Notwendige weltliche Predigt

„Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft,
weil wir aus unseren Kindern
keine wahren Christen machen wollen
und selbst keine wahren Christen sind.“

„Die europäische Gesellschaft stirbt.
Ihre Extremitäten sind bereits kalt.
Bald wird es auch ihr Herz sein.
Und wissen Sie, warum sie stirbt?
Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist.
Sie stirbt, weil Gott sie geschaffen hatte um mit der katholischen Substanz ernährt zu werden und weil Kurpfuscher ihr die rationalistische Substanz als Nahrung verabreicht haben.
Sie stirbt, weil der Irrtum tötet und weil diese Gesellschaft auf Irrtümer aufgebaut ist.
Daher wird die Katastrophe, die kommen muss, in der Geschichte die Katastrophe schlechthin sein.
Die einzelnen Menschen können sich noch retten, weil sie sich immer retten können. Aber die Gesellschaft ist verloren, nicht deshalb, weil ihre Rettung eine radikale Möglichkeit an sich darstellt, sondern weil die Gesellschaft meiner Überzeugung nach ganz offenbar nicht gerettet werden will.
Es gibt keine Rettung für die Gesellschaft, weil wir aus unseren Kindern keine wahren Christen machen wollen und selbst keine wahren Christen sind. Weil der katholische Geist, der einzige, der Leben in sich trägt, nicht alles belebt, weder den Unterricht noch die Regierung noch die Institutionen noch die Gesetze noch die Sitten.
Es wäre ein gigantisches Unterfangen, das sehe ich nur zu klar, wollte man den derzeitigen Lauf dieser Dinge ändern.“

(Juan Donoso Cortés, 1809 bis 1853, spanischer Diplomat und Philosoph.
Essay über den Katholizismus, den Liberalismus und Sozialismus und andere Schriften, Berlin 1996)

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Europa steht ein „demographischer Winter“ bevor

„Wir müssen dieses Problem in Europa lösen. Jetzt wollen sie den demografischen Übergang bewältigen, aber man löst Probleme nicht, indem man von den Menschen verlangt, bis ins Alter von 80 Jahre zu arbeiten, nur weil sie einen Knopf drücken können. Also muss man dieses Problem lösen. Und sie können diese Probleme ohne die Familien nicht lösen.“

(Vincenzo Bassi, Präsident der Föderation der katholischen Familienverbände in Europa)

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Zitate von Virginia Coda Nunziante, Gründerin des Marsches für das Leben in Italien:

„… wenn wir uns nicht auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft besinnen, die im Mittelpunkt der Familie stehen sollte, wird es in der Tat schwierig sein, die Dinge zu ändern. Und auch, weil wir wissen, dass die Familie die Säule der Gesellschaft ist.“

„… private Klausurtagung mit der deutschen Bildungsministerin unter der Regierung Merkel. Sie sagte …:
‚Wir wollen keine Familien. Wir wollen Individuen‘.
Sie wollen also keine Familien, weil das Individuum viel leichter zu regieren ist, weil die Familie den anderen hilft. Wenn sie das nicht wollen, dann wollen sie uns komplett übernehmen, und ich glaube, das ist wirklich eine Strategie.“

Quelle: CNA

screenshot – http://www.neomedia.com

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Was singt die Emanze?

Können Sie sich vorstellen, dass eine Sängerin, die eine mühelose „Königin der Nacht“ singt, die männlichen Sänger um ihre Rollen beneidet und lieber den „Sarastro“ singen würde? Ich war nicht lange, aber lange genug an der Oper, um das für absurd zu halten. Für den Sänger unserer christlich-abendländischen Kultur, der weder elektronisch verstärkt noch frisiert wird, sondern ehrliche Leistung bietet, gilt spätestens seit Orpheus und der Antike die Wahrheit der Natur.

Er ist sich – mit oder ohne Studium – seiner allgemein menschlichen und musischen Natur voll bewusst und verfügt über einen voll aufgeschlossenen Gesangsorganismus. Sein elementares Singen gibt ihm und seinen Zuhörern leibseelische Erfüllung. Umso erstaunlicher ist es, dass der weibliche Typus dieser urtümlich-vitalen Spezies es sich in unserer wissenschaftlich aufgeklärten Zeit immer noch gefallen lässt, sich seine Arien von Männern schreiben bzw. vorschreiben zu lassen. Noch nie stellte eine Sängerin gesellschaftliche Forderungen zum Ausgleich dieser jahrhundertelangen frauen-verachtenden Bevormundung durch den Mann. Lebt sie noch auf dem Mond? Jeder Mensch, nicht nur der Mann, hat in seiner Kehle ein „vollkommenes Instrument“, dessen einzige Bestimmung es ist, sich melodisch zu äußern.

Kennen Sie singende Menschen? Wenn ja, sind das eher mäkelig-kritische Leute? Gibt es feministische Chöre, die melodische Lieder singen und im Kirchenchor mehrstimmig dahinschmelzen, wenn die schönen Terzen, die so schön zu Herzen gehen, sie so schön zu Tränen rühren?

Was singt die Emanze? Singt sie auch beim Duschen oder in der Badewanne? Singt sie melodisch – oder rappt sie nur? Fühlen Sie sich bei ihr von Mensch zu Mensch, oder tritt sie als Abgeordnete der sozial beschleunigten Bildungselite auf, die über das Haar in der Suppe diskutiert und alles weiß, weil sie alles gelesen hat? Kann sie über sich selber lachen?

Durch die Brille meiner Erfahrungen beobachte ich so manche unzufriedene Frau in unserer katholischen Kirche, in der „man“ sich als Frau benachteiligt fühlt. Was genau fehlt ihr eigentlich? Hat sie etwas verloren oder hat ihr jemand widerrechtlich etwas genommen, was sie seit Geburt hatte und nun lebenslang beklagen muss? Wie kann die Rolle des männlichen Priesters einer Frau ersetzen, was sie nicht vermissen kann, weil sie es nie hatte? Warum orientiert sie sich überhaupt am Mann? Und wieso fühlt sie sich von anderen ungerecht behandelt, wenn sie von Anfang an ungerecht gegen sich selbst ist, indem sie sich am Mann misst, statt sich mit einigem Gottvertrauen ihre genetisch vorgegebene weibliche Entwicklung zu gönnen?

Keine Sportlerin würde sich am Mann messen, um anhand dieser Daten zu klagen, dass sie keinen Preis erzielt. Warum verdrängt die unzufriedene Frau die Unterschiede der Geschlechter und neidet dem Mann seinen natürlichen „Vorteil“, um ihn widernatürlich zu begehren? Mit ihrer suggestiven Erwartung: „Sorge Du dafür, dass ich mich wohlfühle!“ überträgt sie ihm die Verantwortung für sich selbst und gibt ihm rückwirkend noch die Schuld an ihrer Unzufriedenheit dazu. In einer Ehe bedeutet das den Verlust des Paradieses mit Umzug in den Teufelskreis gegenseitiger Vorwürfe, in dem die Frau fordert und der Mann sich für sie abstrampelt und als Versager fühlt, bis sich beide ihren Ansprüchen nicht mehr genügen.

In der Kirche könnte die Frau immerhin auf die Idee kommen, aus eigenen Kräften ein ergänzendes weibliches Amt zu entwickeln und dies dem Papst vorzuschlagen, wenn sie meint, auch der Mann habe sich sein Priesteramt mit Gottes Hilfe selbst geschaffen. Oder noch einfacher: Warum wählt sie nicht eine Konfession, die ihr problemlos gibt, was sie verlangt? Muss eine Jahrtausende alte Kultur einen Kniefall vor der Schattenpflanze des Ewig-Weiblichen zelebrieren, damit diese im Licht der Erkenntnis zu blühen beginnt?

Solange die Frau dem Mann seinen „Vorteil“ neidet und ihn anklagt, statt anzuerkennen und davon zu profitieren, wird sie ihn im übertragenen Sinne „kastrieren“ wollen und dabei selber eine „zu kurz gekommene“ bzw. seelisch unterentwickelte Frau bleiben. Sie kann gar nicht anders. Denn Neid ist die blinde = unbewusste Apophis-Schlange, die dem göttlichen Licht seinen Glanz missgönnt, um selber zu glänzen. Sie umarmt, um zu verschlingen … Es ist schwer, einem Menschen alles recht zu machen, der unter sich selber leidet. Das ist wie im Märchen vom Fischer und seiner Frau: „Mantje, mantje, timpete, buttje, buttje, in der See …“ Keiner wird dabei glücklich.

Unsere Erde hat zwei Pole. Dazwischen gibt es viele Übergänge, wie es auch zwischen den Gattungen der Singstimme und den Geschlechtern Übergänge gibt. Aber die Polarität an sich dürfen wir nicht schmelzen. Sie trägt nicht nur unsere Erde, sondern auch unsere Geisteswelt. Nach allem, was wir schon aufgetaut haben, sodass wir auf manchen Gebieten nur noch schwimmen können, sollten wir die Polarität männlich-weiblich als richtungsweisend stehen lassen: Eine kulturfähig potente Männerstimme wird niemals eine glaubwürdige „Königin der Nacht“ singen, auch wenn der Mann endlos falsettieren und wie der schönste Gockel krähen kann. Die in und um uns lebende Natur zeigt uns nicht nur unsere Grenzen, sondern ist wichtigste Voraussetzung für eine gesunde Denkweise und Kultur.

Gott schuf den Menschen nicht als Hermaphroditen, sondern ab Mann und Frau (Gen 1,27). Ihre Leben schaffende Einheit lebt, solange wir auf dem Boden dieser Erde stehen, vom Unterschied, von der Polarität. Wem dient es, wenn wir den göttlichen Eros durch eine wissenschaftlich aufgeblasene Dekadenz ersetzen? Dient diese Verachtung unserer Natur der Erhaltung unseres Planeten?

(Lucia Tentrop: „Welche Lieder singen die Emanzen“ in THEOLOGISCHES Jg. 52, Nr. 03/04, 2022)

Die Erlaubnis zur Übernahme des Artikels wurde von der Autorin erteilt, wofür wir uns herzlich bedanken! – http://www.lucia-tentrop.de/

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Weder Held noch Heiliger: Selenskyj

Nicht Putin und nicht Selenskyj!

Die Schande des Westens ist es, Putin als Verbrecher hinzustellen und Selenskyj als demokratischen Helden. Vermutlich sind beide FÜHRER und MACHTMENSCHEN mit le eigenen, persönlichen Interessen. Den einen als Teufel zu bezeichnen ist so falsch wie den anderen als Heiligen zu betrachten. Beide sind Menschen, die die Mitbürger ihrer Länder als Leibeigene betrachten; sie sind sowohl auf ihr eigenes Wohlergehen aus, als auch auf ihre eigene Karriere. Der Westen ist dabei, den Beelzebub mit dem Teufel auszutreiben.

Waffenlieferungen bedeuten, dass der Krieg kein Ende findet, und dass kein einziger Mensch weniger getötet wird.

Mit den Waffen des Westens wird der Krieg verlängert; werden mehr Menschen umkommen; wird sich das Leid noch weiter verbreiten … – Opfer eines Krieges sind immer Menschen: immer die anderen.

Anfang März wurde Selenskyj wie auf Knopfdruck von führenden westlichen Medien als „Held“ gezeigt. Die Aktion begann vier Tage nach Kriegsbeginn, wenig verwunderlich, im angelsächsischen Raum. Im deutschen Sprachraum machte die Bild-Zeitung am 3. März den Auftakt. Innerhalb weniger Tage folgten zahlreiche andere Zeitungen und Magazine. Von den Titelseiten prangte Selenskyj in hoch professioneller Bildkomposition als „Held“. Es war dann Jacob Schrot, Büroleiter des neuen CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz, der am 3. Mai Selenskyj besuchte und anschließend auf Twitter ein Foto mit ihm veröffentlichte mit einer Botschaft, die jenseits des Atlantiks ankommen sollte: „The leader of the free world“.

Den Grund für Schrots Aktion hatte vor allem mit Merz und inner-transatlantischen Befindlichkeiten zu tun, die im Internet für alle nachlesbar sind. Selenskyj wird dabei als Anführer „der freien Welt“ bezeichnet. Da mache noch jemand Jugendlichen zum Vorwurf, sie würden die Zeit vor einem Computerspiel in einer virtuellen Welt verbringen. Der Verfassungsauftrag an Verantwortungsträger lautet jedenfalls anders.


Die Ukraine wehrt sich, das ist ihr gutes Recht. Besser wäre es, zu verhandeln. In der Wahl der Propagandamittel sollte dennoch nicht zu weit über die Stränge geschlagen werden. Die Ukraine gilt als das korrupteste Land Europas. Das ist keine russische Kriegspropaganda, sondern wurde noch vor kurzem von westlichen Mainstream-Medien berichtet. Im Oktober 2020 mahnte die EU Selenskyj, den „Kampf gegen Korruption zu verstärken“. Die Süddeutsche Zeitung schrieb noch im Februar des vorigen Jahres: „Ukraine 2021: Korruption ohne Ende“. Dieselben Medien legten inzwischen eine 180-Gradwende zur Verklärung hin. Selenskyj verdiente laut Steuererklärung, bevor er mit westlicher „Beratung“ 2019 in das höchste Staatsamt gewählt wurde, 4.000 Euro im Monat. Zwei Jahre später geht die Frage um: Wie kommt er laut Pandora Papers, die 2021 in Steuerparadiesen verstecktes Geld enthüllten, zu einem Vermögen von 850 Millionen – im Ausland gebunkert? In diesen Tagen ist wegen solcher Fragen eine neue Kampagne im Gange, um Selenskyjs Vermögensverhältnisse in der westlichen Medienöffentlichkeit reinzuwaschen. Demnach besitze der ukrainische Präsident regulär und offiziell „nur“ ein Vermögen von 30 Millionen Dollar. Die Pandora Papers bleiben unerwähnt.

30,2 Prozent gaben Selenskyj 2019 im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl ihre Stimme. In der Westukraine, den katholischen Hochburgen des Landes, siegten die Westler Petro Poroschenko und Julija Tymoschenko, im ukrainisch kontrollierten Teil des Donbass und Teilen der Südukraine der Ostler Jurij Boiko. Gewählt wurde Selenskyj von der Mehrheit der Wähler zwischen diesen beiden geographischen Extremen der beiden Ukrainen, auch von vielen pro-russischen Wählern, weil er eine ausgewogene Position zwischen Moskau und Washington/Brüssel sowie die Bekämpfung der Korruption versprach. Er sollte, so die Hoffnung der Wähler, die Überwindung der bis dahin dominierenden Spaltung des Landes zwischen Westlern und Ostlern bringen. Stattdessen kam unter Selenskyj, sobald Joe Biden als US-Präsident im Weißen Haus installiert war, der Krieg. Die Ukraine und die Ukrainer sind als Figuren auf dem Schachbrett zu Opfern geworden. Sie können einem leid tun und verdienen Mitgefühl, ob sie nun pro-westlich oder pro-russisch eingestellt sind. Selenskyj hätte das Blatt wenden können. Doch der Präsident hat sich abhängig gemacht. Auch seine Kokainabhängigkeit ist ein offenes Geheimnis. Dergleichen gilt unter westlichen Politikern inzwischen als Kavaliersdelikt und wird von den Medien wie so manch anderes Detail verschwiegen.

Unerträglich sind jedoch Bilder, die Selenskyj als „Heiligen“ zeigen und zu den Altären einer Säkularreligion erheben. Die Bilder kann man nicht nur im Internet finden, sondern Produkte mit solchen Darstellungen auch kaufen. Selenskyj, obwohl Jude, wird mit dem Nimbus, dem Heiligenschein dargestellt, einem Symbol, das im Christentum Heiligkeit ausdrückt. Mehr noch, er wird gar als eine Art Jesus-Ersatz präsentiert. Handelt es sich dabei „nur“ um die übliche Internet-Vermarktung, der nichts heilig ist, oder kommt auch diese geschmacklose Verklärung von einer beauftragten PR-Agentur?

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Über Faustrecht und Regelwillkür

Seit vielen Jahren schon wurde in Deutschland das Verständnis dessen, was ein Gemeinwesen zusammenhält, total durcheinander gebracht. Gemeinwesen werden ausschließlich durch Gottesfurcht, Respekt vor der natürlichen Ordnung, Nächstenliebe und Hingabebereitschaft zusammengehalten. Wer liebt, braucht keine Gesetze. Je liebloser und hasserfüllter, je selbstverächtlich und verbogen die Einzelnen sind, desto mehr herrschen Regelwillkür und Menschenverachtung. Das Unterste wird zuoberst gekehrt. Je mehr verregelt wird, desto größer werden Entfremdung und Misstrauen zwischen den Menschen.

Zum ersten Mal fiel es mir bewusst auf, als ich als Mutter miterleben musste, wie es in deutschen Staatsschulen heutzutage zugeht. Dass überhaupt der Staat derart erpresserisch, wie es der Fall ist, das Bildungswesen stranguliert und kontrolliert, ist ein historisches Relikt, das niemals ausreichend reflektiert wurde. Die Krönung dieses Reliktes stammt mit dem Reichsschulpflichtgesetz vom 6. Juli 1938 aus dem NS-Staat und hat sich bis zur Stunde nicht wesentlich geändert. Kaum ein anderer Staat kennt eine Schulpflicht, das wissen viele nicht. Im heutigen Deutschland stammt ein zentraler Baustein totalitärer Kontrolle aus der Zeit des Nationalsozialismus über das Volk und setzt seinen Ungeist weiterhin fort. Der anstößige Inhalt dieses Gesetzes ist nicht, dass der Staat für alle Bildung ermöglicht, sondern dass er kontrollieren will, was Bildung überhaupt ist und alternative Schulprojekte oder private Initiativen nur dann genehmigt werden, wenn er es erlaubt, was eine echte Alternative nahezu unmöglich macht. […]

Vielen gehen erst anhand ihrer Kinder langsam, wie in einem Erwachen aus tiefer Narkose die Augen darüber auf, was im Lande überhaupt läuft … Und in manchem ist doch immer ein Unbehagen verblieben, ein Gefühl dafür, dass das alles so nicht richtig ist. Es ist vielleicht nicht jedem gegeben, die Dinge ins helle Licht der schonungslosen Analyse zu stellen. Wichtig ist, dass wir dem Unrecht und der Unordnung, die sich als Ordnung ausgibt, nicht unsere innere Zustimmung geben, auch wenn wir womöglich im Außen zu unsicher für Widerstand sind. Und wichtig wäre auch, sich zu fragen, ob ein Bildungswesen, das alleine schon baulich und organisatorisch eher einer Kaserne, einer Irrenanstalt, einem Lager oder einem Gefängnis gleicht, wirklich ein geeigneter Bildungsort ist. Offenkundig kann es in diesen Kasernen nicht um echte Bildung des Einzelnen und die Entfaltung der Individualseele gehen.

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Lebensweg eines russischen Starzen

Ostrov – The Island – ein im Jahre 2006 in Russland produzierter Film

oder: Das andere Russland.

Nur dank seiner Hysterie überlebt der russische Soldat 1942 den Angriff der Angriff der Deutschen: Die Nazis zwingen ihn, seinen Hauptmann zu erschiessen. Dafür lassen sie ihn am Leben. In seiner Verzweiflung drückt der Soldat ab. Der Leichnam seines Hauptmannes verschwindet sofort in den Fluten. Zurück bleibt ein geschockter Soldat, der ahnt, dass er zwar noch am Leben ist, den Grund dafür aber nicht vergessen wird.

Der Soldat wird ans Ufer einer Insel gespült und findet Unterschlupf in einem abgelegenen Männerkloster, das auf der kargen, verwitterten Insel eine Art Mikrokosmos gebildet hat. In dieser Einsiedelei verbringt der Soldat fortan sein Leben.

34 Jahre später (1976) ist er in der weiteren Region als Heiler bekannt. Menschen aus Nah und Fern reisen an, um bei Vater Anatoly, wie sich der Soldat nun nennt, Rat und Heilung zu suchen. Doch auch wenn Anatoly mit Gottes Kraft viel Gutes tun kann, betet er unaufhörlich um Vergebung für seine Tat in den Kriegstagen. Zwar glaubt Anatoly an Gottes Barmherzigkeit, doch auf sich selber kann er sie nicht übertragen. Vergibt Gott tatsächlich auch einen Mord? Eines Tages geschieht das Unglaubliche: Ein weitgereister Admiral trifft mit seiner von Dämonen geplagten Tochter ein. Und im Admiral glaubt Anatoly einen alten Bekannten zu erkennen.

Sie sehen einen ruhigen und langsamen Film, der vor allem durch seine Schlichtheit und die karge Landschaft der Insel überzeugt. Zwischendurch bringen einen auch immer wieder lustige Szenen schmunzeln. Denn der Gottesfürchtige Anatoly liebt Schalk und ist ein Spitzbube geblieben.

Gedreht wurde der Film in Kem, eine kleine Insel im Norden des Weissen Meeres, wo Regisseur Pavel Lungin die richtige Kulisse entdeckte: Einen halbgesunkenen Lastkahn und eine alte Heizanlage – wahrscheinlich ein Überbleibsel aus den Zeiten der Gulags.

Tauchen Sie mit „Ostrov“ ein, in einen Film, in dessen Atmosphäre man leicht alles um sich herum vergessen kann.

Film mit deutschen Untertiteln

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Russen und Ukrainern gewidmet im Vertrauen auf Gottes Macht.

„Jede Seele, die von Leiden in welcher Form auch immer
zermalmt wird, kann sich sagen: Ich lebe mit Jesus Christus,
wir leben in Vertrautheit, die gleiche Wohnung schützt uns!
Das Zeichen, an dem wir erkennen,
dass Gott in uns ist
und dass seine Liebe uns ergriffen hat, besteht darin,
nicht nur mit Geduld, sondern auch mit Dankbarkeit anzunehmen,
was uns wehtut und uns leiden lässt.
Um diesen Punkt zu erreichen,
muss man den gekreuzigten Heiland aus Liebe betrachten,
und diese Betrachtung führt, wenn sie wahr ist,
unfehlbar zur Liebe und zum Leiden.“

(Heilige Elisabeth von der Dreifaltigkeit)

Der Gesang des Graduale Tribulationes am 2. Sonntag in der Fastenzeit) entstammt dem Psalm 24: Ad te Domine levavi animam meam)

Tribulationes cordis mei dilatatae sunt :
de necessitatibus meis eripe me, Domine.
V. Vide humilitatem meam et laborem meum:
et dimitte omnia peccata mea

Die Ängste [Trübsal, Drangsal]
meines Herzens haben sich vermehrt;
führe mich heraus aus meinen Nöten!
V. Sieh meine Not [Elend] und Plage an
und vergib mir all meine Sünden!

PSALMUS 24
Ad te, Dómine, levávi ánimam meam: *
Deus meus, in te confído, non erubéscam.
Neque irrídeant me inimíci mei: *
étenim univérsi, qui sústinent te, non confundéntur.
Confundántur omnes iníqua agéntes *
supervácue.
Vias tuas, Dómine, demónstra mihi: *
et sémitas tuas édoce me.
Dírige me in veritáte tua, et doce me: *
quia tu es, Deus, Salvátor meus, et te sustínui tota die.
Reminíscere miseratiónum tuárum, Dómine, *
Et misericordiárum tuárum, quae a sáeculo sunt.
Delícta juventútis meae, *
et ignorántias meas ne memíneris.
Secúndum misericórdiam tuam meménto mei tu: *
propter bonitátem tuam, Dómine.
Dulcis et rectus Dóminus: *
propter hoc legem dabit delinquéntibus in via.
Díriget mansuétos in judício: *
docébit mites vias suas.
Univérsae viae Dómini, misericórdia et véritas, *
requiréntibus testaméntum ejus et testimonia ejus.
Propter nomen tuum, Dómine, propitiáberis peccáto meo: *
multum est enim.
Quis est homo qui timet Dóminum? *
legem státuit ei in via, quam elégit.
Anima ejus in bonis demorábitur: *
et semen ejus hereditábit terram.
Firmaméntum est Dóminus timéntibus eum: *
Et testaméntum ipsíus ut manifestétur illis.
Oculi mei semper ad Dóminum: *
quóniam ipse evéllet de láqueo pedes meos.
Réspice in me, et miserére mei: *
quia únicus et pauper sum ego.
Tribulatiónes cordis mei multiplicátae sunt: *
de necessitátibus meis érue me.
Vide humilitátem meam, et labórem meum: *
et dimítte univérsa delícta mea.
Réspice inimícos meos quóniam multiplicáti sunt, *
et ódio iníquo odérunt me.
Custódi ánimam meam, et érue me: *
non erubéscam quóniam sperávi in te.
Innocéntes et recti adhaesérunt mihi: *
quia sustínui te.
Líbera, Deus, Israël, *
ex ómnibus tribulatiónibus suis.

PSALM 24
1 Zu dir, o Herr, habe ich meine Seele erhoben: *
2 mein Gott, auf dich vertraue ich, nicht soll ich zuschanden werden.
3 Und meine Feinde sollen mich nicht verlachen: *
denn alle, die auf dich harren, werden nicht zuschanden werden.
4 Zuschanden werden sollen alle, die das Unrechte tun *
böswillig [eigentlich: ohne Ursache: d. h. in vorsätzlicher, böswilliger Absicht]
Deine Wege, Herr, zeige mir: *
und deine Pfade lehre mich.
5 Führe mich in deiner Wahrheit und lehre mich: *
denn du, o Gott, bist mein Heiland,
und auf dich habe ich den ganzen Tag geharrt.
6 Gedenke deiner Erbarmungen, o Herr, *
und der Erweise deiner Barmherzigkeit, die von Ewigkeit her sind.
7 An die Sünden meiner Jugend *
und an meine Verirrungen denke nicht mehr.
Nach deiner Barmherzigkeit gedenke meiner, du: *
um deiner Güte willen, o Herr.
8 Gütig und aufrichtig ist der Herr: *
deshalb wird er den Irrenden auf ihrem Weg Weisung geben.
9 Sanftmütige wird er führen in seinem Recht: *
die Milden wird er seine Wege lehren.
10 Alle Wege des Herrn sind Erbarmen und Wahrheit *
Für jene, die seinen Bund und seine Zeugnisse eifrig suchen.
11 Um deines Namens willen, o Herr, wirst du meiner Sünde gnädig sein: *
denn sie ist groß.
12 Wer ist der Mensch, der den Herrn fürchtet? *
Eine Weisung hat er für ihn aufgestellt auf dem Weg, den er erwählt hat.
13 Im Glück wird seine Seele weilen: *
und seine Nachkommenschaft wird das Land erben.
14 Eine Feste ist der Herr denen, die ihn fürchten: *
und sein Bund ist dazu da, daß es ihnen offenbart werde.
15 Meine Augen sind stets gerichtet auf den Herrn: *
denn er selbst wird meine Füße aus der Schlinge ziehen.
16 Blicke auf mich herab und erbarme dich meiner: *
Denn einsam bin ich und arm.
17 Die Bedrängnisse meines Herzens sind zahlreich geworden:*
aus meinen Nöten reiße mich heraus.
18 Sieh meine Erniedrigung und meine Plage: *
und vergib alle meine Sünden.
19 Sieh an meine Feinde, denn sie sind zahlreich geworden, *
und mit feindseligem Haß hassen sie mich.
20 Bewahre meine Seele und errette mich: *
möge ich doch nicht zuschanden werden,
denn auf dich habe ich meine Hoffnung gesetzt.
21 Unschuldige und aufrichtige Menschen haben sich mir angeschlossen: *
denn auf dich habe ich geharrt.
22 O Gott, befreie Israel, *
aus all seinen Bedrängnissen.

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Praktizierende Homo-Priester nicht akzeptierbar

Vergangene Woche sollte vor dem Kölner Amtsgericht das Strafverfahren gegen zwei Priester, Prof. Dariusz Oko und Prof. Johannes Stöhr, verhandelt werden. Es wurde dann aber um zwei Monate verschoben. Den angeklagten Priestern drohen bei Verurteilung drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsentzug für die Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Aufsatzes, der die Mechanismen aufzeigt, wie homosexuelle Seilschaften in der katholischen Kirche, die Minderjährige und Erwachsene sexuell korrumpieren und ausbeuten.

Angezeigt wurden sie wegen „Volksverhetzung“ von einem katholischen Priester, der sich selbst als homosexuell bekennt und im vergangenen Jahr „Homo-Segnungen“ vornahm, unter anderem in einer Schwulen-Sauna, und der bereits in der Vergangenheit wegen seines Lasters eine unrühmliche Rolle spielte.

Zur Verteidigung von Prof. Oko und Prof. Stöhr wurde eine Petition initiiert, die „Nein zur Zensur des Wortes“ sagt, denn darum geht es: Stimmen, die sich der sich ausbreitenden Homo-Häresie in den Weg stellen, sollen mundtot gemacht werden.

Von Prof. Oko stammt der Begriff Homo-Häresie, um das doppelte Phänomen homosexueller Seilschaften in der Kirche zu benennen, die sich gegenseitig decken und Posten verschaffen und zugleich mehr oder weniger im Verborgenen auf eine Änderung der kirchlichen Lehre zur Homosexualität hinarbeiten.

Die Rede ist vom kirchlichen Zweig der internationalen Homo-Lobby, die seit den 80er Jahren, im Zuge der AIDS-Ausbreitung, zunehmende Unterstützung durch das Establishment und den Mainstream erhält. Vor einigen Jahrzehnte prägte ein anderer Priester den Begriff Pornotheologie, an den in diesem Zusammenhang erinnert werden soll, um zu zeigen, daß die Entwicklung schon länger zurückreicht.

Pornotheologie ist ein Begriff, den Pater Cornelio Fabro, ein Stigmatiner, prägte, um eine bestimmte progressive Strömung zu benennen, von der nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil die katholische Moraltheologie umgestoßen wurde.

Lesen Sie bei katholisches.info den ganzen Text:

Der Siegeszug der Pornotheologie

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Menschen und Politiker

Schon etwas älter. Aber es passt gut in die Zeit, in der wir gerade leben:

Homo politicus.

Eines Tages kam ein Florist zu einem Frisör, um sich seine Haare schneiden zu lassen. Nach dem Haarschnitt wollte er bezahlen, doch der Frisör sagte:
«Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.»
Der Florist war angenehm überrascht und ging aus dem Geschäft.

Als der Frisör am nächsten Morgen das Geschäft öffnen wollte, fand er einen Strauß Rosen vor der Tür. Darin steckte eine Karte mit den Worten: «Herzlichen Dank».

Etwas später betrat ein Bäcker den Laden und ließ sich seine Haare schneiden. Als er bezahlen wollte antwortete der Frisör wieder:
«Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.»
Auch der Bäcker verließ zufrieden das Geschäft. Und als der Frisör am nächsten Morgen aufsperren wollte, fand er einen Sack voll Gebäck vor der Türe mit einer Karte des Dankes darin.

Kurz nach Ladenöffnung betrat ein Politiker das Geschäft. Als auch er nach dem Haarschnitt nach der Rechnung fragte, sagte der Frisör wieder:
«Ich kann kein Geld annehmen. Ich mache diese Woche Bürgerservice.»

Der Politiker war erfreut darüber und verließ das Geschäft.
Als der Frisör am nächsten Morgen zu seinem Geschäft kam, standen 20 Abgeordnete vor der Türe und warteten auf einen Gratishaarschnitt.

Und das, meine Lieben, zeigt euch den Unterschied zwischen der normalen Bevölkerung eines Landes und seinen Politikern.

Das Ende des Atems

Der nachstehende Text wurde am 4. Dezember 2020, dem Höhepunkt der „ersten Welle“ der „Corona-Pandemie“ veröffentlicht. Seither sind mehr als ein Jahr vergangen und soundsoviele „Wellen“ über uns geschwappt. Die meisten Menschen haben sich an das Tragen „ihrer Masken“ gewöhnt, ja, sie sind Teil ihrer selbst geworden. Das Damoklesschwert einer allgemeinen Impfpflicht hängt über den Köpfen jener Menschen, die den „Covid-Impfstoffen“ misstrauen. Die von „ZEITSCHNUR“ veröffentlichten Beiträge sind allesamt lesens- und bedenkenswert. Auch wenn schon einige Zeit vergangen ist: lesen Sie:

Das Ende des Atems

In der gegenwärtigen Krise fällt auf, wie fundamental gegen unseren Atem geschossen wird. Der Atem ist es, der uns in der Natur mit dem Göttlichen verbindet. Es heißt: „Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem („Odem“). So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“ (Gen 2,7)

Die Symbolik der Vorgänge offenbart es, dass ein „Cut“ vorgesehen ist und ein Abschneiden des Menschen von diesem Zusammenhang mit dem Göttlichen: Noch war es bisher trotz allem immer noch der natürliche Atem, der uns mit dem Göttlichen verband und menschlich machte.

Nun stellt man diesen Zusammenhang fundamental in Frage – freilich gegen jede Evidenz und Forschung, gegen alles, was zuvor dazu entdeckt und gedacht wurde:

Erst behauptete man, da sei ein Killervirus unterwegs, das die Menschen „qualvoll ersticken“ lasse, d.h. übersetzt, dass unsere bisherige Verfassung uns nicht mehr trage, am Ende angekommen sei. Der alte Mensch muss qualvoll ersticken. Das ist natürlich real nicht wirklich passiert, aber man hat es proklamiert. Dass jedes Lebensende mit dem „Aushauchen“ verbunden ist, hat man wohlweislich vergessen oder verschwiegen. Das natürlich „Normale“ wurde dramatisiert und zum „Nogo“ erklärt. Besonders lächerlich erschien mir ein Artikel in einer großen Tageszeitung, in der die dramatische Erkrankung eines Ehepaars in der Lebensmitte berichtet wurde. Beide landeten schließlich in einem Berliner Krankenhaus, und die Frau soll am Ersticken gewesen sein. Man habe, so heißt es pathetisch, „ihre Schreie bis weit hinaus auf den Gang gehört“. Und um diese absurde Beschreibung noch zu toppen hieß es weiter: „‚Hilfe, ich ersticke‘, rief sie verzweifelt …“. Ich habe viele Jahrzehnte mit Menschen am Lebensende gearbeitet und viele ihr Leben aushauchen gesehen, ihre Hand gehalten, mit ihnen still gebetet, ihre Lippen befeuchtet, einfach nur am Bett gesessen. Aber ein Erstickender kann gewiss nicht so laut schreien, dass man es noch auf dem Gang hört … Offenbar fällt dem Lektorat dieser Zeitung der ganze Unsinn solcher Relotius-Geschichten gar nicht mehr auf.

Dann hörten wir von George Floyd, dem ein Polizist auf dem Hals stand, bis er starb. In den Medien erfuhren dazu folgendes: „Der bei einem Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis getötete Schwarze George Floyd hat vor seinem Tod mehr als 20-mal „I can’t breathe“ – ich kann nicht atmen – gesagt. Das geht aus jetzt veröffentlichten Transkripten hervor, die von den Körperkameras der vier am Einsatz beteiligten Polizisten stammen. Floyd starb am 25. Mai, nachdem einer der Beamten sein Knie fast neun Minuten auf Floyds Hals presste.“

Eigentümlich, wie sich die Motive überlagern. Ein Aufschrei ging durch die Welt, Empörung wurde geschürt gegen alle, die andere ersticken lassen. Vorerst …

Doch dann nahm die Sache eine mysteriöse Wendung: Obwohl ich bislang weder je erlebt habe, noch so ausgebildet worden bin, dass man hochaltrige Patienten sofort intubiert, weil dies enorme und bekannte Risiken bedeutet, kam ein wogender medialer Schrei nach „Beatmungsmaschinen“ auf, und alle Welt erstarrte und plapperte den Unsinn geradezu schweißgebadet nach. An der Beatmung starben sehr viele, was zu erwarten war. Ich diskutierte damals im April mit einer eigentlich befreundeten Autorin, die mir mit beispielloser Arroganz erklärte, dass das in dieser besonderen Viruslage aber gar nicht anders gehe, nachdem ich meine große Sorge um die Zwangsbeatmeten geäußert hatte, die ja durchaus Fachwissen und langer Berufserfahrung entsprang, während sie nur nachpapageite, was aus den Medien anbrandete. Offenbar setzte sich der Glaube in den Köpfen fest, es sei ein Virus gekommen, geradezu messianisch-pervertiert, das uns zwinge, alles, was bisher galt, umzustülpen und vor allem alles zu vergessen, was wir vorher eigentlich wussten. Einige Monate später erklärte mir dieselbe Autorin in derselben Arroganz, nachdem bekannt geworden war, wie viele Menschen an den Beatmungen gestorben seien und nach wie vor stürben, „das habe man schließlich nicht wissen können“, denn die Lage sei außerordentlich und habe vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Es versteht sich, dass das „Bullshit“ ist, wie man heute neudeutsch sagt. Meine Erinnerung an das Monate zurückliegende Gespräch, in dem ich ihr doch genau das vorhergesagt hatte, was dann kam, weil das eigentlich jeder fachlich etwas geschulte Mensch weiß, wies sie in gesteigerter Arroganz ab und unterstellte mir, ich wolle behaupten, „die Ärzte“ hätten diese Menschen „umgebracht“ und das sei ja ungeheuerlich. So werden Diskurse unmöglich …

Die Beatmungsmaschine steht symbolisch für den Ersatz des natürlichen menschlichen und göttlichen Atems, auch des Geistes, durch eine maschinelle Beseelung.

Dann kam die Maskenpflicht, die objektiv den freien Atem hindert und erstickt. Sie ist medizinisch sinnfrei und gefährlich. Das Jammern der Kinder, die sagen „I can’t breathe!“ wird überhört. Der gewalttätige Druck, der auf Lungenkranke, Herzkranke oder traumatisierte Menschen ausgeübt wird, die keine Sekunde mit einer Maske klarkommen können und sollen, wirkt diabolisch. Es ist gespentisch, wie junge, kräftige Männer in Blockwart-Impetus, moralisch erhöht durch ihr Wächteramt, alte Mütterchen, die unter diesem Folterinstrument (bis letztes Jahr hielten Menschenrechtsorganisationen Masken noch durchaus für solche, wenn sie erzwungen wurden, zB in Guantanomo!!!) Atemnot haben aufgrund ihrer Vorerkrankungen, zusammenscheißen und aus Läden und Verkehrsmitteln werfen. Sie sollen sich nicht so anstellen und nicht ihren Atem überall verteilen, die Aerosole, ist ja widerlich, dass hier jemand einfach so atmen will. Todesfälle durch die Masken werden nach allen Regeln der Kunst als „Fake News“ abgetan. Kollabierende Menschen, wachsende Zahlen an merkwürdigen Pneumonien, Mundinfekte, Zahnschäden und Mund-Nasen-Exantheme aller Art aufgrund der hohen Keim- und Sporenbelastung in den unhygienischen „Alltagsmasken“, Sauerstoffmangel im Gehirn, eine Übersäuerung des Körpers durch die hohe CO2-Konzentration – alles kein Problem und alles Fake. Man muss es nur richtig erklären, dann kann man atmen, ohne zu atmen und hält sich dabei auch noch fit, trainiert die Atemmuskulatur und lernt, mit einem Vielzuviel an CO2 zu gedeihen. Übrigens war doch das CO2 noch letztes Jahr der große Killer, wie kann es jetzt der Joker sein?! Und immer tritt irgendein Dr. Mengele auf, der fachkompetent erklärt, dass es keinerlei fachliche Erkenntnisse über Schädlichkeit von Masken gebe, im Gegenteil, obwohl es zig Studien aus der Vergangeheit gibt, die allesamt negative Ergebnisse zeitigen, ja, sogar die OP-Maske als möglicherweise sinnfrei nahelegen. Aber das war früher. Heute muss man nicht mehr selbst atmen und schon gar nicht frei. Wo kämen wir da hin!

Im „New Normal“ ist alles anders, auf den Kopf gestellt. Wir sollen möglichst nicht mehr selbst und v.a. auf keinen Fall ungehindert und frei atmen. Man erfindet ein Beatmetwerden, sei es durch neuerdings medial angepriesene brandneue Belüftungssysteme, sei es durch Beatmungsmaschinen. Es gibt genügend Wahnsinnige, die im Freien, selbst im Wald, einsam und alleine mit Maske unterwegs sind. Wie war das früher mal? „Geh an die frische Luft, das hält gesund“!? Und „Frei atmet draußen meine Brust/ froh singet stets mein Mund …“ In der Natur ist alles voller Keime, hüte Dich dafür, natürlich zu atmen, das könnte Dein Ende sein … und das Deiner Mitmenschen. „Atmen Sie auf keinen Fall etwas ein, was ein anderer ausgeatmet hat“, schärfte eine Allgemeinmedizinerverbandsvertreterin in Österreich ihren Zuhörern ein. Genau – wie habe ich es nur geschafft, so alt zu werden?! Und apropos singen – das ist derzeit verboten, es sei denn, man singt hinter einer Plexiglaswand und mit mindestens soviel Abstand zum nächsten Menschen, dass der einen nicht mehr hören kann, um es etwas überspitzt zu sagen.

Ein „New Normal“, in dem wir beatmet werden sollen durch Apparate und in unserer menschlichen Anbindung ans Göttliche gedimmt und letztendlich geistig geschwächt werden (alleine der ständige O2-Mangel führt schon dazu!). Man zwingt Schwangere dazu, mit Maske zu gebären. Als ich in der reproduktiven Lebensphase war, übten wir vor unseren Niederkunften eine Atemtechik, um die Geburt zu erleichtern. Welcher Wahn befasst eigentlich eine Gesellschaft, die Gebärenden den Atem abschneidet?! Und ob es dem Kindchen guttut – so what. Ob es unterversorgt wird beim Geburtsvorgang – scheißegal, denn wer Maske trägt, rettet Leben. Bloß: welche Leben? Es geht nicht mehr um das Leben, das wir kennen. Es geht um ein künstliches Leben, das man uns nun verkauft, indem man uns vorher des alten beraubt und erklärt, das sei gut für uns. Atemlos und nackt stehen wir da und fühlen uns solidarisch. Aber mit wem nur? Mit den Oligarchen und obszön Reichen, die uns das antun? Wen wundert es, dass der Fiat Chryssler-Konzern auf die Produktion von Alltagsmasken und Beatmungsgeräten umgestellt hat?! Und einen Vertrag mit Rom deswegen hat?

Neulich rief ich einen Freund an, der ins Krankenhaus musste. Er lag in seinem Bett und klang merkwürdig. Ob er erkältet sei, fragte ich. „Nein, nein, das ist die Maske“, sagte er und rang nach Luft. Immerhin hat der Mann schon einen Herzinfarkt hinter sich. „Aber es geht schon“, beeilte er sich zu sagen. Wir beendeten das Gespräch sehr schnell, weil er wegen Luftmangels nicht mehr sprechen konnte. Aber nachts dürfe er die Maske im selben Bett mit denselben Nachbarn abnehmen. Aha. Wer rettet jetzt noch mal genau welches Leben mit der Maske?

Wir werden schon seit Jahren intentional „besetzt“ durch mediale Ersatz- bzw Leerseelen. Ich habe derzeit bei vielen Mitmenschen das Gefühl, dass sie reagieren wie Besessene, Besetzte. Ich war zB sehr geschockt über das fast dämonisch wirkende Auftreten Prof. Manfred Spitzers beim Corona-Quartett (Servus-TV) vor wenigen Wochen gegen Prof. Homburg und Dr. Konstantina Rösch, die übrigens beide fast nicht zu Wort kamen. Mein Protest-Schreiben an den Sender blieb unbeantwortet. Wie ist es möglich, dass ein intelligenter Mensch so auftritt, so hasserfüllt, bösartig und zugleich sachlich dumm, der es doch aufgrund seiner Bildung sicher besser wissen müsste?

Wenn ich die Orakel der Geldelite recht verstehe, glauben sie allen Ernstes daran, dass die Menschheit transformiert werden müsse, dass eine Verschmelzung von Mensch und Maschine nun alternativlos anstehe und mit starkem Druck auch weltumspannend durchgesetzt werden soll. Der Mensch erreiche dadurch eine „Höherentwicklung“.

Man darf gespannt sein. Aber die Erdrosselung des Atems hat bisher nicht zu einer Höherentwicklung geführt, sondern zu Krankheit, Leid und Tod. Und nun noch eine fahrlässige und neurartige Immuntherapie drauf.

Das kalte Grausen muss jeden vernünftigen und achtsamen Menschen packen. Doch wie viele solche Menschen gibt es noch?

http://zeitschnur.blogspot.com/2020/12/das-ende-des-atems.html

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