantas – gibt, die angekündigt hat, für die Aufnahme eines Fluggastes eine Impfung zu verlangen, sobald die Impfstoffe verfügbar sind. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Forderung bald von vielen Fluggesellschaften aufgegriffen wird.

Da eine Mitwirkung mit der Sünde nur sehr entfernt und der angeführte Grund hinreichend schwerwiegend ist, ist es in diesen Fällen möglich, einen solchen Impfstoff einzusetzen. Es bleibt die Aufgabe eines jeden Einzelnen, Rat einzuholen und zu beurteilen, ob dies wirklich notwendig ist.

Es muss verdeutlicht werden, dass wir uns hier im Bereich eines Urteils der Klugheit befinden, das nicht für alle und in allen Fällen einheitlich sein kann. Die Moraltheologie sagt, was erlaubt und was verboten ist. Sie gibt die Grundsätze vor. Aber es liegt an der persönlichen Klugheit, deren Anwendung von Fall zu Fall zu beurteilen.

Was die Elemente außerhalb dieser Frage [der Rechtmäßigkeit je nach Herkunft und Zube-reitung des Impfstoffs] betrifft, so gehören sie in den Bereich der persönlichen Meinung. Weil die Richtigkeit einer persönlichen Meinung nicht absolut bewiesen werden kann, ist es wie bei jeder Meinung sinnlos und unmöglich, sie allen aufzwingen zu wollen. Es steht jedem frei, seine Meinung zu haben über die Herkunft von Covid-19, über die Art und Weise, wie damit umgegangen wird, über die Impfpolitik dieses oder jenes Landes, über Impfungen im Allgemeinen; aber all diese Elemente ändern nichts an der hier gegebenen moraltheologischen Schlussfolgerung.

Lesen Sie mehr darüber:

Ist der Impfstoff gegen Covid-19
moralisch unbedenklich?

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Ist der Impfstoff gegen Covid-19 moralisch unbedenklich

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Blutlust – „Föten töten“

… Farbanschlag auf die Beratungsstelle einer Lebensrechtsorganisation in München vom 26. November. Münchens Kommunisten, im Stadtrat vertreten durch die Linkspartei, forderten im Vorfeld die Schließung dieser und anderer Einrichtungen, die sich für das Leben ungeborener Kinder einsetzen. In einer Stellungnahme der Beratungsstelle heißt es:

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, am Isarufer,
wurden Kleiderbügel mit den einschlägigen Parolen aufgehängt:
‚Abtreibung entkriminalisieren‘,
‚My body, my choice‘
oder ‚Föten töten‘.“

Nicht einmal die Nationalsozialisten wagten in ihren öffentlichen Bekundungen so weit zu gehen. Der Begriff Föten dient dem Reim, verbissen meidet die gesamte Abtreibungslobby, nicht nur diese Abtreibunsgextremisten, vom Kind zu sprechen.

Das Kind, das sie töten wollen, existiert für sie nicht.
Was ist eine schizophrene Haltung, wenn nicht das?

Es finde eine Radikalisierung statt, die bei den Abtreibungsextremisten zu einer stetig sinkenden Hemmschwelle führe, so die Angegriffenen.

In der Tat eine bedenkliche Entwicklung, die jedoch weder Exekutive noch Legislative wirklich zu bewegen scheinen. Die Fixierung auf einen angeblichen Feind, der „rechts“ stehe, macht offensichtlich zappenduster blind.

Nicht wer Menschen tötet, steht in der öffentlichen Kritik, sondern wer das Leben verteidigt. Von kommunistischer Seite ist nichts anderes zu erwarten, war doch die Sowjetunion der erste Staat der Welt, der die Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung 1920 legalisierte. Schwerer wiegt das Schweigen der anderen Fraktionen. Wird auf irgendeinem Lichtmasten ein Aufkleber mit einer Botschaft entdeckt die vom linken Gedankenkanon abweicht, heult die gesinnungstreue linke Jagdgesellschaft auf und macht daraus ein landesweites „Verbrechen“.

Doch dort, wo es wirklich um Leben oder Tod geht, nämlich in der Abtreibungsfrage, herrschen Schweigen und Wegschauen von bürgerlicher Seite und aggressive Anfeindungen von linker Seite, gegen jene, die sich Herz und Verstand bewahrt haben und dem angeblichen „Abtreibungskonsens“ widersprechen.

Über das Töten von Menschen kann aber gar keinen „Konsens“ geben.

Diese grausame und tödliche Widersprüchlichkeit wird jedoch weder von der „Qualitätspresse“ noch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk thematisiert. Stattdessen trifft man dort immer wieder auf abtreibungsfreundliche Tatsachenverdrehungen und Denkvorgaben, wie jenen, daß Abtreibungskritiker finstere Gestalten seien und Abtreibung grundsätzlich als Akt der Emanzipation zu sehen sei.

Quelle Andreas Becker

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