Heilige Margrit Bays – 2 neue Bücher

Lieblingsgebet der neuen Heiligen:

Herr Jesus, ziehe mich an Dich,
denn ich will den Weg mit Dir gehen,
alle Tage meines Lebens.
Herr Jesus, ich umarme Dein Kreuz,
das mich in allen meinen Zweifeln
und meinen Schwierigkeiten trägt.
Durch Dein Kreuz erstrahlt
Die Klarheit der österlichen Freude.
Herr Jesus, wenn mein Tod naht,
vertraue ich mich ganz der Liebe
Deines Heiligsten Herzens an,
das die Sonne des Lebens,
der Barmherzigkeit und
der Auferstehung ist.
Amen.

Buchvorstellung – Heilige Margrit Bays 2_Neuerscheinungen

+

Siehe auch HIER

P. Gottfried Egger OFM
Hl. Margrit Bays – Die Näherin mit den Wundmalen
Bebilderte Biografie und Novene
Miriam-Verlag 2019
64 Seiten; 3,80 Euro
ISBN: 978-3874494182

HIER BESTELLEN

 

Robert Loup
Margrit Bays. Die stigmatisierte Näherin
Paulus-Verlag (Herder) 2019
144 Seiten; 24 Euro
ISBN: 978-3722809410

HIER BESTELLEN

 

 

 

 

+

 

Kirche, reformiere dich. Anstöße aus den Orden.

Manchmal ist das Lesen eines Buches nicht angenehm, manchmal sogar regelrechte Folter. Das Buch, um das es hier geht, ist nicht lesenswert; schon garnicht ist es sinnvoll, dafür Geld auszugeben. Wenn SIE, lieber Leser, diesen Beitrag gelesen haben, wissen SIE, was ich meine.

Gescheite Autoren haben ein Buch geschrieben. Sie rufen der Kirche zu, sie möge sich reformieren. Sie verstehen ihren Aufruf als „Anstöße aus den Orden“, obwohl nicht alle Autoren des Buches auch Ordensleute sind. Alle Ordensleute, die einen Beitrag zum Buch lieferten, haben verantwortliche Stellungen in der Kirche: als Professoren, Lehrer und Erzieher, in der Leitung ihrer Orden oder in anderen wichtigen Positionen. Unter den insgesamt 18 Personen, die zu Wort kommen, befinden sich, und das finde ich verwunderlich, lediglich 7 Ordensfrauen. Keine einzige Ordensperson gehört einem kontemplativen oder strengen Orden an. Dafür aber kommen mit Dr. Dr. Wunibald Müller und Prof. Dr. Hubert Wolf zwei Herren zu Wort, die, so ist wohl die Ansicht des Herausgebers Hanspeter Schmitt, bei diesem Thema unentbehrlich sind, und quasi wie ganz natürlich ihre Beiträge leisten.

Der „Beschuhte Karmelit – OCarm“ Pater Hanspeter Schmitt lebt nicht im Kloster. Vielmehr ist er Professor an der Theologischen Hochschule Chur (Schweiz) und zeichnet als Herausgeber dieses Buches. In seiner Einführung sieht er den Reformbedarf der Kirche in ihrer „Verfasstheit und Organisation“, in ihren „sinnstiftenden Riten und Symbolen“ und selbstverständlich in der lehramtlichen Moral der Kirche und dem damit einhergehenden sittlichen Handeln. Er spricht von einem gefährlichen System, das sogar als „gewaltfördernd“ zu betrachten sei. Darum sei es „höchste Zeit für die Reform der Katholischen Kirche!“ Dabei beruft er sich wie selbstverständlich auf den Papst und sieht ihn an der „Spitze kirchlicher Reformbewegungen“. Er bezeichnet Franziskus als Prüfer der „Wahrheit kirchlicher Lehre“, womit er doch wohl zu weit über das Ziel hinausschießt. Mit einer weiteren deplatzierten Einlassung disqualifiziert sich der Karmelitenpater selbst, indem er, der doch auf mündige Christen setzt und die Meinungen anderer hörbar machen möchte, reformwillige Ordensleute ermahnt, sie dürften „sich nicht vom Widerstand fundamentalistischer Kreise in der Kirche abschrecken lassen“, aber auch nicht von der Amtskirche. Wen er mit fundamentalistischen Kreisen meint, erklärt er nicht. Das ist wohl auch nicht nötig, denn es sind wohl jene, die nicht so denken wie er.

Dafür kommen im Verlauf des Buches gerade solche Personen zu Wort, die Pater Hanspeter das Wort reden. Als erster in der Reihe, der Kirchen- und Ordenskritiker Prof. Wolf. Als Kirchenhistoriker hat er sich mit den verschiedenen Formen der Orden befasst und dazu mehrere Arbeiten vorgelegt. Als ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet,erzählt er von den Vollmachten der Äbtissinnen von Las Huelgas, „die sich selbst äußerst gekonnt als Bischöfinnen inszenierten“. Er findet in der Geschichte der Orden „wichtige Reformideen“ und stellt fest, dass bald eine neue Zeit der Orden anbrechen werde, „in neuen, bislang noch nicht ausprobierten Formen“.

Die Provinzoberin der Franziskanerinnen von Lüdinghausen und Vorsitzende der Deutschen Ordensobernkonferenz, Sr. Dr. Katharina Kluitmann osf, weiß als studierte Psychologin und Pastoralreferentin, was den Orden notwendig ist. Sie arbeitet „mit vielen anderen Ordensleuten für eine andere Kirche“, diese müsse „vielfältiger, weiblicher, beziehungsreicher“ und wandlungsfähiger sein.

Der Jesuit Klaus Mertes SJ erinnert noch einmal an den Januar 2010, als er den Missbrauchsskandal am Canisius-Kolleg öffentlich machte. Er sieht das Ereignis als „einschneidendes Datum“ für Deutschland. Natürlich spricht er von Leitungsversagen, von Taubheit, Verschweigen und Vertuschen. Dem Beschwerdemanagement widmet er ein ganzes Kapitel. Er möchte die Strukturen in der Kirche aushebeln, insbesondere jene, die nichts mit Teilhabe zu tun haben. Er spricht vom Klerikalismus und fragt natürlich danach, warum Bischofsernennungen „ausschließlich auf innerklerikalen, informell ablaufenden Beratungsprozessen“ beruhen müssten.

Sr. Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, möchte eine gendergerechte Kirche. Sr. Dr. Carmen Tatschmurat ist Soziologieprofessorin und Äbtissin. Sie sieht künftig in den Orden „Zukunftslabore“, die „in Zeiten nachchristlicher Milieus“ die Erneuerung der Kirche vorantreiben. Der Philosophieprofessor P. Dr. Ulrich Engel holt die Arbeiterpriester der fünfziger Jahre aus der Versenkung. Sein Schlagwort lautet „dialogische Verkündigung“ und meint das „Aufgeben milieuverhafteter Standorte und klerikal liebgewonnener Überzeugungen“.

Nein, P. Dr. Anselm Grün OSB fehlt nicht. Er plädiert, dass „alte Formen“ von „ihrer Deformation befreit werden“ müssen, damit stattdessen „neue Formen“ möglich werden. P. Dr. Franz Weber MCCJ war als Comboni-Missionar in Innsbruck Professor für Inkulturelle Pastoraltheologie und Missionswissenschaften. Er spricht dabei nicht nur von „Missionsgebieten“ etwa in Südamerika. Er sieht die Missionarsberufung viel weiter. So will er, dass sich hierzulande Missionshäuser für Migranten öffnen; nennt „Fridays for future“ als „bewegendes Beispiel“ dafür, wie das Evangelium heute verkündet wird, und versteht ganz wie Papst Franziskus die „Peripherie als prophetischen Ort der Kirche“.

Da es nicht möglich ist, an dieser Stelle sämtliche 18 Autoren des Buches zu Wort kommen zu lassen, sei der letzte Blick in das Buch dem letzten Autor gewidmet: dem emeritierten Abt des Benediktinerklosters Einsiedeln, P. Martin Werlen OSB. Er ist ein mächtiger Mann in der Kirche. Sein Wort hat Gewicht, besonders bei jenen, die eine andere Kirche haben möchten. Seit seinem Rücktritt vom Amt des Abtes vertraut man ihm wichtige Aufgaben und Dienste an, sowohl seitens verschiedenster Orden als auch durch vatikanische Behörden. Der Ordensmann, der schon oft für andere Formen der Priestergewinnung plädiert hat, bleibt – ganz schlauer Kirchenmann – hier relativ sachlich. Er meint, dass für Ordensleute nicht alles klar sei; vielmehr seien sie sich „bewusst: Eine Kirche, in der alles klar ist, ist nicht katholisch“. Er möchte ein prophetisches Ordensleben, das nicht einknickt, sich nicht anpasst, aufgibt oder davonläuft.

Es ist keine Frage: man muss dieses Buch nicht gelesen haben, um wissen zu können, welche Meinungen hier ausgesendet werden. Die Autoren reiten durchweg das Pferd vom „Synodalen Prozess“, von „Maria 2.0″ und von“Instrumentum laboris“, dem Arbeitspapier der „Amazonas-Synode“ und dem dazugehörigen progressiven Ansinnen weiter Teile des deutschen Katholizismus.

Ja, Kirche, reformiere dich! Aber bitte nicht so, wie es weithin beschrieben wurde. Neben der geforderten Menschlichkeit und Barmherzigkeit, neben Teilhabe, Gender u. a. gibt es noch etwas, was hier völlig vergessen worden ist. Eine Ordensperson ist, wie ein Priester, herausgerufen aus der Schar der Gläubigen. Die Kirche spricht von der Berufung, Jesus nachzufolgen. Bei diesem Ruf Jesu, der einer einzelnen Person gilt, fordert er, dass nicht zurückgeblickt werden darf, sondern nachge-folgt werden muss. Nach-folgen heißt, sein Kreuz annehmen und aufnehmen und Jesus nachgehen: den Kreuzweg, hinauf zum Kalvarienberg. Den Kreuzweg gehen bedeutet, ständige Umkehr (Metanoia) von sich weg.

Wohlwissend, dass kein Mitglied des Zisterzienserordens einen Beitrag für das Buch geschrieben hat, so möchte ich doch den heiligen Bernhard zitieren, der einmal beschrieben hat, was es bedeutet, in (s)einem Orden zu leben. Inhaltlich dürften die angesprochen Punkte denen bekannt sein, die sich mit den geistlichen Vätern der Kirche beschäftigen. Wer die Worte jedoch nicht hören will, muss sich fragen lassen, warum im Buch der Anspruch erhoben wird, für alle Orden zu sprechen.

Der hl. Bernhard sagt:

„Unser Orden bedeutet:
Verachtet sein, Demut, freiwillige Armut, Gehorsam,
Frieden, Freude im Heiligen Geist.
Unser Orden bedeutet:
Unter einem Lehrmeister sein, unter einem Abt,
unter einer Regel, unter einer Zucht sein.
Unser Orden bedeutet:
Eifrig das Schweigen üben, sich üben in Fasten,
Nachtwachen, Gebet und Handarbeit.
Und über all dem:
Den vorzüglicheren Weg einhalten:
die Liebe.
Und dann:
In all diesen Dingen Fortschritte machen
von Tag zu Tag
und darin aushalten bis zum letzten Tag.“

Erstveröffentlicht bei CNA

Hanspeter Schmitt (Hrg.)
Kirche, reformiere dich! Anstöße aus den Orden
ist bei Herder erschienen und hat 200 Seiten.
Wer das Buch dennoch kaufen möchte kann es
HIER BESTELLEN.

+

 

IN SINU JESU – Buchempfehlung

Endlich liegt dieses Buch vor: „In Sinu Jesu – An der Brust Jesu“. Lange haben die deutschsprachigen Leser auf dieses Buch eines anonymen Benediktinermönchs warten müssen.

Um es schon am Anfang zu sagen: man kann das Buch nicht einfach nur lesen, man muss es meditieren, betrachten. Und es gehört die Hände von Priestern, Ordensleuten und Menschen, die ein geistliches Leben führen möchten.

Wir haben ein Betrachtungsbuch vor uns. Ein Buch, das einen tief beeindrucken kann – und vielleicht ist es darum auch nicht einfach, darüber zu schreiben. „In Sinu Jesu“ sind Aufzeichnungen eines unbekannten Mönchs aus dem irischen Priorat der Benediktiner von Silverstream. Dieser Priester-Mönch hat sie seit 2007 regelmäßig notiert, nachdem er in der Stille vor dem Tabernakel Worte unseres Herrn, der Gottesmutter und von Heiligen empfangen hatte. Er wurde „aufgefordert“, alles aufzuschreiben, was er gehört und empfangen hatte – Worte voller Erkenntnis und Einsicht.

Seine Ordensoberen fanden, dass diese Worte der Ermutigung auch für viele andere, Priester wie Laien, wichtig und hilfreich sein könnten. So entstand aus den Notizen ein Buch, das 2016 zuerst in englischer Sprache erschienen ist: „In sinu Jesu – When Heart Speaks to Heart“. Darin geht es überwiegend um Gebet, Anbetung und Opfer, um Freundschaft mit Jesus und um die Erneuerung des Priestertums. – Was also benötigt unsere Kirche heute mehr als das?

Wenn ein Priester sich zu Meinem Herzen flüchtet und sein Haupt an Meine Brust legt, ist er sicher vor allem, was ihm schaden kann, und die Anschläge des Feindes gegen seine Seele sind abgewehrt und zunichte gemacht.

Dem Patrimonium-Verlag ist dafür zu danken, dass er dieses Buch in sein Verlagsprogramm aufgenommen hat. Besonders aber auch den beiden Herausgebern Daniel Kretschmar und Rupert Santner, sowie der ungenannten Übersetzerin, „einer benediktinischen Oblatin“.

Der Autor des Buches, besser, der Priester und Mönch, der die Worte des Herrn im Gebet empfing, schreibt selbst:

Hier ist der Text, wie ich ihn im Lauf der Jahre aus den Notebooks übertragen habe, mit deren Abfassung ich im Jahr 2007 begonnen habe. Vokabular und Stil sind von mir, doch die Substanz dessen, was ich schrieb, kam während des Gebets, ohne irgendwelche Anstrengung oder vorausgehende Überlegungen meinerseits. Es kam eine innere Bewegung auf, zu schreiben, und ich schrieb, bis die Inspiration aufhörte. Nach dem Schreiben ergab sich die Gnade einer stillen Vereinigung mit unserem Herrn oder unserer Lieben Frau. Bei einigen wenigen Gelegenheiten kamen »Worte« von Heiligen oder heiligmäßigen Menschen.

Jesus, der zu ihm kommt, sagt:

Wenn Ich nun auf diese Weise zu dir spreche, dann tue Ich das, weil du Meine Stimme hören sollst. Du warst zu lang weit weg von Mir, unfähig, bei Mir zu verweilen, unfähig, auf das zu hören, was Ich dir sagen wollte. Aber nun ist der Augenblick gekommen. Nun und von jetzt an spreche Ich zu dir, und Ich werde zu dir sprechen, damit viele zu Mir zurückfinden und in Mir Heilung und Frieden finden.

Hier spreche Ich zu dir, Mein geliebter Priester und Freund Meines Herzens.“ „Verbirg dich in Meinem Herzen, so wie Ich in den Tabernakeln auf der ganzen Welt verborgen bin, ungesehen, ungekannt, vergessen von den Menschen.

Tatsächlich wird zuerst „der Priester“ in diesem Mönch angesprochen. Ein ganz bestimmter Priester, der „zeitweise Zweifel an der Authentizität dessen [hatte], was da geschah“. Trotz seiner Zurückhaltung und seinem „Wunsch nach Anonymität“ wurde ihm von Christus wiederholt gesagt, „dass Seine Worte zur Segnung, Unterweisung und Tröstung für viele heutige Christen dienen sollen – vor allem aber für Seine geliebten Priester“.

Eines der vielen Themen des Buches ist jenes der Einsamkeit – auch der Flucht vor der Einsamkeit, der Ablenkungen, die uns immer wieder vom Wesentlichen, vom einzig Notwendigen abhält. Wir müssen uns – auch als Menschen dieser Welt – von unnützen, weltlichen Ablenkung enthalten und uns davon entfernen. Ganz sicher werden wir den Schmerz der Einsamkeit zu spüren bekommen, denn wir sind ihn nicht gewöhnt; doch dieser Schmerz kann nur durch die Gemeinschaft mit Gott – an seiner Brust – geheilt werden. Ganz in der Tradition der Kirche und ihrer Lehre vom geistlichen Leben erfahren wir, dass unsere Seele von Gott in die „Wüste“ geführt wird. Dort müssen wir lernen, ohne Ablenkungen diesen Schmerz der Einsamkeit und unserer Sünden zu spüren. Denn nur dann sind wir in der Lage, den heilenden Trost Christi zu empfangen.

Das zölibatäre Leben findet in Sinu Jesu ebenfalls statt. Es sind wunderbare Betrachtungen über die Schönheit und das prophetische Zeugnis des ehelosen, enthaltsamen Lebens. Auch hier besteht die Gefahr, sich in einer modernen Welt zu verlieren, die so auf Ablenkung ausgerichtet ist, dass wir leicht in diese Falle geraten und woanders Trost suchen. Denn diesen Trost und Frieden können wir nur in Christus wirklich finden. Dies betrifft nicht nur die Priester und Ordensleute, sondern jeden Christen.

Es findet sich in unserem Buch auch die ständig sich wiederholende Botschaft, dass wir uns auf einer irdischen Pilgerfahrt befinden. So ist es ein wahrer Trost, dass wir in der Anbetung Christi, im Viaticum, der himmlischen Speise auf dem Weg unserer Reise, bereits heute einen Vorgeschmack verkosten dürfen von der Vereinigung mit Gott, auf die wir im Himmel hoffen.

Die Seiten von In Sinu Jesu sind von intensiver Leuchtkraft und einer herzerwärmenden Inbrunst. Sie bewegen sich zwischen vielen fundamentalen Aspekten des geistlichen Lebens hin und her und tauchen tief in sie ein:
Gott lieben und von Gott geliebt werden;
die Praxis des Gebets in all seinen Dimensionen;
die einzigartige Macht der Anbetung; eine vertrauensvolle Ergebung in die göttliche Vorsehung;
der hohe Wert des Schweigens;
die Würde des liturgischen Gebets und der Sakramente;
das Mysterium des heiligen Messopfers;
priesterliche Identität und apostolische Fruchtbarkeit;
die Rolle der heiligen Jungfrau Maria und der Heiligen in unserem Leben;
Sünde, Verwundetsein, Gnade, Heilung und Läuterung;
das Warten auf den Himmel und die heiß ersehnte Erneuerung der katholischen Kirche hier auf Erden.
So viele tröstende und herausfordernde Wahrheiten, die in unserer Zeit bitter nötig sind, werden angesprochen und fordern die Reaktion unseres Herzens heraus; sie beschwören uns umzukehren und ermahnen uns, ein neues Leben zu beginnen.“ [Einführung]

Gebet:
Mir geschehe nach Deinem Wort.
Herr Jesus, ich nehme Deinen Plan an.
Ich gebe meine freie, vollständige Zustimmung zu Deinem Willen.
Ich will allem anderen entsagen und alles andere hinter mir lassen.
Ich bin Dein Knecht und
aufgrund Deiner unendlichen Barmherzigkeit
der Freund Deines Herzens. Amen.
(25. September 2011)

Zuerst erschienen in: Schweizerisches katholisches Sonntagsblatt

Ein benediktinischer Mönch
In Sinu Jesu
Wenn das Herz zum Herzen spricht – Aufzeichnungen eines Priesters im Gebet
Patrimonium-Verlag, 2019
390 Seiten; 22,80 Euro
ISBN: 9783864171178

 

HIER BESTELLEN

 

 

+

 

Der karolingische Stuttgarter Bilderpsalter um 830 – Buchempfehlung

Der sich heute in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart befindende sogenannte Stuttgarter Psalter entstand nicht in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Vielmehr ist diese karolingische Bilderhandschrift zwischen 820 und 830 durch Mönche der nahe bei Paris gelegenen Abtei Saint-Germain-des-Pres entstanden. Von Karl Eugen (1728-1793), dem zwölften Herzog von Württemberg veranlasst, kam das Manuskript nach Stuttgart, wo es den heute gebräuchlichen Namen Stuttgarter Psalter erhielt.

Das auch im Internet einsehbare Manuskript besticht mit seinen 168 Blättern, auf denen 316 farbige Bilder zu sehen sind. Diese Bilder (Miniaturen) begleiten und schmücken die Texte der 150 Psalmen und weisen auf deren theologische Bedeutung hin. Zwar stand den Mönchen des 9. Jahrhunderts bei der Abschrift des Manuskripts die getreue Textüberlieferung aus der Vulgata im Vordergrund, doch dieses Gebetbuch – nichts anderes hatten die Mönche herzustellen im Sinn – wurde von ihnen zusätzlich mit Miniaturen ausgestattet, die in ihren farbenfrohen Darstellungen noch heute äußerst ausdrucksstark anzusehen sind.

Dr. Mechthild Clauss beschäftigte sich viele Jahre mit dem Stuttgarter Psalter, der es ihr sehr angetan hatte. Im Jahre 2018 konnte sie im EOS-Verlag St. Ottilien die Frucht ihrer Arbeit vorlegen. In dem über 300 Seiten starken, in bester Ausstattung herausgegebenen Buch, will Clauss „die reiche Bilderwelt des Stuttgarter Psalters in ihrer Tiefe erfassen“ und ihre Leserschar „mit den geistigen Voraussetzungen vertraut machen, aus denen diese Bilderwelt erwachsen ist“.

Es war der Autorin nicht möglich, alle 316 farbigen Bilder des Stuttgarter Psalters zu bearbeiten; 48 von ihnen beinhaltet das vorliegende Buch. Dieses ist, neben einem umfangreichen Anhang, in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden Fragen der Darstellung behandelt (etwa anhand von Texten aus den beiden Testamenten und vom hl. Augustinus) sowie die geistigen Voraussetzungen, welche die Bilderwelt prägen (Schriftsinn, Symbole). Im zweiten Teil werden die konkreten Psalmen betrachtet, wobei es um die Verknüpfung der Psalmtexte mit den dazugehörigen Bildern geht.

Zwar gehen die Psalmen des Manuskriptes der Abtei Saint-Germain-des-Pres auf die Septuaginta zurück, mit der entsprechenden Zählweise. Unsere Autorin des vorliegenden Buches bedient sich jedoch der Einheitsübersetzung (mit den Kommentaren der Neuen Jerusalemer Bibel), was sie selbst als Kompromiss ansieht.

„Umfassend ist die Leistung der biblischen Schriftsinne: durch das zeichenhafte Sprechen umspannen sie in einem einzigen Wort die gesamte Weltenzeit von der Schöpfung bis zu ihrer Vollendung. – Entscheidend ist, dass der Mensch die Zeichen lesen lernt.“

(zuerst erschienen UVK 2019, S. 319f)

 

Mechthild Clauss
Illustration als Textauslegung:
Der karolingische Stuttgarter Bilderpsalter um 830.
Sankt Ottilien: EOS Verlag, 2018
312 Seiten; 39,95 Euro
ISBN 978-3830679240

HIER BESTELLEN

 

 

 

+

 

Vierzigtägiger Kreuzzug vom 17. September bis 26. Oktober 2019

Kardinal Raymond Leo Burke und Bischof Athanasius Schneider haben heute, am Fest des Heiligsten Namen Mariens, um 12 Uhr zu einem vierzigtägigen Kreuzzug des Gebets und Fastens aufgerufen, der am 17. September beginnen und am 26. Oktober 2019 enden wird, nämlich einen Tag vor dem Ende der Sonderversammlung der Amazonas-Synode.

Zitat:

Während des vierzigtägigen Kreuzzugs des Gebets und Fastens schlagen wir vor, täglich mindestens ein Gesätz des Heiligen Rosenkranzes zu beten und einmal pro Woche für die oben genannten Anliegen zu fasten. Nach der Tradition der Kirche besteht das Fasten darin, nur eine volle Mahlzeit am Tag zu essen; zusätzlich kann man bis zu zwei kleinere Mahlzeiten essen. Das Fasten mit Brot und Wasser wird zudem Personen empfohlen, die dazu in der Lage sind.

Die Schlußfolgerung der beiden Hirten der Kirche im Wortlaut:

Die theologischen Irrtümer und Häresien, die implizit und explizit im Instrumentum Laboris der bevorstehenden Sonderversammlung der Amazonas-Synode enthalten sind, legen ein alarmierendes Zeugnis ab für die Verwirrung, den Irrtum und die Gespaltenheit in der Kirche unserer Tage. Niemand darf sich der Pflicht entledigen, sich über die bedenkliche Lage zu informieren und angemessene Schritte zu unternehmen aus Liebe zu Christus, der uns und die Kirche mit Seinem Leben erfüllt. Vor allem müssen die Glieder Seines mystischen Leibes angesichts einer solchen Bedrohung seiner Unversehrtheit für das ewige Heil ihrer Glieder beten, sind sie doch in Gefahr, Anstoß zu nehmen, das heißt durch diesen für die Bischofssynode bestimmten Text in Verwirrung, Irrtum und Spaltung geführt zu werden. Zudem ist jeder Katholik als wahrer Soldat Christi aufgerufen, die Glaubenswahrheiten zu verteidigen und zu verbreiten, sowie die Disziplin hochzuhalten, durch welche jenen Wahrheiten in der Praxis in Ehren gehaltern werden, damit die feierliche Versammlung der Bischöfe den Auftrag ihrer Synode nicht verraten:
„… dem Papst bei Bewahrung und Wachstum von Glaube und Sitte, bei Wahrung und Festigung der kirchlichen Disziplin mit ihrem Rat hilfreich beizustehen …“ (can. 342).
Am 13. Oktober 2019, während der kommenden Sonderversammlung der Amazonas-Synode, findet die Heiligsprechung des seligen John Henry Newman statt. Mögen der Heilige Vater und alle Mitglieder der Sonderversammlung der Amazonas-Synode die folgende leuchtende Lehre dieses jüngsten Heiligen der Kirche hören und annehmen! Darin warnte er vor theologischen Irrtümern, die den oben genannten Irrtümern im Instrumentum Laboris ähnlich sind:
Private Glaubensbekenntnisse, ausgefallene Religionen können auffällig und imposant für die vielen zu ihrer Zeit sein; nationale Religionen können riesig und leblos sein und den Boden für Jahrhunderte belasten und die Aufmerksamkeit ablenken oder das Urteil der Gelehrten verwirren; aber auf lange Sicht wird sich herausstellen, dass entweder die katholische Religion wahrhaftig und tatsächlich das Eintreten der unsichtbaren Welt in diese ist, oder dass es in keiner unserer Vorstellungen davon, woher wir kommen und wohin wir gehen, etwas Positives, nichts Dogmatisches, nichts Reales gibt“ (Vorträge für gemischte Kongregationen, XIII).

Niemals brauchte die Heilige Kirche Kämpfer gegen den [Geist des Liberalismus in der Religion] so sehr wie jetzt, da er die ganze Erde wie eine Schlinge umspannt; … Der Liberalismus in der Religion ist die Lehre, dass es keine positive Wahrheit in der Religion gibt, sondern dass ein Glaube so gut ist wie das andere, und diese Lehre nimmt täglich an Substanz und Kraft zu. Er steht im Widerspruch zu jeglicher Anerkennung einer Religion als der wahren Religion. Er lehrt, dass alle zu tolerieren sind, denn alle sind Ansichtssache. Die offenbarte Religion ist keine Wahrheit, sondern ein Gefühl und ein Geschmack; keine objektive Tatsache; nicht übernatürlich; und es ist das Recht jedes Einzelnen, sie genau das sagen zu lassen, was ihm gefällt. Andacht basiert nicht unbedingt auf dem Glauben. Die Menschen können in protestantische Kirchen und in die katholische Kirche gehen, von beiden Gutes bekommen und keiner angehören. Sie können sich in geistlichen Gedanken und Gefühlen miteinander verbrüdern, ohne auch nur über einzige Lehraussage die gleiche Ansicht zu teilen oder deren Notwendigkeit zu erkennen“ (Biglietto Speech, 12. Mai 1879).

Möge Gott, auf die Fürbitte der vielen wahrhaft katholischen Missionare, die die indigenen amerikanischen Völker evangelisiert haben, darunter der heilige Turibius von Mogrovejo und der heilige Jose von Anchieta, und auf die Fürbitte der Heiligen, die die indigenen amerikanischen Völker der Kirche gegeben hat, darunter der heilige Juan Diego und die heilige Kateri Tekakwitha, und besonders auf die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria, der Königin des Heiligen Rosenkranzes, die alle Häresie besiegt, gewähren, dass die Mitglieder der kommenden Sonderversammlung der Amazonas-Synode und der Heilige Vater vor der Gefahr bewahrt werden, Irrtümer und Unklarheiten zu billigen und das apostolische Gebot des priesterlichen Zölibats zu untergraben.

Siehe kathnet

KREUZZUG DES GEBETS UND DES FASTENS

Schon jetzt bestellen.

Der Kreuzzug ist ab nächster Woche druckfrisch erhältlich bei VERLAGSBUCHHANDLUNG SABAT.

BESTELLEN

SIEHE auch HIER

+

 

Kleiner Schatz zur Verteidigung des Glaubens – Buchempfehlung

Die „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“, welche im Juni 2019 von den Kardinälen Raymond Leo Burke und Janis Pujats, den Erzbischöfen Tomash Peta und Jan Pawel Lenga, sowie von Athanasius Schneider, dem Weihbischof der Erzdiözese Astana, veröffentlicht wurde, hat zwar im Frühsommer für einige Aufregung unter verschiedenen Medien gesorgt, scheint aber in unserer so schnelllebigen Zeit fast schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein.

Viele oft rat- und orientierungslose Priester und Gläubige finden in dem Dokument, nach der notwendigen erklärenden Einleitung, die Grundlagen des katholischen Glaubens dargestellt in 40 kurzen und einprägsamen Abschnitten. Das Schreiben der Bischöfe soll in einer Zeit völliger Verwirrung, in der sich die Kirche unter Papst Franziskus offenbar befindet, wieder für Klarheit sorgen in den wichtigen Fragen unseres Glaubens.

„10. ‚Unsere [die christliche] Religion stellt tatsächlich eine echte und lebendige Verbindung mit Gott her, was den übrigen Religionen nicht gelingt, auch wenn sie sozusagen ihre Arme zum Himmel ausstrecken‘ (Paul VI., Apostolisches Schreiben Evangelii nuntiandi, 53).“

Wer die „Erklärung“ liest, ist überzeugt von ihrer Richtigkeit und Wichtigkeit. Manchen bietet sie Erhellung der katholischen Glaubenslehre, anderen gar notwendige Argumente, um in Gesprächen und Diskussionen den katholischen Glauben besser verteidigen zu können. Somit kann man der Verlagsbuchhandlung Sabat dankbar sein, diese wichtige Erklärung als kleines, handliches Taschenbuch bzw. als Broschüre herausgebracht zu haben. Interessierte Leser können es stets bei sich tragen und zwischendurch immer wieder einen Blick in das optisch gut gestaltete und sehr gut lesbare apologetische Werk werfen, nicht nur um gewappnet zu sein, sondern auch um sich selbst im Glauben zu stärken.

Für die vorliegende Broschüre der Verlagsbuchhandlung Sabat hat Kardinal Burke ein eigenes Vorwort geschrieben. Er betont darin, dass es heute zwar viele Menschen guten Willens gebe, doch infolge von vielen Jahrzehnten „mangelhafter Katechese und Predigt kennen viele Katholiken ihren Glauben nicht mehr gut genug“. Um „Rechenschaft über ihn abzulegen“, müsse man die Wahrheit aber kennen. Kardinal Burke betont, dass das „Bekenntnis unseres Glaubens in seiner Vollständigkeit“ der einzige Weg sei „zu unserem Glück auf dieser Erde und zu seiner Fülle im himmlischen Reich“ zu kommen. Dazu ist das Büchlein sehr gut geeignet.

(zuerst bei kathnews erschienen)

Kardinal Raymond Leo Burke et al.:
Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit

Zwei Versionen.
Mengenrabatte werden eingeräumt.

Verlagsbuchhandlung Sabat, 2019
Softcover in Rückendrahtheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 2 Euro; ISBN 978-3-943506-62-4
Hardcover in Fadenheftung (10,5×14,8 cm)
56 Seiten; 6 Euro; ISBN 978-3-943506-63-1

 

Bestellungen an die Verlagsbuchhandlung Sabat

+

 

Zur Spiritualität des Hirtenamtes

Über Wesen und Aufgaben des Bischofs dachte der portugiesische Erzbischof Bartholomäus a Martyribus (1514-1590) intensiv nach. Seine tiefen Einsichten lesen wir heute in dem bei EOS erschienen Buch „Stimulus Pastorum. Zur Spiritualität des Hirtenamtes“. Dieses Buch des feurigen Redners auf dem Trienter Konzil wurde von Marianne Schlosser herausgegeben, die in ihrem Vorwort feststellt, dass der 2001 seliggesprochene Bischof von Braga „wegen seiner menschlichen und geistlichen Vorzüge die Freundschaft der besten“ der Konzilsteilnehmer „wie etwa Karl Borromäus“ erworben habe.

Man kann der Professorin für Theologie und Spiritualität an der Universität Wien nicht genug für dieses Buch danken, denn sie reicht den Spiegel, den der selige Bartholomäus a Martyribus seinen Mitbrüdern, den Bischöfen der Zeit des tridentinischen Konzils vorhält, weiter an die Bischöfe unserer Epoche. Doch wollen diese den Blick in diesen Spiegel wagen? Bereits beim Lesen des kurzen Vorwortes vermag es einem den Atem zu verschlagen, wenn Bartholomäus nur die folgenden drei Dinge von einem kirchlichen Oberen verlangt:

„Erstens: Reinheit der Absicht“, die darin bestehe, dass der Hirte mehr danach trachten möge, „anderen zu nützen“, als ihnen vorzustehen. Er soll nicht seine eigene Ehre und Bequemlichkeit suchen, vielmehr „das Wohlgefallen Gottes und das Heil der Seelen“.

„Zweitens: ein heiliger und untadeliger Lebenswandel.“ Beinahe humorvoll warnt der Autor, dass man jenen, die „von heiligen Dingen“ reden, „nicht vorwerfen könne: Arzt, heile dich selbst“.

„Drittens: eine aufrichtige, von Herzen kommende Demut.“ Hier wird daran erinnert, dass die Gefahr besteht, „dass man sich innerlich wegen der eigenen Heiligkeit etwas einbildet“ und sich rühmen könnte. Doch dies bedeute, „sich zu Unrecht die Ehre anmaßen, die allein Gott“ gebühre. Denn einzig und nur „auf ihn allein muss man sein Vertrauen setzen“ und „ganz von ihm abhängig sein“ wollen.

In den folgenden zwölf Kapiteln führt Bartholomäus a Martyribus genauer, ja detailliert aus, „welche Eigenschaften Bischöfe und höhere Obere nötig haben, und wie sie ihr Leben gestalten sollen“. Im 12. Kapitel, überschrieben mit „Die Tafel des Bischofs“, steht zu lesen: „O weh, die Bischöfe unserer Zeit ‚haben sich mit den Heiden vermischt und von deren Werken gelernt, und sie haben deren Götzenbildern gedient‘ […] sie schmausen glänzend Tag für Tag […], sie, denen aus den Gütern der Kirche nur der Lebensunterhalt zusteht“. Bartholomäus weist auf drei Seuchen, drei Schlangen hin, die einen Bischof und seine Amtsausübung umzingeln, „die Ehre, das Geld, die Tafel“.

Bartholomäus a Martyribus bezieht sich immer wieder auf die Heilige Schrift und auf die katholischen Väter, insbesondere auch den heiligen Bernhard von Clairvaux. Im 5. Kapitel nimmt er wieder Bezug auf den heiligen Zisterzienserabt: „Die Reinheit der Absicht besteht darin, ‚einzig Gottes Ehre und das Heil des Volkes zu suchen.'“ Es geht hier um Verlässlichkeit und Treue zu den heiligen Entscheidungen. „Nicht was wir tun sollen, sondern warum wir es tun“ sei „die letzte Frage in der Gewissensentscheidung“. Es geht dabei auch um innere Unabhängigkeit, um die eigene Entscheidung, denn nicht „hinterhältige Zungen“ soll der Bischof beachten, sondern „seine eigene Absicht und Einstellung“ in den Blick nehmen.

Die Leser dieser Zeilen, auch die Leser des Buches seien – das ist also klar – gewarnt: Man möge sich nicht zurücklehnen und meinen: seht da, so sind sie, die Bischöfe. Vielmehr sollten die Empfehlungen an die Bischöfe uns alle selbst ermahnen, unser Leben neu auszurichten.

„Bei allem Tun und Lassen, ob du etwas erlaubst oder verweigerst, erforsche die Zielrichtung deiner Absicht: ob es wirklich nur Gott ist, weswegen ich z. B. jemanden nicht aufnehme etc. Wenn du erkennst, dass etwas Gott entspricht, dann kümmere dich nicht darum, was andere sagen, sondern geh über all das hinweg, brich (Diskussionen) ab und vertraue Gott.“

Zuerst veröffentlicht bei CNA

Bartholomäus a Martyribus.
Stimulus Pastorum – Zur Spiritualität des Hirtenamtes
Hrsg. von Marianne Schlosser
EOS Verlag 2018
238 Seiten; 19,95 Euro
ISBN: 978-3830679080

HIER BESTELLEN

 

 

 

 

+