Papst Franziskus sucht im Plattenladen nach alten gregorianischen Gesängen

Papst Franziskus hat am Dienstagabend den 11. Januar 2022 persönlich einen Musikshop im Zentrum von Rom aufgesucht. Den Plattenladen in der Nähe des Pantheons kannte er bereits als Erzbischof, als er hier öfter vorbeischaute. Laut Vatican News traf der Heilige Vater gegen 19 Uhr Ortszeit ein, um das neu renovierte Haus zu segnen. Er sprach mit Letizia, der älteren Ladenbesitzerin, ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn.

GLOSSE – Der Papst erkundigte sich nach gregorianischen Gesängen. Insbesondere interessierte er sich für die neue CD des Priesterseminars der Petrusbruderschaft in Wigratzbad: „Sancta Nox“. Ebenso hat er sein Interesse an der CD „Requiem“ bekundet, die vom Priesterseminar der FSSP in Denton produziert wurde. Offenbar hatte er, als er sich daraus das „Diae irae“ anhörte großen Gefallen daran, – wie das Foto vermuten läßt:

Der Tochter der Ladenbesitzerin vertraute Papst Franziskus an, dass ihm in Santa Marta traditionelle geistliche Gesänge verweigert würden. Auch bedauerte er, dass die Kardinäle und Bischöfe mit denen er zu tun habe, ihn immer wieder dazu drängten, seine Vorliebe für traditionelle Liturgie, für die Gregorianik und überhaupt für die katholische Tradition, verborgen zu halten.

Zum Abschied schenkte sie ihm eine Schallplatte. Dass es sich dabei um eine alte Single mit Aufnahmen aus dem Jahr 1958 aus Maria Laach handelt, ist bisher ein Gerücht.

Ein Video vom Papstbesuch im Plattenladen:
https://www.youtube.com/watch?v=HL6Pl_hs83s&t=20s

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Kritischer Zustand – Pater Stefano Maria Manelli FI

Bitte beachten Sie, dass sich Pater Stefano Maria Manelli FI (Gründer der traditionellen Kongregation der Franziskaner der Unbefleckten Empfängnis) in einem gesundheitlich schwierigen Zustand befindet. Wir bitten um Gebet und, wenn dies Gottes Wille ist, um einen guten Tod für ihn. Er befindet sich in seinem 89. Lebensjahr.

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Kardinal Müller – Exerzitien in Clear Creek

Die Mönche von Clear Creek
profitierten vom 3. bis 9. November 2021
von den Konvent-Exerzitien,
des emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation
Gerhard Ludwig Kardinal Müller.

Am Sonntag, den 7. November 2021, zelebrierte der Kardinal
in der Abteikirche ein Pontifikalamt im Ritus von 1962.

https://clearcreekmonks.org/

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Der Mönchspriester – Beter für das Volk

Das Priestertum, das Christus seiner Kirche geschenkt hat, ist eines, aber es verbindet sich mit vielfaltigen Charismen und vielfältigen Begabungen entsprechend der Vielfalt der Menschen, die in die Gemeinschaft mit Christus gerufen sind und seine Kirche bilden sollen. Heute geschieht es, dass das Sakrament des Priestertums sich begegnet mit dem Charisma des Mönchtums in seiner strengsten Form: mit der kontemplativen Hingabe an den Herrn in einem Leben des Gebetes und des Sinnens über das Göttliche. Unsere Vorstellung von Pastoral ist inzwischen so pragmatisch und auch so funktional geworden, dass wir uns eigentlich nur sehr schwer vorstellen können, wie dies zusammengehen solle: ein Hirte zu sein für die Menschen vom Herrn her und zugleich ein Mensch der Hingabe, des Schweigens, im Heraustreten aus den Aktivitäten dieser Welt, in der betenden Zugewandtheit zum lebendigen Gott. Dennoch gehört beides zueinander, und gerade wenn wir auf dieses Miteinander sehen, werden wir vor einer Vereinseitigung dessen bewahrt, was Priester-Sein heißt und verstehen es tiefer. Wir können dieses Miteinander recht begreifen, wenn wir auf den Kern hingehen, der sich dann in vielfältiger Weise der Verwirklichung öffnet.

Dies zu verstehen, hat mir geholfen und hilft mir immer wieder ein Wort, das die Kirche in der zweiten Vesper für heilige Hirten im Anschluss an Texte des Alten Testamentes geformt hat. Da heißt es: »Hic est fratrum amator qui multum orat pro populo suo: Dies ist der Freund der Brüder, der große Beter für das Volk.«

Hier die ganze Predigt von
Kardinal Joseph Ratzinger
am 15. September 1991.

Friedhof der Mönche in Mariawald

Die Abtei Mariawald
wurde auf Anordnung des Vatikan vom Orden aufgehoben.
Es bleibt die Erinnerung –
und die Hoffnung auf andere Zeiten.

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Priesterweihe im Kloster Clear Creek

Am morgigen Sonntag, den 24. Oktober 2021, wird der junge Benediktinermönch Frater John McFadden OSB in der Kirche der US-amerikanischen Benediktinerabtei Clear Creek von Mons. Edward Slattery, dem ehemaligen Bischof der Diözese Tulsa (Oklahoma) zum Priester geweiht.

Foto der Diakonatsweihe von Fr. John McFadden (links) am 17. November 2020. Mitte: Bischof von Tulsa, David Konderla; re: Abt Philip Anderson.

Wieder ein bedeutender Tag für die Benediktinerabtei „Our Lady of Clear Creek Abbey“ in Hulbert, Oklahoma: Diakon McFadden, Professe des Klosters, das erst im Jahr 1999 von der Abtei Unserer Lieben Frau von Fontgombault in Frankreich gegründet wurde, und bereits etwa 60 Mönche zählt, erhält die Priesterweihe.

Der künftige Priester besuchte das „Christendom College“, bevor er im August 2013 in das Kloster eintrat.

Das „Christendom College“ wurde 1977 als Reaktion auf den verheerenden Schlag, den die Kulturrevolution in den 1960er Jahren der katholischen Hochschulbildung zugefügt hatte, gegründet. Ihr Ziel ist es, eine wahrhaft katholische Ausbildung in Treue zum Lehramt der Katholischen Kirche anzubieten und damit die Studierenden auf ihre Rolle, alles in Christus wiederherzustellen, vorzubereiten.

John McFadden ist innerhalb von 24 Jahren der 99. Student des Christendom College, der zum Priester geweiht wird.

Geschwister McFadden
Fr. John McFadden mit seinen Eltern

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Ich fand Mariawald – das Eifelkloster der Trappisten.

„SWR Retro – Der Südwesten damals“
stellt ein bestaunenswerte Filmdokument
zur Verfügung.

Ein schwarz-weiß-Fernsehfilm,
der in der Karwoche des Jahres 1959
vom Südwestfunk ausgestrahlt wurde.

Abt des Trappisten-Klosters Mariawald
war Christophorus Elsen (von 1946-1961).

https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-der-suedwesten-damals/trappisten-kloster-mariawald/swrfernsehen-de/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1MDU1MDI/

Bildschirmfoto

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Die „Bußwallfahrt“ zu „Unserer Lieben Frau vom Christentum“, Spanien 2021.

Vor wenigen Wochen fand kurz nach dem Erscheinen des Papst-Schreibens „Traditionis custodes“, die erste Wallfahrt der Liebhaber der liturgischen Tradition in Spanien statt.

Die Wallfahrt der Tradition zu Unserer Lieben Frau von Covadonga musste allerdings unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden.

Obwohl der Erzbischof von Oviedo, Jesús Sanz Montes, sowohl die Wallfahrt, als auch die vorgesehenen feierlichen Heiligen Messen für den außerordentlichen Ritus in der Kathedrale von Oviedo und in der Basilika von Covadonga bestätigt hatte, hat kurzfristig seine Genehmigung der Heiligen Messen zurückgezogen.

Dennoch wurde seitens der Organisatoren „peregrinación tradicional desde Oviedo a Covadonga“ die Fußwallfahrt vom 24.-26. Juli durchgeführt.

Ganz im Stil der bekannten „Paris-Chartres-Wallfahrt“ sollte die erste Auflage dieser spanischen Wallfahrt von Oviedo nach Covadonga stattfinden. Hunderte, vor allem junger Menschen, hatten sich dazu bereits im Vorfeld angemeldet.

Trotz des Verbotes, das Herzstück der Wallfahrt, die Heiligen Messen im traditionellen Ritus, wie vorgesehen in den großen Kirchen feiern zu können, entschlossen sich die Organisatoren kurzerhand, die Wallfahrt als „Bußwallfahrt“ durchzuführen. Dabei richteten sie sich nach den Vorgaben von Erzbischof Sanz Montes, der sagte, dass außerhalb der Kapellen und Kirchen die Priester die Heilige nach dem Vetus Ordo feiern könnten, wenn die entsprechenden liturgischen Disziplin und der Rubriken eingehalten würden. Dem sollte nichts im Wege stehen.

So konnte also das grundlegende Merkmal dieser Wallfahrt, die tägliche Feier der Heiligen Messe in der außergewöhnlichen Form des römischen Ritus, in Gottes freier Natur stattfinden.

Webseite der Wallfahrt: https://nscristiandad.es/

VIDEO
Primera peregrinación Nuestra Señora de la Cristiandad, España, 2021

Die Jungfrau von Covadonga, im Volksmund als La Santina bekannt, ist ein Gnadenbild der Jungfrau Maria in einer Höhle von Covadonga. Sie ist die Schutzpatronin von Asturien. Im Jahr 722 waren die Muslime bereit, die letzte Bastion des Widerstands auf der Halbinsel aufzugeben und sich zurückzuziehen.

La Virgin de la Covadonga

Neue Abtei für traditionelle Benediktiner in Frankreich

Am Samstag, den 13. Februar 2021 wurde das Kloster „Sainte-Marie de la Garde“ von Dom Hervé Courau, dem Abt der Abtei „Notre-Dame de Triors“ zur selbständigen Abtei erhoben.

Am 18. Februar, Festtag der heiligen Bernadette, wählte die Klostergemeinschaft ihren bisherigen Prior, Dom Marc Guillot, zum ersten Abt der neuen Abtei. Die Wahl fand statt unter dem Vorsitz der Äbte von Triors und von Le Barroux, Dom Hervé Courau und Dom Louis-Marie de Geyer d’Orth.

Der neue Abt wurde unverzüglich in sein Amt eingesetzt. Die Abtweihe wird durch den Diözesanbischof in den nächsten Wochen stattfinden.

Die Mönche der Abtei „Sainte-Marie de la Garde“ mit Dom Hervé Courau (Triors), dem neuen Abt Dom Marc Guillot und Dom Louis-Marie (Le Barroux).

Die neue Abtei wurde am 21. November 2002 unter der Schirmherrschaft der Unbefleckten Empfängnis mit Zustimmung des damaligen Bischofs von Agen, Mgr. Jean-Charles Descubes, gegründet.

Eine Gruppe von acht Mönchen aus der Abtei Le Barroux ließ sich auf einem landwirtschaftlichen Anwesen, zu dem ein Herrenhaus mit Schafställen gehörten, nieder. Der Ort gehört zur Gemeinde Saint-Pierre-de-Clairac (Département Lot-et-Garonne, Südwestfrankreich), und liegt etwa 12 KM von der Bischofstadt Agen entfernt.

Die Mönche leben von der Imkerei und stellen Sandalen her. Derzeit leben ca. 20 Mönche im Kloster, das bis zu seiner Fertigstellung etwa 40 Mönche beherbergen soll.  Wie das Mutterkloster in Le Barroux, so pflegen auch die Benediktiner in La Garde das strenge und traditionelle benediktinische Mönchsleben, wozu die schon seit Jahrhunderten gültigen liturgischen Büchern zählen.

Mönche beim Chorgebet.

Die vorzügliche Aufgabe der Mönche ist das Gotteslob, das ganz in der monastischen Tradition der Benediktiner gelebt wird.

3.30 Matutin / Vigilien
6.00 Laudes, anschl. Privatmessen der Priestermönche
7.45 Prim
9.30 Terz, anschl. Konventamt
12.00 Sext
14.00 Non
17.30 Vesper
19.45 Komplet

Abbaye Sainte-Marie de la Garde
47270 Saint-Pierre-de-Clairac
https://www.la-garde.org/

Monastere Sainte-Marie de la Garde

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Padre Roberto +

Noch vor der Vollendung seines 100.sten Lebensjahres hat ihn Gott zu sich gerufen. Er möge in Frieden ruhen. Betet für seine Seele.

Padre Roberto Magalhães OFMCap
hat sein ganzes Priesterleben hindurch
im tridentinischen Ritus zelebriert.

Er wurde geboren am 10. September 1920.
Von Gott heimgerufen am 18. Mai 2020.

Roberto Magalhães OFMCap (10.9.1920-18.5.2020)

Siehe auch HIER

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„Summorum Pontificum“ – Negatives

Die Feier von heiligen Messen im klassischen römischen Ritus wird an manchen Stellen immer noch unterdrückt, erschwert, die Information darüber, wann wer wo zelebriert, untersagt. Das reicht von der „Bestrafung“ traditioneller Gottesdienstgemeinden durch Rücknahme der Genehmigung zur Feier der alten Messe – weil die Gläubigen etwa mit einer Petition gegen irgendetwas protestiert haben – bis zur Forderung an junge Männer, die Priester werden wollen, alle im Internet publizierten Artikel, in denen sie sich positiv zur außerordentlichen Form des römischen Ritus äußern, zu löschen beziehungsweise löschen zu lassen.

Monika Rheinschmitt im Interview mit CNA

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