Apostel Jesu und Mariens – Hl. Johannes Eudes – 19. August

Buchempfehlung

Dieses empfehlenswerte, 2014 erschienene Buch aus dem Sarto-Verlag, ist eine sprachlich bearbeitete und erweiterte Ausgabe der Biographie von P. Joseph Hector aus der Kongregation der Oblaten der unbefleckten Jungfrau Maria, ursprünglich erschienen unter dem Titel „Der selige Johannes Eudes, Apostel der heiligsten Herzen Jesu und Maria, Stifter des Ordens Unserer Frau von der Liebe und der Ordensfrauen vom guten Hirten“. Insbesondere das Kapitel über die Muttergottesverehrung des Heiligen wurde jedoch erheblich erweitert auf Grundlage einer noch viel älteren Arbeit von P. Herambourg aus derselben Kongregation, die 1874 in deutscher Übersetzung erschienen ist unter dem Titel „Die Tugenden des ehrwürdigen Dieners Gottes Johann Eudes“.

„Sei gegrüßt, heiligstes Herz Jesu und Mariens!“

Es ist eines der bezeichnendsten Merkmale der Spiritualität dieses im deutschen Sprachraum noch zu wenig bekannten Heiligen, niemals – weder in der Andacht noch im Gebet – das Herz Jesu vom Herzen Mariens zu trennen. Er sieht sie als ein vereintes Herz, wie es auch das Gebet zum Ausdruck bringt, mit dem er in seiner erstgegründeten Kongregation von Jesus und Maria, die sich die Erziehung und Ausbildung von Priestern und Volksmissionaren zur Aufgabe gemacht hat, den Tag beginnen ließ: „Sei gegrüßt, heiligstes Herz Jesu und Mariens!“

Die vorliegende Biographie geht auf das ganze Leben und Wirken des Heiligen ein, widmet sich aber schwerpunktmäßig dieser Spiritualität des Heiligen, dank derer er vom Papst Pius X. bei seiner Seligsprechung geehrt wurde, als „Urheber, Lehrer und Apostel der liturgischen Verehrung“ der heiligsten Herzen Jesu und Mariens. 1925 wurde er heiliggesprochen; er ist als größter Volksmissionar Frankreichs in die Geschichte eingegangen. Insbesondere aber seine weitsichtigen Aktivitäten zur Erneuerung des Priestertums sind nach wie vor von großer Bedeutung.

„Heilige Jungfrau Maria,
einige uns in der Liebe Deines göttlichen Sohnes
und bewirke, daß wir Sein heiliges Herz
vollkommener lieben und in dieser Liebe
auch die gegenseitige Eintracht unserer herzen
immer mehr begründet werde.“

Ein sehr umfangreicher Gebetsteil lichtet das Geheimnis der Liebe, von der diese große Priesterseele erfüllt und angetrieben war.

Das vorgestellte Buch sei allen Verehrern, Seelsorgern wie Gläubigen, der Herzen Jesu und Mariens sehr empfohlen.

Joseph Hector
Apostel Jesu und Mariens
der hl. Johannes Eudes (1601-1680)
Sein Leben, Wirken und Beten
Sarto Verlag 2014
250 Seiten; 19,90 Euro
ISBN 978-3-943858-48-8

http://www.sarto.de

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Sankt Rochus – 16. August

Rochus von Montpellier, geboren um 1295 in Montpellier, gestorben ebendort am 16. August 1327, hat der Legende nach viele Pestkranke geheilt.

Er wurde niemals heiliggesprochen. Dennoch wurden seine Gebeine in Venedig zur Ehren der Altäre erhoben und die in der Pestzeit entstandenen Rochusbruderschaften mit päpstlichen Privilegien ausgestattet. Er wird zu den Vierzehn Nothelfern gezählt und gilt als Schutzpatron der Pestkranken und der Haustiere.

Rochus wurde als Sohn reicher Eltern in Montpellier geboren. Nachdem er als Zwanzigjähriger seine Eltern verloren hatte, verschenkte er sein Vermögen und trat in den Dritten Orden des hl. Franz von Assisi ein. Als er 1317 nach Rom pilgerte, half er unterwegs bei der Pflege von Pestkranken. Diese hat er nur mit Hilfe des Kreuzzeichens wundersam geheilt. In Rom heilte er weiter, ohne jedoch zu Ansehen oder Reichtum zu kommen.

Als Rochus auf seiner Rückreise in Piacenza 1322 selbst mit der Pest infiziert wurde, wurde er von niemandem gepflegt. Er empfahl sich Gott und ging in eine einsame Holzhütte im Wald. Dort wurde er von einem Engel gepflegt, und der Hund eines Junkers brachte ihm solange Brot, bis er wieder genesen war und er nach Piacenza zurückgehen konnte, wo er weiterhin Kranke heilte, bis er dort die Pest besiegt hatte.

Als er wieder in seine Heimatstadt kam, erkannte ihn aufgrund seiner Verunstaltungen durch seine Pesterkrankung niemand, und er wurde unter dem Verdacht der Spionage ins Gefängnis geworfen.

Rochus dankte Gott für all diese Prüfung und brachte geduldig fünf Jahre im Gefängnis zu, bis er starb.

Nach seinem Tod erkannte man ihn anhand eines kreuzförmigen Mals, das er seit seiner Geburt auf der Brust hatte.

Seine Reliquien befinden sich in Venedig in der Kirche San Rocco (Rochus).

Sankt Rochus, Bettler, Heiler, Aussätziger, Gefangener – Heiliger!

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Maria-Himmelfahrt – 15. August – Gregor von Tours über den Heimgang Mariens.

Venantius Fortunatius (+ 600) verwendet in seinem Hymnus die Wortform „Dormitans – Entschlafend“. Modestus von Jerusalem (+ 634) schreibt vom „seligsten Entschlafen Mariens“, German von Konstantinopel (+ 733) „Die Mutter des Lebens entschlummerte“ und Andreas von Kreta (+ 740) vom „glorreichen Entschlafen“. Das Zeugnis des heiligen Johannes von Damaskus (+ 749) ist von besonderem Wert wegen seiner Treue zur Heiligen Schrift und freikirchlichen Überlieferung. Er schreibt: „Der Herrin Heimgang war herrlich und wahrhaft heilig“ (Homilie über die selige Entschlafung Mariens).

Entschlafung Mariens. Fresko in der Kirche St.Petka, Vukova

Der Herrin Heimgang war herrlich und wahrhaft heilig. Seht, wie die Quelle des Lebens mitten durch den Tod zum Leben geführt wird. Seht, wie die heilige Seele, da sie sich von dem Gott aufnehmenden Zelte loslöst, vom Schöpfer aller Dinge mit eigenen Händen aufgenommen wird! O herrlicher Abschied, welcher die Ankunft bei Gott beschert! Denn mag dies auch allen Gott liebenden Menschen von Seiten Gottes gewährt sein – und es ist gewährt, wir glauben daran -, so besteht doch zwischen den Knechten Gottes und der Mutter ein unendlicher Unterschied. Wie sollen wir dieses an ihr gewirkte Geheimnis nennen? Tod? Doch wenn auch der Leib dem herkömmlichen Grab übergeben wird, er verbleibt nicht in der Gewalt des Todes und fällt nicht der Verwesung anheim. Denn wie beim Gebären ihre Jungfrauschaft unversehrt blieb, so wird beim Scheiden ihr Leib vor der Verwesung bewahrt und nur in ein besseres und göttlicheres Gezelt versetzt, welches keinem Tod unterliegt, sondern ohne Ende in alle Ewigkeiten bestehen wird.

Die so hell leuchtende und stets strahlende Sonne wird durch den Mond für eine kleine Weile verhüllt und scheint zwar zu erlöschen und im Dunkel zu versinken und den Glanz mit Finsternis zu vertauschen, trotzdem geht sie aber ihres Lichtes nicht verlustig, weil sie eine unaufhörlich sprudelnde Quelle des Lichtes in sich hat oder vielmehr selbst eine unversiegliche Quelle des Lichtes ist, wie Gott der Schöpfer bestimmt hat. So bist auch Du die unvergängliche Quelle des wahren Lichtes, der unerschöpfliche Schatz des Lebens selbst, der überreiche Sprudel des Segens, und wenn Du vorübergehend durch den Tod dem Leibe nach verhüllt wirst, so spendest Du uns doch in Überfülle unversiegliche und reine und unerschöpfliche Wasser unermesslichen Lichtes und himmlischen Lebens und wahrer Seligkeit, Ströme der Gnade, Quellen der Heilung, unaufhörlichen Segen. Deshalb werde ich Deinen heiligen Heimgang nicht Tod nennen, sondern Entschlafen oder Abschied oder, eigentlich zu reden, Ankunft.

Welch überwältigende Dinge! Jener Tod, der einst Gegenstand der Verwünschung und des Hasses war, wird jetzt gefeiert und seliggepriesen. Er, der einst Schmerz und Trauer, Tränen und Klage brachte, hat sich jetzt als Ursache der Freude und des Jubels erwiesen. Nun wird freilich bei allen Dienern Gottes, deren Tod gepriesen wird, ihre Gottwohlgefälligkeit erst nach dem Ende des Lebens sichergestellt: Und ihr Tod wird deshalb gepriesen, weil er sie vollendet und seligmacht, nachdem er ihnen die Unwandelbarkeit der Tugend verleiht, gemäß dem Worte, dass da sagt: „Preise keinen Menschen selig vor seinem Ende!“ (Sir 11,28)

Von Dir aber lassen wir das nicht gelten. Denn nicht der Tod erwirbt Dir die Seligpreisung, und nicht der Hingang gibt Dir die Vollendung, und nicht der Abschied gewährt Dir die Sicherheit. Nicht der Tod hat Dich seliggepriesen, sondern Du hast den Tod verherrlicht, indem Du seine Traurigkeit aufhobst und ihn zur Freude machtest.

So wollen wir unsere Seelen in der Hoffnung auf Dich als einen durchaus festen und sicheren Anker ketten, wollen Geist, Seele, Leib, alles was wir sind und haben, Dir zum Geschenke weihen und mit Psalmen, Hymnen und geistlichen Gesängen Dich verherrlichen, soweit wir es nur vermögen.

(vgl.: Johannes von Damaskus -gestorben um 750- in „Weisheit des christlichen Ostens. Der Himmel liebt die Erde“, Herder 1978)

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Das Fest der seligen Entschlafung Mariens ist (wahrscheinlich) das älteste Marienfest. Im Sakramentar des heiligen Papstes Gelasius (492-496) ist das Fest der „Dormitio B.M.V.“ bereits erwähnt. Unter Kaiser Mauritius wurde das Fest der seligen Entschlafung Mariens (Koimesis) zwischen 588 und 602 über das ganze byzantinische Reich ausgebreitet.

In Portugal wurde am 13. August das Fest der Entschlafung Mariens gefeiert. Manche Mariologen sehen hierin sogar einen der Gründe, warum die Gottesmutter in Fatima an einem 13. erschien.

Man kann am 4. August mit einer Novene zu Ehren der seligen Entschlafung Mariens beginnen und für sich selber und für andere um eine gute Todesstunde bitten.

Durch die Andacht zur seligen Entschlafung Mariens legen wir unsere Todesstunde in ihre Hände und weihen sie ihrem Unbefleckten Herzen.

Wir bitten die Gottesmutter, Fürsprache einzulegen, zum richtigen Zeitpunkt zu sterben (wann), an dem richtigen, von Gott bestimmten Ort zu sterben (wo) und ähnlich wie sie auf der höchsten Stufe der Liebe zu sterben (wie).

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In einer Woche, am 20. August – Festtag des hl. Bernhard

Der heilige Bernhard von Clairvaux (1090-1153) trat 1112 mit 30 Edelleuten, unter ihnen vier seiner Brüder, in das Kloster Citeaux ein und wurde schon nach drei Jahren als Abt mit 12 Mönchen zur Gründung eines Klosters nach Clairvaux entsandt. Im Laufe der Jahre stand er mit allen bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit in Beziehungen und hatte daher großen Einfluss in Kirche und Welt. Auch als Buß- und Kreuzzugsprediger war er sich nicht zu schade; seine Wege führten ihn durch Frankreich, Flandern und Deutschland.

Dem Namen des hl. Bernhard fügt man, wegen seiner wunderbaren Predigten, gerne den Namen „honigfließender Lehrer“ bei. – Ob seiner tiefen und zarten Marienverehrung schreibt man ihm das herrliche „Memorare“ zu.

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Memorare, o piissima Virgo Maria,
non esse auditum a sæculo, quemquam ad
tua currentem præsidia, tua implorantem auxilia,
tua petentem suffragia esse derelictum.
Ego tali animatus confidentia ad te, Virgo Virginum,
Mater, curro; ad te venio;
coram te gemens peccator assisto.
Noli, Mater Verbi, verba mea despicere,
sed audi propitia et exaudi. Amen.
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Gedenke, gütigste Jungfrau Maria,
von Ewigkeit ist es unerhört, daß einer,
der zu dir seine Zuflucht nahm,
der zu dir um Hilfe rief, der um deine Fürsprache bat,
von dir verlassen wurde.
Von diesem Vertrauen beseelt, eile ich zu dir,
Jungfrau der Jungfrauen.
Mutter, zu dir komme ich,
vor dir stehe ich seufzend als Sünder.
Verschmähe nicht meine Worte, du Mutter des Wortes,
sondern höre sie gnädig an und erhöre mich. Amen.

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Der hl. Bernhard betend vor der Muttergottes-Statue
unweit des heutigen Klosters Mariawald.

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Die hl. Klara und das Bild des Spiegels – 12. August

Sie fordert ihre Freundin in Prag auf, sich in jenem Spiegel der Vollkommenheit aller Tugenden zu betrachten, der der Herr selbst ist:

Wahrhaft glücklich, wem es gegeben wird, dieses heilige Gastmahl zu genießen,
um mit allen Fasern des Herzens dem anzuhangen [Christus],
dessen Schönheit alle seligen himmlischen Heerscharen unaufhörlich bewundern,
dessen Liebe reich beschenkt,
dessen Betrachtung erquickt,
dessen Güte erfüllt,
dessen Liebenswürdigkeit wieder herstellt,
dessen Andenken lieblich leuchtet,
durch dessen Duft Tote wieder aufleben werden,
dessen glorreicher Anblick selig machen wird alle Bewohner des himmlischen Jerusalem,
da es ein Abglanz der ewigen Herrlichkeit, ein Schein des ewigen Lichtes und ein Spiegel ohne Makel ist.

In diesen Spiegel schaue täglich, o Königin, Braut Jesu Christi,
und betrachte immer in ihm Dein Antlitz,
auf daß Du Dich so gänzlich innerlich und äußerlich schmückst …
In diesem Spiegel erstrahlen die selige Armut,
die heilige Demut und die unaussprechliche Liebe.“

Heilige Klara von Assisi

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Die Karmelitin – Sr. Teresia Benedicta a Cruce – 9. August

Am 9. August 1942, vor 75 Jahren, wurde sie ermordet
und ward zur Märtyrin für den katholischen Glauben.

Edith Stein, die Jüdin, die zum wahren Glauben konvertierte und Karmelitin wurde und im Kölner Karmel den Namen Sr. Teresia Benedicta a Cruce erhielt, schrieb wohl im Jahr 1942, kurz vor ihrer Deportation in das KZ-Auschwitz, das folgende Gedicht:

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Die Karmelitin

Sie ist eine Seele, dargebracht,
Geopfert für Gottes Ruhm,
Mit ihrem Christus hängt sie am Kreuzespfahl,
Doch wie ist ihr Kalvaria voll Licht!
Da sie das göttliche Opfer geschaut,
Erstrahlt in ihrer Seele ein Licht;
Sie begriff ihren erhabenen Beruf
Und ihr verwundetes Herz rief: Hier bin ich.

Sie ist eine Seele, die im Sturm Er nahm,
Voll des Christ, um Ihn immer zu spenden,
Wie die Jungfrau hat Gott sie erwählt
Tag und Nacht Ihm zu Füßen zu weilen.
In dieser Gefang’nen, seht wohl,
Hört nimmer auf das Gebet;
Ihre Seele ist Beute, in Ketten ganz,
Von Christus reißt nichts mehr sie los.

Eine Seele in Anbetung ist sie,
Ausgeliefert dem göttlichen Tun,
Ihm durch alles hindurch vereint,
In der Höhe das Herz, von göttlichem Feuer entflammt.
Sie fand das Eine, das Nötige,
Gottes Wesen, Liebe um Liebe,
Sie hüllt in ihr Gebet die Welt,
In wahrem Apostolat.

Eine verschlossene Seele ist sie
Den vergänglichen Dingen der Welt;
Aber offen und voller Licht
Zu schaun, was das Auge nicht sieht.
Der göttliche Adler trägt sie ins Licht,
Auf die erhabenen, leuchtenden Gipfel,
Sie zu bergen in des Vaters Haus,
Zu vollenden im Eins mit Gott.

(aus Edith Stein. Geistliche Texte II)

Heilige Karmelitin Teresia Benedicta a Cruce bitte für uns!

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Johannes Maria Vianney – Pfarrer von Ars – 8. August

„Das Priestertum ist die Liebe des Herzens Jesu“

[…] die vom heiligen Pfarrer von Ars gebrauchte Formulierung ruft auch die Erinnerung an das durchbohrte Herz Christi und an die Dornenkrone auf seinem Haupt wach. Folglich gehen die Gedanken zu den unzähligen Situationen des Leidens, in die viele Priester hineingezogen sind, sei es weil sie Anteil nehmen an den menschlichen Erfahrungen von Schmerz in der Vielfalt seiner Ausdrucksformen, sei es weil sie bei denjenigen, denen ihr Dienst gilt, auf Unverständnis stoßen: Wie könnte man die vielen Priester vergessen, die in ihrer Würde verletzt, in ihrer Sendung behindert, manchmal sogar bis hin zum extremen Zeugnis der Hingabe des eigenen Lebens verfolgt werden?

Leider gibt es auch Situationen, die nie genug beklagt werden können, in denen es die Kirche selber ist, die leidet, und zwar wegen der Untreue einiger ihrer Diener.

Die Welt findet dann darin Grund zu Anstoß und Ablehnung. Was in solchen Fällen der Kirche am hilfreichsten sein kann, ist weniger die eigensinnige Aufdeckung der Schwächen ihrer Diener, als vielmehr das erneute und frohe Bewußtsein der Größe des Geschenkes Gottes, das in leuchtender Weise Gestalt angenommen hat in großherzigen Hirten, in von brennender Liebe zu Gott und den Menschen erfüllten Ordensleuten, in erleuchteten und geduldigen geistlichen Führern. In diesem Zusammenhang können die Lehren und die Beispiele des heiligen Johannes Maria Vianney allen einen bedeutsamen Anhaltspunkt bieten: Der Pfarrer von Ars war äußerst demütig, doch er wußte, daß er als Priester ein unermeßliches Geschenk für seine Leute war: ‚Ein guter Hirte, ein Hirte nach dem Herzen Gottes, ist der größte Schatz, den der liebe Gott einer Pfarrei gewähren kann, und eines der wertvollsten Geschenke der göttlichen Barmherzigkeit.‘

SCHREIBEN VON PAPST BENEDIKT XVI.
ZUM BEGINN DES PRIESTERJAHRES
ANLÄSSLICH DES 150. JAHRESTAGES DES „DIES NATALIS“
VON JOHANNES MARIA VIANNEY
Aus dem Vatikan, am 16. Juni 2009

Der Priester geleitet die Menschen auf ihrem Weg zu Gott.

Du zeigst mir den Weg nach Ars,
ich zeige dir den Weg in den Himmel.
(Pfarrer-von-Ars-Denkmal)

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