Der Sünder und der Heilige Geist

Die Sünde, die vom Menschen gesehen, aber nicht begangen wird, die er erkannt und bedauert hat – diese Art von Sünde zieht Ihn an!

Je mehr der Mensch seine Sünde betrachtet und je mehr er darüber lamentiert, desto angenehmer und zugänglicher ist er für den Heiligen Geist, der sich wie ein Arzt nur jenen naht, die sich krank wissen. Andererseits wendet Er sich von jenen ab, die eingebildet sind und sich wichtig nehmen.

Schau auf deine Sünde und mache sie ausfindig. Wende deine Augen nicht von ihr ab. Verleugne dich selbst, schätze deine Seele nicht zu hoch ein. Gib dich ganz der Betrachtung deiner Sünde hin und weine über sie. Dann wirst du dir zu gegebener Zeit deiner Erneuerung durch das unbegreifliche und unerklärliche Wirken des Heiligen Geistes bewusst werden. Er wird zu dir kommen, wenn du ihn nicht erwartest. Er wird in dir wirken, wenn du dich für Ihn als ganz unwürdig erkannt hast.

Theophan der Rekluse

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Du zweifelst noch?

Du blickst auf mich und einen solchen Sünder vor deinen Augen fragst du dich unwillkürlich – ist es möglich, dass der Heilige Geist in diesem Sünder wirkt, in dem die Leidenschaften so offensichtlich und stark sind?
Eine berechtigte Frage!
Und sie macht mich verlegen und erschrocken. Ich werde fortgerissen, ich sündige; ich begehe Ehebruch, ich verrate meinen Gott, ich verkaufe ihn für den abscheulichen Preis der Sünde.

Und trotz meines ständigen Verrats, meines treulosen und verräterischen Verhaltens bleibt Er unveränderlich. Immer gnädig, wartet Er langmütig auf meine Reue und zieht mich mit jedem erdenklichen Mittel zur Reue und Änderung meines Lebens. Du hast gehört, was der Sohn Gottes im Evangelium sagt? „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten“. (Mk 2,17) So sprach der Heiland und so handelte Er. Jesus aß mit Zöllnern und Sündern, bekehrte ihre Herzen zu Glauben und Tugend und führte sie so in geistliche Gemeinschaft mit Abraham und anderen rechtschaffenen Menschen.

Erstaunt dich die unendliche Güte des Gottessohnes?
Sei gewiss, dass der All-Heilige-Geist genauso gütig und genauso bemüht ist um die Erlösung der Menschheit; Er ist genauso sanftmütig, mild, langmütig und ganz und gar barmherzig. Der Heilige Geist ist eine der drei gleichen Personen der Heiligen Trinität die unvermischt und ungeteilt, das einzigartige Göttliche Wesen drei Personen in einer Natur bilden.

Theophan der Rekluse

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Bedeutung des eremitischen Lebens für unsere Zeit.

Das eremitische Leben. – Die Einsiedler im Kamaldulenserorden.

Eine Rezension

Der Orden der Kamaldulenser ist, ähnlich wie der Kartäuserorden, ein Einsiedlerorden mit Elementen des Gemeinschaftslebens. Während es in den Ländern deutscher Sprache fast zu jeder Epoche Kartäuser gab, so waren Kamaldulenser hier niemals vertreten. Ihre Klöster befinden sich überwiegend in Italien und Polen sowie in einigen anderen Ländern, etwa in neuerer Zeit in Kolumbien und Venezuela. Erstaunlicherweise gibt es aber seit 2013 eine kleine benediktinische Gründung – die Kamaldulenser gehören zu der großen Familie benediktinischen Mönchtums – im Bistum Hildesheim.

In der Kongregation der Kamaldulenser-Eremiten von Monte Corona, der etwa ein Dutzend Klöster angehören, wird das Eremitentum noch am ehesten bewahrt und gefördert. Denn diese Gemeinschaften sind ein Zweig des alten Baumes der Kamaldulenser- Eremiten, den der heilige Romuald (950-1027) gründete.

El Greco. Allegorie des Kamadulenserordens

Als Paul Giustiniani (1476-1528) in Camaldoli, dem Mutterhaus des Ordens, eintrat, spürte er schnell, daß er eine größere Einsamkeit und ein tieferes Schweigen suchte, als er es in seinem Kloster vorfand. Er verließ Camaldoli und fand auf dem Monte Corona die Einsamkeit, die bereits Jahrhunderte zuvor der heilige Romuald für sich und seine Anhänger gefunden hatte. Es war eine neue Zeit der Einsiedlermönche gekommen, und bald fanden sich gleichgesinnte Gefährten, die mit ihm ein Leben der Kontemplation führen wollten, damit sie ihr Herz beständig Gott zugewandt halten würden.

Das vorliegende Buch, zu dem bereits 1953 der amerikanische Trappistenmönch ,Fr. M. Louis OCSO‘ (Thomas Merton) das Vorwort schrieb, ist das „theologische Grundlagenwerk zur Spiritualität des kamaldulensischen Eremitentums“. Der Übersetzer Pater Plazidus Hungerbühler, selbst Mönch eines Benediktinerklosters, hat wohlbedacht, und dafür sei ihm gedankt, einen schwierig erscheinenden italienischen Text des frühen 16. Jahrhunderts, der zunächst von Pater Jean Leclercq aus dem luxemburgischen Benediktinerkloster Clervaux in französischer Sprache herausgegeben wurde, in ein passendes Deutsch übertragen und somit verantwortet, daß sowohl sein sprachlicher Ausdruck als auch sein Inhalt verstanden wird, nämlich die Beschreibung der Bedeutung des eremitischen Lebens auch und gerade für unsere Zeit.

Im ersten Kapitel wird zunächst die Bedeutung des Eremitentums für die Kirche beschrieben, sodann der Weg der Berufung zum Eremiten. Im zweiten Kapitel wird die Organisation einer eremitischen Gemeinschaft aufgezeigt, einschließlich der Forderungen und Tätigkeiten eines Eremiten. Das dritte und vierte Kapitel widmen sich dem eremitischen Gebet und seiner Askese, die j a immer und nur im Gehorsam sowie im inneren Kampf und in Selbstentäußerung möglich ist. Das fünfte Kapitel schließlich wendet sich dem Ziel des eremitischen Lebens zu. Denn durch das eigene Zunichtewerden geschieht mit Gottes Willen jene Umwandlung, die in der Hingabe des eigenen Selbst mündet.

Monte Corona. Kamaldulenser. Kloster mit Einsiedeleien.

Ein Epilog verbindet das Kreuz Christi mit dem Martyrium: „Die eremitische Lebensweise ist mehr als jede andere ein Martyrium, denn sie schließt ein vollständiges Vergessen seiner selbst ein – sibi soli et Deo vacare.“ – „Wenn du dich von mir zurückziehst, Herr, und mich wie trockenes Land, ohne Wasser, liegen läßt, ohne jede spürbare Andacht, ohne jede Zerknirschung, ohne jeden geistlichen Trost, bar all jener Wonnen, in welchen du mich mit soviel Lieblichkeit nährst, entkleidet jeder Zier geistlichen Lebens, arm, nackt, elend, verlassen – ich werde dich trotzdem gleicherweise lieben, und ich werde wissen, daß du mir all dies zu meinem größeren Fortschritt gewährst.“

In weiteren acht Anhängen ist es dem Leser möglich, sich mit den Quellen und den Texten Giustinianis zu beschäftigen bzw. sich über die Kamaldulenser-Eremiten zu informieren.

(Erstveröffentlicht in KIRCHLICHE UMSCHAU. September 2017)

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Jean Leclercq
Mit Gott allein.
Das eremitische Leben nach der Lehre des Seligen Paul Giustiniani.
Vorwort: Thomas Merton.
Herausgegeben, neu übersetzt und erweitert von
Pater Plazidus Hungerbühler OSB
Patrimonium Verlag 2017
ISBN: 978-3-86417-097-3
202 Seiten; 14,80 Euro

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Über die Gottesliebe – Hl. Bernhard – 20. August

Die treue Seele aber sehnt sich verzehrend nach der Gegenwart und findet süße Ruhe im Gedenken, und bis sie würdig ist, mit enthülltem Antlitz Gottes Herrlichkeit zu schauen, rühmt sie sich der Schmach des Kreuzes.

So also gönnt sich die Braut und Taube Christi inzwischen Ruhe und schlummert inmitten der ererbten Güter.

Aus dem Andenken an den Überfluß deiner übergroßen Süße, Herr Jesus, hat sie schon jetzt die silbernen Schwingen erlangt; nämlich den strahlenden Glanz der Unschuld und Keuschheit, und sie hofft darüber hinaus, mit Freude erfüllt zu werden durch dein Angesicht, sobald auch die Federn ihres Rückens goldglänzend geworden sind, wenn sie, voll Freude eingeführt in die leuchtende Schar der Heiligen, in noch größerer Fülle mit dem Glanz der Weisheit erfüllt wird. Mit Recht also rühmt sie sich schon jetzt und sagt: „Seine Linke liegt unter meinem Haupt und seine Rechte umfängt mich.“ (Hld 2,6)

Dabei versteht sie unter der Linken die Erinnerung an jene Liebe, die größer ist als jede andere, da sie ihr Leben hingibt für ihre Freunde; die Rechte bedeutet die selige Schau, die der Herr seinen Freunden versprach, und die Freude über die Gegenwart seiner Majestät.

Mit Recht wird jene die Seele vergöttlichende Schau Gottes, jenes unermeßliche Entzücken über die göttliche Gegenwart als „die Rechte“ bezeichnet, da von ihr auch voll Freude gesungen wird: „Freude wohnt in deiner Rechten bis ans Ende der Zeiten.“ (Ps 15,11)

Mit Recht wird der Linken jene bewundernswürdige Liebe zugeschrieben, derer wir gedenken und immer gedenken sollen, weil die Braut sich auf sie stützt und in ihr ruht, bis das Unheil vorübergeht.

Mit Recht also ruht die Linke des Bräutigams unter dem Haupt der Braut; auf sie stützt sie, zurückgeneigt, ihr Haupt, das heißt, die Absichten ihres Geistes, damit sie sich nicht hinwendet und abfällt zu fleischlichem und irdischem Begehren. „Denn der vergängliche Leib beschwert die Seele; und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Geist.“ (Weish 9,15)

Was sonst sollte die Betrachtung eines so großen und ungeschuldeten Erbarmens, einer so frei geschenkten und erprobten Liebe, einer so unverhofften Herablassung, einer so unbeweglichen Milde, einer so staunenerregenden Süßigkeit bewirken?

Was, sage ich, bewirken alle diese Dinge, wenn man sie sorgfältig erwägt, anderes, als daß sie den Geist des Betrachtenden, nachdem er ganz frei geworden ist von jeder verkehrten Liebe, in wunderbarer Weise zu sich hinreißen, heilig entflammen und ihn veranlassen, alles zu verachten, was nicht erstrebt werden kann ohne Verachtung der vorhergenannten Güter.

Kein Wunder, daß die Braut nun voll Freude und Eifer dahineilt im Duft dieser Salben, daß sie glühend liebt, daß sie, die sich so geliebt sieht, glaubt, selbst zu wenig zu lieben, auch wenn sie sich völlig der Liebe hingegeben hat. Und nicht zu Unrecht!

Was nämlich wird einer so großen und so kostbaren Liebe Großes vergolten, auch wenn das kleine Stäubchen all seine Kräfte sammelt, um widerzulieben? Sehen wir doch, daß jene göttliche Majestät, dem Stäubchen in der Liebe zuvorkommend, voll Aufmerksamkeit tätig ist für dessen Heil. Denn: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingabt.“ (Joh 3,16) Ohne Zweifel wird hier vom Vater gesprochen. Und ebenso heißt es: „Weil er sein Leben dem Tod preisgab.“ (Jes 53,12) Ohne Zweifel ist damit der Sohn gemeint.

Und er sagt vom Heiligen Geist: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“(Joh 14,26)

Gott also liebt, und er liebt aus seinem ganzen Sein, da die ganze Dreifaltigkeit liebt, wenn man von einem „Ganzen“ sprechen kann bei dem Unendlichen und Unfaßbaren oder jedenfalls bei dem Einfachen.

Wer dies betrachtet, erkennt, glaube ich, zur Genüge, weshalb Gott geliebt werden muß, das heißt, warum er geliebt zu werden verdient.

Im übrigen hat der Ungläubige, der den Sohn nicht hat, auch nicht den Vater und den Heiligen Geist. „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat“ (Joh 5,23), und auch nicht den Heiligen Geist, den dieser sandte.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, wenn er den, den er weniger kennt, auch weniger liebt.

Aber dennoch weißer sehr wohl, daß auch er sich dem ganz verdankt, von dem er weiß, daß er der Urheber seines ganzen Seins ist.

Was schulde nun erst ich, der ich meinen Gott nicht nur festhalte als den uneigennützigen Spender meines Lebens, den freigebigen Erhalter, den liebevollen Tröster, den besorgten Lenker, sondern darüber hinaus als den, der die Fülle der Erlösung schenkt, der mich ewig bewahrt, bereichert, verherrlicht, wie geschrieben steht: „Bei ihm ist Erlösung in Fülle“ (Ps 129,7) und wiederum: „Er ist ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen, und so hat er eine ewige Erlösung bewirkt“ (Hebr 9,12)

Und von der Bewahrung heißt es: „Er verläßt seine Frommen nicht. In Ewigkeit wird er sie bewahren.“ (Ps 36,28) […]

(Bernhard von Clairvaux. Über die Gottesliebe,12-14, Innsbruck 1990)

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Christus umarmt vom Kreuz herab den hl. Bernhard
Francisco Ribalta (1565-1628)

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Wissen zum ABLASS

10 einfache Arten, einen Ablass zu gewinnen

Wer beichtet, der versöhnt sich mit Gott. Die Schuld der Sünden wird erlassen, die wir aufgrund unserer Sünden „verdienen“ – jedoch lehrt die Kirche weiter: nicht die zeitliche Strafe, die nur im Fegefeuer oder in diesem Leben durch Ablässe gesühnt werden kann.

Es gibt viele Arten und Weisen, Ablässe zu gewinnen und die Kirche hat festgelegt, dass diese Voraussetzungen bei allen erfüllt sein müssen:

– Die Absicht, nicht mehr zu sündigen – auch keine lässlichen Sünden mehr.
– Alle Sünden in der Beichte bekennen
– Die Heilige Kommunion empfangen
– In den Meinungen des Heiligen Vaters beten.

Zu diesen Voraussetzungen kommt noch das Werk des Ablasses. Hier sind zehn Werke, durch die man einen Ablass gewinnen kann:

1. – Primiz eines Neupriesters
Die Kirche gewährt dem Priester, der zum ersten Mal die Heilige Messe feiert und allen Gläubigen, die daran teilnehmen, einen vollkommenen Ablass.
2. – Bibel lesen
Wer eine halbe Stunde oder länger, mit Andacht und auf Art einer geistlichen Lesung die Heilige Schrift liest, gewinnt einen Teilablass.
3. – Heiligenverehrung
Gläubige, die am liturgischen Gedenktag eines Heiligen zu seiner Ehre ein Gebet aus dem römischen Messbuch beten oder ein anderes, von der zuständigen Autorität anerkanntes Gebet sprechen, erlangen einen Teilablass.
4. – Eucharistische Anbetung
Einen vollkommenen Ablass erhält man, wenn man mindestens eine halbe Stunde Jesus im Allerheiligsten Sakrament anbetet.
5. – Kreuzweg
Wer am Karfreitag den Kreuzweg geht und die vierzehn einzelnen Stationen betrachtet, gewinnt einen vollkommenen Ablass.
6. – Tantum Ergo
Den Gläubigen, die am Gründonnerstag nach der Messe In Coena Dominioder am Hochfest des Leibes und Blutes Christi (Fronleichnam) andächtig das Tantum Ergo beten oder singen, wird ein vollkommenen Ablass gewährt. Ein Grund mehr, einige lateinische Gesänge zu lernen.
7. – Veni Creator Spiritus
Wer diesen Hymnus andächtig betet oder singt, erlangt einen Teilablass. Der Ablass kann auch ein vollkommener sein, wenn der Hymnus am 1. Januar oder am Hochfest Pfingstfest gebetet wird.
8. – Erneuerung des Taufversprechens
Wer sein Taufversprechen in der Osternacht erneuert, erwirbt einen vollkommenen Ablass.
9. – Friedhofsbesuch
Von 1. bis 8. November: Jeden Tag kann ein vollkommener Ablass gewonnen werden, wenn man einen Friedhof besucht und dort für die Verstorbenen betet.
10. – Unsere Liebe Frau von den Engeln – Portiuncula
Wer in einer franziskanischen Kirche oder in der Pfarrei am 2. August, dem Fest Unserer Lieben Frau von den Engeln (Portiuncula), ein Vaterunser und das Glaubensbekenntnis betet, erlangt einen vollkommenen Ablass.

Quelle CNA

Siehe auch Video zum Ablass

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Schweigen – sich dem Herrn nicht wiedersetzen.

Schweigen ist eine schwierige, brennende und trockene Aufgabe, denn es bedeutet, seine Lippen und seine Zunge zu beherrschen.

Doch wir müssen uns immer tiefer in die innere Wahrheit flüchten, welche die Welt nutzbringend formen kann. Der Mensch muss still vor Gott stehen und Ihm sagen:

Herr, da Du mir Verstand und den Wunsch nach Vollendung gegeben hast, führe mich stetig zur vollkommenen Liebe. Mach, dass ich Dich immer mehr liebe, denn Du bist der weise Künstler, der von dem Zeitpunkt an kein Werk unvollendet lässt, da sich das Material Dir nicht länger widersetzt. Ich übergebe mich Dir ohne Worte, o Herr. Ich möchte weich und geschmeidig in Deinen Händen sein, wie der Ton in den Händen des geschickten und wohlwollenden Töpfers.

(Kardinal Robert Sarah. Kraft der Stille. 56)

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