Festtag des heiligen Ignatius von Loyola – 31. Juli

Soli Deo gloria

Alles zu größerer Ehre Gottes

Nimm hin, Herr, und empfange meine ganze Freiheit,
mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen,
meine ganze Habe und meinen Besitz;
Du hast es mir gegeben, Dir, Herr, gebe ich es zurück;
Alles ist Dein, verfüge nach Deinem ganzen Willen;
Gib mir Deine Liebe und Gnade, das ist mir genug.

+

 

Prüfung für unsere Geduld

Wir müssen die Schwächen und Eigenarten (Kuriositäten)
des jeweils anderen akzeptieren,
„das alles ist eine Prüfung für unsere Geduld“,
wie es Christus tat,
„auf erlösende Weise, als tiefer Ausdruck
des ganzen Ostergeheimnisses,
von Karfreitag bis Ostersonntag“.

Schwester Mary David OSB

Quelle: catholicherald

+

 

Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in Salzburg am 25.07.2019

Etwa 100 Menschen nahmen am Donnerstag, den 25.07.2019, an dem Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ teil.

Wie immer bei sochen Anlässen, wurden auch diesmal wieder massive Störaktionen von sogenannten „linken Lebensrechtsgegner“ durchgeführt. Ihre Sprache enttarnt sie allerdings nicht nur als Gegner des Lebensrechtes der Ungeborenen. Vielmehr, man erkennt sie als intolerante Menschenhasser, und Gegner des Rechtsstaates. Dieser jedoch hat kaum etwas unternommen…

Hier einige Sprüche, die von diesen Menschen ausgeschrien wurden und die auf sie selbst zurückfallen:

„Österreich Bullenstaat,
wir haben Dich zum Kotzen satt“

„Masturbation
statt Kommunion“

„Gegen jeden Fundamentalismus,
nieder mit Jesus,
für den Feminismus“

„Wir bleiben unserem Motto treu,
queer, pervers und arbeitsscheu“

„Ehe, Küche, Vaterland,
unsere Antwort Widerstand“

VIDEO vom Gebetszug

+

 

Es lebe Christus der König

Ihr Völker alle,
klatschet in die Hände;
jubelt zu Gott mit lautem Jauchzen.
Denn hocherhaben
und gewaltig
ist der Herr:
der große König
über alle Welt.

Viva Cristo Rey!

Introitus (Ps. 46,2) – 7. Sonntag nach Pfingsten

Omnes gentes, plaudite manibus:
jubilate Deo in voce exsultationis. (Ps.ibid.3)
Quoniam Dominus excelsus, terribilis:
Rex magnus super omnem terram.
V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto.
Sicut erat in principio, et nunc, et semper,
et in sæcula sæculorum. Amen.

Omnes gentes (usque ad Ps.).

+

 

„Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht?“

Wie oft habe ich mir diese Frage schon gestellt. Doch im konkreten Fall wird sie vom SZ-Autor Sebastian Herrmann in seinem unter der Rubrik „Psychologie“ erschienen Beitrag „Die Scheinriesen“ formuliert:

Meinungsmacht lässt sich mit geringem Aufwand vorgaukeln, und die Menschen lassen sich zuverlässig davon beeindrucken. Auf diese Weise werden Verschwörungstheorien und Fake News verbreitet oder öffentliche Debatten in eine Richtung manipuliert.

Von Sebastian Herrmann

Es kann vorkommen, dass einen in Konferenzen Einsamkeitsgefühle beschleichen. Da sitzt man mit Menschen in großer Runde, die man teils gut kennt und schätzt, und doch taucht die Frage auf: Bin ich der Einzige, der das völlig anders sieht? Mit den Wortbeiträgen wächst das Befremden. Es geht um ein Thema, das Leidenschaften weckt, und jeder Vorredner steigert die Hemmung, sich selbst zu exponieren und der Einigkeit in die Beine zu grätschen. Erst in anschließenden Einzelgesprächen offenbaren sich andere stumme Teilnehmer, berichten von ihrer gefühlten Einsamkeit und sagen, dass auch sie das anders sehen. Der laute Konsens der Runde entpuppt sich als Illusion, die stille Mehrheit hat nur den Mund nicht aufbekommen.

Die Wortbeiträge der zornigen Scheinriesen beeinflussen dennoch die eigene Haltung. Psychologen um Sami Yousif und Rosie Aboody von der Yale University berichten gerade im Fachmagazin Psychological Science, dass ein falscher Konsens selbst dann Überzeugungskraft hat, wenn Menschen um dessen trügerisches Fundament wissen. Darauf weisen Ergebnisse hin, welche die Forscher in mehreren Experimenten erzielt haben.

Um das etwas sperrige Konzept eines illusorischen Konsenses zu veranschaulichen, wählen die Psychologen ein hypothetisches Beispiel: Angenommen, in einem Unternehmen wird über einen Sozialplan debattiert. Ein Arbeitnehmer fragt seine Kollegen, was von diesem Vorhaben zu halten sei und alle Gesprächspartner geben die gleiche Einschätzung ab. Das klingt nach einer klarer Sache, doch dann zeigt sich: Alle Befragten haben ihre Meinung auf Basis der Einschätzung einer Person aus dem Kollegium gebildet. Von wegen Konsens, es haben nur alle die Haltung eines Einzelnen nachgeplappert und aufgebauscht. Es wäre also Skepsis angebracht, doch offenbar ticken Menschen anders und lassen sich von solch gespielter Meinungsmacht blenden.

In ihren Experimenten modellierten die Psychologen ähnliche Szenarien, in denen Einschätzungen entweder auf Basis einer einzigen oder mehrerer unabhängiger Quellen entstanden. Mussten die Probanden den Wert der Informationen beurteilen, differenzierten sie nicht oder kaum, wie die Quellenlage aussah: Hauptsache es wirkte, als sei ein Konsens vorhanden. Besonders wenn es um komplexe Angelegenheiten geht, ist dieser Effekt wirksam.

Das Phänomen spiele zum Beispiel in der Verbreitung von Fake News und Fehlinformationen eine Rolle, argumentieren die Psychologen. So stützen sich Klimawandelleugner oft im Kollektiv auf Aussagen einzelner Figuren, bauschen sie durch Wiederholung auf und suggerieren auf diese Weise, dass ihre Behauptungen gut abgesichert seien. Ähnlich verhält es sich mit der weltweiten Impfgegner-Bewegung: Im Wesentlichen stützen sich fast alle auf eine einzige, längst als Fälschung entlarvte Publikation. Auf ihr Publikum wirkt das jedoch so, als seien viele verschiedene Personen unabhängig zum gleichen Schluss gekommen, das stimmt aber nicht.

„Wenigstens in der Theorie ist ein Konsens ein starker Hinweis darauf, dass eine Aussage vertrauenswürdig ist“, schreiben die Psychologen. Allerdings reagieren, so ließe sich das zusammenfassen, Menschen übersensibel darauf, wenn andere Mitglieder einer Gruppe oder etwa ihr Umfeld kollektiv eine Meinung vertreten. Schon Dreijährige neigen dazu, sich bei Meinungsverschiedenheiten auf die Seite der Mehrheit zu schlagen. Das klassische Beispiel für die Macht der Konformität sind die Experimente, die der Sozialpsychologe Solomon Asch in den 1950er-Jahren organisiert hatte. Der Forscher brachte viele seiner Probanden dazu, offenkundigen Blödsinn als korrekt zu bezeichnen, wenn zuvor nur ausreichend viele Personen diesen zur Wahrheit ernannt hatten.

In den Experimenten von Solomon Asch ging es darum, die Länge von Linien zu vergleichen, eine schier beschämend einfache Aufgabe. Der Alltag konfrontiert einen jedoch mit weitaus komplexeren Fragen. Und wenn es um Medizin, Politik, Geld oder andere Themen geht, dann seien die Entscheidungen anderer eben oft die besten Informationen, die einem zur Verfügung stehen, schreibt der Verhaltensforscher Cass Sunstein in seinem jüngst erschienenen Buch „Conformity“. In Zeiten der sozialen Medien verhält es sich dummerweise so, dass die lautesten und radikalsten Stimmen die größte Öffentlichkeit finden. Das suggeriert eine Mehrheitsmeinung, die wahrscheinlich nicht zutreffend ist, als Entscheidungshilfe nicht viel taugt und in ihrer Vehemenz viele Menschen verstummen lässt.

Sebastian Herrmann: Die Scheinriesen. – 18. Juli 2019
in Süddeutsche Zeitung

+

 

Vertraue auf Gott!

Es gibt nicht für alles im Leben eine Medizin, doch auf Jesus kannst du vertrauen!

Es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir nicht wissen, was wir tun sollen.
Welche Entscheidung wir treffen sollen – in Bezug auf uns selbst, unsere Familie, im Beruf usw., insbesondere auch dann wenn wir schwer krank sind.

Es gibt Situationen, in denen wir glauben, in einer Sackgasse zu stecken.
Es gibt Traurigkeit, Leiden, Schmerz, Zukunftsangst.

Die heilige Teresa von Jesus (Avila) hat solche Zustände erlebt,
so, wie ich annehme, jeder von uns irgendwann in unserem Leben.
Niemand hat eine spezielles Medizin dafür, die man immer empfehlen oder ausprobieren könnte.

Es geht deshalb darum, wirklich auf Jesus zu vertrauen,
– immer.
Alle Hoffnung auf ihn setzen!
Und das auf eine Weise, die sich alle Menschen heutzutage auch leisten können.

Jesus möchte:
dass wir ihm unser Herz schenken,
dass wir ganz auf ihn vertrauen.

+

 

Pater Paulus, vertriebener Trappist aus Mariawald ist verstorben

Die heutigen Verantwortlichen der Abtei Mariawald gaben bekannt, dass Pater Paulus (Josef Rankel) am Freitag, den 19. Juli 2019 gegen 18 Uhr entschlafen ist.

Er wurde am 8. November 1931 in Fürstenberg an der Oder geboren und trat mit 22 Jahren in die Abtei Mariawald ein, wo er am 7. November 1954 als Novize eingekleidet wurde. Am 11. November 1956 legte Pater Paulus die Einfache Profess ab, drei Jahre später, am 15. November 1959, die Feierliche Profess. Am 12. Juni 1960 wurde er zum Priester geweiht. Von 1960 bis 1963 studierte er an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Altes Testament (Lic.theol.). Pater Paulus arbeitete viele Jahre verborgen in der Landwirtschaft und in der Likörfabrik der Abtei.

Nach der Ausweisung der Trappisten aus Mariawald und einem längeren Krankenhausaufenthalt wurde er im September 2018 in das Seniorenhaus der Cellitinnen in Nideggen aufgenommen. Dort entschlief ist er friedlich.

Das Requiem für Pater Paulus wurde am Dienstag, dem 23. Juli in der Mariawalder Klosterkirche zelebriert, danach wurde er auf dem Klosterfriedhof von Abt Bernardus Peeters aus Tilburg (NL) begraben.

Pater Paulus möge ruhen in Frieden!

+

kölnische_rundschau

+