Ich fand Mariawald – das Eifelkloster der Trappisten.

„SWR Retro – Der Südwesten damals“
stellt ein bestaunenswerte Filmdokument
zur Verfügung.

Ein schwarz-weiß-Fernsehfilm,
der in der Karwoche des Jahres 1959
vom Südwestfunk ausgestrahlt wurde.

Abt des Trappisten-Klosters Mariawald
war Christophorus Elsen (von 1946-1961).

https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-der-suedwesten-damals/trappisten-kloster-mariawald/swrfernsehen-de/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1MDU1MDI/

Bildschirmfoto

+

 

Die „Bußwallfahrt“ zu „Unserer Lieben Frau vom Christentum“, Spanien 2021.

Vor wenigen Wochen fand kurz nach dem Erscheinen des Papst-Schreibens „Traditionis custodes“, die erste Wallfahrt der Liebhaber der liturgischen Tradition in Spanien statt.

Die Wallfahrt der Tradition zu Unserer Lieben Frau von Covadonga musste allerdings unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden.

Obwohl der Erzbischof von Oviedo, Jesús Sanz Montes, sowohl die Wallfahrt, als auch die vorgesehenen feierlichen Heiligen Messen für den außerordentlichen Ritus in der Kathedrale von Oviedo und in der Basilika von Covadonga bestätigt hatte, hat kurzfristig seine Genehmigung der Heiligen Messen zurückgezogen.

Dennoch wurde seitens der Organisatoren „peregrinación tradicional desde Oviedo a Covadonga“ die Fußwallfahrt vom 24.-26. Juli durchgeführt.

Ganz im Stil der bekannten „Paris-Chartres-Wallfahrt“ sollte die erste Auflage dieser spanischen Wallfahrt von Oviedo nach Covadonga stattfinden. Hunderte, vor allem junger Menschen, hatten sich dazu bereits im Vorfeld angemeldet.

Trotz des Verbotes, das Herzstück der Wallfahrt, die Heiligen Messen im traditionellen Ritus, wie vorgesehen in den großen Kirchen feiern zu können, entschlossen sich die Organisatoren kurzerhand, die Wallfahrt als „Bußwallfahrt“ durchzuführen. Dabei richteten sie sich nach den Vorgaben von Erzbischof Sanz Montes, der sagte, dass außerhalb der Kapellen und Kirchen die Priester die Heilige nach dem Vetus Ordo feiern könnten, wenn die entsprechenden liturgischen Disziplin und der Rubriken eingehalten würden. Dem sollte nichts im Wege stehen.

So konnte also das grundlegende Merkmal dieser Wallfahrt, die tägliche Feier der Heiligen Messe in der außergewöhnlichen Form des römischen Ritus, in Gottes freier Natur stattfinden.

Webseite der Wallfahrt: https://nscristiandad.es/

VIDEO
Primera peregrinación Nuestra Señora de la Cristiandad, España, 2021

Die Jungfrau von Covadonga, im Volksmund als La Santina bekannt, ist ein Gnadenbild der Jungfrau Maria in einer Höhle von Covadonga. Sie ist die Schutzpatronin von Asturien. Im Jahr 722 waren die Muslime bereit, die letzte Bastion des Widerstands auf der Halbinsel aufzugeben und sich zurückzuziehen.

La Virgin de la Covadonga

Neue Abtei für traditionelle Benediktiner in Frankreich

Am Samstag, den 13. Februar 2021 wurde das Kloster „Sainte-Marie de la Garde“ von Dom Hervé Courau, dem Abt der Abtei „Notre-Dame de Triors“ zur selbständigen Abtei erhoben.

Am 18. Februar, Festtag der heiligen Bernadette, wählte die Klostergemeinschaft ihren bisherigen Prior, Dom Marc Guillot, zum ersten Abt der neuen Abtei. Die Wahl fand statt unter dem Vorsitz der Äbte von Triors und von Le Barroux, Dom Hervé Courau und Dom Louis-Marie de Geyer d’Orth.

Der neue Abt wurde unverzüglich in sein Amt eingesetzt. Die Abtweihe wird durch den Diözesanbischof in den nächsten Wochen stattfinden.

Die Mönche der Abtei „Sainte-Marie de la Garde“ mit Dom Hervé Courau (Triors), dem neuen Abt Dom Marc Guillot und Dom Louis-Marie (Le Barroux).

Die neue Abtei wurde am 21. November 2002 unter der Schirmherrschaft der Unbefleckten Empfängnis mit Zustimmung des damaligen Bischofs von Agen, Mgr. Jean-Charles Descubes, gegründet.

Eine Gruppe von acht Mönchen aus der Abtei Le Barroux ließ sich auf einem landwirtschaftlichen Anwesen, zu dem ein Herrenhaus mit Schafställen gehörten, nieder. Der Ort gehört zur Gemeinde Saint-Pierre-de-Clairac (Département Lot-et-Garonne, Südwestfrankreich), und liegt etwa 12 KM von der Bischofstadt Agen entfernt.

Die Mönche leben von der Imkerei und stellen Sandalen her. Derzeit leben ca. 20 Mönche im Kloster, das bis zu seiner Fertigstellung etwa 40 Mönche beherbergen soll.  Wie das Mutterkloster in Le Barroux, so pflegen auch die Benediktiner in La Garde das strenge und traditionelle benediktinische Mönchsleben, wozu die schon seit Jahrhunderten gültigen liturgischen Büchern zählen.

Mönche beim Chorgebet.

Die vorzügliche Aufgabe der Mönche ist das Gotteslob, das ganz in der monastischen Tradition der Benediktiner gelebt wird.

3.30 Matutin / Vigilien
6.00 Laudes, anschl. Privatmessen der Priestermönche
7.45 Prim
9.30 Terz, anschl. Konventamt
12.00 Sext
14.00 Non
17.30 Vesper
19.45 Komplet

Abbaye Sainte-Marie de la Garde
47270 Saint-Pierre-de-Clairac
https://www.la-garde.org/

Monastere Sainte-Marie de la Garde

+

 

Padre Roberto +

Noch vor der Vollendung seines 100.sten Lebensjahres hat ihn Gott zu sich gerufen. Er möge in Frieden ruhen. Betet für seine Seele.

Padre Roberto Magalhães OFMCap
hat sein ganzes Priesterleben hindurch
im tridentinischen Ritus zelebriert.

Er wurde geboren am 10. September 1920.
Von Gott heimgerufen am 18. Mai 2020.

Roberto Magalhães OFMCap (10.9.1920-18.5.2020)

Siehe auch HIER

+

 

„Summorum Pontificum“ – Negatives

Die Feier von heiligen Messen im klassischen römischen Ritus wird an manchen Stellen immer noch unterdrückt, erschwert, die Information darüber, wann wer wo zelebriert, untersagt. Das reicht von der „Bestrafung“ traditioneller Gottesdienstgemeinden durch Rücknahme der Genehmigung zur Feier der alten Messe – weil die Gläubigen etwa mit einer Petition gegen irgendetwas protestiert haben – bis zur Forderung an junge Männer, die Priester werden wollen, alle im Internet publizierten Artikel, in denen sie sich positiv zur außerordentlichen Form des römischen Ritus äußern, zu löschen beziehungsweise löschen zu lassen.

Monika Rheinschmitt im Interview mit CNA

+

 

Heilige Städte

Ein roter Punkt auf der Karte deutet auf eine von 20 808 Städten in Europa, die einen Heiligen oder „heilig“ in ihrem Namen tragen. Die christlichen Wurzeln unseres Kontinents liegen auf der Hand.

1. – 8963 x in Frankreich
2. – 4444 x in Spanien
3. – 2638 x in Italien
4. – 797 x in Portugal
5. – 694 x in Österreich
6. – 664 x in Griechenland
7. – 464 x in Belgien
8. – 464 x in Ungarn
9. – 327 x in Großbritannien
10.  – 244 x in Deutschland

Quelle

+

 

Weihen in Clear Creek Abbey

Für die Abtei der Benediktiner von Our Lady of Clear Creek weihte der zuständige Bischof der Diözese Tulsa und Ost-Oklahoma, Exc. David Konderla, am 17. November 2019 einen Mönch zum Diakon und einen anderen zum Priester.

Beachten Sie auch das kurze VIDEO.

clearcreekmonks

Our Lady of Clear Creek Abbey
5804 W Monastery Road
Hulbert, OK 74441-5698

googlemap

+

 

 

Die katholische Tradition wächst – doch die Kirche wird zum Ableger von UNO-Agenturen

Erzbischof Nicola Bux:

Auf den Reisen durch Italien und ins Ausland stelle ich immer mehr fest, daß die Bewegung der katholischen Tradition nicht aufzuhalten ist – überall, in den großen wie in den kleinen Zentren. Die Gläubigen erkennen – ich meine jene, die die katholische Wahrheit kennen und daher wissen, wie man sie von Irrtum und Häresie unterscheidet –, daß das „Mahl“ der sogenannten Pastoral ein vergifteter Fleischkloß ist, und sie reagieren, indem sie sich zusammenfinden und auf die katholische Tradition zurückgreifen, die im Katechismus und in der Liturgie bewahrt wurde, insbesondere in jener, die Benedikt XVI. freigegeben hat.

Die Befreiungstheologie oder ihre Indio-Version hingegen verstärken, wie wir an den jüngst im Vatikan stattgefundenen Handlungen gesehen haben, den religiösen Relativismus – man denke an die Erklärung von Abu Dhabi –, entleeren den Glauben, lassen die Menschen zu Sekten abwandern und führen zum Götzendienst. Wer aber die katholische Lehre kennt, reagiert, indem er jenen folgt, „die den von den Aposteln überlieferten katholischen Glauben“ (Römischer Kanon), also die heilige Tradition bewahren. Sie ist, wie das Zweite Vatikanische Konzil bekräftigt, eine der beiden Quellen der Offenbarung. Auf sie wurde auch bei der Abfassung der Heiligen Schrift zurückgegriffen. Aus diesen beiden inspirierten Quellen ziehen wirkliche Katholiken die Normen des moralischen Lebens. Wenn die Kirchen sich leeren und die Zahl der standesamtlichen Trauungen und Lebensgemeinschaften zunimmt, bedeutet das, daß die Bischöfe und der Klerus sich nicht mit Wort und Tat um die Evangelisierung der Menschen bemühen, sondern mit der gesellschaftspolitischen Agenda, mit Migration und Klimawandel befassen, obwohl die Mehrheit der Katholiken das ablehnt, denn der erste zu stillende Hunger des Menschen ist die Sehnsucht nach Gott.

Die Kirche scheint zu einem Ableger der UNO-Agenturen zu werden, die an jeder Form von Relativismus interessiert sind, und denen es gefällt, daß die Kirche nicht mehr Jesus Christus verkündet, sondern vom „einen Gott“ spricht, obwohl der von Jesus geoffenbarte Gott dreieinig ist, und sich stattdessen um die Umwelt und die Indio-Kulturen kümmert.

Quelle: katholisches.info

+

 

Trappisten 1970

Schon während der Zeit des 2. Vatikanischen Konzils drängten Neuerungen in das strenge Klosterleben der Trappisten. Es war aber auch jene Zeit, da nicht nur fast alle Klöster dieses Ordens voll besetzt waren. 60, 70, ja 100 und mehr Mönche lebten damals in vielen Trappistenklöstern weltweit.

Während die bisher eintretenden meist ein Büßerleben suchten und gänzlich von der Welt getrennt das Lob Gottes an die erste Stelle setzten, änderte sich nun die Situation. Es wurde mehr die eigene und ganz persönliche Gotteserfahrung hervorgehoben. Dazu bedürfe es nicht mehr jener strengen Tagesordnung, meinte man. In allen Lebensbereichen gab es Lockerungen; auch traten Bedürfnisse Einzelner in den Vordergrund, ihre Selbstverwirklichung.

Es herrschte regelrechte Euphorie und man dachte, die Zukunft der Kirche und der Klöster würde mehr als rosig werden. Dass es anders kommen musste spürte so mancher Mönch. Doch im Gehorsam blieben die meisten von ihnen still und schwiegen; und so kam es zu vielerlei Veränderungen.

Am auffälligsten traten die Neuerungen in der Klosterkirche zutage. Natürlich wurde als erstes ein sogenannter Volksaltar vor dem Hauptaltar platziert, an dem nun nicht mehr die Opfermesse zelebriert, sondern das Gemeinschaftsmahl gefeiert wurde.

Ein sehr interessantes Zeitdokument ist das hier verlinkte Video aus dem Jahr 1970. Ein Dokumentarfilm über das Leben in der Trappistenabtei von Orval zeigt ansatzweise, teilweise sehr deutlich, die bereits eingetretenen Neuerungen.

Video – N.D. de ORVAL 1970

Abbaye d’Orval – Abtei von Orval

Die Liturgie wurde zunächst durch die Muttersprache ergänzt, aufgewertet und bald weitestgehend ersetzt. Die altehrwürdigen, wenigen liturgischen Bücher wurden immer mehr an den Rand gedrängt und vielfach kaum noch oder gar nicht mehr benutzt.

Bald benötigte man die alten liturgischen Bücher, die allesamt in der Druckerei der belgischen Abtei Westmalle hergestellt wurden, nicht mehr. Vielfach wurden sie entsorgt.

Die Druckplatten, die einen unschätzbaren Wert besaßen, wurden in den siebziger Jahren zerschlagen.

Heutige Trappistenliturgie : Ringbücher, lose Blätter, Ringbücher …

Es sei noch erwähnt, dass in jenen Jahren, ab Ende der 60er und für ungefähr zehn Jahre, die meisten Ordensleute aus ihren Klöstern abgewandert sind, sie verlassen haben. Ein Gott wohlgefälliges Leben könne man auch in der Welt führen und ein Büßerleben war nun nicht mehr notwendig, wo doch die theologische Auffassung immer mehr um sich griff, dass alle Menschen bereits erlöst seien.

Übrigens ist nie untersucht worden, wie viele Mönche nicht aus solchen oder ähnlichen Beweggründen ihr Kloster verlassen haben, sondern deswegen, weil die neue Ordnung nicht mehr mit ihrer Berufung übereinstimmte.

Liturgische Bücher aus der Vergangenheit – für die Zukunft?

+