Traurig und schmerzlich …

– es ist der letzte Frühling, es beginnen die letzen Wochen, ja Tage, für die Trappisten in Mariawald … – so etwas wie Sonnenuntergang …

+

 

Advertisements

Trappisten-Abt zelebriert Pontifikalamt im Tridentinischen Ritus

Eine Reihe von Photos des Pontifikalamtes mit Abt Josef Vollberg von der Abtei Mariawald, das er anläßlich der Hauptversammlung der Laienvereinigung PRO MISSA TRIDENTINA am 21. April 2018 in der Kirche St. Jakob in Bamberg zelebrierte, sind online zu sehen.

Heilige Wandlung
Schlusssegen
Schlussevangelium

https://www.facebook.com/pg/Pro-Missa-Tridentina-875651075860409/photos/?tab=album&album_id=1721189157973259

+

Bruder Jordan in Mariawald gestorben

Am 5. April 2018, dem Mittwoch in der Osteroktav, rief Gott der Herr über Leben und Tod seinen treuen Diener den Trappisten-Bruder Jordanus Brink zu sich in Sein Reich.

Bruder Jordan wurde 1924 in Gelsenkirchen-Buer geboren. Er trat 1951 in Mariawald ein und legte 1957 seinen feierliche Profess ab. Bruder war 93 Jahre alt und lebte 63 Jahre lang unter den Mönchsgelübde, als der Herr ihn rief.

Vielen Menschen aus nah und fern war Bruder Jordan bekannt. Jahrzehnte diente er seinem Kloster als Landwirt und als Pferdezüchter. Seine letzten Lebensjahre musste er im Rollstuhl zubringen und war auf die Hilfe anderer angewiesen. Der stets und zu jedermann freundliche und liebenswürdige Bruder Jordan ging trotz seines hohen Alters den neuen Weg von Mariawald mit der Wiedereinführung der alten monastischen und liturgischen Formen mit und unterstütze dies,  soweit es ihm noch möglich war. Der gütige Gott hat Bruder Jordan zu sich gerufen und ihn damit von der Vertreibung der Mönche durch vatikanische Institutionen bewahrt.

Das Requiem für Bruder Jordan wird am Samstag, dem 7. April, um 10 Uhr gefeiert. Anschließend ist die Beerdigung auf dem Friedhof des Klosters.

BETET für Bruder Jordan! – RIP.

BETET für Mariawald!

Bruder Jordan, ca. 1977
Bruder Jordan auf seinem MB-Truck in Aktion, ca. 1977

Pferdezüchter Bruder Jordan

+

 

Trauriges letztes Ostern in Mariawald (?)

Unter Papst Franziskus als dem obersten Hirten der Kirche und somit letztentscheidenden Verantwortlichen der „Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens„, welcher der brasilianische Kardinal João Kardinal Bráz de Aviz vorsteht, der u. a. für die „Franziskaner der Immakulata“ zum Totengräber wurde, wird, sollte nicht noch ein großes Wunder geschehen, am diesjährige Osterfest letztmals die Osterlaudes von den Trappisten gesungen worden sein.

…  Ist der glimmende Docht der Osterkerze für Mariawald gelöscht?

+

 

Am Ende ist jeder Tag der letzte …

Oder geschieht noch ein Wunder?

Brief der Mönche an Freund und Besucher von Mariawald

Wenn man weiß, dass bald das Ende gekommen ist, dann ist bis dahin fast jedes Ereignis das Letzte. So ist nun auch jeder einzelne Tag für die Trappisten von Mariawald der letzte ihres Mönchsleben in dem Kloster, für das sie Stabilität abgelegt haben, jenes Mönchsgelübde, das sie bis zu ihrem Tod an dieses eine Kloster bindet. Die zehn Mönche von Mariawald brechen dieses Gelübde nicht. Sie werden dazu gezwungen. Rom will es, der Vatikan, der Bergoglio-Papst. Der „Orden der Zisterzienser von der strengeren Observanz“ ist ausführendes Organ. In wenigen Wochen wird die Trappistenabtei Mariawald abgewickelt sein…

Am kommenden Samstag (24. März 2018) findet zum letzten Mal der der inzwischen zur Tradition gewordene „Mariawalder-Kreuzweg“ statt. Es wäre wirklich schön und gut, wenn viele Beter und Freunde von Mariawald teilnehmen würden. Dieser Kreuzweg, beginnend in der Kirche von Heimbach, hinauf zum Kloster Mariawald, könnte zu einem großartigen äußeren Zeichen werden für die Solidarität mit den Trappistenmönchen von Mariawald.

Doch an erster Stelle steht Christus. ER ist der Herr und Heiland. Christus zu gehorchen war und ist die oberste Richtschnur jedes Christenlebens. So sollten alle Mitbeter auch gleichzeitig ihr Bekenntnis zum Herrn über Leben und Tod ablegen und bezeugen, dass durch jedwedes Sterben der Keim für die Auferstehung gelegt wird.

Kommen SIE am 24. März nach Heimbach um den Kreuzweg nach Mariawald zu gehen.
Solidarisieren SIE sich mit den Mönchen!
SIE bekunden damit IHRE Trauer über die Vertreibung der Trappisten aus ihrem Kloster Mariawald.
Seien SIE Zeugen,
wie nicht der Staat oder andere unchristliche Kräfte,
nämlich die katholische Kirche selbst,
ohne eine überzeugende Begründung
dies tut und Mariawald schließt!

Gehen auch SIE mit den Mönchen den Kreuzweg.
Begleiten SIE die Mönche in ihrem Verlust und ihrer Trauer.
Kommen SIE zum Kreuzweg!

Wer nicht kommen kann, solidarisiere sich mit allen Kreuzwegbetern und verrichte diese Gebete in Stille an einem anderen Ort.

Die Szene des großen, kahlen Holzkreuzes ohne Crucifix, das seit den Nachkriegszeiten vom Soldatenfriedhof oberhalb von Mariawald das Kloster grüßt, wirkt schaurig schön. Es deutet prophetisch hin auf ein anderes Leben, während das Kloster in den Fundamenten des Kreuzes versinkt, so wie der Leichnam eines Trappisten in der Erde versinkt, in die er ohne die Hülle eines Sarges gebettet wird. Beide werden ruhen, der Mönch und sein Kloster; ruhen, bis sie einst, wie dieses Kreuz, hinaufsteigen in himmlische Sphären. Der Leib stirbt und die Trauer ist groß. Allein im Glauben gehen die Christen ihren Weg und sie wissen, dass es die Seele ist, die über das Irdische hinausreicht. Am Ende wird der Christkönig siegen.

Schaff Recht mir, Gott,
und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk;
von frevelhaften, falschen Menschen rette mich;
denn Du bist ja mein Gott und meine Stärke.
Introitus vom heutigen Passionssonntag

+

 

 

Termin festmachen zum Kreuzzug nach Mariawald …

Viele KREUZWEG-BETER bilden einen KREUZZUG!

Wer es sich einrichten kann und wer etwas für die Trappistenabtei Mariawald tun möchte, solange sie noch besteht und solange noch Mönche im Kloster leben, der möge sich ein paar Stunden aus dem Alltag herausnehmen.

Vielleicht ist der diesjährige Kreuzweg der letzte. Wer weiß es schon genau … ?

Seien Sie KREUZFAHRER, Kämpfer und Beter für Mariawald!

Unterstützen Sie die Mönche; zeigen Sie Ihre Solidarität. Es gibt keine größere, als mit den Mönchen zu beten und mit ihnen auf dem Kreuzweg zu sein! Fahren Sie zum Kreuzweg nach Mariawald. Viele Kreuzweg-Beter bilden einen Kreuzzug. Gehören auch Sie dazu. Gehen Sie betend mit hinauf, von der alten Mariawalder Pieta in der Kirche von Heimbach, durch den Ort, aufwärts durch den Wald auf dem Kreuzweg nach Mariawald.

KREUZWEG

+

Gräber der Mariawalder Mönche unter Schnee

+

 

 

 

Pieta im Kloster Mariawald

Viele dummen Berichte und Kommentare wurden besonders in den vergangenen Tagen, teilweise unwissend und voller Häme, über die Trappistenabtei Mariawald verbreitet.

Was die Abtei Mariawald bekannt gegeben hat, siehe weiter unten.

Aber es gibt auch im Internet viel Unterstützung und Wohlwollen für Kloster Mariawald. So verdoppelte sich etwa innerhalb von einer Woche bei Facebook die Zahl der „Freunde der Abtei Mariawald„. Die Künstlerin Eve Jasie hat sich besonders beeindrucken lassen von der Pieta, die sich in der Klosterkirche von Mariawald im linken Presbyterium befindet.

Es ist gut, für die Mönche und für das Fortbestehen des Klosters zu beten!

Pieta Mariawald, Eve Jasie – Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10211023611602051&set=gm.10155934525456380&type=3&theater&ifg=1

Die Verantwortlichen der Abtei Mariawald haben der Künstlerin für ihre Arbeit gedankt: Sehr geehrte Frau Jasie, ein besonderer Dank Ihnen für Ihre Anteilnahme und Ihre Hilfsbereitschaft. Ihr Bild der Pietà habe ich gestern in den Schaukasten vor der Kirche gehängt. Jeder wird die Botschaft verstehen.

Außerdem erhielt sie das folgende Schreiben:

Mariawald, den 24. 1. 2018
Betreff: „Schließung der Abtei Mariawald“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Abtei Mariawald,

wir danken Ihnen sehr für Ihre Anteilnahme nach den Meldungen über die Schließung der Abtei Mariawald, die, wie uns mitgeteilt wurde, durch die zuständige Kongregation in Rom verfügt worden ist.

Ob diese Entscheidung endgültig ist und die Modalitäten der Durchführung nicht zu ändern sind, dies zu klären ist sicher aller Mühe wert.

Wir bedauern, dass in einigen Kommentaren die gegenwärtigen Probleme in Mariawald durch Anfeindungen gegen die römische Autorität instrumentalisiert werden. So wird Hilfe für Mariawald eher erschwert.

Bitte helfen Sie weiter durch Ihr Gebet, dass für alle, die in Mariawald leben und arbeiten, eine gute, Gott wohlgefällige Lösung gefunden wird und Mariawald als Ort einer 500-jährigen Gottesverehrung erhalten bleibt.

Mit Ihnen in der Liebe und der Sorge um die Abtei Mariawald verbunden, […]

+