Die Abtei Mariawald gibt bekannt

Auch 2017 gibt es wieder einen Mariawalder Büchertisch,
zu dem die Mönche der Abtei
und der Verein der Freunde und Förderer der Abtei Mariawald e.V.
herzlich einladen!

Samstag, den 9. September 2017
Sonntag, den 10. September 2017

jeweils von 11.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Viele antiquarischen Bücher, z. B. aus Theologie und Kultur sowie andere Sachbücher, werden gegen eine Spende für die Abtei Mariawald an der Pforte der Abtei angeboten.

In diesem Jahr stehen aus der Auflösung einer Bibliothek, sowie aus Schenkungen, Erbschaften und Vermächtnissen, wiederum viele hochwertige Bücher, darunter auch Bildbände über den Zisterzienserorden, für Sie bereit!

Kommen SIE in zur Abtei Mariawald bei Heimbach in der Nordeifel!

Unterstützen SIE die Abtei Mariawald!

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Officium Divinum – Kloster Mariawald

Nachdem zuerst die KOMPLET, danach auch die übrigen Tagzeiten des Göttlichen Offiziums (LAUDES, PRIM, TERZ, SEXT, NON, VESPER) online gestellt wurden, befindet sich gerade die VIGIL im Aufbau und wird in Kürze zugänglich sein. Bereits jetzt kann der Interessierte die VIGIL des Sonntag einsehen bzw. mitbeten.

Mariawalder-Messbuch

Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Trappisten, die „Zisterzienser von der strengeren Observanz“ (OCSO), bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts ebenso wie die Kartäuser und manche andere Orden, das sogenannte „Officium parvum B.M.V.“ beteten. Das Generalkapitel des Ordens entschloß sich damals, diese geistliche Übung aufzugeben. Wahrscheinlich weiß heute niemand mehr, warum.

Damals erhob sich Abt Christophorus von Mariawald und gab zu bedenken, dass dieses schöne Offizium seit Bestehen des Zisterzienserordens bis auf diesen Tag mit großem Eifer verrichtet worden war. – Um nun nicht ganz auf diesen Lobpreis der Allheiligen Gottesmutter zu verzichten machte er folgenden Vorschlag: Es werden die Antiphonen der einzelnen Horen, der Versikel, die Oration und das Abschlussgebet Dulce nomen vor jeder kanonischen Hore gesungen. Der Beginn bleibt erhalten. Dieser Vorschlag fand allgemeine Zustimmung. – Die Abtei Mariawald hat bis auf den heutigen Tag an diesem Modus festgehalten.
Vgl.  Cella B.M.V. de Porta coeli S.O.Cist.

Aus diesem Grunde beginnt das nächtliche Offizium der Vigilien nach wie vor mit dem sehr verkürzen „Officium parvum B.M.V.“

O admirabile commercium *
Creator generis humani, animatum corpus sumens,
de Virgine nasci dignatus est:
et procedens homo sine semine,
largitus est nobis suam Deitatem. ( vi. T.)

V. Speciosa facta es, et suavis.
R. In deliciis tuis, sancta Dei Genitrix.

Oremus.
Concede nos famulaos tuos, quaesumus, Domine Deus, perpetua mentis et corporis sanitate gaudere: et gloriosa beatae Mariae semper Virginis intercessione, a praesenti liberari tristitia, et aeterna perfrui laetitia. Per Christum Dominum nostrum. R. Amen

Dulce nomen Domini nostri Jesu Christi et beatissimae Matris.
Ejus sit benedictum in saecula saeculorum.

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O wunderbarer Tausch: *
der Schöpfer des Menschengeschlechtes wollte,
einen beseelten Leib annehmend,
von einer Jungfrau geboren werden,
und ohne Samen als Mensch hervorgehend,
hat er uns seine Gottheit geschenkt.

Schön bist du und hold in deinem Liebreiz.
Heilige Gottesmutter.

Lasset uns beten.
Wir bitten Dich, Herr, unser Gott, dass wir, Deine Diener, uns beständiger Gesundheit des Leibes und der Seele erfreuen, und daß wir durch die glorreiche Fürsprache der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, von der Trübsal dieser Zeit befreit werden und die ewige Freude genießen dürfen. Durch unseren Herrn Jesus Christus. Amen.

Die liebreichen Namen unseres Herrn Jesus Christus und Seiner allerseligsten Mutter sollen gepriesen sein in alle Ewigkeit. Amen.

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Durch das Kostbare Blut Jesu Christi – (Franz Pfanner)

O Ihr Heiligen Gottes!
Erlangt mir die Gnade,
welche ich durch das
Kostbare Blut Jesu Christi
begehre: nämlich,
immer den Willen Gottes zu tun,
immer mit Gott vereinigt zu sein,
nichts anderes zu denken
als nur an Gott,
alles zu tun wegen Gott,
in allem die Ehre Gottes zu suchen,
mein Nichts vollständig zu erkennen,
den Willen Gottes immer besser zu erkennen
und die Geistessammlung zu bewahren.

(Abt Franz Pfanner, Trappist in Mariawald
und Gründer der Mariannhiller Missionare)

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Abt Franz Pfanner, Trappist und Ordensgründer

(21. Sep. 1825 Langen-Hub bei Bregenz – 24. Mai 1909 Emaus, Südafrika)

Franz Pfanner wurde 1850 nach beendetem Theologiestudium zum Priester geweiht und Pfarrer in Haselstauden-Dornbirn (Österreich). 1863 trat er in die Abtei Mariawald ein. Ein Jahr später legte er dort die Profess ab und wurde wenige Wochen danach zum Subprior ernannt. 1865 übernahm er das Amt des Novizenmeisters.
Am 23. Juli 1867 wurde Pfanner ausgesandt, um in Österreich ein neues Kloster zu gründen, was aber scheiterte. Daraufhin wollte er eine Neugründung im heutigen Kroatien versuchen, wurde jedoch durch ein Schreiben des Abtes der Abtei Ölenberg, dem Mutterkloster der Abtei Mariawald, daran gehindert. Pfanner ging sodann nach Rom. Dort beauftragte ihn Papst Pius IX., die Abtei Tre Fontane in Rom wieder aufzubauen. Nach dem Pfanner diesen Auftrag erfüllt hatte, begab er sich in das heutige Bosnien, um dort eine Klosterneugründung zu versuchen. Im Frühjahr 1869 begann er bei Banja Luka mit der Gründung des Klosters Mariastern, dessen Prior er 1872 wurde.
1879 brach Pfanner nach Natal in Südafrika auf, um dort eine Klosterneugründung zu versuchen. 1880 traf er dort mit 31 weiteren Mönchen ein und gründete das Kloster Mariannhill bei Durban, zu dessen erstem Abt er am 27. Dezember 1885 geweiht wurde. Im selben Jahr gründete Pfanner die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut.
Mariannhill entwickelte sich zu einer Missionsstation. Da die Missionstätigkeit mit dem beschaulichen Trappistenleben nicht vereinbar war, wurde das Kloster Mariannhill 1909, kurz nach Pfanners Tod, von Papst Pius X. vom Trappistenorden getrennt und zum Mutterhaus der Mariannhiller Missionare erhoben.
1893 gab Abt Franz das Abtsamt auf und lebte bis zu seinem Tod am 24. Mai 1909 zurückgezogen in Mariannhill.
Franz Pfanner war erster Abt von Mariannhill und Gründervater der Kongregation der Mariannhiller Missionare und der Missionsschwestern vom kostbaren Blut
1981 wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet.

Zeitgenössisch

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Dominica ad PRIMAM. – Am Sonntag zur PRIM

Die PRIM, wie sie am Sonntag bei den TRAPPISTEN gebetet wird.

V. Deus in adjutorium meum intende.
R. Domine ad adjuvandum me festina.
Gloria Patri, et Filio, et Spiritui sancto.
Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen.

O Gott, komm mir zu Hilfe!
Herr, eile, mir zu helfen!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

HYMNUS
Jam lucis orto sidere,
Deum precemur supplices,
Ut in diurnis actibus
Nos servet a nocentibus.

Schon ist erwacht der Sonne Strahl,
Drum fleh’n zu Dir wir allzumal,
Dass Du in allem Tun uns heut’ /
Bewahrest frei vor Sünd’ und Leid.

Linguam refrænans temperet,
Ne litis horror insonet :
Visum fovendo contegat,
Ne vanitates hauriat.

Der Zunge lege Zügel an, /
Dass nimmer Streit anheben kann, /
Und unsre Augen decke Du /
Vor allem eitlen Trugbild zu.

Sint pura cordis intima,
Absistat et vecordia,
Carnis terat superbiam
Potus cibique parcitas.

Des Herzens Innerstes soll rein /
Und frei von aller Torheit sein. /
In Speis und Trank durch rechtes Maß /
Der Sinne Übermut uns zügeln lass,

Ut cum dies abscesserit,
Noctemque sors reduxerit,
Mundi per abstinentiam
Ipsi canamus gloriam.

Dass, wenn der Tag sich wieder neigt, /
Die Nacht zur Erde niedersteigt, /
Wir durch Entsagung froh und rein /
Dir, unserm Gott, das Danklied weih’n.

Deo Patri sit gloria,
Ejusque soli Filio,
Cum Spiritu Paraclito,
Et nunc, et in perpetuum. Amen.

Lob sei dem Vater auf dem Thron /
Und seinem eingebornen Sohn, /
Dem Heiligen Geist auch allezeit /
Von nun an bis in Ewigkeit. Amen.

EX PSALMO 118.
Beati immaculati in via : * qui ambulant in lege Domini.
Selig sind, deren Weg ohne Tadel ist, * die da wandeln im Gesetze des Herrn.

Beati, qui scrutantur testimonia ejus : * in toto corde exquirunt eum.
Selig sind, die seine Gebote halten, * und ihn suchen mit ganzem Herzen;

Non enim qui operantur iniquitatem, * in viis ejus ambulaverunt.
die kein Unrecht tun, * sondern auf seinen Wegen gehn.

Tu mandasti * mandata tua custodiri nimis.
Deine Satzung hast Du gegeben, * daß sie in Treuen gehalten werde.

Utinam dirigantur viæ meæ, * ad custodiendas justificationes tuas.
Wären doch meine Wege sicher geführt, * daß sie Deinen Weisungen folgten.

Tunc non confundar, * cum perspexero in omnibus mandatis tuis.
Niemals werde ich zu Schanden, * wenn ich auf jedes Deiner Gebote achte.

Confitebor tibi in directione cordis : * in eo quod didici judicia justitæ tuæ.
Redlichen Herzens will ich Dich preisen, * wenn ich mir Deiner Gerechtigkeit Sprüche zu eigen gemacht.

Justificationes tuas custodiam : * non me derelinquas usquequaque.
Deinen Weisungen will ich folgen: * laß, o Herr, mich niemals im Stich. –

Gloria Patri, et Filio, * et Spiritui sancto.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.

Sicut erat in principio, et nun et semper : * et in sæcula sæculorum. Amen.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit * und in Ewigkeit. Amen.
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In quo corrigit adolescentior viam suam? * in custodiendo sermones tuos.
Wie hält wohl ein Jüngling rein seinen Weg? * Indem er Deine Worte bewahrt.

In toto corde meo exquisivi te : * ne repellas me a mandatis tuis.
Aus ganzem Herzen suche ich Dich: * laß mich nicht weichen von Deinen Geboten.

In corde meo abscondi eloquia tua : * ut non peccem tibi.
Im Herzen heg ich Dein Wort, * daß ich mich nie wider Dich vergehe.

Benedictus es Domine : * doce me justificationes tuas.
Sei gepriesen, o Herr; * Deine Weisungen lehr mich verstehn.

In labiis meis, * pronuntiavi omnia judicia oris tui.
Mit meinen Lippen verkünde ich * jeden Spruch Deines Mundes.

In via testimoniorum tuorum delectatus sum, * sicut in omnibus divitiis.
Des Weges Deiner Gebote bin ich froh, * wie aller Schätze der Welt.

In mandatis tuis exercebor : * et considerabo vias tuas.
Deinen Satzungen sinne ich nach, * und Deine Wege betrachte ich.

In justificationibus tuis meditabor: * non obliviscar sermones tuos.
Deiner Weisungen freue ich mich, * und Deine Worte vergesse ich nicht.

Gloria Patri, et Filio, * et Spiritui sancto.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.

Sicut erat in principio, et nun et semper : * et in sæcula sæculorum. Amen.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit * und in Ewigkeit. Amen.
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Retribue servo tuo, vivifica me: * et custodiam sermones tuos.
In Gnaden gewähr Deinem Knecht, dass er lebe * und heilig halte Dein Wort.

Revela oculos meos : * et considerabo mirabilia de lege tua.
Tu meine Augen auf, * dass ich die Wunder Deines Gesetzes betrachte.

Incola ego sum in terra : * non abscondas a me mandata tua.
Dein Schutzbefohlener bin ich auf Erden: * verbirg mir Deine Gebote nicht.

Concupivit anima mea desiderare justificationes tuas, * in omni tempore.
Die Seele verzehrt sich mir * in Sehnsucht nach Deinen Sprüchen allezeit.

Increpasti superbos: * maledicti qui declinant a mandatis tuis.
Die Stolzen bedrohest Du: * Fluch ist auf denen, die Dein Gebot verlassen.

Aufer a me opprobrium, et contemptum,: * quia testimonia tua exquisivi.
Schmach und Verachtung nimm von mir, * Deinen Geboten gehorche ich.

Etenim sederunt principes, et adversum me loquebantur : * servus autem tuus exercebatur in justificationibus tuis.
Mächtige mögen im Rate wider mich planen, * doch Deines Knechtes Sinn weilt in Deinem Gesetz.

Nam et testimonia tua meditatio mea est : * et consilium meum justificationes tuæ.
Deine Ordnungen sind meine Lust, * Deine Satzungen meine Berater. –

Gloria Patri, et Filio, * et Spiritui sancto.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.

Sicut erat in principio, et nun et semper : * et in sæcula sæculorum. Amen.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit * und in Ewigkeit. Amen.
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Adhaesit pavimento anima mea : * vivifica me secundum verbum tuum.
Im Staube liegt meine Seele: * belebe mich wieder nach Deinem Wort.

Vias meas enuntiavi, et exaudisti me : * doce me justificationes tuas.
Ich habe Dir meine Wege bekannt, und Du hast mich erhört: * Deine Weisungen lehr mich verstehn.

Viam justificationum tuarum instrue me: * et exercebor in mirabilibus tuis.
Den Weg Deiner Satzungen zeige mir: * ich will mich in Deine Wunder versenken.

Dormitavit anima mea præ tædio: * confirma me in verbis tuis.
Tränen entquellen meinem Herzen vor Leid: * nach Deinem Wort richte mich auf.

Viam iniquitatis amove a me: * et de lege tua miserere mei.
Vom falschen Weg halte mich fern * und Dein Gesetz gib mir zu eigen.

Viam veritatis elegi: * judicia tua non sum oblitus.
Ich habe den Weg der Wahrheit gewählt, * Deine Urteile mir vor Augen gestellt.

Adhæsi testimoniis tuis Domine: * noli me confundere.
Deinen Vorschriften hange ich an: * laß mich, o Herr, nicht zu Schanden werden.

Viam mandatorum tuorum cucurri, * cum dilatasti cor meum. 
Den Weg Deiner Satzung will ich gehn, * wenn Du das Herz mir frei gemacht.

Gloria Patri, et Filio, * et Spiritui sancto.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Sicut erat in principio, et nun et semper: * et in sæcula sæculorum. Amen.
Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

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Dicitur consequenter Symbolum sequens quando Officium fit de Dnica. Excipiuntur autem Dnicæ infra Octavas Nativitatis Domini et Epiphaniæ, ac etiam Vigiliæ Nativitatis Dni, et Epiphaniæ, quando occurrunt in Dnica.

Nur an den einfachen Sonntagen, an denen kein Gedächtnis eines Duplexfestes oder einer Oktav stattfindet, wird beigefügt:

Symbolum S. Athanasii. – Das Athanasianische Glaubensbekenntnis

De fide sanctæ Trinitatis et Incarnationis Christi.

-[Siehe untenstehendes Foto]

QUICUMQUE vult salvus esse : * ante omnia opus est, ut teneat Catholicam fidem.
Wer selig werden will, * muß vor allem den katholischen Glauben festhalten.

Quam nisi quisque integram inviolatamque servaverit : * absque dubio in æternum peribit.
Ein jeder, der diesen nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, * geht ohne Zweifel auf ewig verloren.

Fides autem Catholica hæc est: * ut unum Deum in Trinitate, et Trinitatem in Unitate veneremur.
Der katholische Glaube aber ist der: * daß wir einen Gott in drei Personen und drei Personen in der Einheit verehren.

Neque confundentes personas: * neque substantiam separantes.
Wir dürfen nicht die Personen vermischen * und auch nicht die Wesenheit trennen.

Alia est enim persona Patris, alia Filii, * alia Spiritus sancti.
Eine andere ist nämlich die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes * und eine andere die des Heiligen Geistes.

Sed Patris, et Filii, et Spiritus sancti una est divinitas: * æqualis gloria, coæterna Majestas.
Aber in dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste ist nur eine Gottheit, * eine gleiche Herrlichkeit, eine gleich ewige Majestät.

Qualis Pater, talis Filius, * talis Spiritus sanctus.
Wie der Vater, so der Sohn, * so der Heilige Geist.

Increatus Pater, increatus Filius, * increatus Spiritus sanctus.
Unerschaffen der Vater, unerschaffen der Sohn, unerschaffen der Heilige Geist.

Immensus Pater, immensus Filius, * immensus Spiritus sanctus.
Unermeßlich der Vater, unermeßlich der Sohn, * unermeßlich der Heilige Geist.

Æternus Pater, æternus Filius, æternus Spiritus sanctus.
Ewig der Vater, ewig der Sohn, * ewig der Heilige Geist.

Et tamen non tres æterni: * sed unus æternus.
Und doch sind es nicht drei Ewige, * sondern nur ein Ewiger.

Sicut non tres increati, nec tres immensi: * sed unus increatus , et unus immensus.
Wie es nicht drei Unerschaffene und drei Unermeßliche, * sondern nur einen Unerschaffenen und einen Unermeßlichen gibt.

Similiter omnipotens Pater, omnipotens Filius, * omnipotens Spiritus sanctus.
Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, * allmächtig der Heilige Geist.

Et tamen non tres omnipotentes: * sed unus omnipotens.
Und doch sind es nicht drei Allmächtige, * sondern nur ein Allmächtiger.

Ita Deus Pater, Deus Filius, * Deus Spiritus sanctus.
Ebenso ist der Vater Gott, der Sohn Gott, * der Heilige Geist Gott.

Et tamen non tres Dii: * sed unus est Deus.
Und doch sind es nicht drei Götter, * sondern nur ein Gott.

Ita Dominus Pater, Dominus Filius, * Dominus Spiritus sanctus.
Ebenso ist der Herr der Vater, Herr der Sohn, * Herr der Heilige Geist.

Et tamen non tres Domini: * sed unus est Dominus.
Und dennoch sind es nicht drei Herren, * sondern nur ein Herr.

Quia sicut singillatim unamquamque personam Deum ac Dominum confiteri Christiana veritate compellimur: * ita tres Deos, aut Dominos dicere, Catholica religione prohibemur.
Denn so wie wir durch die christliche Wahrheit angeleitet werden, jede Person einzeln für sich als Gott und Herrn zu bekennen, * so wird uns durch die katholische Lehre verboten, von drei Göttern oder Herren zu reden.

Pater a nullo est factus: * nec creatus, nec genitus.
Der Vater ist von niemand gemacht, * nicht geschaffen, nicht gezeugt.

Filius a Patre solo est: * non factus, nec creatus, sed genitus.
Der Sohn ist vom Vater allein, * nicht gemacht, nicht geschaffen, sondern gezeugt.

Spiritus sanctus a Patre et Filio: * non factus, nec creatus, nec genitus, sed procedens.
Der Heilige Geist ist vom Vater und vom Sohn, * nicht gemacht, nicht geschaffen, nicht gezeugt, sondern ausgegangen.

Unus ergo Pater, non tres Patres : ζ unus Filius, non tres Filii: * unus Spiritus sanctus, non tres Spiritus sancti.
Es gibt also nur einen Vater, nicht drei Väter; nur einen Sohn, nicht drei Söhne; * nur einen Heiligen Geist, nicht drei Heilige Geister.

Et in hac Trinitate nihil prius aut posterius, ζ nihil majus aut minus: * sed totæ tres personæ coæternæ sibi sunt, et coæquales.
Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher und später, nichts größer und kleiner, * sondern alle drei Personen sind gleich ewig und einander gleichwertig.

Ita ut per omnia, sicut jam supra dictum est: * et Unitas in Trinitate, et Trinitas in Unitate veneranda sit.
So daß in jeder Hinsicht, wie schon gesagt ist, * die Einheit in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit zu verehren ist.

Qui vult ergo salvus esse: * ita de Trinitate sentiat.
Wer also selig werden will, * muß derartig von der Dreieinigkeit denken.

Sed necessarium est ad æternam salutem: * ut incarnationem quoque Domini nostri Jesu Christi fideliter credat.
Aber es ist zur ewigen Seligkeit notwendig, * daß man auch die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus gläubig annimmt.

Est ergo fides recta, ut credamus et confiteamur: ζ quia Dominus noster Jesus Christus Dei Filius, * Deus et homo est.
Es ist also der richtige Glaube, daß wir annehmen und bekennen: * unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist Gott und Mensch.

Deus est ex substantia Patris ante sæcula genitus: * et homo est ex substantia matris in sæculo natus.
Gott ist er, aus der Wesenheit des Vaters vor aller Zeit gezeugt, * und Mensch ist er, aus der Wesenheit der Mutter in der Zeit geboren.

Perfectus Deus, perfectus homo: * ex anima rationali, et humana carne subsistens.
Ganz Gott, ganz Mensch, * aus einer vernünftigen Seele und einem menschlichen Leibe bestehend.

Æqualis Patri secundum divinitatem : * minor Patre secundum humanitatem.
Er ist dem Vater gleich wegen der Gottheit, * kleiner als der Vater wegen der Menschheit.

Qui licet Deus sit, et homo: * non duo tamen, sed unus est Christus.
Er ist aber, obwohl er Gott und Mensch ist, * dennoch nicht zwei, sondern ein Christus.

Unus autem non conversione divinitatis in carnem: * sed assumptione humanitatis in Deum.
Einer, aber nicht durch Umwandlung der Gottheit in den Leib, * sondern durch Aufnahme der Menschennatur in Gott.

Unus omnino non confusione substantiæ: * sed unitate personæ.
Einer im vollsten Sinn, nicht durch Vermischung der Wesenheit, * sondern auf Grund der Einheit in der Person.

Nam sicut anima rationalis et caro unus est homo: * ita Deus et homo unus est Christus.
Denn wie die vernünftige Seele und der Leib ein Mensch ist, * so ist Gott und Mensch ein Christus.

Qui passus est pro salute nostra, descendit ad inferos: * tertia die resurrexit a mortuis.
Er hat gelitten um unseres Heiles willen; ist abgestiegen zur Totenwelt, * am dritten Tage ist er auferstanden von den Toten.

Ascendit ad cœlos, sedet ad dexteram Dei Patris omnipotentis: * inde venturus est judicare vivos et mortuos.
Er ist aufgestiegen in den Himmel und sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, * von dort wird er wiederkommen zu richten die Lebendigen und die Toten.

Ad cujus adventum omnes homines resurgere habent cum corporibus suis: * et reddituri sunt de factis propriis rationem.
Bei seiner Ankunft werden alle Menschen mit ihren Leibern auferstehen * und von ihren eigenen Taten Rechenschaft ablegen.

Et qui bona egerunt, ibunt in vitam æternam: * qui vero mala, in ignem æternum.
Die Gutes getan haben, werden zum ewigen Leben eingehen, * die aber Böses getan, in das ewige Feuer.

Hæc est fides Catholica: ζ quam nisi quisque fideliter firmiterque crediderit, * salvus esse non poterit.
Das ist der katholische Glaube: * wer diesen nicht treu und fest annimmt, kann nicht selig werden.

Gloria Patri, et Filio, * et Spiritui sancto.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.

Sicut erat in principio, et nun et semper: * et in sæcula sæculorum. Amen.
Wie es war in Anfang so auch jetzt, und allezeit, und in Ewigkeit. Amen.

Ana.
Alleluia, alleluia, alleluia, alleluia. viij.
Alleluja, alleluja, alleluja, alleluja.

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Capitulum. I. Tim. 1..6

Regi sæculorum immortali, et invisibili soli dei honor et Gloria *: in sæcula sæculorum. Amen.
R. Deo gratias.
Dem König der Ewigkeit, dem unsterblichen, unsichtbaren, dem einen Gott, sei Ehre und Ruhm in alle Ewigkeit. Amen.
Dank sei Gott.

Hoc Capitulum dicitur ad Primam diebus duodecim et trium Lectionum et per Octavas solemnes.
Im folgenden R. wird, wenn angegeben, statt des Verses; Du sitzest zur Rechten des Vaters, ein anderer Vers gesetzt:
R. Christus, Sohn des lebendigen Gottes, * erbarme Dich unser (Wiederholen.)
V Du sitzest zur Rechten des Vaters. Erbarme Dich unser. Ehre sei … Christus …

Capitulum. Zach. 8

Pacem et veritatem diligite: * ait Dominus omnipotens. R. Deo gratias.
Liebt den Frieden und die Wahrheit, * so spricht der Herr. Dank sei Gott.
V. Exsurge, Christe, adjuva nos.
R. Et libera nos propter nomen tuum.
Erhebe Dich, Christus, und hilf uns.
Und mach uns frei um Deines Namens willen.

Kyrie eleison. Christe eleison. Kyrie eleison.
Pater noster secreto usque ad:
V. Et ne nos inducas in tentationem.
R. Sed libera nos a malo.
V. Dominus vobiscum.
R. Et cum spiritu tuo.
Herr, erbarme Dich. Christus erbarme Dich. Herr erbarme Dich.
Vater unser still bis:
Und führe uns nicht in Versuchung.
Sondern erlöse uns von dem Bösen.
Der Herr sei mit euch.
Und mit Deinem Geiste.

Tagesgebet.
Oremus. ζ
Domine Deus omnipotens, qui ad principium hujus diei nos pervenire fecisti, ζ tua nos hodie salva virtute: * ut in hac die, ad nullum declinemus peccatum: ζ sed semper ad tuam justitam faciendam nostra procedant eloquia, *dirigantur cogitationes et opera. Per Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: ζ qui tecum vivit et regnat in unitatete Spiritus sancti Deus: * per omnia sæcula sæculorum. Amen.
Lasset uns beten!
Herr, allmächtiger Gott, Du hast uns diesen Tag beginnen lassen; schütze uns auch heute durch Deine Kraft! Laß uns an diesem Tag in keine Sünde fallen, vielmehr sei unser Sprechen, Denken und Tun stets darauf gerichtet, Deine gerechten Anordnungen zu erfüllen; durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

V. Dominus vobiscum.
R. Et cum spiritu tuo.
V. Benedicamus Domino.
R. Deo gratias.
V. Divinum auxilium maneat semper nobiscum.
R. Et cum fratribus nostris absentibus.
V. Fidelium animæ per misericordiam Dei requiescant in pace.
R. Amen.
Der Herr sei mit euch.
Und mit Deinem Geiste.
Lasset uns preisen den Herrn.
Dank sei Gott.
Die göttliche Hilfe sei mit uns allezeit.
Und mit unseren abwesenden Brüdern.
Die Verstorbenen mögen durch die Barmherzigkeit Gottes ruhen in Frieden.
Amen.

Deo Gratias
Dank sei Gott

SIEHE – MARIAWALDER MESSBUCH

Symbolum S. Athanasii. – QUICUMQUE

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Über das Ausbleiben einer schnellen monastischen Blüte im Kloster Mariawald

„Nicht Nostalgie des goldenen Gestern,
sondern Quelle des notwendigen Heute!“

Anlässlich eines Vortrages mit dem Titel „Tradition als Rettung“, den Professor Dr. Andreas Wollbold am 8. Mai 2011 vor einem zahlreich erschienenen Freundeskreis in der Trappisten-Abtei Mariawald in der Eifel gehalten hat, behandelte  er auch das Missverständnis, dass, wenn etwas Neues beginne, sofort auch die Eintritte und Profeßfeiern explodieren müssten.

Ein Textauszug:

Wenn ich […] als Beobachter aus der Distanz zusammenfassen darf, so möchte ich sagen:
Das Kloster musste erleben, dass es trotz aller radikalen fuga mundi – Flucht aus der Welt – doch auch pars mundi – Teil der Welt – geblieben ist, dass es geprägt ist von den Umbrüchen, den Fragen, dem Verlust an festem Grund, der unsere Zeit und eben auch unsere Kirche prägt.

Unbestechlichstes Zeichen ist dafür immer der Mangel an Berufungen. Denn eine geistliche Berufung – und mehr noch ein monastische – kann nur da wachsen, wo der Glaube fest ist. Fest aber ist der Glaube nur da, wo Menschen bereit sind, für ihn große Opfer zu bringen: Nicht umsonst ist seit biblischen Zeiten der martýs, der Blut-Zeuge, das Inbild eines Gläubigen. Und nicht zufällig wurde die Mönchsprofess immer auch als andauerndes Martyrium angesehen.

Das Kloster als pars mundi, das hat nun auch eine besondere Aktualität gewonnen, seitdem Abt Joseph den viel beachteten Entschluss gefasst hat, zur alten klösterlichen Ordnung und zur alten Liturgie zurückzukehren. Es war niemals zu erwarten, dass ein solcher Schritt einhelligen Applaus finden würde. Ebensowenig war zu erwarten, dass er von einem Augenblick auf den anderen eine neue Blüte einleiten würde.

Dicke Bretter bohren“, wo würde das mehr gelten als im geistlichen Leben? Und wer wüsste das besser als ein Mönch, der sich nur zu gut bewusst ist, dass selbst ein langes Leben im Kloster gerade einmal die ersten Anfänge in der „Schule des Herrendienstes“, wie es im Prolog der Beneditsregel  heißt, zu legen imstand ist?

Für beides, den fehlenden Applaus und die ausbleibende rasche Blüte, finden wir eine auffällige Analogie in den Anfängen der Zisterzienser:

–    Fehlender Applaus: Zu den großen, weil notwendigen Spannungen der Ordensgeschichte gehört die zwischen CLUNY UND CÎTEAUX, zwischen den schwarzen und den weißen Mönchen. Denn es war ja nicht der Gegensatz zwischen Dekadenz und Heiligkeit. Damit würde man es sich mit Cluny zu einfach machen. Es war der zwischen einem Klosterleben im religiösen Dienst an der Welt: Die vielen Messen und Gebete im cluniazensischen Kloster dienten ja wesentlich dem Seeleheil betuchter Förderer, die ihrerseits das Kloster und seine Filiationen mit reichen  Gaben bedachten. Cîteaux dagegen und dann in bernhardinischer Blüte vor allem Clairvaux setzte dagegen: Das Kloster ist zuerst und vor allem der Ort des Dienstes an Gott, der Ort der Heiligung der eigenen  Seele, der Ort  darum auch eines radikalen Schnittes mit der Welt – und dies paradoxerweise gerade nicht, um die Welt zu vernachlässigen, sondern um ihr das eine Notwendige geben zu können: Das Heil Gottes. Die zisterziensische Reform sucht gerade nicht den Beifall oder auch nur die Beachtung der Welt.

–    Ausbleibende rasche Blüte: Erinnern wir uns auch daran, dass DIE ERSTEN JAHRE VON CÎTEAUX unter Robert von Molesme mehr als bescheiden waren. So glichen sie sehr viel mehr einem Dahindümpeln als einem kraftvollen Aufbruch, so dass zu Recht erst der hl. Bernhard als zweiter Ordensgründer anzusehen ist. Es ist darum eine Askese eigener Art, einen großen Schritt zu vollziehen, ohne doch schon gleich mit Erfolg belohnt zu werden.

 […]
Und noch ein wichtiger Punkt seiner [d. hl. Bernhard von Clairvaux] klösterlichen Reform ist seiner kontemplativen Begabung zu verdanken. Intuitiv bemühten sich die ersten Zisterzienser um die Reinheit der Liturgie:  Mit Eifer besorgten sie sich alte Manuskripte von Messbüchern und anderen liturgischen Werken. Reinheit fanden sie vor allem in der Rückkehr zur Tradition. Tradition war für sie die Stimme des Heiligen Geistes, also nicht Nostalgie des goldenen Gestern, sondern Quelle des notwendigen Heute.
(Quelle)

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Gedulden wir uns also.
Beten wir für Mariawald!
Beten SIE regelmäßig mit den Mönchen und mit der
GEBETSGEMEINSCHFT MARIAWALD
melden SIE sich als Mitglied an.

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Es werden Mitglied für den FÖRDERVEREIN gesucht;
gerne auch zur materiellen Unterstützung!
Beitrittserklärung zum Förderverein.

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Und wer sich berufen fühlt, habe Mut,
er möchte sich an Dom Josef wenden
um seine Berufung zu prüfen.
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Dieser Platz im Refektorium könnte für Sie frei sein.

Regina, cœli, lætare – Cistertercium

Das zisterziensisch-trappistische Regina cœli.

Regina, caeli, laetare, alleluia:
Quia quem meruisti portare, alleluia,
Resurrexit sicut dixit, alleluia.
Ora pro nobis Deum, alleluia.

V. Gaude et laetare, Virgo Maria, alleluia,
R. Quia surrexit Dominus vere, alleluia.

Oremus.
Deus, qui per resurrectionem Filii tui, Domini nostri Iesu Christi,
mundum laetificare dignatus es:
praesta, quaesumus; ut, per eius Genetricem Virginem Mariam,
perpetuae capiamus gaudia vitae.
Per eundem Christum Dominum nostrum. Amen.

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Freu Dich, Du Himmelkönigin, Alleluja,
denn er, den Du zu tragen würdig warst, Alleluja,
Er ist auferstanden, wie Er gesagt, Alleluja,
bitt´ Gott für uns, Maria, Alleluja,
freu Dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Alleluja,
denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Alleluja.

V. Freu Dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Alleluja,
A. Denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Alleluja.

Lasset uns beten.
Gott, Du hast durch die Auferstehung Deines Sohnes,
unseres Herr Jesus Christus, die Welt erfreuen wollen.
Wir bitten Dich, lass uns durch Seine Mutter, die Jungfrau Maria,
die Freuden des ewigen Lebens erlangen,
durch Christus, unseren Herrn. Amen.

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Mit den Mönchen den Kreuzweg beten – Mariawald, Samstag, 1. April

In einer Woche:

Einladung zum Kreuzweg in der Fastenzeit, am Samstag, den 1. 4. 2017

Nach der Non, dem Stundengebet um 14 Uhr, sammeln sich die Teilnehmer vor der Kirche von Mariawald und gehen um 14.20 Uhr schweigend nach Heimbach.

Dort beginnt um ca. 15.00 Uhr beim Gnadenbild in der Pfarrkirche der Kreuzweg. Wer will, kann sich natürlich auch jetzt noch anschließen. (Ein Fahrdienst von Mariawald zurück nach Heimbach wird bei Bedarf eingerichtet.)

Nachdem wir den 14 Stationen des Leidenswegs Christi, dargestellt in den kleinen Kapellen im Ruppental und in der Klostermauer, betrachtend und betend gefolgt sind, findet der Kreuzweg gegen 17 Uhr seinen Abschluss mit dem Segen von Dom Josef in der Klosterkirche.

Der Gang und das Beten von Mariawald nach Heimbach und zurück soll uns helfen, die Passion Jesu Christi im Gedenken und im Gebet mitzuvollziehen und Gott für das Erlösungsopfer seines Sohnes zu danken. Deshalb ist es angemessen, von Anfang an zu schweigen und auf Störungen durch Photographieren zu verzichten.

Feste Schuhe sind für die Wege durch den Wald notwendig!