Bruno Rotival +

Er war der Fotograf der Mönche und Nonnen

Bruno Rotival (1951-2019)

Am 29. Juni 2019 ist der bekannte französischer Fotograf 68-jährig durch einem Herzstillstand gestorben. In der Trappisten-Abtei von Sept-Fons war er dabei, eine Ausstellung seiner Bilder vorzubereiten, als er nach einem Herzstillstand, bei dem er von einer Leiter stürzte, verstarb.

Im Laufe der Jahre hatte er sich auf die Klosterfotografie spezialisiert. Es begann damit, als er eher zufällig, wie er einmal sagte, die Grande Chartreuse fotografierte.

Bruno Rotival bildete die Ordensleute in ihrem alltäglichen Leben ab, beim Gebet, beim Essen oder bei der Arbeit. Aus hunderttausenden Fotografien sollen über 11.000 Bilder entstanden sein. Sie wurden in vielen Ausstellungen und in vielen Fotobüchern gezeigt.

Für seine Fotos von Klöstern, Mönchen und Nonnen hat er weltweit viel Anerkennung erfahren und viele Auszeichnungen erhalten.

Bruno Rotival, der, wie er selbst einmal sagte, einen anderen Glauben habe, als die Menschen, die er fotografiere, möge einen gnädigen Richter haben. – RIP.

 Bruno Rotival. Kartäuserinnen im Chor
Trappisten von Sept-Fons in Wahlkabinen fotografiert von Bruno Rotival am 24. April 1988

Weitere Fotos von Bruno Rotival

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Warum US-Katholiken für Trump sind

Am kommenden Sonntag gibt es wieder einmal Landtagswahlen in Deutschland. Die Aufregung im ganzen Land ist groß, denn es könnte sein, dass erstmals die AFD stärkste Partei eines Bundeslandes wird. Vor allem die sogenannten deutschen Leitmedien, machen mit linken und grünen Kräften, die zusammen den Mainstream bestimmen, Stimmung gegen Rechts und propagieren für rotrotgrün. Rechts taugt nichts, ist reaktionär und eigentlich sind solche Leute Nazis. Das ist es, was geglaubt werden soll.

Ein Beispiel für dieses schwarzweiß Bild ist die Situation in den USA. Während hier, ja fast in der ganzen Welt, US-Präsident Trump verdammt wird, halten viele in USA größe Stücke auf ihn; etwa die Menschen- und Lebensrechtsbewegungen.

Ob mit solcher Propaganda
in Deutschland
Wahlen gewonnen werden könnten?

oder anders gefragt:

Würden wir unsere Wahlstimme für einen
Kanzlerkandidaten oder für einen Abgeordneten
davon abhängig machen,
ob er / sie das ungeborene Leben schützt und das Lebensende
nicht in die Hände von Familien, Ärzten oder Juristen gibt?

Oder genügt es uns,
dass ein Bundeskanzler das Klima retten will
und der LGBT-Lobby willfährig ist?

Es gibt 21 Menschen, die für die nächste Präsidentschaft kandidieren und nur einer ist dagegen, Babys zu töten.

Rod Dreher über Trump und andere:

Frage:
Stellt die Überzeugung, daß unsere westliche Gesellschaft nachchristlich ist und der Verzicht auf politischen Einfluss nicht eine verfrühte Kapitulation und Aufgabe möglicher Allianzen dar? Geben die jüngsten Wahlerfolge von Politikern mit entschieden christlichen Standpunkten nicht Anlass zur Hoffnung? Ich denke insbesondere an den jungen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, der sich gegen Abtreibung und für verfolgte Christen im Nahen Osten einsetzt. Sollten orthodoxe Christen sich nicht Verbündete sichern, wo immer möglich, auch wenn einige von ihnen eine andere Agenda verfolgen? Oder führen diese Allianzen auf den Weg, den das amerikanische Christentum genommen hat und – aus der Sicht vieler Menschen – der Grund dafür ist, daß der Glaube in Amerika ständig beschnitten und verwässert wurde.

Rod Dreher:
Das ist ein sehr guter Punkt. Ich bin beeindruckt von dem, was Viktor Orban in Ungarn geleistet hat, vor allem, wie seine Regierung sich für verfolgte Christen im Ausland eingesetzt hat. Ich bin absolut der Meinung, daß orthodoxe Christen Verbündete finden müssen, wo immer wir können, und daß einige der populistischen politischen Vorstöße in Europa ermutigend sind.

[…] Die Republikanische Partei ist seit 1980 stark von konservativen christlichen Wählern beeinflusst, als Christen – insbesondere weiße Evangelikale und Arbeiterklasse-Katholiken – ein großer Teil der Koalition waren, die Ronald Reagan wählten. In den letzten etwa 30 Jahren glaubten viel zu viele Christen daran, daß, wenn nur mehr Republikaner gewählt würden, sich Amerikas moralische Probleme von selbst erledigen würden.

Christen in den USA haben zu viel Hoffnung in eine politische Lösung gesetzt, in der Erwartung, daß die Erlangung weltlicher Macht der beste Weg sei, um eine christlichere Gesellschaft zu schaffen. Während unsere Wunschkandidaten ihre Ämter errangen, gingen die Kirchen in ihrer Qualität und jetzt auch zahlenmäßig zurück. Die beiden großen politischen Ziele der christlichen Konservativen der letzten Jahrzehnte – das Ende der Abtreibung und der Schutz der traditionellen Familie – sind entweder nicht erreicht worden (im Falle der Abtreibung) oder eine totale Katastrophe, im Falle der Familie.

Doch wir können nicht zulassen, daß der Perfektionismus der Feind des Guten ist. Im Jahr 2016 habe ich bei der Präsidentschaftswahl meine Stimme nicht abgegeben. Ich hätte auf gar keinen Fall für Hillary Clinton gestimmt, die eine Katastrophe für orthodoxe Christen gewesen wäre. Aber Donald Trump war und ist nicht die Art von Politiker, für den ich mit gutem Gewissen stimmen konnte. Deshalb bin ich nicht zur Wahl gegangen. Um es klarzustellen, es war nicht wirklich wichtig. Mein eigener Staat, Louisiana, hat sich wie erwartet fest für Trump entschieden, so daß meine Stimme im US-System nicht von Bedeutung gewesen wäre.

Im Jahr 2020 werde ich aber wohl für Trump stimmen. Ist es, weil ich an ihn glaube? Überhaupt nicht. Es ist, weil die Linke seit 2016 noch extremer geworden ist. Zu sehen, was die Linke – Politiker und Journalisten – dem Kandidat des Obersten Gerichtshofs Brett Kavanaugh angetan hat, hat mich zu Tode erschreckt. Ich habe gesehen, daß sie bereit sind, einen Mann nur aufgrund einer unbewiesenen Anschuldigung zu vernichten. Und dann musste ich mit ansehen, was im Januar dieses Jahres den katholischen Schuljungen mit MAGA-Mützen in Washington das Gleiche passierte.[5] Es ist totalitär. Wenn ich mich zwischen Trump und einer politischen Partei entscheiden muss, die diese Art von Fanatismus unterstützt, dann muß man nicht lang überlegen, oder?

Aus:
„Das progressive Christentum ist das Wohlstandsevangelium der Linken“ – Rod Dreher („The Benedict Option“) im Gespräch.

Quelle ist ein neues, sehr beachtenswertes Magazin: https://reaction-europe.com/

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Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in Salzburg am 25.07.2019

Etwa 100 Menschen nahmen am Donnerstag, den 25.07.2019, an dem Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ teil.

Wie immer bei sochen Anlässen, wurden auch diesmal wieder massive Störaktionen von sogenannten „linken Lebensrechtsgegner“ durchgeführt. Ihre Sprache enttarnt sie allerdings nicht nur als Gegner des Lebensrechtes der Ungeborenen. Vielmehr, man erkennt sie als intolerante Menschenhasser, und Gegner des Rechtsstaates. Dieser jedoch hat kaum etwas unternommen…

Hier einige Sprüche, die von diesen Menschen ausgeschrien wurden und die auf sie selbst zurückfallen:

„Österreich Bullenstaat,
wir haben Dich zum Kotzen satt“

„Masturbation
statt Kommunion“

„Gegen jeden Fundamentalismus,
nieder mit Jesus,
für den Feminismus“

„Wir bleiben unserem Motto treu,
queer, pervers und arbeitsscheu“

„Ehe, Küche, Vaterland,
unsere Antwort Widerstand“

VIDEO vom Gebetszug

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„Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht?“

Wie oft habe ich mir diese Frage schon gestellt. Doch im konkreten Fall wird sie vom SZ-Autor Sebastian Herrmann in seinem unter der Rubrik „Psychologie“ erschienen Beitrag „Die Scheinriesen“ formuliert:

Meinungsmacht lässt sich mit geringem Aufwand vorgaukeln, und die Menschen lassen sich zuverlässig davon beeindrucken. Auf diese Weise werden Verschwörungstheorien und Fake News verbreitet oder öffentliche Debatten in eine Richtung manipuliert.

Von Sebastian Herrmann

Es kann vorkommen, dass einen in Konferenzen Einsamkeitsgefühle beschleichen. Da sitzt man mit Menschen in großer Runde, die man teils gut kennt und schätzt, und doch taucht die Frage auf: Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht? Mit den Wortbeiträgen wächst das Befremden. Es geht um ein Thema, das Leidenschaften weckt, und jeder Vorredner steigert die Hemmung, sich selbst zu exponieren und der Einigkeit in die Beine zu grätschen. Erst in anschließenden Einzelgesprächen offenbaren sich andere stumme Teilnehmer, berichten von ihrer gefühlten Einsamkeit und sagen, dass auch sie das anders sehen. Der laute Konsens der Runde entpuppt sich als Illusion, die stille Mehrheit hat nur den Mund nicht aufbekommen.

Die Wortbeiträge der zornigen Scheinriesen beeinflussen dennoch die eigene Haltung. Psychologen um Sami Yousif und Rosie Aboody von der Yale University berichten gerade im Fachmagazin Psychological Science, dass ein falscher Konsens selbst dann Überzeugungskraft hat, wenn Menschen um dessen trügerisches Fundament wissen. Darauf weisen Ergebnisse hin, welche die Forscher in mehreren Experimenten erzielt haben.

Um das etwas sperrige Konzept eines illusorischen Konsenses zu veranschaulichen, wählen die Psychologen ein hypothetisches Beispiel: Angenommen, in einem Unternehmen wird über einen Sozialplan debattiert. Ein Arbeitnehmer fragt seine Kollegen, was von diesem Vorhaben zu halten sei und alle Gesprächspartner geben die gleiche Einschätzung ab. Das klingt nach einer klarer Sache, doch dann zeigt sich: Alle Befragten haben ihre Meinung auf Basis der Einschätzung einer Person aus dem Kollegium gebildet. Von wegen Konsens, es haben nur alle die Haltung eines Einzelnen nachgeplappert und aufgebauscht. Es wäre also Skepsis angebracht, doch offenbar ticken Menschen anders und lassen sich von solch gespielter Meinungsmacht blenden.

In ihren Experimenten modellierten die Psychologen ähnliche Szenarien, in denen Einschätzungen entweder auf Basis einer einzigen oder mehrerer unabhängiger Quellen entstanden. Mussten die Probanden den Wert der Informationen beurteilen, differenzierten sie nicht oder kaum, wie die Quellenlage aussah: Hauptsache es wirkte, als sei ein Konsens vorhanden. Besonders wenn es um komplexe Angelegenheiten geht, ist dieser Effekt wirksam.

Das Phänomen spiele zum Beispiel in der Verbreitung von Fake News und Fehlinformationen eine Rolle, argumentieren die Psychologen. So stützen sich Klimawandelleugner oft im Kollektiv auf Aussagen einzelner Figuren, bauschen sie durch Wiederholung auf und suggerieren auf diese Weise, dass ihre Behauptungen gut abgesichert seien. Ähnlich verhält es sich mit der weltweiten Impfgegner-Bewegung: Im Wesentlichen stützen sich fast alle auf eine einzige, längst als Fälschung entlarvte Publikation. Auf ihr Publikum wirkt das jedoch so, als seien viele verschiedene Personen unabhängig zum gleichen Schluss gekommen, das stimmt aber nicht.

„Wenigstens in der Theorie ist ein Konsens ein starker Hinweis darauf, dass eine Aussage vertrauenswürdig ist“, schreiben die Psychologen. Allerdings reagieren, so ließe sich das zusammenfassen, Menschen übersensibel darauf, wenn andere Mitglieder einer Gruppe oder etwa ihr Umfeld kollektiv eine Meinung vertreten. Schon Dreijährige neigen dazu, sich bei Meinungsverschiedenheiten auf die Seite der Mehrheit zu schlagen. Das klassische Beispiel für die Macht der Konformität sind die Experimente, die der Sozialpsychologe Solomon Asch in den 1950er-Jahren organisiert hatte. Der Forscher brachte viele seiner Probanden dazu, offenkundigen Blödsinn als korrekt zu bezeichnen, wenn zuvor nur ausreichend viele Personen diesen zur Wahrheit ernannt hatten.

In den Experimenten von Solomon Asch ging es darum, die Länge von Linien zu vergleichen, eine schier beschämend einfache Aufgabe. Der Alltag konfrontiert einen jedoch mit weitaus komplexeren Fragen. Und wenn es um Medizin, Politik, Geld oder andere Themen geht, dann seien die Entscheidungen anderer eben oft die besten Informationen, die einem zur Verfügung stehen, schreibt der Verhaltensforscher Cass Sunstein in seinem jüngst erschienenen Buch „Conformity“. In Zeiten der sozialen Medien verhält es sich dummerweise so, dass die lautesten und radikalsten Stimmen die größte Öffentlichkeit finden. Das suggeriert eine Mehrheitsmeinung, die wahrscheinlich nicht zutreffend ist, als Entscheidungshilfe nicht viel taugt und in ihrer Vehemenz viele Menschen verstummen lässt.

Sebastian Herrmann: Die Scheinriesen. – 18. Juli 2019
in Süddeutsche Zeitung

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UPDATE – Bei der gegenwärtigen Hitze wird NATÜRLICH über Klimawandel geredet

update 26. Juli 2019: BILD vom 8.8.1975
update 26. Juli 2019: BILD vom 8.8.1975

„Da werden Vorschriften gemacht, dass es nur so kracht.“

Das behauptet die FAZ wenn sie wie HIER geschehen, über die KLIMAHYSTERIE IM ERSTEN berichtet.

Da ist z. B. zu lesen – indem noch einmal an das unglaubliche „Framing-Manual“ erinnert wird, mit dem die ARD-Leute geschult werden, „wie man den eigenen Standpunkt moralisch überhöht und den von Andersdenkenden moralisch abwertet“:

Das Greta-Framing vom Weltwirtschaftsforum in Davos („Ich will, dass ihr in Panik geratet“) funktioniert jedenfalls. Jetzt müssen „wir“ nur noch zum Guten gezwungen werden. Wie heißt es im Framing-Manual der ARD? „Wir sind ihr.“

Natürlich wird von solchen Musterschülern eines neuen Demokratieverständnisses das Folgende als unpassend, womöglich als fake news diffamiert.

Nicht nur deswegen, weil gerade das immer wieder zu empfehlende ef-magazin HIER darüber berichtet, dass in der Arktis Forscher auf „viel dickeres Eis getroffen“ seien als sie erwartet hätten. „Kapitän Johnny Peder Hansen: ‚Wir haben mehr Eisschmelze erwartet‘.“

Auch der Bericht des SPIEGEL über das „Hitze-Jahr 1540“ passt nicht in das Bild, welches uns die sogenannten Leitmedien weismachen wollen.

Es gab damals elf Monate kaum Regen und eine Extremhitze (wahrscheinlich auch mit Temperaturen von über 40 Grad). Der Spiegel-Autor Axel Bojanowski hat vor fünf Jahren festgestellt, dass mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa eine gigantische Katastrophe dokumentieren, die im Jahr 1540 stattgefunden hat.

„Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer ‚Megadürre‘.

Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte – 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt ‚Climate Change‘.“

Aus: Axel Bojanowski. Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe.
Spiegel-online vom 02.07.2014 – HIER

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Da kann man nur sagen: Selbst denken beruhigt!

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Ich knie vor DIR weil ich DICH liebe, mein Gott!

Johannes Paul II. hat sich nie in der Anwesenheit der Eucharistie hingesetzt. Er hat sich immer auf die Knie gezwungen. Dazu benötigte er die Hilfe von anderen Menschen, damit er die Knie beugen konnte, sich knien konnte und auch um wieder aufzustehen. Bis zu seinen letzten Tagen hat er uns ein großes Zeugnis der Ehrfurcht vor dem Heiligen Sakrament gegeben.

Kniend, leidend – aus Liebe. – Papst Johannes-Paul II.

Es ist nicht nur unsere Pflicht, dass wir vor Gott niederknien.
Erinnern wir uns an die zehn Gebote,
und lesen wir das Wort:

„Ich, der Herr, bin dein Gott,
der dich aus dem Land Ägypten,
aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt hat.
Du sollst keine anderen Götter neben mir geben!“ (Ex 20,2-3).

Die Hostie im Tabernakel:
Es ist der Herr, vor ihm knien wir voll Ehrfurcht nieder.
Die Anbetung Gottes, unseres Herrn Jesus Christus,
ist das wirksamste und radikalste Mittel
gegen die Götzendiener von gestern und heute.

Vor der Heiligen Eucharistie zu knien
ist ein Bekenntnis zur Freiheit:
Wer sich vor Jesus verbeugt,
kann und soll sich vor keiner irdischen Macht niederwerfen,
egal wie stark sie auch sein mag.

Christen knien nur vor Gott,
vor dem Allerheiligsten,
weil wir wissen und glauben,
dass der einzige wahre Gott,
der die Welt geschaffen und ihn so sehr geliebt hat,
dass er seinen einzigen Sohn gibt (vgl. Joh 3),
in IHM gegenwärtig ist.

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Dr. Regina Willi + / Die österliche Freude

Es gibt eine Zeit für die Freude, sagt Salomo, und eine Zeit für die Traurigkeit. Die Traurigkeit ist vorbei, die Zeit der Freude ist gekommen – die wahre Freude, die in der Auferstehung Christi gründet. Er ist wahrhaft erstanden und hat die Seele seiner Mutter wiederaufgerichtet. Sie lag wie in einer engen Grube des Kummers begraben, während der Herr im Grabe lag. Als er aber auferstanden war, kam ihre Seele zum Leben zurück und wie aus einem Tiefschlaf erwachend, ahnt sie im morgendlichen Licht die Sonne der Gerechtigkeit und die Strahlen des Auferstandenen, sie schaute den Aufgang der sich erhebenden Morgenröte und die zukünftige Auferstehung des Fleisches, die sich zuerst in ihrem Sohn realisiert hat. Sie weidete ihre Augen an dem leuchtenden Leib des Auferstandenen und ihr Geist erkannte die Herrlichkeit der Gottheit: Innerlich und äußerlich, hinaustretend und eintretend, erfreute sie sich so der Weiden der wahren und ewigen Glückseligkeit. Außer sich vor Glück und sich in ihrer Freude selbst vergessend hing sie mit weitem Herzen dem Vater der Geistwesen an und, fest in Gott verankert, wurde sie ganz zu demjenigen hinübergetragen, dessen unendliche Liebe sie ganz erfüllte.

Amédée von Lausanne (1110‒1159)
aus: Huit homélies mariales, Paris 1960, 161.
Übers. von Regina Willi, Ostern 2019.

Regina Willi wird heute, am 18. Juni beerdigt.

Beten Sie für die Seele von Regina Willi!

Agnes Regina Willi 16.10.1968 – 8.6.2019

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Hören Sie die Vorträge von Regina Willi über das Lebenszeugnis der hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit, in 5 Teilen.

I. – https://www.youtube.com/watch?v=9eDlwBDM0IA&t=2190s

II. – https://www.youtube.com/watch?v=Fp1VJeuPkJY

III. – https://www.youtube.com/watch?v=4pWDMRA49aM

IV. – https://www.youtube.com/watch?v=gGUuLtcRiFM

V. – https://www.youtube.com/watch?v=mM9bdF13LMY

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