Tugend der Härte

Der Blog Bund Sankt Michael befasste sich in einem Artikel mit dem Problem der unmännlichen Weichheit und die Tugend der Härte. Unter anderem heißt es dort:

Weichheit stellt für Paulus ein Laster dar, also einen Tauglichkeitsmangel, der einen Mann daran hindert, seinen Auftrag zu erfüllen. Das gleiche gilt laut Paulus auch für Männer, die sich dazu entschließen Trinker oder Ehebrecher zu sein oder anderen verkehrten Neigungen nachzugeben.

Der hl. Thomas von Aquin definierte Weichheit in Anknüpfung an antike Philosophie bzw. an Aristoteles als ein „der Beharrlichkeit entgegenstehendes Laster“. Der verweichlichte Mann ziehe sich aus Angst vor Unlust davon zurück, das Gute anzustreben, und er könne beim Streben nach dem Guten auch den geringsten Widerstand nicht mehr überwinden. Je mehr man im eigenen Leben nach dem Angenehmen suche, desto schwerer ertrage man dessen Abwesenheit, und desto mehr verweichliche man.

Der ganze Artikel ist sehr empfehlenswert und hier zu lesen: – bundsanktmichael.org

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Ohne Erzbischof Lefebvre wären wir arm dran!

[…] Dem französisch Missions-Erzbischof Marcel Lefebvre und seiner Priesterbruderschaft, der er den heiligen Meßreformer Papst Pius X. als Patron gegeben hatte, ist es ganz allein zu verdanken, daß der gefährlich dünn gewordene Faden der Tradition nicht abgerissen ist.

Es kam zu einem der spektakulären Widersprüche, an denen die Geschichte der Kirche reich ist: das Sakrament, das den Gehorsam Jesu gegenüber dem Willen des Vaters zum Gegenstand hat, wurde durch den Ungehorsam gegen den Befehl des Papstes gerettet.

Auch wer diesen Ungehorsam unverzeihlich findet, muß einräumen, daß ohne ihn Papst Benedikt XVI. für seine Gesetzgebungsakte, das berühmte Motu proprio und die Ausführungsbestimmungen “Summorum pontificum” keinerlei Materie mehr vorgefunden hätte – der überlieferte Ritus wäre, nachdem seine rigorose Unterbindung schon jahrzehntelang wirksam gewesen war, bereits spurlos verschwunden gewesen. Denn seine Unterdrückung wurde mit einer letzten Aufwallung von zentralistischer Gewalt, zu der die Kirche heute überhaupt nicht mehr imstande wäre, buchstäblich gnadenlos durchgezogen, Proteste der Gläubigen und Priester weggewischt und verächtlich behandelt – die katholische Kirche hat im XX. Jahrhundert kein häßlicheres Gesicht gezeigt als bei der Verfolgung ihres bis dahin ihre Gestalt bestimmenden Ritus.

Und das Verbot des Ritus ging mit einem Bildersturm in unzähligen Kirchen einher, mit der Verschandelung alter Gotteshäuser, dem Abriß von Altären, dem Sturz heiliger Statuen, der Verschleuderung kostbarer Paramente. […]

Martin Mosebach
https://www.firstthings.com/article/2017/04/zur%C3%BCck-zur-form

Erzbischof Marcel Lefebvre

 

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Liebe im Bauch der Mutter. – 28. Dezember

Ein Beitrag zum Tag der „Unschuldigen Kinder“

Diese Geschichte ist bereits auf vielen Blogs veröffentlicht worden. Sie erzählt eine wahre Begebenheit, die tagtäglich Realität sein könnte. Außerdem passt diese Geschichte zum heutigen Festtag der Unschuldigen Kinder.

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Eine Frau suchte ihren Gynäkologen auf:
„Doktor, ich habe ein sehr ernstes Problem und ich brauche dringend ihre Hilfe! Mein Baby ist noch nicht ein Jahr alt und ich bin wieder schwanger. Aber ich will kein anderes Kind.“

Dazu sagte der Arzt:
„Was genau wollen sie, wie soll ich ihnen helfen?“

Die Frau antwortet eindeutig:
„Ich will eine Abtreibung!“

Nach kurzem Nachdenken sagte der Arzt:
„Hören sie zu, ich habe eine Idee, die mir besser erscheint und auch weniger riskant ist für sie.“

Die Frau lächelte.
Dann fuhr der Arzt fort:
„Wenn sie nicht auf zwei Babys achten wollen, dann töten wir einfach dasjenige, das jetzt in deinen Armen liegt. So können sie sich ausruhen, bis das andere geboren wird. Da wir eines ihrer Kinder töten wollen, ist es doch auch egal, welches. Sie sagen doch, Kinder sind für ihre Mütter alle gleich, nicht wahr? Außerdem wird ihr eigenes Leben nicht durch einen chirurgischen gefährdet, wenn sie die Wahl treffen, das lebende Kind zu töten.“

Die Frau war entsetzt über die Worte des Arztes und sagte:
„Sie schlagen mir vor, wir sollten mein Kind töten. Das ist ein Verbrechen!“

Der Arzt antwortete ihr darauf:
„Ja, ich stimme ihnen zu. Aber ich dachte, das wäre kein Problem für sie. Ich schlage nur vor, dass sie dasjenige Kind, der getötet werden soll, austauschen.“

An dem Gesichtsausdruck der schwangeren Frau erkannte der Arzt, dass er es geschafft hatte, seinen Standpunkt klar zu machen.
Er hatte sie davon überzeugt, dass es keinen Unterschied gibt, ob man ein Kind tötet, das in den Armen ist, oder einem, das sich im Bauch der Mutter befindet. Das Verbrechen ist das gleiche.

Weißt du, seit wann Gott dich liebt?
Seit du im Bauch deiner Mutter lebst!

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Kein Grund, dieses Buch nicht zu lesen, …

– auch wenn die Bergoglio-Verteidiger darin eine Verschwörung sehen.

Bald kommt das Buch auf Deutsch in den Buchhandel

1991, als Pater Jorge Bergoglio in Argentinien zum Weihbischof ernannt wurde, war dafür ein Bericht des Generaloberen seines Ordens, Pater Kolvenbach, nötig. Die Antwort von Pater Kolvenbach, die sich auf die Meinung anderer Mitglieder seines Ordens stützte, lautete, daß Bergoglio nicht dafür geeignet sei, zum Bischof ernannt zu werden. Pater Kolvenbach behauptete, daß es Bergoglio an psychologischem Gleichgewicht fehle, er habe einen hinterlistigen Charakter und habe in der Zeit als Ordensprovinzial von Argentinien gespalten. Dieser Bericht wurde damals unter den seinerzeitigen Mitgliedern der Kongregation für die Bischöfe verteilt und daher einer ziemlich großen Zahl von Personen bekannt. Bergoglio beeilte sich, ihn verschwinden zu lassen, als er Papst wurde. Die Kopie, die sich im offiziellen Archiv des Jesuitenordens in Rom befand, ist verschwunden.

Zitat aus einem Artikel von katholisches.info
https://www.katholisches.info/2017/12/jesuitengeneral-kolvenbach-bergoglio-nicht-geeignet-bischof-zu-werden/

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Rosenkranz mit 12 Ave-Perlen

Ave Maria Kaiserin,
Hilfe der Christen,
bitte für das Dir geweihte Bistum,
besonders für den Bischof,
alle Priester und Gottgeweihten
und ganz besonders
für ein christliches Europa. Amen.

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Der Herr verheißt […]: „Durch die Medaille und durch diesen bestimmten Rosenkranz wird in Europa eine Wandlung geschehen, wie in Kana: Der Herr wird durch die Vermittlung Mariens das Wasser in Wein verwandeln.“

Die Zeit ist nun reif: Das Rosenkranzgebet mit den 12 Ave muss stärker gebetet werden! Es muss mit viel mehr Innigkeit, Vertrauen und Intensität gebetet werden! Die teuflischen Terrorattacken in Europa werden sich vermehren, es wird viel Blut fließen um des Namens meines Sohnes willen! …

Lesen Sie und beginnen Sie mit dem Gebet!
Herunterladen als PDF

Ave Maria Kaiserin + 12 Perlenrosenkranz

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Die Liturgie der Schismatiker

„Der Ururgroßvater, Antoine-Philippe, war während der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils Messdiener. Viele langjährige Weggefährten traten in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts den Traditionalisten bei, die von Monseigneur Marcel Lefebvre angeführt wurden. Diese konservativ Gesinnten, auch wenn sie nicht mal besonders gläubig waren, konnten sich nicht mit der Demokratisierung der Messe abfinden, mit der Verbannung der lateinischen Sprache, dem Ersetzen der alten Altäre. Es kam zum Schisma. Die Leveques gehörten aber nicht zu denen, die sich abspalteten, obwohl die neue Messe sie mehr als andere entsetzte. Der Grund, warum die Leveques im Schoß der erneuerten katholischen Kirche verblieben, war einfach, er lautete Notre-Dame. Man konnte sie nicht im Stich lassen, genauso wenig, wie man einen alten schutzlosen Freund fallen ließ, der in Not geraten war. Und so ertrug Antoine-Philippe alles, was auch die Kathedrale erleiden musste. Er ertrug die fünfzehnminütige Messe, den Priester, der sein Gesicht nicht dem Herrn zuwandte, sondern der Gemeinde, er ertrug es, dass man die Hostien in die Hände der Gläubigen verteilte. Die ganze Familie ertrug es und schaute neidvoll die Videoaufnahmen der Liturgie der Schismatiker an, die man unter Freunden großzügig verteilte.“

Aus dem Buch: Die Moschee Notre-Dame Anno 2048. Von Jelena Tschudinova.

Hier noch mehr zum Buch – mit Bestellmöglichkeit.

Jelena Tschudinova

Jelena Tschudinowa, geb. 3. September 1959 in Moskau, ist eine russische Schriftstellerin, Dichterin, Dramatikerin, Publizistin und Rundfunksprecherin. Ihre Veröffentlichungen, bestehend aus Romanen, Kurzgeschichten, Gedichten und Kolumnen, befassen sich vornehmlich mit der russischen Historie und Politik. Den Durchbruch über die Grenzen Russlands hinaus bescherte ihr der 2005 erschienene Roman „Die Moschee Notre-Dame. Anno 2048“, der in der Zwischenzeit zum Bestseller avancierte und in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt wurde.

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Ehe, Ehebruch, Konkubinat … Sünde

Kardinal Brandmüller sagt, was Sache ist!

Das Evangelium Jesu Christi öffnet Horizonte, die ohne das, was wir Offenbarung nennen, der natürlichen Vernunft zunächst unzugänglich sind. Das heißt also, dass ein Widerspruch zwischen Evangelium und gesellschaftlicher Plausibilität nicht verwundern kann. Jesus spricht selbst Klartext in dem Zusammenhang, wenn er unmissverständlich von der Unauflösbarkeit der Ehe und der Verwerflichkeit des Ehebruchs spricht. Wenn ich also katholisch bin, dann bewege ich mich innerhalb dieses Rahmens. Es ist ein Rahmen, der der Realität des möglichen Scheiterns einer Ehe durchaus Rechnung trägt und etwa die Trennung von Tisch und Bett im Falle der Unverträglichkeit der Gatten gestattet.

Auseinandergehen ja, noch einmal Heiraten nein? Ist das nicht eine aufreizend lebensfremde Überzeugung, die mit „Amoris laetitia“ vielleicht theologisch schlampig, aber immerhin autoritativ korrigiert würde?

Wie gesagt, Jesus selbst spricht von der Unauflösbarkeit der Ehe und der Verwerflichkeit des Ehebruchs. Wobei der Möglichkeit des Scheiterns im kirchlichen Rahmen immer schon Rechnung getragen wurde. Das hat es ja oft gegeben, dass einer der Ehepartner sich als unerträglich im buchstäblichen Sinne entpuppt hat. Aber es gibt keine Möglichkeit einer Wiederverheiratung. Die hat es in der ganzen christlichen Geschichte bis Luther nicht gegeben.

Die Trennung von Tisch und Bett erinnert an den englischen Adel, wo man immer in Bezug auf den Ehepartner sagte: Scheidung niemals, Mord jederzeit. Wenn ich im Treppenhaus meine Nachbarin kennenlerne und nicht mehr mit meiner Frau auf „getrennt von Bett und Tisch“ mache, sondern zur Nachbarin ziehe – was liegt dann vor?

Ehebruch.

Und wenn ich ohne Reue, wohl aber mit Glücksgefühlen, die nächsten zehn Jahre bei der Nachbarin bleibe?

Dann ist das ein Konkubinat. Fortgesetzter Ehebruch.

Wie wäre das angesiedelt in der Hierarchie des Vergehens?

Als schwere Sünde.

Quelle FAZ

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