Glück der Eltern

Gratulation und Glückwünsche den jungen Eltern!

Bonheur des parents – Glück der Eltern / Jean Eugène Buland (1852-1926) / Foto: https://alchetron.com/Jean-Eug%C3%A8ne-Buland

Sie „demonstrieren“ nicht das Ergebnis einer beliebigen Kopulation, sondern sie bezeugen der Welt die Liebe, die zwei Menschen, die sich vor Gott als Mann und Frau sakramental verbunden haben, als Gottesgabe empfangen.

Der sogenannte „Weltfrauentag“, den vor drei Tagen auf Befehl der UN die ganze Welt „gefeiert“ hat, der in Wirklichkeit aber eine sozialistische Aktion ist, demonstriert genau das Gegenteil: Diese Manifestationen zeigen uns Frauen, die ihre Brüste in der Luft werfen, gehen mit Vandalismus in Kirchen und anderen öffentlichen Orten einher, streiten für die Förderung von Abtreibung, und sie stoßen Drohungen gegenüber Männern aus, die sich nicht der Geschlechterideologie (Gender-Mainstreaming) unterwerfen wollen.

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Seine Augen sind voller Ehebruch – Ehebruch ist eine Sünde der Lust.

2 Petr. 2,12-15:Diese aber werden, wie unvernünftige Tiere, welche von Natur bestimmt sind gefangen und getötet zu werden, da sie über das lästern, was sie nicht verstehen, in ihrer Verdorbenheit zu Grunde gehen, und so den Lohn ihrer Ungerechtigkeit empfangen, sie, die für Lust die Schwelgerei erachten, wie der Tag sie ihnen darbietet, die als Schmutz- und Schandflecken in Üppigkeit schwelgen, bei ihren Gastmählern unter euch prassend, die Augen voller Ehebruch und unaufhörlicher Sünde. Sie verlocken die schwankenden Seelen, ihr Herz ist erfüllt von Künsten der Habsucht, sie sind Kinder des Fluches. Sie haben den geraden Weg verlassen und sind abgeirrt, …

Gott will unsere Heiligung. Er möchte, dass wir zu vom Schmutz des Fleisches lassen. Paulus sagt (1 Thes. 4, 3f): „Das nämlich ist der Wille Gottes, eure Heiligung; das ihr euch enthaltet der Unzucht, dass ein jeder von euch wisse sein Gefäß in Heiligkeit und Ehre zu besitzen, nicht in sinnlicher Leidenschaft, wie die Heiden, welche Gott nicht kennen […]“

Gott hat uns nicht zur Unreinheit gerufen, sondern zur Heiligkeit!

Ehebruch ist eine Todsünde der Lust, die zwischen zwei verheirateten Menschen begangen wird, aber zu zwei verschiedenen Ehen gehören; oder zwischen zwei Menschen, von denen einer durch das Sakrament der Ehe mit einem anderen verbunden ist. Dies ist in erster Linie eine der schwersten Sünden, weil sie die Heiligkeit des Sakraments entweiht.

Heiligkeit ist etwas Großes!
Sie ist heilig, weil die Ehemänner trotz der Kraft der Unreinheit rein bleiben können. Sie ist heilig, weil es in der Kirche gewollt ist, dass in ihr Heilige oder Kinder Gottes leben. Sie ist heilig wegen der Bedeutung, welche die makellose Vereinigung von Christus und seiner Frau, nämlich der Kirche, darstellt.

Die Ehe ist ein Sakrament!
Dieses heilige Sakrament wird ordinär von verheirateten Paaren entweiht, wenn sie eine Sünde der Unreinheit mit Menschen verüben, die in einer anderen Ehe vereint sind. Es wird ordinär von Verheirateten entweiht, die mit anderen, die nicht verheiratet sind, sündigen; gerade sie entweihen das Sakrament der Ehe fürchterlich. Dieses heilige Sakrament wird auch dadurch ordinär entweiht, wenn freie, ungebundene Menschen mit jenen sündigen, die bereits in der Ehe vereint sind.

Der Ehebrecher entweiht das feste Versprechen der Treue, das die Ehegatten in Gegenwart der Mutter-Kirche geschworen haben. Der Ehebrecher zerstört in gewisser Weise das Werk Gottes, weil er aus sich das trennt, was Gott vereint hat, und das Fleisch teilt, das ein Fleisch ist. Das Versprechen der gegenseitigen Treue, das in der göttlichen Gegenwart gemacht wurde wird gebrochen. Ehebruch ist Ungehorsam gegenüber Gottes Gesetz. Der Ehebrecher wird, wenn er nicht umkehrt, wegen der Armut seines Herzens seine Seele verlieren.

Als der Heiland vor der ehebrecherischen Frau darauf verzichtete, sie zu verurteilen, leugnete sie nicht, dass sie eine Bestrafung verdient hätte, die ihr nach dem jüdischen Gesetz von den Schriftgelehrten und Pharisäern auferlegt worden wäre. Der Herr aber sagte zu ihnen: „Einer von euch, der ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“

Jesus Christus ist gekommen war, um zu retten damit die Seelen der Sünder nicht verloren gehen. Nicht wir haben zu urteilen. Der Herr sagt nur: Geh, und sündige nicht mehr!

Das ist es also, was der Herr den Ehebrechern sagt:
Sündige nicht mehr, entweiht nicht weiter die Heiligkeit des Sakraments
und verletze nicht wieder die gegenseitige Treue, auf die du
in der Gegenwart der Kirche einen Eid geschworen hast.
Behalte die Heiligkeit und Ehre deinen Körpers.

Herr, Du hast der reumütigen Ehebrecherin vergeben.
Bewahre jeden von uns vor der Sünde des Ehebruchs.
Und jene, die sie bereits begangen haben,
gewähre Du ihnen die Gnade der vollkommenen Reue
und Buße, damit sie umkehren.
Ave Maria Purissima, du reinste Jungfrau.
Bitte für uns!

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Abschied ohne Wehr

Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt.
Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes
grausames Etwas, das ein Schönverbundnes
noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.

Wie war ich ohne Wehr, dem zuzuschauen,
das, da es mich, mich rufend, gehen ließ,
zurückblieb, so als wärens alle Frauen
und dennoch klein und weiß und nichts als dies:

Ein Winken, schon nicht mehr auf mich bezogen,
ein leise Weiterwinkendes – , schon kaum
erklärbar mehr: vielleicht ein Pflaumenbaum,
von dem ein Kuckuck hastig abgeflogen.

Rainer Maria Rilke
Aus: Neue Gedichte (1907)

oder melodramatisch: Time to say goodbye
 … Adesso si li vivrò …
It’s time to say goodbye

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In der Wüste unfruchtbarer Selbstsucht

Papst Pius XII. – Aktueller denn je!

Die Zeit ist vorbei, in der die jungen Mädchen oft in die Ehe traten, fast ohne ihren Ehepartner zu kennen. Leider aber dauert die Zeit noch an, in der manche jungen Ehemänner sich am Anfang eine Periode moralischer Freiheiten gestatten und glauben, sie dürften von ihren Rechten Gebrauch machen, ohne sich um ihre Pflichten zu kümmern. Schwere Schuld, die den göttlichen Zorn herausfordert; Quelle auch zeitlichen Unheils, dessen Folgen allen Furcht einflößen sollten. Die Pflicht, die man zu verkennen oder zu verachten beginnt, vernachlässigt man mit der Zeit immer mehr, so dass sie schließlich fast ganz vernachlässigt wird und mit ihr die Freuden, die ihre mutige Beobachtung mit sich bringt. Und wenn dann die Erinnerung wiederkehrt und die Reue kommt, so kommt manchmal unter vergeblichen Tränen die Einsicht, dass es zu spät ist; dem Paar, das gegen seine Aufgabe untreu gewesen, bleibt nichts mehr übrig, als in der Wüste seiner unfruchtbaren Selbstsucht hoffnungslos zu verdorren.

Pius XII.: Ansprache an Neuvermählte, 24. Juli 1940.
(In: „Der Papst sagt“ – Lehren Pius XII., Frankfurt 1955)

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Kategorien Ehe