Weitblick – Die Alte Messe ist die Zukunft der Kirche!

Zehn Jahre nach dem päpstlichen Motuproprio „Summorum pontificum“  bin ich Papst Benedikt immer noch und immer mehr dankbar für diese theologisch und pastoral so wichtige Entscheidung.

Mich selber, der ich im fünfunddreißigsten Priesterjahr stehe, ist die „Freigabe“ der Messe aller Zeiten mehr als eine liturgische Freundlichkeit.

Es war und ist die Aussage, daß die Kirche schlechthin nicht abschaffen kann, was, wie Benedikt selbst sagt, anderen Generationen heilig war. Viele Jahrhunderte haben genau diese Messe gefeiert, mit den Worten eben dieser Heiligen Messe sind Märtyrer in den Himmel gegangen.

Diese Messe wurde täglich von den Vätern des Zweiten Vatikanischen Konzils gefeiert. Die größte Zahl dieser Bischöfe würde sich heute völlig entsetzt zeigen, was aus ihrem Konzilsdekret „Sacrosanctum Concilium“ geworden ist.

Die Messe des Novus Ordo, so kirchenrechtlich legitimiert sie ist, ist nur noch der bleiche Schatten der einstigen Begegnung im Opfer Jesu Christi mit dem, der Himmel und Erde erschaffen hat.

Die „Alte Messe“ zu feiern wird selbst von höchsten kirchlichen Autoritäten manchmal als „Nostalgie“ bezeichnet. Sie ist alles andere als das. Sie ist die Quelle für die Zukunft, die Quelle, aus der gerade Jugendliche und junge Erwachsene trinken wollen.

Die Messe nach dem Ordo Pauls VI. hat, davon bin ich überzeugt, im wesentlichen als Form ausgedient.

Liturgische Unordnung hat ihr einen zusätzlichen Todesstoß versetzt. Es ist kaum zu glauben, welche Versuche manche Priester machen (viele davon auch an der Pensionsgrenze oder bereits darüber), die Messe „attraktiv“ zu machen. Krampfhaft – konservativ – halten sie sich an dem fest, was sich bereits überlebt hat.

Die Zukunft der Liturgie liegt in Anbetung, Stille und Heiligkeit. Die Alte Messe ist somit die Zukunft der Kirche!

(Msgr. Joachim Schroedel, Priester des Klerus von Mainz und seit 1995 Seelsorger in Ägypten, auf die Frage, was ihm die „überlieferte römische Liturgie“ bedeute.
Kirchliche Umschau. April 2017)

Msgr. Joachim Schroedel – Foto: bibel.tv

Über die Liebe – gerade am Aschermittwoch

Ehe und Liebe – gelingt, weil katholisch!

Der folgende autobiographische Beitrag ist entnommen dem stets lesenswerten und glaubenstreuen Blog „Der Katholik und die Welt“:

Über das Glück, einen echt katholischen Ehepartner zu haben

Mein Mann sagt oft, wie glücklich er ist, katholisch zu sein und wie schön es bei uns geworden ist, seit wir katholisch sind. (Dabei war er vor 10 Jahren ein scharfer Gegner meines Kircheneintritts, bis er nicht einmal zwei Jahre später dem Zug der Gnade folgte und selbst katholisch werden wollte.)

Was ist bei uns so schön geworden, seit wir katholisch sind?

Man ist eines Sinnes, in den wichtigsten Fragen des Lebens ist man sich einig, da man den gleichen Glaubenswahrheiten und der gleichen Sittenlehre zustimmt.
Gemeinsam (den Rosenkranz) beten zu können und zu wissen, dass jeder dem gleichen „Credo“ zustimmt, schweißt zusammen.

Da jeder Katholik aufgerufen ist, nicht gegen die 10 Gebote und die fünf Kirchengebote zu verstoßen und außerdem die sieben Hauptsünden zu meiden, gibt es einen klaren Verhaltensrahmen, an dem sich jeder Ehepartner orientieren muss und will, weil man nur so in den Himmel kommt und als wunderbare Nebenerscheinung dieses katholischen Verhaltens das Leben schon auf dieser Erde viel einfacher und schöner wird.

Regelmäßige Beichten und die dabei erhaltene Gnade helfen einem, in den Tugenden zu wachsen, zu dem ebenfalls jeder Katholik aufgerufen ist.

Mit einem tugendhaften Ehepartner verheiratet zu sein, ist eine ganz großartige Sache.

In den heutigen Zeiten wo kaum noch einer die Ehe für unauflöslich hält, und fast jeder mit der Möglichkeit rechnen muss, jederzeit von seinem Ehepartner verlassen zu werden, ist es ein unschätzbares Glück, zu wissen, dass der eigene Ehepartner fest an die Unauflöslichkeit der Ehe glaubt.

In Notzeiten, wie ich sie in den letzten vier Monaten erlebt habe, ist es eine unglaubliche Beruhigung und Bereicherung, einen katholischen Mann zu haben.

Unsere einzige Trauer ist, dass wir nicht schon katholisch waren, als wir vor knapp 32 Jahren geheiratet haben. Wir hätten uns dann sehr viel selbst verursachten Kummer sparen können und hätten eine Kinderschar, statt nur ein Kind.

P.S.: Mein Mann sagt, dass er nicht nur fest an die Unauflöslichkeit der Ehe glaubt, sondern dass er mich auch lieb hat..

http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2017/01/uber-das-gluck-in-schlechten-zeiten.html