Clear Creek: Feierliche Professen

Our Lady of Clear Creek Abbey ist eine Benediktinerabtei der Kongregation von Solesmes. Das Leben ihrer Mitglieder ist gänzlich auf das kontemplative Leben ausgerichtet. Das göttliche Offizium – das Stundengebet – durchzieht den Tag und die Nacht.

4:50 Uhr – Aufstehen
5:15 – Matutin
6:15 – Laudes, anschl. Privat-Messen
8:00 – Prim anschl. Frühstück
9:00 – Lectio Divina (geistliche Lesung)
10:00 – Terz anschl. Konventamt
11:15 – Studium bzw. Arbeit
12:50 – Sext anschl. Mittagessen, Erholung
14:35 – Non anschl. Handarbeit
18:00 – Vesper, stilles Gebet
19:00 – Lectio Divina oder Konferenz
19:30 – Abendessen
20:25 – Kompletlesung im Kapitelsaal anschl. Komplet

Das Stundengebet und alle heilige Messen werden in lateinischer Sprache gefeiert und im gregorianischen Gesang gesungen. Mit Zustimmung des Heiligen Stuhls werden die Sakramente gemäß dem Römischen Messbuch und dem klösterlichen Rituale von 1962 (mit geringfügigen Modifikationen) beobachtet.

Clear Creek wurde 1999 von der Abtei Fontgombault gegründet. Die Gründung befindet sich in der Diözese Tulsa, Oklahoma. Im Jahr 1910 wurde das Kloster zur Abtei erhoben. Heute führen hier 55 Mönche ein verborgenen Leben in Stille und Einsamkeit, in ständigem Gebet und bereitwilliger Buße.

Am 6. August 2022, dem Fest der Verklärung Christi – Transfiguration, legten zwei weitere junge Mönche ihre feierliche Profeß ab, wodurch sie sich für immer an die Abtei binden.

Nach über zwanzigjährigem Bestehen als Kloster ist aus dem ursprünglichen Provisorium an Klostergebäuden inzwischen eine ansehnliche Abtei entstanden. Auch der Bau der Abteikirche schreitet weiter voran.

Hier ein aktuelles Video über den Baufortschritt

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Liturgische Tage in Randol: Liturgie – Tor zum Himmel

22. bis 24. August 2022: Nach zweijähriger Unterbrechung findet wieder eine liturgische Tagung in der südfranzösischen enediktinerabtei von Randol statt.

Die Liturgie muss erklärt werden, während sie uns auf lebendige Weise lehren soll, was das christliche Leben ist. Es muss deutlich werden, dass die Liturgie das Tor zum Himmel ist, geistliches Leben auf höchstem Niveau. Leben ist Kommunikation und Austausch. Das geistliche Leben ist ein Handel mit Gott durch Wissen und Liebe, ein „bewundernswerter Handel“. Die Liturgie ist auch ein „bewundernswerter Handel“ zwischen Gott und den Menschen. Es ist eine Leiter zwischen Himmel und Erde, ein „Loch im Himmel“: Es erlaubt Gott, seine Gaben zu den Menschen herabzubringen und den Menschen ihre Gebete zu Gott zu erheben.

Abbaye de Randol
285 route de Randol,
63450 Cournols
https://randol.org/

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Zwei mögliche Wege für die „traditionelle Messe“

Aus einem Interview mit
Abt Philippe Anderson
(Benediktinerabtei Clear Creek)

Frage: – Wie beurteilen Sie das motu proprio Traditionis custodes, dann die Responsa und schließlich das Exemtionsdekret der Petrusbruderschaft?

D.P-A. – Der Papst hat sicherlich das Recht, den liturgischen Gebrauch in der Kirche zu regeln, und wir respektieren, was in Traditionis custodes und der Responsa festgelegt wurde.

Wir haben diese Dokumente mit dem Ernst und der kindlichen Haltung entgegengenommen, die immer passt, wenn der Heilige Vater und seine Mitarbeiter sprechen, aber zugegebenermaßen nicht ohne eine gewisse Traurigkeit. Es muss anerkannt werden, dass eine ganze Reihe von hochqualifizierten Personen, entweder in den Vereinigten Staaten oder in Europa, respektvoll gegen eine gewisse Härte der Traditionis custodes und des darauf folgenden Dokuments protestiert haben. Mindestens fünf Kardinäle, darunter Kardinal Burke, drückten vor dem Motu Proprio ihre Enttäuschung aus. Es gibt auch Priester, Theologen, Philosophen, Kanonisten, Historiker und viele andere in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt.

Wir waren andererseits erfreut, nicht nur die kindliche Haltung zu sehen, die die Priesterbruderschaft St. Petrus dazu veranlasste, sich in dieser Angelegenheit auf den Heiligen Vater zu verlassen, sondern vor allem zu sehen, mit welcher Freundlichkeit dieser auf seine Bitte reagierte.

Frage: Wie sehen Sie die Zukunft der traditionellen Messe und der „Tradis“?

D.P-A. – Ich sehe zwei Wege, die sich in Bezug auf die „traditionelle“ Messe vor uns auftun.

Einerseits ist es möglich, dass der Heilige Stuhl und unsere Bischöfe diese Form der Feier so weit wie möglich unterdrücken. In diesem Fall wird der usus antiquior wahrscheinlich mehr oder weniger heimlich und illegal weitergehen. Ein gewisser Teil der Katholiken wird in einem Quasi-Schisma leben, die Wut auf die Hierarchie wird zunehmen, viele der Jugendlichen werden aufhören, den Glauben zu praktizieren, und eine gewisse Traurigkeit wird die Kirche befallen.

Der andere Weg würde, wie mir scheint, dazu führen, dass die kirchlichen Autoritäten sich das zu eigen machen, was tatsächlich einen neuen Impuls im christlichen Leben darstellt, dieses Interesse am alten Ritus im besten Sinne vollständig katholisch und orthodox zu machen. Heutzutage geht es nämlich nicht mehr um alte Menschen, die sich an nostalgische Erinnerungen klammern, sondern um junge Menschen, die irgendwie ihr eigenes Erbe entdecken.

Hier ist ein Vergleich, der helfen kann, die Situation besser zu verstehen. Im 12. und 13. Jahrhundert begann die Tendenz, sich einem bestimmten Ideal der evangelischen Armut anzuschließen, ernsthafte Probleme zu verursachen, wie zum Beispiel die Geschichte der Waldenser zeigt, die in der Häresie endeten.

Eine aktuelle Studie von Donald Prudlo zeigt, inwieweit die Kontroverse der damaligen Zeit die Gemüter an der Universität von Paris und anderswo aufregte. Der heilige Thomas von Aquin und der heilige Bonaventura mussten die bloße Existenz der Prediger und Minderbrüder energisch gegen ihre Feinde verteidigen, die sie falsche Propheten und Vorläufer des Antichristen nannten. Aber Papst Innozenz III. und seine Nachfolger sahen in diesen neuen Ordnungen ein neues Leben für die Kirche selbst, anstatt diese Bewegung zu zerschlagen. Den Rest kennen wir.

HIER das ausführliche Interview bei LaNef in französischer Sprache

Abbey Notre-Dame de l’Annonciation
5804 W Monastery Road, Hulbert, OK 74441, OSA
https://clearcreekmonks.org/

Fronleichnam 2022 – Photo Abb. Clear Creek

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Ein neuer Abt für Solesmes

Am Dienstag den 17. Mai 2022 wurde Dom Geoffroy Kemlin (43) zum neuen Abt der Benediktinerabtei Saint-Pierre de Solesmes und damit zum Nachfolger von Dom Philippe Dupont gewählt. Seine Wahl wurde unmittelbar vom Vatikan bestätigt und Dom Geoffroy am Nachmittag als Abt eingesetzt. Er wird damit der sechste Abt seit Dom Prosper Guéranger, der Anfang des 19. Jahrhunderts die Abtei von Solesmes neu gegründet hatte. Die Abtsweihe wird in Kürze durch den Bischof von Le Mans vollzogen.

Der bisherige Abt Philippe Dupont übergibt den Abtsring an seinen Nachfolger Abt Geoffroy Kemlin – Photo www.lepetitplacide.org (screenshot)

Die wahlberechtigten Mönche von Solesmes sowie die Äbte der zur gleichnamigen Kongregation gehörenden Klöster, die zur Wahl angereist waren, trafen sich nach dem Pontifikalamt im Kapitelsaal. Der Abt von Solesmes ist gleichzeitig auch Abtpräses der Kongregation von Solesmes. Die Wahl war durch den Rücktritt von Dom Philippe Dupont notwendig geworden, der seit 1992 Abt war und nun die beiden Ämter (Abt und Abtpräses) mit 75 Jahren abgab.

Über den Neugewählten, Dom Geoffroy Kemlin, weiß die stets gut unterrichtete französische Internetseite Le Petit Placide zu berichten:

Mit seinen 43 Jahren hat der gebürtige Pariser bereits 23 Jahre benediktinisches Leben hinter sich. Als Ältester von 6 Kindern hatte er den Wunsch, in die Abtei von Fontgombault (die zur Kongregation von Solesmes gehört) einzutreten. Dies wollte sein Vater nicht. „Ich musste ein Jahr warten, aber schließlich kam ich rein. Für meine 3 Schwestern war es ein bisschen hart.“ Als Ältester einer Familie mit 6 Kindern führte der junge Mann ein Leben zwischen Gott und den Menschen, zwischen der modernen Welt, die von den Exzessen des Hedonismus, dem Materialismus, den er ablehnte, geprägt war, und der antiken Welt des ersten Jahrtausends, die ganz Europa mit Klöstern bedeckt sah. Genau wie er und genau wie die hunderttausenden von Mönchen, die ihm vorausgingen, ging Dom Geoffroy das riskante Wagnis ein, „sein Leben Gott und den Menschen zu geben“.

Der bisherige Abt Dom Philippe Dupont, der einen leiblichen Bruder im Kartäuserorden hat, wurde am 10. November 1946 in Paris geboren. Nach dem Abitur trat er 1964 als 17-Jähriger in die Benediktinerabtei Saint-Pierre de Solesmes ein. An Mariä Geburt 1966 legte er seine Profess ab. Die Priesterweihe wurde ihm am 29. Juni 1972 gespendet. Nach dem Erwerb eines Lizentiats in Kirchenrecht ernannte ihn sein Abt Dom Jean Prou (1911–1999) zu seinem Sekretär und im Februar 1985 zum Prior seiner Abtei. Als Abt Jean Prou nach über 30jährigem Abatiat (1959–1992) zurücktrat, wählten die Solesmenser Mönche am 2. Oktober 1992 den Prior zu dessen Nachfolger. Dom Philippe Dupont wurde sofort als Abt eingesetzt; die Abtweihe erhielt er am 8. Dezember 1992.

Die Abtei Saint-Pierre de Solesmes

Liebe zur monastischen Tradition und spirituelle Wachheit kennzeichnen die Gestalt von Dom Prosper Guéranger (1805-1875), des Gründers und ersten Abtes von Saint-Pierre de Solesmes. Im Jahr 1833 erwarb er das ehemalige Kloster von Solesmes an der Sarthe und gründete eine neue benediktinische Gemeinschaft, die sich stark am traditionellen Mönchtum orientierte.

Mit Dom Prosper Guéranger beginnt eine neue Epoche liturgischen Bewusstseins und monastischer Spiritualität. Seine Idee vom kontemplativen Leben in Gemeinschaft und in der Abgeschiedenheit, die so alt wie das christliche Mönchtum selbst sind, wurden auch für andere benediktinische Aufbrüche von großer Bedeutung (Maredsous in Belgien, Beuron und Maria Laach in Deutschland).

Für Dom Guéranger ist die Einfachheit der Ursprung jeder Form des geistlichen Lebens. Innere Umkehr, Gebet und Arbeit sind dabei die Koordinaten sowohl der monastischen, wie auch jeder anderen christlichen Existenz. Das Mönchtum nach der Regel des heiligen Benedikt bietet dafür die die notwendigen und wesentlichen Bedingungen.

Die Abtei liegt etwa fünfzig Kilometer von Le Mans entfernt. Dom Guéranger erbaute sie einst für über hundert Mönche, die zu guten Zeiten hier lebten und beteten. Mehrere Klöster wurden von Solesmes gegründet, darunter die Abtei Fontgombault und zuletzt 1997 in Litauen das Kloster Palendriai.

Hochburg der Gregorianik

Die Abtei Saint-Pierre de Solesmes wird von manchen als „Hochburg des gregorianischen Chorals“ bezeichnet. Der gregorianische Gesang ist der eigentliche Gesang der Liturgie der römisch-katholischen Kirche. Das Zweite Vatikanische Konzil nennt ihn „Schatz von unschätzbarem Wert“. Diese Gesänge, die hauptsächlich aus Elementen der lateinischen Fassung der Heiligen Schrift bestehen, sind um das 3.-4. Jahrhundert aus den Liturgien der ersten christlichen Generationen entstanden.

In mehrere Regionen des Abendlandes entwickelten sich entsprechende Gesänge – römische, mailändische / ambrosianische, hispanische und gallikanische). Insbesondere die Päpste Leo der Große, Gelasius und Gregor der Große (dem der gregorianische Choral seinen Namen verdankt), sammelten vom 5. bis 7. Jahrhundert das vorhandene Repertoire. Der gregorianische Gesang durchdringt das gesamte liturgische Jahr und ist bis heute eines der wichtigen Merkmale des Katholizismus.

Die Abtei St. Cecilia in Solesmes

Nahe bei der Abtei der Benediktiner von Saint-Pierre de Solesmes befindet sich die Abtei der Benediktinerinnen: Saint-Cecilia in Solesmes.

Seit dem Jahr 1863 beabsichtigte Abt Guéranger in der Nähe seiner eigenen Abtei ein Benediktinerinnenkloster zu gründen. Um Cécile Bruyère, eine junge Frau, die den Wunsch hatte, Benediktinerin zu werden, bildete sich mit Unterstützung des Abtes eine kleine Schwesterngemeinschaft. Diese begannen 1867 zu viert das Klosterleben. Schwester Cécile Bruyère, die zweitjüngste unter ihnen, wurde von Guéranger zur Oberin bestimmt. Schon im Alter von 25 Jahren erhielt sie die Rechte einer Äbtissin, obgleich das Kloster erst 1890 zur Abtei erhoben wurde.

Mutter Cécile war 38 Jahre die Oberin und geistliche Mutter von Sainte-Cecile de Solesmes, als die antiklerikalen französischen Gesetze die Aufhebung der Abtei beschlossen und die Nonnen verbannten. Sie verließen ihre Heimat, um sich in England auf der Isle of Wight in Ryde niederzulassen (heute: St Cecilia’s Abbey, Ryde). Hier verstarb Äbtissin Cécile am 18. März 1909. Ein Teil der Benediktinerinnen konnte 1919 in das Gründungskloster zurückkehrten.

Die Kongregation von Solesmes

Die Kongregation von Solesmes ist eine der über zwanzig benediktinischen Konföderationen des Ordens des Heiligen Benedikt. Nach der Gründung der Abtei Saint-Pierre de Solesmes wurde sie 1837 von Papst Gregor XVI. unter dem Namen „Congrégation de France“ errichtet. Sie besteht aus 32 Häusern, darunter 14 in Frankreich, 4 in Spanien, 1 in Luxemburg, 2 in Großbritannien, 2 in Kanada, 1 in den Niederlanden, 2 im Senegal, 1 in Guinea, 1 in Litauen, 2 in den Vereinigten Staaten und 2 Priorate in Martinique. Der „Congrégation de France“ gehören über 900 Mönche und Nonnen an. – Es folgt eine Liste der Klöster mit der Bezeichnung des Gründungs- bzw. Beitrittsjahres:

Mönchsklöster der zu Solesmes gehörenden Kongregation:
– Solesmes (1833)
– Ganagobie (1865)
– Wisques (1889)
– Sainte Marie Paris (1893)
– Kergonan (1997)
– Quarr (1922) GB
– Mont des Oliviers (1947) Martinique
– Vaals (1951) NL
– Valle de Los Caidos (1958)
– Randol (1971)
– Gaussan (1994)
– Clear Creeks (1999) USA
– Ligugé (1853)
– Silos (1880) ESP
– Clervaux (1890) LUX
– Saint Wandrille (1894)
– Saint Benoit du Lac (1912) Québec
– Madrid (1939) ESP
– Fontgombault (1948)
– Leyre (1954) ESP
– Keur Moussa (1961) SEN
– Triors (1984)
– Palendrai (1998) LIT
– Séguéya (2004) GUIN

Nonnenklöster der zu Solesmes gehörenden Kongregation:
– Solesmes (1866)
– Wisques (1889)
– Kergonan (1898)
– Ste Marie des 2 Montagnes (1936) Québec
– Ryde (1950) GB
– Keur Guilaye (1970) SEN
– Ste Marie des Anges (1977) Martinique
– Westfield (1981) – USA

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Etwas Schönes für Gott bauen – für tausend Jahre

„Our Lady of Clear Creek Abbey“

Dieses Kloster in Oklahoma (Diözese Tulsa, USA) ist eine benediktinische Gemeinschaft, die zur Kongregation von Solesmes gehört und, wie andere Klöster dieses benediktinischen Verbandes, auf das monastische und kontemplative Leben ausgerichtet.

Über die Geschichte der Abtei
Unserer Lieben Frau von Clear Creek

In den 1970er Jahren eröffneten drei Professoren an der „University of Kansas“ mit einem Stipendium des „National Endowment for the Humanities“ ein „Great Books-Program“ (Pearson Integrated Humanities Program oder PHIP). Einige der Studenten die sich diesem Studium der westlichen Zivilisation und dem damit einhergehenden „Staunen und Streben nach Wahrheit“ unterwarfen, konvertierten zum katholischen Glauben. Bekannte Absolventen haben in der Kirche wichtige Positionen erreicht. Unter ihnen befinden sich Persönlichkeiten wie Bischof James Conley (Diözese Lincoln, Nebraska), Erzbischof Paul Coakley (Erzdiözese Oklahoma City , Oklahoma) und Dr. Robert Carlson (Mitbegründer des Wyoming Catholic College).

Auch die späteren Gründungsmönche von Clear Creek waren Schüler dieses Studienganges. Um Genaueres über das klösterliche Leben zu erfahren reisten sie nach Frankreich und besuchten die Abtei Notre-Dame de Fontgombault. In der Folge dieser eindrucksvollen Erlebnisse traten einige in das Noviziat ein, – ganz in der Hoffnung, eines Tages Teil einer neuen klösterlichen Gründung in den USA zu sein.

Die nordamerikanischen Mönche stellten fest, dass es in ihrem Kloster in Frankreich so viele Berufungen gab, und Fontgombault darum neue Klöster gründen musste. Im Jahr 1998 wurde ein geeignetes Anwesen gefunden, wo die Gründung erfolgen sollte.

Die Mönche von Fontgombault sprachen sich für eine Gründung aus und am Fest Mariä Himmelfahrt 1998 wurde ein Vertrag zwischen dem Abt von Fontgombault und dem Bischof von Tulsa unterzeichnet, der besagt, dass das Bistum das entstehende Kloster formell anerkennt.

Die ersten Gebäude wurden 1999 errichtet. Aus einem ehemaligen Pferdestall wurden Klosterzellen und aus Scheune die erste Kapelle. Dank einer großen Spende aus dem Jahr 2009 konnte der Plan für den Bau einer Klosterkirche vorangetrieben werden.

Clear Creek – Kloster im Bau; li. Die früheren Gebäude der Ranch und erstem Kloster

Heute ist „Our Lady of Clear Creek“ als Kloster, welches im Jahr 2000 zum einfachen Priorat und 2010 zur Abtei erhoben wurde, zwar noch immer im Bau, aber in Bezug auf die Qualität des monastischen Lebens der Mönche und ihrer Pflege der traditionellen Liturgie ein wirkliches Herzstück des Katholizismus in den USA.

Clear Creek  – Prozession an Fronleichnam

Dom Philip Anderson ist der Abt der Abtei Unserer Lieben Frau von der Verkündigung von Clear Creek. Mit ihm gehören knapp 60 Mönche zur Abtei. In Stille und Einsamkeit, in ständigem Gebet und bereitwilliger Buße führen sie ein in Gott verborgenes Leben nach der Regel des heiligen Benedikt.

Clear Creek – Kardinal Müller und die Kommunität 2021

Die Abtei liegt etwa 45 Meilen östlich von Tulsa und ist Teil der Diözese Tulsa. Es gibt ein Gästehaus, in dem Besucher kürzer oder länger verweilen können.

Our Lady of Clear Creek Abbey
5804 W Monastery Road
Hulbert, OK 74441-5698
https://clearcreekmonks.org/

VIDEO

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Abtei Unserer Lieben Frau von Randol – Abbaye Notre Dame de Randol

Die Abtei Randol (L’Abbaye Notre-Dame de Randol) ist ein Benediktinerkloster und gehört zu der Gemeinde Saint-Saturnin (Departement Puy-de-Dôme) in den Bergen der Auvergne in Frankreich.

Randol – Grundsteinlegung für das neue Kloster am 31. Mai 1969

Der Grundstein des Klosters wurde 1969 gelegt und im Mai 1971 kamen die ersten Mönche aus Fontgombault in Randol an. Zu dieser Zeit waren die Bauarbeiten des Klosters, das auf Wunsch des zuständigen Bischofs von Clermont errichtet wurde, bereits vorangeschritten und konnte im Oktober desselben Jahres eingeweiht werden.

Das Bendiktinerkloster von Randol – eingebettet in der Bergwelt der Auvergne.

Das Priorat wuchs schnell heran, und wurde am 21. März 1981 als Abtei errichtet. Erster Abt von Randol war von 1981 bis 2003 Dom Éric de Lesquen. Sein Nachfolger und zweiter Abt von Randol wurde Dom Bertrand de Hédouville, der bis zum heutigen Tag Ober von (2021) 34 Mönchen ist. Leider ist in den letzten Jahren der Klosternachwuchs ausgeblieben. Nur wenige Mönche sind heute jünger als 60 Jahre.

Heilige Messen der Priestermönche von Randol

In Treue zur benediktinischen Tradition bewahrten die Mönche in Notre-Dame de Randol sowohl das Offizium in seiner ursprünglichen Form, als auch die Feier der heiligen Messe im Jahrhunderte alten Ritus. Zu Beginn der Gründung verwendete die Mönche das tridentinische Messbuch von 1962, welches 1965 modifiziert wurde. Erst 1974 nahmen sie den Neue Ritus der Messe (nach dem Messbuch von 1969) an.

Seit 1985 konnten die Priestermönche auf eigenen Wunsch und gemäß des päpstlichen „Indult Quattuor abhinc annos“ (3. Oktober 1984) an Wochentagen gemäß dem Messbuch von 1962 zelebrieren. Für das tägliche Konventamt, das selten an Sonn- und Feiertagen konzelebriert wird, gilt der Ritus von 1969.

Nach der Errichtung der päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ im Jahr 1989, nahm die Abtei den alten Ritus nach dem Messbuch von 1962 wieder auf. Allerdings wurden manche Elemente des Ritus von 1969 beibehalten, wie etwa die neuen Präfationen oder das gemeinsam gesungenen „Pater noster“. Die Abtei Randol war von 1988 bis 2019 von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei abhängig.

Kardinal Sarah zu Besuch in Randol

Durch Ermutigung von Kardinal Robert Sarah, dem ehemaligen Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, wurden in der Abtei Randol liturgische Tagungen abgehalten. Dabei sollten den Teilnehmern für einige Tage die Möglichkeit angeboten werden, nicht nur theologisch-liturgische Vorträge über das Gebet der Kirche zu hören, sondern selbst in einem geeigneten klösterlichen Rahmen Anleitung zum Erlernen der Zelebration des Jahrhunderte alten Mess-Ritus zu erhalten.

Kardinal Sarah erwartet „in dem Bewusstsein, dass die schwere Krise, die wir heute in der Kirche durchmachen“, die vor allem „auf eine große Unkenntnis der notwendigen Rolle der Liturgie als Weg des Heils zurückzuführen“ sei, dass die Mönche der Abtei Notre-Dame de Randol als auch das Ambiente dieses Klosters die Teilnehmer an die Messe und das innerliche Gebet heranführen.

Der einzigartigen Rahmen dieses Angebotes, Teilnahme am normalen Klosterleben, die natürliche klösterliche Umgebung, die Liturgie und Möglichkeiten zu Zeiten für das persönliche Gebet, zieht viele Menschen an. Priester, Ordensleute, Seminaristen und einfache Gläubige, sogar ganze Familien nehmen daran teil. Sie alle wollen ihren Glauben durch eine tiefere Kenntnis der Liturgie verwurzeln.

Kardinal Sarah bei der Predigt in Randol

Abbaye Notre Dame de Randol
285 route de Randol
63450 COURNOLS
abbaye@randol.org

VIDEO über das Kloster Randol.

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Dom Jean-Baptiste Muard

Am 13. Dezember 1839 notiert Jean-Baptiste Muard:

„Ich befand mich zur Mittagszeit in meinem Gestühl neben dem Altar. Ich bat Gott, mir seinen Willen kundzutun und es schien mir, dass Gott mir nach drei oder vier Wiederholungen meiner Bitte, sagte: ,lch will, dass du ein Heiliger bist‘ und ich bat ihn um die Gnade, zu der Heiligkeit zu gelangen, die er von mir erwartete. Da fand ich mich gleichsam im Geist auf die Mitte des Altars versetzt. Ich sah, dass sich der Tabernakel öffnete und mir der Herr auf halbem Weg entgegenkam und mir mit dem Zeigefinger seiner Rechten ein Kreuz auf die Stirn machte. Mit derselben Hand machte er mir ein Kreuz auf mein Herz und ein Kreuz auf den Mund.“

Jean-Baptiste Muard wurde am 24. April 1809 geboren und am 24. Mai 1834 zum Priester geweiht. 1839 hat er vor dem Tabernakel eine Vision und schließt sich einer Priestergemeinschaft an. Erstmals begegnet er Jean Maria Vianney, dem späteren heiligen Pfarrer von Ars. 1845 folgt in der Nähe der Abtei Pontigny eine zweite Vision, die ihn veranlasst, einen neuen Orden der Armut, Demut und Abtötung zu gründen. Drei Jahre später reist er nach Rom und Subiaco und entdeckt die Regel des heiligen Benedikt (regula benedicti). Danach wird er Novize bei den Trappisten zu Aiguebelle.

Am 2. Juli 1850 gründet er mit vier Brüdern das Kloster La Pierre-qui-Vire, – „eine Wüste Thebais in den Wäldern“. Die Einsiedelei, in die sich der Mönch zurückzog, ist erhalten geblieben: ein an einem Felsen errichtete Hütte mit Strohdach, einem Schafstall gleichend. Die harte Arbeit bei Brot und Wasser und die bis ins Detail befolgte strenge Ordensregel mit Buße und Nachtwachen fordern bald ihren Tribut. Jean-Baptiste Muard starb am 19. Juni 1854.

Dom Jean-Baptiste Muard (1809-1854)

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Kardinal Müller – Exerzitien in Clear Creek

Die Mönche von Clear Creek
profitierten vom 3. bis 9. November 2021
von den Konvent-Exerzitien,
des emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation
Gerhard Ludwig Kardinal Müller.

Am Sonntag, den 7. November 2021, zelebrierte der Kardinal
in der Abteikirche ein Pontifikalamt im Ritus von 1962.

https://clearcreekmonks.org/

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