Heiliger Raimundus Nonnatus – 31. August

[Raimund (1202-1240) trat 1218 in den Orden der „Seligen Jungfrau Maria vom Loskauf der Gefangenen“ – Mercedarier ein. Die Priesterweihe empfing er 1222.]

„Nicht geboren“ (non natus, weil die Mutter vor der Geburt des Kindes starb und das Kind nur durch ein Wunder am Leben blieb) für die Welt, sondern für den Himmel schien Raimund aus Portello in Katalonien, da er schon in frühester Jugend himmlische Tugenden besaß.

Der Vater fürchtete, dass sein Sohn sich zum Ordensstande entschließen werde, und sandte ihn deshalb zur Herde auf den Maierhof, damit er Freude an der Ökonomie bekomme. Aber der heilige Knabe betete beständig, und ein Engel half ihm die Schafe hüten. Der Vater sah einst selbst einen wunderschönen Jüngling bei der Herde stehen, während Raimund in einer einsamen Kapelle betete.

Endlich erhielt der hl. Jüngling vom Vater die Erlaubnis, nach Barcelona ins Kloster zu gehen, wo er das Gelübde ablegte, der Erlösung der Gefangenen sein Leben zu weihen. Er durfte nach Algier reisen, bot sich dort selbst als Lösegeld für die armen Christensklaven an und musste jahrelang Unsägliches von den Barbaren leiden.

Während er aber Sklavendienste verrichtete, predigte er ohne Unterlass den christlichen Glauben und stärkte die gefangenen Mitbrüder. Einmal wurde Raimund zur Strafe für diesen Liebesdienst durch die ganze Stadt Algier getrieben und an jeder Straßenecke mit Ruten gestrichen; dann wurden ihm auf öffentlichem Markt vom Scharfrichter mit einem brennenden Eisen beide Lippen durchstochen, eine kleine Kette durchgezogen und dieselbe mit einem Schlosse versperrt. Alle drei Tage öffnete man das Schloss und reichte ihm nur so viel Nahrung, dass er nicht vor Hunger starb. Dazu musste er acht Monate lang in einem abscheulichen Kerker schmachten, bis das Lösegeld für ihn ausbezahlt wurde.

Gerne wäre Raimund unter den Barbaren für den heiligen Glauben gestorben – aber der Gehorsam rief ihn nach Spanien zurück. Papst Gregor IX. ernannte ihn zum Kardinal und berief ihn nach Rom; allein der Heilige starb auf der Reise in Cordona.

Welch ein Schauspiel für Engel und Menschen war der heilige Raimund mit dem eisernen Schlosse an seinem Munde! Für den Heiligen war dieses Schloss keine Schande; denn er hatte seinen Mund nur geöffnet zur Ehre Gottes und zum Heile der Menschen. Uns aber mahnt der Heilige Geist, „Türen und Schlösser an den Mund zu tun“, nicht als sollten wir buchstäblich ein Schloss an den Mund hängen, sondern mit aller Sorgfalt unseren Mund vor törichten und sündhaften Reden bewahren.

Gott, der Du in der Befreiung deiner Gläubigen aus der Gefangenschaft der Gottlosen den hl. Bekenner Raimund bewunderungswürdig machtest, verleihe uns durch seine Fürbitte, dass wir, von den Banden der Sünden erlöst, in Freiheit des Herzens, was Dir gefällt, vollbringen. Amen.

Text-Quelle: P. Philibert Seeböck, Kleine illustrierte Heiligen-Legende auf jeden Tag des Jahres, ein Paradiesgärtlein mit Blumen aller Art, 13. Auflage, 1886.

Raymund im Ordensgewand der Mercedarier bekommt durch seine Lippen ein Vorhängeschloss, damit er nicht mehr predigen kann.
Escultura de San Ramón Nonato por Juan de Mesa (1626-1627), Museo de Bellas Artes de Sevilla.

+

 

Werbeanzeigen

Bruno Rotival +

Er war der Fotograf der Mönche und Nonnen

Bruno Rotival (1951-2019)

Am 29. Juni 2019 ist der bekannte französischer Fotograf 68-jährig durch einem Herzstillstand gestorben. In der Trappisten-Abtei von Sept-Fons war er dabei, eine Ausstellung seiner Bilder vorzubereiten, als er nach einem Herzstillstand, bei dem er von einer Leiter stürzte, verstarb.

Im Laufe der Jahre hatte er sich auf die Klosterfotografie spezialisiert. Es begann damit, als er eher zufällig, wie er einmal sagte, die Grande Chartreuse fotografierte.

Bruno Rotival bildete die Ordensleute in ihrem alltäglichen Leben ab, beim Gebet, beim Essen oder bei der Arbeit. Aus hunderttausenden Fotografien sollen über 11.000 Bilder entstanden sein. Sie wurden in vielen Ausstellungen und in vielen Fotobüchern gezeigt.

Für seine Fotos von Klöstern, Mönchen und Nonnen hat er weltweit viel Anerkennung erfahren und viele Auszeichnungen erhalten.

Bruno Rotival, der, wie er selbst einmal sagte, einen anderen Glauben habe, als die Menschen, die er fotografiere, möge einen gnädigen Richter haben. – RIP.

 Bruno Rotival. Kartäuserinnen im Chor
Trappisten von Sept-Fons in Wahlkabinen fotografiert von Bruno Rotival am 24. April 1988

Weitere Fotos von Bruno Rotival

+

 

Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers – 29. August

Johannes der Täufer spendete wahrscheinlich seit dem Ende des Jahres 27 am Jordan eine Taufe zum Zeichen der Abkehr von den Sünden. Um ihn als Prediger sammelte sich eine große Anzahl von Hörern. Deswegen sorgte sich Herodes Antipas, der Fürst von Galiläa und Peräa (4 v. Chr. – 39 n. Chr.), denn eine solche Volksmenge konnte auch seine Herrschaft bedrohen, wenn Johannes sie zum Aufstand treiben sollte.

Als nun der Täufer dem Fürsten, der seine erste Gattin verstoßen hatte, vorhielt, er dürfe nicht Herodias, die Frau seines Halbbruders Herodes Philippus zu dessen Lebzeiten heiraten, da ließ Herodes Antipas den unbequemen Mahner festnehmen, der offenbar vor ihn getreten war, um ihn persönlich zu ermahnen. Der Fürst hätte den Täufer einerseits gern getötet, um ihn loszuwerden, doch fürchtete er andererseits das Volk, und außerdem hörte er Johannes gern an, denn er hielt ihn für einen gerechten und heiligen Mann.

Der Täufer verbrachte einige Zeit im Gefängnis. Dann kam der Geburtstag des Fürsten, an dem Salome, die Tochter der Herodias, vor ihm tanzte. Voller Begeisterung versprach er ihr, denjenigen Wunsch zu erfüllen, den sie an ihn richten würde. Sie aber kam mit ihrer Mutter überein, das Haupt des Täufers zu fordern, den Herodias anscheinend unbedingt zum Schweigen bringen wollte. So ließ Herodes Antipas den Täufer enthaupten. – Dies geschah (nach Flavius Josephus) auf der Burg Machärus im ostjordanischen Peräa, wohl im Jahre 29.

Den Jüngern des Täufers wurde der Leichnam ihres Meisters überlassen, und sie bestatteten ihn. – Das Grabmal soll bei der Stadt Samaria gelegen haben, wo es dem Zugriff des Herodes Antipas entzogen war.

Der Fürst fand trotz der Hinrichtung des Täufers nicht zur Ruhe. Er fürchtete, dass Johannes von den Toten auferweckt in Jesus wirke, von dessen Wundertaten er hörte.

In Rom wird in der Kirche San Silvestro in Capite das Haupt des Täufers verehrt.

Martyrologium Romanum vom 29. August:

„Die Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers. Herodes ließ ihn um das Osterfest enthaupten; das Gedächtnis wird jedoch heute feierlich begangen, weil an diesem Tag sein ehrwürdiges Haupt wieder gefunden wurde. Es wurde später nach Rom gebracht und wird in der Kirche des heiligen Silvester auf dem Marsfeld vom Volke hochverehrt.“

+

 

Heiliger Augustinus – 28. August

Die sterbliche Hülle des heiligen Augustinus kam im 8. Jahrhundert auf Wunsch von Liutprand, König der Langobarden, nach Pavia. Er wurde in die dem hl. Petrus geweihte Kirche gebracht, die damals ein goldenes Dach hatte. Ende des 14. Jahrhunderts gab die Familie Visconti einen großen Marmorsarkophag in Auftrag.

Wenn man die Schwelle von San Pietro in Ciel d’oro in Pavia überschreitet, fühlt man sich fast wie auf dem Heck eines Schiffes. Nach einem Dutzend Stufen ist man oben angelangt und blickt sozusagen auf die imposante Brücke, die von hohen, robusten Bögen eingegrenzt wird; der Blick wird dann unweigerlich vom Deck dieses Kirchen-Schiffes angezogen: hinten führen zwei Stufen zum Presbyterium hinauf; es ist deutlich erhöht ist und erstrahlt im Zentrum in weißem Marmor. Hier, in diesem Sarkophag, ruht die sterbliche Hülle des Augustinus.

Die passenden Fotos dazu liefert
sacerdos-viennensis

Kein Gold, keine Kerzen. Auf den ersten Blick drängt sich der Eindruck spartanischer Schmucklosigkeit auf. Da sind die Mauern, die großen Ziegelsteine – alles, was die lombardischen Kirchen so besonders macht; da sind die Wände – auch sie meist kahl und bloß; da ist diese wunderschöne, robust gestaltete Vierungskuppel, von der ein klares, beruhigendes Licht ausgeht. – Wenn man hierher kommt und den einfachen schwarzen Sarg unter dem Altar erblickt, in dem die sterbliche Hülle des Heiligen ruht, ist man unweigerlich gerührt. Man kann das Schutzgitter berühren, darum herumgehen …

Seit 1285 Jahren ruht Augustinus schon hier.

Text siehe 30giorni

„Unruhig ist (mein) unser Herz,
bis es Ruhe findet in dir, o Gott“
(Augustinus, Conf. 1,1)

+

 

In besonderer Meinung – Beim Tabernakel

Beim Tabernakel

Ein liebes Plätzchen hab‘ ich
auf Gottes weiter Welt,
wo es vor allen andern
am besten mir gefällt.
Da hätte ich so gerne
ein Hüttchen mir erbaut:
beim stillen Tabernakel,
da ist das Plätzchen traut.

Oft hat‘ s mich hingezogen
so stark und doch so mild,
und ach, ich ließ dies Sehnen
oft leider unerfüllt!
O Jesus, liebster Jesus,
Wie konnte dies nur sein,
im stillen Tabernakel
ließ ich Dich ganz allein!

Doch sieh, er hat gesieget,
der dort verborgen ruht,
Er hat dies Herz gefesselt
durch seiner Liebe Glut,
es hat besiegt mein Jesus
in mir den kalten Sinn;
ja, vor dem Tabernakel
möcht‘ sterben ich für ihn!

O wenn ich dorten weile
im heil’gen Hochgenuss,
dann bietet er ganz gütig
mir seiner Liebe Gruß.
Ich staune, wie mein Jesus
die Sund‘ so ganz vergisst;
ja, hier beim Tabernakel
fühl‘ ich, was Liebe ist.

Und bin ich arm und dürftig
und fehlet Gnade mir,
Ich weiß wo ich sie finde:
Ich eile Herr, zu Dir!
Du kennest mich, mein Jesus
und hilfst in Not mir gleich;
ja, dort beim Tabernakel
bin ich unendlich reich.

Und bin ich krank und elend
und brauche ich Arznei,
so weiß ich, dass beim Heiland
für mich die beste sei.
Es reicht sich mir mein Jesus
zur sel’gen Morgenstund‘;
vor seinem Tabernakel,
da bin ich bald gesund.

Und wenn man mich gekränket,
wenn ich betrübet bin,
so trag‘ ich meinen Kummer
zu ihm ganz kindlich hin.
Ich fühl‘ es wohl, mein Jesus,
du weilst und wirkest hier,
denn aus dem Tabernakel
strömt starker Trost zu mir.

Hab‘ ich in meinen Kämpfen
gesiegt für meinen Herrn,
dann eil‘ ich zu ihm freudig,
das künd‘ ich ihm so gern.
Und sieh‘ der gute Jesus,
Er harret meiner schon,
und aus dem Tabernakel
reicht er mir süßen Lohn!

Schwankt‘ ich in meinem Zweifel
und find‘ den Ausweg nicht,
ich weiß, wer mich belehret
treu über meine Pflicht:
ich eil‘ zu meinem Jesus,
der innig lieb mich hat,
und bei dem Tabernakel
find‘ ich stets guten Rat.

Und wenn ich ganz erschöpfet,
von der getanen Pflicht,
am Abend möchte ruhen –
eins doch vergeß‘ ich nicht:
ich geh‘ zu meinem Jesus,
der nächtlich für mich wacht;
beim stillen Tabernakel
sag‘ ich ihm: „Gute Nacht.“

Und kommt der letzte Abend,
und kann ich nicht mehr hin,
so wird er selbst in Liebe
zu seinem Kinde ziehn.
Ja, Jesus, liebster Jesus,
ich kam so oft zu Dir,
komm dann vom Tabernakel
du tröstend auch zu mir.

Und hab‘ ich einst vollendet –
bin starr im Tode schon,
dann führe meine Seele
hinauf vor Gottes Thron:
nimm auf in Deine Arme,
Herr Jesus, dann Dein Kind,
dass, wie beim Tabernakel,
auf ewig eins wir sind.

Mit Maria, der unbefleckt Empfangenen,
lasst uns anbeten und dankbar verehren,
anrufen und trösten das heiligste und
liebenswürdigste eucharistische Herz Jesu.
Amen!

(200 Tage Ablass. Pius X. – 19. 12. 1904).
Mit kirchlicher Gutheißung.

+

 

Warum US-Katholiken für Trump sind

Am kommenden Sonntag gibt es wieder einmal Landtagswahlen in Deutschland. Die Aufregung im ganzen Land ist groß, denn es könnte sein, dass erstmals die AFD stärkste Partei eines Bundeslandes wird. Vor allem die sogenannten deutschen Leitmedien, machen mit linken und grünen Kräften, die zusammen den Mainstream bestimmen, Stimmung gegen Rechts und propagieren für rotrotgrün. Rechts taugt nichts, ist reaktionär und eigentlich sind solche Leute Nazis. Das ist es, was geglaubt werden soll.

Ein Beispiel für dieses schwarzweiß Bild ist die Situation in den USA. Während hier, ja fast in der ganzen Welt, US-Präsident Trump verdammt wird, halten viele in USA größe Stücke auf ihn; etwa die Menschen- und Lebensrechtsbewegungen.

Ob mit solcher Propaganda
in Deutschland
Wahlen gewonnen werden könnten?

oder anders gefragt:

Würden wir unsere Wahlstimme für einen
Kanzlerkandidaten oder für einen Abgeordneten
davon abhängig machen,
ob er / sie das ungeborene Leben schützt und das Lebensende
nicht in die Hände von Familien, Ärzten oder Juristen gibt?

Oder genügt es uns,
dass ein Bundeskanzler das Klima retten will
und der LGBT-Lobby willfährig ist?

Es gibt 21 Menschen, die für die nächste Präsidentschaft kandidieren und nur einer ist dagegen, Babys zu töten.

Rod Dreher über Trump und andere:

Frage:
Stellt die Überzeugung, daß unsere westliche Gesellschaft nachchristlich ist und der Verzicht auf politischen Einfluss nicht eine verfrühte Kapitulation und Aufgabe möglicher Allianzen dar? Geben die jüngsten Wahlerfolge von Politikern mit entschieden christlichen Standpunkten nicht Anlass zur Hoffnung? Ich denke insbesondere an den jungen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, der sich gegen Abtreibung und für verfolgte Christen im Nahen Osten einsetzt. Sollten orthodoxe Christen sich nicht Verbündete sichern, wo immer möglich, auch wenn einige von ihnen eine andere Agenda verfolgen? Oder führen diese Allianzen auf den Weg, den das amerikanische Christentum genommen hat und – aus der Sicht vieler Menschen – der Grund dafür ist, daß der Glaube in Amerika ständig beschnitten und verwässert wurde.

Rod Dreher:
Das ist ein sehr guter Punkt. Ich bin beeindruckt von dem, was Viktor Orban in Ungarn geleistet hat, vor allem, wie seine Regierung sich für verfolgte Christen im Ausland eingesetzt hat. Ich bin absolut der Meinung, daß orthodoxe Christen Verbündete finden müssen, wo immer wir können, und daß einige der populistischen politischen Vorstöße in Europa ermutigend sind.

[…] Die Republikanische Partei ist seit 1980 stark von konservativen christlichen Wählern beeinflusst, als Christen – insbesondere weiße Evangelikale und Arbeiterklasse-Katholiken – ein großer Teil der Koalition waren, die Ronald Reagan wählten. In den letzten etwa 30 Jahren glaubten viel zu viele Christen daran, daß, wenn nur mehr Republikaner gewählt würden, sich Amerikas moralische Probleme von selbst erledigen würden.

Christen in den USA haben zu viel Hoffnung in eine politische Lösung gesetzt, in der Erwartung, daß die Erlangung weltlicher Macht der beste Weg sei, um eine christlichere Gesellschaft zu schaffen. Während unsere Wunschkandidaten ihre Ämter errangen, gingen die Kirchen in ihrer Qualität und jetzt auch zahlenmäßig zurück. Die beiden großen politischen Ziele der christlichen Konservativen der letzten Jahrzehnte – das Ende der Abtreibung und der Schutz der traditionellen Familie – sind entweder nicht erreicht worden (im Falle der Abtreibung) oder eine totale Katastrophe, im Falle der Familie.

Doch wir können nicht zulassen, daß der Perfektionismus der Feind des Guten ist. Im Jahr 2016 habe ich bei der Präsidentschaftswahl meine Stimme nicht abgegeben. Ich hätte auf gar keinen Fall für Hillary Clinton gestimmt, die eine Katastrophe für orthodoxe Christen gewesen wäre. Aber Donald Trump war und ist nicht die Art von Politiker, für den ich mit gutem Gewissen stimmen konnte. Deshalb bin ich nicht zur Wahl gegangen. Um es klarzustellen, es war nicht wirklich wichtig. Mein eigener Staat, Louisiana, hat sich wie erwartet fest für Trump entschieden, so daß meine Stimme im US-System nicht von Bedeutung gewesen wäre.

Im Jahr 2020 werde ich aber wohl für Trump stimmen. Ist es, weil ich an ihn glaube? Überhaupt nicht. Es ist, weil die Linke seit 2016 noch extremer geworden ist. Zu sehen, was die Linke – Politiker und Journalisten – dem Kandidat des Obersten Gerichtshofs Brett Kavanaugh angetan hat, hat mich zu Tode erschreckt. Ich habe gesehen, daß sie bereit sind, einen Mann nur aufgrund einer unbewiesenen Anschuldigung zu vernichten. Und dann musste ich mit ansehen, was im Januar dieses Jahres den katholischen Schuljungen mit MAGA-Mützen in Washington das Gleiche passierte.[5] Es ist totalitär. Wenn ich mich zwischen Trump und einer politischen Partei entscheiden muss, die diese Art von Fanatismus unterstützt, dann muß man nicht lang überlegen, oder?

Aus:
„Das progressive Christentum ist das Wohlstandsevangelium der Linken“ – Rod Dreher („The Benedict Option“) im Gespräch.

Quelle ist ein neues, sehr beachtenswertes Magazin: https://reaction-europe.com/

+

 

Die Menschen machen, was Jesus verbietet

Paulus spricht zu uns in der Lesung des 11. Sonntag nach Pfingsten:

Ich weise euch auf das Evangelium hin, das ich euch gepredigt habe, das ihr angenommen habt, in dem ihr auch feststehet. In ihm werdet ihr auch selig, wenn ihr es so festhaltet, wie ich es euch gepredigt habe. Sonst hättet ihr den Glauben vergebens angenommen.“ (1 Kor 15.1f)

Der Evangelist Markus sagt in seinem Evangelium dieses Tages von Jesus, der verbot, von seiner Heilung eines Taubstummen zu erzählen:

Aber je mehr Er es ihnen verbot, desto mehr erzählten sie es.“ (Mark 7,36)

+