Islamismus und Kompatibilität

<<Das Merkelsche Axiom („der Islam gehört zu Deutschland“) ist nicht nur eine politische Meinung. Es zeitigt bereits konkrete, praktische Konsequenzen, die für das christliche Deutschland verhängnisvoll sein können. Denn das Bundesamt für Verfassungsschutz führt in seiner Begründung für die Prüfung der AfD auch ein Kriterium an, das sich aus diesem Axiom ableitet. Das Amt spricht von einer „verfassungsschutzrelevanten Islamfeindlichkeit“. Es folgt damit dem Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz, das bereits mit diesem Begriff operiert, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Das sei, so die Zeitung, „eine harte Linie. Der Verfassungsschutz kann auf diese Weise eine neue Gruppe von Personen ins Visier nehmen“.>>

Christen, auch Bischöfen, „die dem Islam die Kompatibilität mit dem Grundgesetz absprechen„. Man könnte auch sagen: Gesinnungsinakzeptanz die sich dem vorherrschenden politischen, wirtschaftlichen, kulturellen usw. Mainstream nicht fügt ist kein Teil dieser Gesellschaft, also viel weniger als Islamisten … – also nicht kompatibel.

(Jürgen Liminski, DIE TAGESPOST )

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Robert Spaemann ist gestorben – RIP

Der große Philosoph, Streiter für Wahrheit und Freiheit, –
der Katholik und Verteidiger des tridentinischen Ritus –
der Herr nehme ihn auf in sein Reich.

RIP

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Robert Spaemann – noch immer sind seine Aussagen aktueller denn je.
Er sagte zur heute benutzten Definition des Toleranzbegriffes:

Schon die Rede von „unseren Werten“ oder von „christlichen Werten“ usw. ist relativistisch. Sie suggeriert ja, dass Werte in Wertungen gründen statt umgekehrt Wertungen in Werten.

Und wenn dann doch für europäische Werte ein Absolutheitsanspruch erhoben wird, dann gilt dieser Anspruch eigentlich nur einem Wert, der unbedingt gelten soll, dem höchsten Wert Europas nach Auskunft unserer Bundeskanzlerin, dem Wert der Toleranz. Darin steckt aber ein Denkfehler.

Toleranz gilt den Überzeugungen anderer Menschen, die wir für irrig halten, aber achten, weil es Menschen sind, die sich mit ihnen identifizieren. Und solche Toleranz gründet selbst in einer höchst voraussetzungsvollen eigenen Überzeugung von der Würde jedes Menschen.

Heute wird aber landauf, landab gesagt, so etwas wie unbedingte Wahrheitsüberzeugungen seien ihrer Natur nach intolerant, weil sie gegenteilige Überzeugungen für falsch halten. Und damit kippt der ganze Wertekanon um. Toleranz respektiert Überzeugungen. Der neue Begriff von Toleranz aber verbietet es, Überzeugungen zu haben, weil diese per definitionem intolerant sind.

(Robert Spaemann, Wahrheit spricht mit leiser Stimme, im Kölner Stadtanzeiger, 13. Juni 2008)

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Engelbert Recktenwald, Schüler von Robert Spaemann:

Er war kein Freund der Schönfärberei, aber gleichzeitig von einer so heiteren Gelassenheit, dass man merkte: Die schlimmen Zeitläufte können dem Frieden seiner Seele nichts anhaben. Dieser hatte seine Quellen woanders. Davon zeugen seine Psalmenmeditationen, die er über Jahrzehnte hinweg niedergeschrieben hatte und schließlich nach Abschluss seiner philosophischen Editionen auch publizierte. Er hatte keine Angst vor dem Tod. Er war sich der ewigen Heimat sicher. Jetzt darf er schauen, was er als Philosoph gedacht und als Christ geglaubt und erhofft hatte.

Pater Engelbert Recktenwald erinnert sich an Robert Spaemann.

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Die Rollenverteilung hat funktioniert – Die manipulierte Bischofssynode über die Jugend.

(- oder: Der „Diktatorpapst“ hat alles im Griff!)

Der Blogger von summorum-pontificum.de hat dankenswerter zur gerade zu Ende gegangenen Jugendsynode kritische Stimmen zu Wort kommen lassen, die man woanders bisher nicht lesen konnte. So berichte er z. B. von Sydneys Erzbischof und Synodenteilnehmer Anthony Fisher, der kein Blatt vor den Mund nahm und gegenüber einem Reporter deutlich Kritik übte.

■ Das Abschlussdokument sei zu lang, enthalte vielfach mehrdeutige Formulierungen und sei in einer Sprache abgefasst, die weder Jugendliche noch Jugendseelsorger anspreche.

■ Die Schlusserklärung stelle zwar eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem vorgelegten „Instrumentum Laboris“ dar – aber gerade deshalb seien viele Synodenväter überrascht, dass nun beide Texte gleichrangig als Ergebnisse der Synode gelesen werden sollten.

■ Angesichts der Oberflächlichkeit und Eile, in der das Dokument durch die Schlussabstimmung gebracht worden sei, habe er ernste Bedenken, es zum Ausdruck des Lehramtes erklären zu lassen.

■ Wegen des Widerstands der Synodenleitung sei es nicht gelungen, die Morallehre der Kirche im Schlusspapier angemessen zum Ausdruck zu bringen. Es habe dort ein gefühliger und antiintellektueller Geist geherrscht, der sich nicht nur gegen einzelne Aussagen der überlieferten Lehre, sondern deren ganze Grundeinstellung gerichtet habe.

■ Es sei unerträglich, dass eine so wenig verbreitete Sprache wie das Italienische praktisch einzige Arbeitssprache der Synode gewesen sei und selbst zu den Abstimmungen keine offiziellen Übersetzungen schriftlich vorgelegen hätten. Auch die Simultanübersetzung sei unzureichend gewesen – viele Synodenteilnehmer hätten über Absätze abgestimmt, ohne deren Inhalt wirklich zu kennen.

■ Die zugeladenen 36 Jugendvertreter hätten zwar teilweise ein sehr erfreuliches Bild geboten – andererseits hätten sie aber durch anscheinend gelenkten Beifall oder Mißfallenskundgebungen ungebührlich Einfluss zu nehmen versucht. Keine dieser Vertreter hätten sich für die in der real existierenden Jugend ja durchaus auch anzutreffenden „klassischen Positionen“ ausgesprochen.

■ Tatsächlich sei die gesamte Veranstaltung nicht von einem Geist des Zuhörens, sondern von einem strikten „von oben nach unten“ geprägt gewesen. Es habe kaum Zeit für freie Diskussion gegeben, höchstens mal eine Stunde am Ende eines langen Tages, der von formalen Ansprachen und Ankündigungen in Anspruch genommen worden sei.

Der ganze lesenswerte Bericht bei summorum-pontificum.de

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Wallfahrt mit Bischof Athanasius Schneider

Von Freitag bis Montag findet der 50. Internationale Jahreskongress der „Associatio Sancti Benedicti Patroni Europae – ASBPE“ statt. Vertreter aus vielen Ländern Europas treffen sich dazu vom 5. bis 8.10.2018 in der Abdij Rolduc/NL, unweit der deutschen Stadt Herzogenrath.

Das diesjährige Jahrestreffen steht unter dem Wort der Regel des heiligen Benedikt:

Magis prodesse quam praeesse –
Mehr Dienen als Herrschen
(RB 64,8)

Am kommenden Sonntag, den 7. Oktober, haben auch „Nicht-Kongressteilnehmen“ die Möglichkeit, an Veranstaltungen der ASBPE teilzuhaben.

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11:30 Uhr Levitiertes Hochamt in der Abteikirche von Rolduc in der außerordentlichen Form des röm. Ritus mit Weihbischof Athanasius Schneider/Kasachstan. Es singt eine gregorianische Schola mit Sängern aus Polen, Frankreich und Deutschland unter Leitung von Abt Herve Courau, Notre-Dame de Triors / Frankreich.

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14:45 Uhr Fußwallfahrt von Rolduc zur Kirche St. Marien in Herzogenrath unter Leitung von Kanonikus Joseph de Poncharra, Kloster Maria Engelport, mit Gebeten und Liedern der beteiligten Nationen, musikalisch begleitet vom Bläserensemble Bonnbrass. In St. Marien wird der sakramentale Segen gespendet.

Daran anschließend wird in der Kirche Weihbischof Athanasius Schneider einen Vortrag halten zu dem Thema „Dienen und Herrschen in der Familie“.

Es wird erwartet, dass der Diözesan-Bischof Helmut Dieser aus Aachen anwesend sein wird.

Weihbischof Athanasius Schneider. – Photo Steve Jalsevac, lifesitenews

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