Ss. P. N. BENEDICTUS, ABBAS & LEGISLATOR – 21 Martius

Heiliger Vater Benedikt,
tritt du ein,
als Fürsprecher und Beschützer;
und als Wiederhersteller.

AVE MARIA.

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Wann ruft die Glocke im Dachreiter
der Klosterkirche von Mariawald
wieder Trappistenmönche
zum Gebet zusammen?

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Die neue Sicht auf MARIAWALD

Die Tourismusmanager sehen die Aufhebung und Vertreibung der Klostergemeinschaft der Trappisten ganz anders als die Mönche und deren Anhänger und Freunde. Für sie und den Bürgermeister der Stadt Heimbach, auf deren Stadtgebiet sich die Abtei Mariawald befindet, handelt es sich nicht um die Schließung eines Klosters. Hier spricht man von der „Öffnung von Mariawald“, und davon, dass es sich um einen wichtigen „touristischer Hotspot“ handle.

https://www.wochenspiegellive.de/eifel/kreis-dueren/huertgenwald/artikel/eifelturm-als-neues-wahrzeichen-56883/

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Mariawald – was der Orden zur Schließung sagt

Nachdem sich der Trappistenorden von seinem Kloster, sowie seinen Mönchen von Mariawald getrennt hat, gab es am 17. September 2018 die erste und einzige Stellungnahme seit Jahren. Damit wird hoffentlich dem Letzten deutlich werden, wie man von offizieller Ordensseite zu Mariawald und zu dem Versuch Mariawalds einer „Rückkehr zu den Ordensstatuten von Monte Cistello“ oder vereinfacht, zu der „Rückkehr zu den jahrhundertealten Gebräuchen des Ordens“ gestanden hat.

Die offizielle Website des „Order of Cistercians of the Strict Observance“ gibt, wie üblich emotionslos, nur die Schließung des Klosters bekannt, ohne auf die Wirklichkeit einzugehen. Es gibt nur diese EINE veröffentlichte Wahrheit:

„Die offizielle Schließung der Abtei Mariawald (Deutschland) fand am 15. September 2018 statt. Der Beschluss zur Schließung wurde auf dem Generalkapitel Assisi 2017 gefasst (Abstimmung 43). Die Feier wurde von Bischof Karl Borsch, Weihbischof von Aachen, in Anwesenheit von Dom Dominique-Marie, Abt von Oelenberg (Frankreich) und Pater Immediate, Dom Bernardus, Abt von Tilburg (Niederlande) und Päpstlicher Kommissar von Mariawald, geleitet. Anwesend waren auch Dom François de Place und Dom Bruno Gooskens als ehemalige Äbte von Mariawald und Dom Hubert von Engelszell (Österreich). Drei Brüder aus der Gemeinschaft konnten an dem Abschlussgottesdienst teilnehmen. Schwestern von den Gemeinschaften Maria Frieden und Donnersberg waren ebenso anwesend wie viele Gläubige der Region. Am Ende der Feier überreichte Dom Bernardus dem Bischof die Schlüssel von Mariawald. Es ist die Diözese, die jetzt die Verantwortung für den Ort übernimmt, der ein Ort des Gebets bleibt. Die Feier endete mit dem Gesang des Salve Regina. Es war ein berührender Moment nach so vielen Jahrhunderten Zisterzienserleben.
Nach der Schließung gingen zwei Brüder von Mariawald, darunter Dom Josef, der letzte Abt des Klosters, in die Zisterzienserabtei Vissy Brord in der Tschechischen Republik. Die sechs anderen älteren Brüder leben in verschiedenen Altersheimen rund um Mariawald.“

https://www.ocso.org/2018/09/17/mariawald-4/

Trappistinnen spielen die Abschiedsmelodie, gewissermaßen das Lied vom Tod, im Chor der Abteikirche Mariawald. – Foto: OCSO

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ABSCHIEDSGEBET

15. September 2018
„Sieben Schmerzen Mariens“
– Patrozinium von Mariawald.
Schließung des Klosters
durch die kirchlichen Behörden.

Es waren der Worte genug …

Wir beten, dass zu gegebener Zeit die Mönche zurückkehren können in ihr klösterliches Kleinod Mariawald. Dafür bitten wir Gott und die „Schmerzhafte Muttergottes von Mariawald“. Dann möge auch, so bitten wir, die liturgischen Traditionen der Kirche, so wie sie durch Jahrhunderte überliefert wurden, wieder gelten und in Mariawald gefeiert werden.

Glaubensbekenntnis.
Vater unser.
Gegrüßet seist du Maria.

Die göttliche Hilfe sei mit uns allezeit;
und mit unseren abwesenden Brüdern
Die Verstorbenen mögen
durch die Barmherzigkeit Gottes
ruhen in Frieden.
Amen.

Nach Beendigung der Komplet, der letzten Gebetszeit des monastischen Tages, richtet man sich auf und singt feierlich, in Zeremonie stehend und gegen den Altar gewendet das SALVE REGINA.

Salve Regina, *
Mater misericordiae,
vita, dulcedo et spes nostra, salve.
Ad te clamamus, exsules filii Evae.
Ad te suspiramus, gementes et flentes
in hac lacrimarum valle.
Eia ergo, advocata nostra,
illos tuos misericordes oculos ad nos converte.
Et Jesum, benedictum fructum ventris tui,
nobis post hoc exsilium ostende.
O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria.
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Sei gegrüßt, o Königin, *
Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, unsre Wonne und
unsere Hoffnung, sei gegrüßt!
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir trauernd und weinend
in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, unsre Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu;
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

Am Ende läßt man sich auf die Knöchel nieder, der Obere sagt den Versikel AVE MARIA und alle antworten DOMINUS TECUM. Man erhebt sich wieder für die Kollekte OMNIPOTENS, während der man mit herunterhängenden, auf den Knien gekreuzten Ärmeln extra stalla verneigt ist. Der Obere, in Zeremonie stehend singt die Kollekte im feierlichen Ton …

Man läutet alsdann sogleich den ANGELUS und macht die Gewissenserforschung.

Der Obere gibt das Zeichen zum Verlassen der Kirche. Er bleibt beim Weihwasserbecken an der Kirchentüre stehen und besprengt alle Mitglieder der Gemeinde einzeln. Dabei verbeugen sie sich tief vor ihm und nachdem sie das Weihwasser empfangen haben, bedecken sie ihr Haupt und gehen …

Einzig die verstorbenen Trappisten bleiben in Mariawald – wartend auf die Rückkehr ihrer Brüder und auf die Auferstehung von den Toten.

Sub tuum praesidium confugimus,
Sancta Dei Genetrix.
Nostras deprecationes ne despicias
in necessitatibus nostris,
sed a periculis cunctis
libera nos semper,
Virgo gloriosa et benedicta.

Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin;
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau.

AMEN.

GEBETS-TRIDUUM und Abschiedsgebet MARIAWALD

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GEBETS-TRIDUUM und Abschiedsgebet am 15. September

– für Kloster Mariawald und die Trappisten
vom 12. bis 14. September 2018.
Ein eigenes Gedenken am
15. September 2018
„Sieben Schmerzen Mariens“
– Patrozinium von Mariawald
Schließung des Klosters
durch die kirchlichen Behörden.

Freitag, 14. September 2018 – Kreuzerhöhung –
zweite Kirchweihe des Klosters 1891

Wir beten, dass zu gegebener Zeit die Mönche zurückkehren können in ihr klösterliches Kleinod Mariawald. Dafür bitten wir Gott und die „Schmerzhafte Muttergottes von Mariawald“. Dann möge auch, so bitten wir, die liturgischen Traditionen der Kirche, so wie sie durch Jahrhunderte überliefert wurden, wieder gelten und in Mariawald gefeiert werden.

Glaubensbekenntnis.
Vater unser.
Gegrüßet seist du Maria.

Marianische Antiphon zur NON

Ecce Maria *
genuit nobis Salvatorem,
quem Johannes videns
exclamavit dicens:
Ecce Agnus Dei,
ecce qui tollit peccata mundi.
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Seht, Maria *
hat den Erlöser geboren.
Als Johannes Ihn erblickte,
rief er mit lauter Stimme:
Seht das Lamm Gottes,
das hinweg nimmt die Sünden der Welt.
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Schön bist du und hold in deinem Liebreiz.
Heilige Gottesmutter.
Lasset uns beten.
Deinen Dienern, o Herr, lasse die Sünden nach. Da wir durch unsere Taten Dir nicht gefallen können, erlöse uns durch die Fürbitte der Mutter Deines Sohnes, unseres Herrn, der mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
Amen.
Die liebreichen Namen unseres Herrn Jesus Christus und Seiner allerseligsten Mutter sollen gepriesen sein in alle Ewigkeit. Amen.

Gründermönche des Zisterzienserordens über dem Portal der Klosterkirche Mariawald

GEBETS-TRIDUUM und Abschiedsgebet MARIAWALD

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