Karmelitinnen – „Carmel Jesus, Mary and Joseph“

Wie man HIER lesen kann, ist am 30. November 2017 die noch nicht 24-jährige Jade Banks in ein Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen (OCD) eingetreten. Doch der Karmel von „Jesus, Maria und Josef“ ist nicht irgendein Karmel. Die Nonnen dieses Klosters folgen gänzlich der Tradition der Kirche und ihrer Liturgie. So wundert es kaum, dass dieses Kloster viele Neueintritte zu verzeichnen hat. Das Kloster ist übervoll besetzt mit 35 Karmelitinnen.

Carmel of Jesus, Mary and Joseph – Voller Chor

Ein Zeugnis können Sie HIER SEHEN und HÖREN.

Carmel of Jesus, Mary and Joseph – Viele weiße Schleier.

Msg. Ronald Gainer, Bischof von Harrisburg in Pennsylvania, ist dankbar für die Präsenz der Karmelitinnen in seiner Diözese und bezeichnet das Kloster der Nonnen als „ein wahres Kraftpaket des Gebets“. Er danke Gott für ihre Anwesenheit und für ihr Zeichen von „Neuheit und Wachstum“ dieser Karmelitinnenkommunität. Es leben hier über dreißig Karmelitinnen, obgleich das Kloster nur etwa 21 Nonnen beherbergen kann. Das Entstehen eines neuen Klosters wird vorbereitet.

Carmel of Jesus, Mary and Joseph
430 Monastery Rd.
Elysburg, PA 17824
http://fairfieldcarmelites.org/

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Rosenkranz mit 12 Ave-Perlen

Ave Maria Kaiserin,
Hilfe der Christen,
bitte für das Dir geweihte Bistum,
besonders für den Bischof,
alle Priester und Gottgeweihten
und ganz besonders
für ein christliches Europa. Amen.

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Der Herr verheißt […]: „Durch die Medaille und durch diesen bestimmten Rosenkranz wird in Europa eine Wandlung geschehen, wie in Kana: Der Herr wird durch die Vermittlung Mariens das Wasser in Wein verwandeln.“

Die Zeit ist nun reif: Das Rosenkranzgebet mit den 12 Ave muss stärker gebetet werden! Es muss mit viel mehr Innigkeit, Vertrauen und Intensität gebetet werden! Die teuflischen Terrorattacken in Europa werden sich vermehren, es wird viel Blut fließen um des Namens meines Sohnes willen! …

Lesen Sie und beginnen Sie mit dem Gebet!
Herunterladen als PDF

Ave Maria Kaiserin + 12 Perlenrosenkranz

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Originalton Pater Schmidberger

+ Bugnini, der Hauptschöpfer der neuen Messe, hat sich alle Texte von Protestanten aus Deutschland übersetzen lassen und die als Vorbild genommen. So wurde der Opfergottesdienst immer mehr zurückgedrängt, die heilige Messe immer mehr zu einem Gemeinschaftsmahl und schließlich zu einem Gemeinschaftserlebnis. Im Artikel 7 der Rubriken des Novus ordo missse heißt es:
»Die Messe ist die heilige Versammlung des Volkes Gottes unter dem Vorsitz des Priesters. Da gilt in besonderer Weise das Wort Christi: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.«

+ [Stichwort vorkonziliar]
Ja, das wirft man uns vor.
Aber das ist ein Zerrbild der Wirklichkeit.
Es muss immer Neues geschaffen werden, aber aus den richtigen Prinzipien heraus. Mit dem Geiste Gottes natürlich in allererster Linie. Und jetzt nicht in dieser Euphorie von Heilig-Geist, wie sie bei den Pfingstlern und Charismatikern angesiedelt ist, sondern wirklich aus dem tiefsten Glaubensgut, dem Glaubensschatz und dem Glaubenscharisma heraus. Aus all dem muss Neues geschaffen werden.

+ [Hilferufe von Laien?]
Laien, aber auch [unsere] eigenen Mitbrüdern in den verschiedenen Ländern, […] sagen: Wir brauchen mehr Mitarbeiter.
Das Werk weitet sich aus, insbesondere in den USA. Es ist unglaublich, wie die Priesterbruderschaft in den USA gewachsen ist. Es gibt dort riesige Pfarreien.
Wenn ich zum Beispiel St. Mary’s nehme, die Schule im Herzen der USA, im Staate Kansas. Sie umfasst einen Kindergarten bis hinauf zum College einschließlich. Dort sind 1000 Schüler. Die Pfarrei hat 3600 Gläubige, die jeden Sonntag die hl. Messe besuchen. Ganze Familien ziehen da extra wegen eines integralen katholischen Lebens hin! Das ist kein Problem für die Leute dort.
Da gibt es blühende Pfarreien und sehr viele Familien, kinderreiche Familien. Dort vollzieht sich wirklich ein christlicher Aufbruch.

+ 30. Juni 1988.
Der Erzbischof hat vier Bischöfe geweiht.
Kardinal Gagnon meinte voraussagen zu können, wenn das jetzt wegen der nicht genehmigten Bischofsweihe zu einem Konflikt zwischen der Priesterbruderschaft und Rom komme, dann würden sich 80 oder sogar 90 Prozent der Piusbrüder gegen Lefebvre und für Rom entscheiden.
Eine völlige Fehleinschätzung.
Erzbischof Lefebvre weiht also die Bischöfe.
Rom schlägt mit der Keule feste drauf. Exkommunikation!
Rom exkommuniziert Erzbischof Lefebvre.
Rom exkommuniziert Bischof de Castro Mayer, den Mit-Konsekrator,
Rom exkommuniziert die vier neu geweihten Bischöfe. […]
Rom war der Meinung, das wär’s dann gewesen.
Im Vatikan meinte man, die Bruderschaft Sankt Pius X. sei am Ende.
Doch siehe da: Es hat sich nichts zerstreut. Es sind einige wenige Priester aus der Bruderschaft ausgetreten, die dann die Petrusbruderschaft gegründet haben. Das ist deren Anfang.
Es sind einige Seminaristen ausgetreten. Wenn ich mich recht entsinne, sind 17 Priester weggegangen. Wir hatten damals 220 oder 230 Patres.

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Pater Franz Schmidberger / Ingo Langner
Gott, Kirche, Welt und des Teufels Anteil
Patrimonium-Verlag 2017
216 Seiten, 18,80Euro
ISBN 978-3-86417-101-7

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IN CONCEPTIONE IMMACULATA BMV – Unbefleckten Empfängnis – 8. Dezember

IN CONCEPTIONE IMMACULATA BEATAE MARIAE VIRGINIS

Holzschnitt zum Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens aus dem Missale Romanum (Altarbuch) 1923

Was bedeutet »Maria, die unbefleckt Empfangene«?

Die Liturgie des heutigen Tages erklärt uns den Inhalt dieses Wortes in zwei großartigen Bildern. Da ist zuerst der wundervolle Bericht von der Ankündigung des Kommens des Messias an Maria, die Jungfrau aus Nazaret. Der Gruß des Engels ist aus Fäden des Alten Testaments, besonders aus dem Buch des Propheten Zefanja, gewoben. Er zeigt, daß Maria, die einfache Frau aus der Provinz, die aus einem priesterlichen Geschlecht stammt und das große priesterliche Erbe Israels in sich trägt, der »heilige Rest« Israels ist, auf den sich die Propheten zu allen Zeiten der Drangsal und Finsternis bezogen haben. In ihr ist das wahre, das reine Zion, die lebendige Wohnstatt Gottes, gegenwärtig. In ihr wohnt der Herr, in ihr findet er seinen Ort der Ruhe. Sie ist das lebendige Haus Gottes, der nicht in steinernen Häusern wohnt, sondern im Herzen des lebendigen Menschen. Sie ist der Sproß, der in der dunklen Winternacht der Geschichte aus dem Baumstumpf Davids hervorsprießt. In ihr erfüllt sich das Psalmwort: »Das Land gab seinen Ertrag« (Ps 67,7). Sie ist der junge Trieb, aus dem der Baum der Erlösung und der Erlösten heranwächst. Gott ist nicht gescheitert, wie es gleich am Anfang der Geschichte mit Adam und Eva oder während des Babylonischen Exils vielleicht scheinen mochte und wie es sich zur Zeit Mariens neuerlich abzuzeichnen schien, als Israel zu einem bedeutungslosen Volk in einem besetzten Land geworden war, wo kaum Zeichen seiner Heiligkeit zu erkennen waren. Gott ist nicht gescheitert. In der Schlichtheit des Hauses von Nazaret lebt das heilige Israel, der lautere Rest. Gott hat sein Volk gerettet und rettet es auch weiterhin. Seine Geschichte beginnt von neuem zu leuchten von dem Baumstumpf aus, der zu einer neuen lebendigen Kraft wird, die Orientierung gibt und die Welt durchdringt. Maria ist das heilige Israel; sie sagt »Ja« zum Herrn, sie stellt sich ihm voll zur Verfügung und wird so zum lebendigen Tempel Gottes.

Das zweite Bild ist viel schwieriger und dunkler. Diese Metapher aus dem Buch Genesis spricht zu uns aus einer großen historischen Distanz und läßt sich nur mühsam erklären; erst im Laufe der Geschichte war es möglich, ein tieferes Erfassen des dort Berichteten zu entwickeln. Es wird vorausgesagt, daß während der ganzen Geschichte der Kampf zwischen dem Menschen und der Schlange, das heißt zwischen dem Menschen und den Mächten des Bösen und des Todes, weitergehen wird. Es wird jedoch auch vorhergesagt, daß »die Nachkommenschaft« der Frau eines Tages siegen und der Schlange, dem Tod, den Kopf zertreten wird; es wird vorhergesagt, daß die Nachkommenschaft der Frau – und in ihr die Frau und Mutter – siegen wird und daß auf diese Weise, nämlich durch den Menschen, Gott siegen wird. Wenn wir zusammen mit der glaubenden und betenden Kirche hörend an diesen Text herangehen, dann können wir beginnen zu verstehen, was die Ursünde, die Erbsünde ist, und auch, was der Schutz vor dieser Erbsünde ist, was die Erlösung ist.

Was für ein Bild wird uns in diesem Abschnitt vor Augen geführt?
Der Mensch vertraut nicht auf Gott.
Von den Worten der Schlange verführt, hegt er den Verdacht, daß Gott letzten Endes ihm etwas von seinem Leben wegnehme, daß Gott ein Konkurrent sei, der unsere Freiheit einschränke, und daß wir erst dann im Vollsinn Menschen sein würden, wenn wir Gott zurückgesetzt haben; kurz, daß wir nur auf diese Weise unsere Freiheit voll verwirklichen können.
Der Mensch lebt in dem Verdacht, die Liebe Gottes erzeuge eine Abhängigkeit und er müsse sich von dieser Abhängigkeit befreien, um vollkommen er selbst zu sein.
Der Mensch will seine Existenz und die Fülle seines Lebens nicht von Gott empfangen.
Er will selber vom Baum der Erkenntnis die Macht dazu erlangen, die Welt zu formen, Gott zu werden, indem er sich auf eine Stufe mit Ihm erhebt, und den Tod und die Finsternis mit eigener Kraft zu besiegen.
Er will nicht auf die Liebe zählen, die ihm nicht zuverlässig erscheint; er zählt einzig und allein auf die Erkenntnis, da sie ihm die Macht verleiht.
Anstatt auf die Liebe setzt er auf die Macht, mit der er sein Leben selbständig in die Hand nehmen möchte. Und indem er das tut, vertraut er der Lüge statt der Wahrheit und stürzt so mit seinem Leben ins Leere, in den Tod.

Liebe ist nicht Abhängigkeit, sondern Geschenk, das uns leben läßt.
Die Freiheit eines Menschen ist die Freiheit eines begrenzten Wesens und ist daher selbst begrenzt. Wir können sie nur als geteilte Freiheit, in der Gemeinschaft der Freiheiten, besitzen: Nur wenn wir in rechter Weise miteinander und füreinander leben, kann sich die Freiheit entfalten. Aber wir leben in rechter Weise, wenn wir gemäß der Wahrheit unseres Seins, das heißt nach dem Willen Gottes leben. Denn der Wille Gottes ist für den Menschen nicht ein ihm von außen auferlegtes Gesetz, das ihn einengt, sondern das seiner Natur wesenseigene Maß, ein Maß, das in ihn eingeschrieben ist und ihn zum Abbild Gottes und somit zum freien Geschöpf macht.

Wenn wir gegen die Liebe und gegen die Wahrheit – also gegen Gott – leben, zerstören wir uns gegenseitig und zerstören die Welt. Dann finden wir nicht das Leben, sondern handeln im Interesse des Todes. Das alles wird mit den unvergänglichen Bildern in der Geschichte vom Sündenfall und von der Vertreibung des Menschen aus dem irdischen Paradies erzählt.

(aus der Predigt von Papst Bendikt XVI. am 8. Dezember 2005)

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Franz Schmidberger im Interview

Buchempfehlung

Spätestens seit 1996 als Peter Seewald zusammen mit Kardinal Ratzinger „Salz der Erde“ veröffentlichte, sind Interviewbücher en vogue. Seither gibt es Gesprächsbücher nicht nur mit Päpsten und Kardinälen. Der Patrimonium-Verlag hat eben ein solches vorgelegt: „Gott, Kirche, Welt und des Teufels Anteil. Ingo Langner im Gespräch mit Pater Franz Schmidberger von der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ Allen Beteiligten, die zum Entstehen des Buches beigetragen haben, sei herzlichst gedankt. Ein äußerst erfrischendes, aufklärendes und vor allem katholisches Buch wurde damit vorgelegt. Ingo Langner, der bekannte Journalist, hat mit Pater Franz Schmidberger gesprochen, dem eigentlichen Chef der Piusbruderschaft in Deutschland und einem der einflussreichsten Persönlichkeiten innerhalb der ganzen Bruderschaft St. Pius X.

Man möchte dieses Buch jedem empfehlen, der katholisch ist und katholisch sein möchte. Besonders empfohlen sei es aber den Priestern und Bischöfen.

Einige Sätze aus dem Buch:

+ (Sind Sie katholisch?) – Ich meine wohl. Ich bin es immer gewesen, und ich bin es auch heute, wenn man die Kriterien des Katholisch-Seins anlegt: man muss getauft sein, man muss den ganzen katholischen Glauben bekennen, […].

+ Ab 1946 […] kommt in Frankreich die Nouvelle Theologie an die Rampe […] Da muss man natürlich besonders Karl Rahner nennen. Rahner ist die Zentralfigur des Zweiten Vatikanischen Konzils gewesen, das darf man nicht vergessen. … Rahner vertritt eine sehr verklausulierte Sprache.
[Bei ihm ist jeder Mensch] eigentlich schon übernatürlich ausgestattet.
Nach Rahner sind wir alle mehr oder weniger schon erlöst und gerechtfertigt. Alle Menschen sind anonyme Christen. Das hat übrigens auch schon Kardinal Wojtyla 1976 in seinen Exerzitien für Papst Paul VI. […] gepredigt.

+ Wenn die wahre Religion abgeschafft wird, nimmt eine Pseudoreligion den Platz ein. Das Terrain bleibt nicht unbesetzt …
Es gibt entsprechende Feste, es gibt entsprechende Sakralräume. Das sind die Fußballstadien und die Sportpaläste … Dann gibt es die säkularen Heiligen. Obama war ein ganz großer; […].

+ (Die triumphierende Kirche […] ist heutzutage völlig verpönt.)
Das interessiert mich wenig. Mich interessiert, was wahr ist, was gut ist, was schön ist. Das ist es, worauf es ankommt, …

+ Das allererste Kriterium für eine Heiligsprechung ist: Hat dieser Mensch die genuin katholische Lehre vertreten oder nicht? War er ein Mann des Glaubens; der Tradition der Kirche treu? […]

+ (Konvertieren) Eines Tages wandte sich ein orthodoxer Bischof an uns. Er möchte konvertieren. Wir vereinbaren, dass er sich an Rom wendet. Dort kommt er zu Kardinal Kasper, der ihm sagt: Es hat gar keinen Sinn. Wofür wollen sie konvertieren?

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Pater Franz Schmidberger / Ingo Langner
Gott, Kirche, Welt und des Teufels Anteil
Patrimonium-Verlag 2017
216 Seiten, 18,80Euro
ISBN 978-3-86417-101-7

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Siehe auch HIER kathnews

Und HIER Civitas-Institut

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Ambrosius – Hieronymus – Augustinus

Die KARDINALTUGENDEN und ihre Bedeutung für ein christliches Leben. -3

Der heilige Ambrosius (+ 397) ist es wohl gewesen, der die vier aus dem Griechentum überkommenen Grundtugenden als Kardinaltugenden bezeichnet hat. Der Kirchenvater Hieronymus (+ 419) spricht von den Kardinaltugenden als dem Viergespann, dessen Wagenlenker Christus ist. Papst Gregor der Große, er stirbt im Jahre 604, verbindet die vier Kardinaltugenden mit den ihnen zugeordneten drei theologischen Tugenden und stellt dann die sieben Tugenden in Parallele zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes. Mit Augustinus (+ 430) bezeichnet er die Liebe als den Quellgrund aller Tugenden. An die Spitze der erworbenen Tugenden stellt er jedoch die Demut als die Anführerin und Mutter der übrigen. Das ist übrigens sehr plausibel, wenn man den Hochmut als das eigentliche Fundament aller Sünden und aller Laster bezeichnet.

Der heilige Augustinus spricht sehr häufig über die Kardinaltugenden. Einmal stellt er mit dem Blick auf sie fest: „Möchte doch ihr Wesen ebenso in aller Herzen sein, wie ihr Name in aller Mund ist“. Immer wieder deutet er sie als vier Eigenschaften oder Ausstrahlungen der Liebe, des Grundaffekts des Willens oder der Liebe als übernatürlicher Gottesliebe. Diese Feststellung unterscheidet die christliche Tugendlehre von der Tugendlehre der Römer und der Griechen. Sie konnten nicht sehen, dass die erste und grundlegende natürliche Tugend des Willens nur die Liebe sein kann. In der Antike rechnete man die Liebe zu den bloßen Leidenschaften und erkannte man der Gerechtigkeit den absolut ersten Rang zu.

(Aus Vorträgen von Prof. Dr. Joseph Schumacher, 2005)

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