BEICHTEN – 8 / Die geistlichen Wirkungen der Beichte

Die Wirkungen des Sakraments sind vielfältig: die Versöhnung mit Gott, die Wiedererlangung der mit der Sünde verlorengegangenen Gnade, die Versöhnung mit der Kirche, der Nachlass der ewigen Strafe, die aufgrund der Todsünden verdient wäre, der Nachlass – wenigstens eines Teils – der Sündenstrafen, die Konsequenz der Sünde sind; der Friede und die Unbeschwertheit der Seele und der geistliche Trost; das Wachstum der geistlichen Kraft für den christlichen Kampf; die Vorwegnahme des Gerichts, dem wir am Ende unseres Lebens unterzogen sein werden (vgl. KKK 1470); der Frieden und die Freude eines neuen Lebens im Geist. Schlussendlich das Wachstum der geistlichen Kräfte für den guten Kampf im Glauben, mit der Hilfe der Kraft Gottes, die von der Eucharistie kommt. Viele Heilige beichteten häufig, um möglichst immer im Stand der Gnade zu sein.

Das „Heilmittel“, um nicht in die Sünde zu fallen und als gerettete und versöhnte Menschen zu leben, ist das Gebet. Durch das Gebet lässt der Geist Gottes uns anbeten, fragen, fürbittend eintreten, danken, loben. Besonders bewährt und empfohlen sind in der christlichen Tradition drei Gebetsformen: die mündliche, weil ich als Mensch die inneren Regungen zum Ausdruck bringen muss; die Meditation, die versucht zu verstehen, was Gott von mir will; die Kontemplation, ein auf Jesus gerichteter Blick im Glauben, das Hören auf das Wort Gottes, eine stille Liebe (vgl. KKK 2700-2724).

Das Gebet, vor allem des Psalms 50 „Miserere mei, Deus, secundum magnam misericordiam tuam“ und das Kyrie eleison, verbindet sich mit anderen Bußhaltungen wie Fasten und Almosen geben.

Also geh zur Beichte, nicht wann du Lust hast, denn es ist eine Sünde, die Barmherzigkeit abzulehnen; erkenne die Vermittlung eines Menschen wie du an; verstecke dich nicht hinter der Gemeinschaft, sie ersetzt dich nicht. Such dir einen Beichtvater aus, auch anonym. Mach also das Kreuzzeichen mit dem Priester und sage, wie viel Zeit seit der letzten Beichte verstrichen ist. Zähl die Sünden im Verhältnis zum Dekalog und den Kirchengeboten auf, den theologischen Tugenden und den Kardinaltugenden, den sehr empfohlenen Tugenden der Demut und Armut; dann höre auch das Urteil und nimm die Therapie oder Buße an, die du verrichten sollst (ein Gebet, ein biblischer Text zum Meditieren, ein Buch des hl. Alfons von Liguori, auch wenn es für manch einen Priester nicht mehr modern ist), sprich das Bußgebet, das sich im Katechismus findet, und empfange die Lossprechung. Antworte Amen und mach das Kreuzzeichen. Deswegen muss man persönlich beichten und nicht am Telefon oder im Internet. Denn die Bedingung, um von Gott angenommen zu werden, ist nicht die Reinheit als solche, sondern die Anerkennung der eigenen Sünden.

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

Nicola Bux
Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis
Edition Una Voce 2018
156 Seiten; 14,80 Euro.
ISBN: 978-3926377456

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BEICHTEN – 7 / Wie die Versöhnung geschieht-2

Der Bußritus in der außerordentlichen Form ist dem griechischen sehr ähnlich und ausreichend lang, um darüber nachzudenken, was man getan hat, sowie über das Geschenk, das man nun erhält – d. h. man wird erlöst vom Zustand der Exkommunikation oder des Interdikts, in das man mit der Sünde gefallen war. Außerdem hilft er, daran zu erinnern, dass man nicht im Zustand der Exkommunikation sterben soll. An der Exkommunikation kann man nach dem Tod nichts mehr ändern, weil nur bis dahin die Jurisdiktion der Kirche reicht: Daher versuchte man in den ersten Jahrhunderten, die Lossprechung vor dem Tod zu empfangen oder wenigstens in der Todesstunde.

In Ausnahmesituationen (Kriegen, Erdbeben, Epidemien) ist die Generalabsolution vorgesehen, d.h., das Sakrament wird einer großen Anzahl von Gläubigen gespendet, die einzeln das Sakrament nicht empfangen könnten. Dieser Ritus wird von einigen auf das Schuldkapitel in den Klöstern zurückgeführt, wo auch die einzelnen Mönche ein Geständnis ablegten und der Abt die Absolution sprach. In Wirklichkeit ging es dabei nicht um die persönliche Schuld oder Sünde, sondern es handelte sich um das Geständnis der Übertretungen der monastischen Regeln. Andere fuhren den Ritus der Generalabsolution auf eine Beteiligung des Volkes an der Versöhnung mit den öffentlichen Büßern am Gründonnerstag zurück, wie sie vom Bischof in Altertum und Mittelalter vollzogen wurde. Damals kamen außer den Büßern auch noch andere Gläubige zur Versöhnung mit den Büßern hinzu – ein wenig wie es heute geschieht, wenn die Krankensalbung gemeinschaftlich gespendet wird.

Und dann gibt es noch die Meinung, dass dieser Ritus auf die Notbeichten zurückgeht, wie sie in Gefahrensituationen gespendet wurden, zu Kriegszeiten, als es um unmittelbare Todesgefahr ging und man daher die Generalabsolution erteilte. Diese Absolution ist nie für ein Sakrament gehalten worden, denn das Sakrament wird immer nur einer einzelnen Person gespendet, auch wenn es in gemeinschaftlicher Form gefeiert wird. Daher bleibt auch die Pflicht, zur Beichte zu gehen, wenn die Gefahr überwunden ist.

Der Bußritus in der ordentlichen Form erlaubt die Generalabsolution auch im Fall einer großen Zahl von Pönitenten und einer nicht ausreichenden Zahl von Beichtvätern (vgl. 31) . In Wallfahrtskirchen, wo so etwas passieren kann, achtet man darauf, eine ausreichende Zahl von Priestern zu rufen, die die Beichten abnehmen können. Aber auch in diesem Fall ist eine Einzelbeichte für die Todsünden nötig, wenn die Gefahr oder Notsituation vorüber ist (vgl. 34). Der Gesprächspartner Gottes ist der einzelne Mensch, weil der Sohn in der Menschwerdung ein einzelner Mensch geworden ist. Hier liegt die Bedeutung der Erlösung in diesem grundlegenden Sakrament.

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

Beichtgitter

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BEICHTEN -6 / Wie die Versöhnung geschieht-1

Das Sakrament wird gespendet, wenn der Beichte hörende Priester die Hand ausstreckt und betet und mit den Worten abschließt: „Ich spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Lossprechen – im Lateinischen absolvere – bedeutet, die Bosheit oder die Verbindung mit dem Bösen zu lösen, denn sie lähmt uns und stellt uns an den Rand der Kirche. Dieser Ritus löst aus der Schlinge der Sünde in dem Maße, in dem der Beichtende vor allem drei Dinge getan hat:

a) Bereut hat, also einen ehrlichen Schmerz über die begangene Sünde verspürt hat oder wenigstens die Strafen fürchtet, die der Übertretung des göttlichen Gesetztes folgen (vollkommene/unvollkommene Reue);

b) das vollständige – auch mit Anzahl und Art – Bekenntnis der Sünden, so dass der Priester, ähnlich einem Richter und Arzt, verstehen kann, ob es sich um etwas Leichtes oder Schwerwiegendes handelt, um einen „Unfall“ auf dem Weg oder um eine schlechte Angewohnheit. Der Beichtvater kann vorsichtig Fragen stellen, um den Pönitenten zu helfen, wie es ein Arzt tut, wenn er nach den Symptomen fragt, um die Gründe einer Krankheit zu finden;

c) der Vorsatz, nicht wieder in die Sünde zu fallen und die Buße zu tun, die auferlegt wurde (z. B . ein gutes Werk, Gebet, Fasten).

Die Absolutionsformel in der Einzelbeichte versöhnt mit Gott und der Kirche und ist der Ausdruck des feierlichen Versprechens, das Jesus dem Petrus gegeben hat: „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben“ (Mt 16,19).

Die Tür wird für den verschlossen bleiben, der sich nicht bekehren will, und sie wird offen stehen für denjenigen, der umkehrt. Dies ist die Schlüsselgewalt, die der Kirche übertragen wurde, zuallererst Petrus, dann den Aposteln (vgl. Mt 18,18). Diese haben dann ihren Nachfolgern, dem Papst und den Bischöfen, die Schlüsselgewalt übertragen, diese wiederum haben sie den Priestern mitgeteilt, den Mitarbeitern der Bischöfe. So konnte Irenaus sagen: „Es kann Gott nicht zum Vater haben, wer die Kirche nicht zur Mutter hat“: Die Versöhnung mit der Kirche ist aufgrund der Menschwerdung, wie wir gesehen haben, untrennbar mit der Versöhnung mit Gott verbunden. Die Versöhnung bedeutet zu erkennen, dass die Liebe Gottes des Vaters unendlich viel größer ist als meine Schuld; sie bedeutet, den Sohn Jesus Christus zu bitten, er möge mir die Kraft geben, mein Leben zu erneuern und meine Freiheit gut zu nutzen; sie bedeutet, aus der Gnade reichlich zu schöpfen durch die Beichte und die Kommunion im Heiligen Geist, den Sakramenten, die von der Sünde zur Versöhnung führen.

Also, Priester, lass dich im Beichtstuhl finden – nicht in kurzen Hosen, sondern im Talar oder in der Albe und mit der violetten Stola – und erinnere dich daran, du spendest ein Sakrament, in dem Christus anwesend ist und wirkt; versuche, den Beichtenden zu verstehen und zu respektieren. Du fuhrst die Seele eines anderen, wobei du sein Gewissen nicht ersetzt; sei im Einklang mit der Lehre der Kirche, du bist nur ihr Diener, sonst geh gar nicht in den Beichtstuhl; führe die Geste der Handauflegung aus und spricht die Formel mit dem Verb im Indikativ aus. Sie drückt aus, dass Gott und die Kirche vergeben haben: Ego te absolvo. Die zum Beichtenden hin ausgestreckt erhobene Hand – auch hinter dem Gitter – ist eine alte Geste und bedeutet, dass Jesus Christus den Geist sendet, zur Vergebung der Sünden. Es ist eine Epiklese oder eine Anrufung an den Vater, damit er den Geist auf die Sünden des Pönitenten sende und sie auflöse.

Weil die Kirche die Rechte Gottes garantiert, drückt das Sakrament die rechtliche Gewissheit aus, dass der Priester nicht nur die Vergebung Gottes anruft, sondern ihre erfolgte Bewilligung erklärt. In der außerordentlichen Form sagt der Priester: „Unser Herr Jesus Christus spreche dich los; und auch ich spreche dich los kraft der von Ihm verliehenen Vollmacht“. Der Priester ist derjenige, der in persona Christi handelt, er ist Richter, Arzt und guter Hirte. Die erklärende Formel ist psychologisch wichtig, denn der Mensch muss sicher sein, dass ihm vergeben wurde, sonst bleibt ihm der Zweifel. Dieser Aspekt, so wie er in der katholischen Theologie entwickelt wurde, ist wichtig: Der Beichtvater erklärt die Wahrheit der erhaltenen Versöhnung.

Auch in der byzantinischen Liturgie gibt es die Einzelbeichte, die vom Pönitenten vor der Ikonostase abgelegt wird. Der Priester legt die epitrachilion (Stola) auf seinen Kopf, während der Pönitent das Bußgebet spricht und die Absolution erhält. Hier sind auch noch die rigorosen Kanones gültig, die Fasten und sexuelle Abstinenz vorschreiben. So kann man die Kommunion auch nach dem Geschlechtsverkehr mit dem eigenen Ehepartner nicht empfangen. Das ist im Übrigen einer der Gründe, weshalb verheiratete Priester keine tägliche Messe feiern und die Tage der eucharistischen Nüchternheit – besonders Mittwoch und Freitag, neben den anderen im liturgischen Jahr vorgeschriebenen – einhalten. Die Bußformel der Orientalen verwendet das Verb im Konjunktiv, d.h. es erfleht die Vergebung Gottes, wie im Schuldbekenntnis der lateinischen Messe: Misereatur (der Herr habe Erbarmen).

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

Beichtstühle – Santiago de Campostelle

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BEICHTEN – 5 / Der Empfänger des Sakraments-2

Im Orient gab es verschiedene Bußgrade. Zwei waren öffentlich: Erstens musste der Büßende an der Kirchentür jeden, der eintrat, um Gebete anflehen – der griechische Ausdruck schließt dabei das Weinen ein, ein Zeichen der Reue. Zweitens musste der Büßende sich während der Eucharistie niederwerfen. Diese beiden äußerlichen Zeichen, die auch über Jahre hinweg vollzogen werden mussten, zogen die Aufmerksamkeit der anderen auf sich und demütigten den Bußfertigen, der daraus einen geistlichen Gewinn ziehen konnte. Die beiden privaten Stufen bestanden in: Erstens sitzend am ersten Teil der Messe wie die Katechumenen teilzunehmen und dann wie sie aus der Kirche zu gehen; zweitens im Stehen am eucharistischen Gebet teilzunehmen wie die Gläubigen, ohne jedoch zur Kommunion gehen zu dürfen. Wenn das Sitzenbleiben die Büßenden mit den Katechumenen gleichstellte, so fiel dagegen der Unterschied zu den anderen Gläubigen nicht auf, wenn sie stehen durften. Die Kirche legte die private Buße im Fall einer geringeren Schwere der Schuld auf oder um gewisse persönliche Situationen zu schützen. Der hl. Basilius gab für Abtreibung zwanzig Jahre Buße auf, fünf für jede Stufe, d. h. sowohl eine öffentliche als auch eine private Buße.

Beginnend mit dem fünften Jahrhundert wurden die Getauften, die diesen Weg der Buße gehen wollten, am Anfang der Fastenzeit als Pönitenten eingeschrieben. In Rom legte der Papst ihnen die Hände auf und nachdem er gebetet hatte, bestätigte er die Versöhnung am Gründonnerstag. Die kanonische Buße ging im Westen nach und nach verloren, während sie im Orient auf dem Papier bestehen blieb. Das Konzil von Nicäa (325) legte im 13. Kanon des Disziplinardekrets fest, dass man die Eucharistie den Sterbenden als Wegzehrung nicht vorenthalten dürfe, auch wenn diese keine Möglichkeit zur Verrichtung einer Buße hätten, d.h. wenn sie krank wurden, bevor sie die Buße vervollständigt hatten. Der Kanon wurde aber nicht einheitlich angewendet.

In der Spätantike wurde das Bekenntnis der Sünden selbst schon als Buße angesehen. Man wertete die Demütigung, die man spürte, wenn man einem anderen Menschen die Sünden bekennen muss, auch wenn es ein Priester ist, schon als Buße. Diese Veränderung ist geistlichen Menschen, den Mönchen, zu verdanken. Clemens von Alexandrien und Origenes hielten den geistlichen Begleiter für einen Arzt, einen Therapeuten, einen Ratgeber, der bei der Unterscheidung helfen sollte – aus dem Griechischen kybernetes -, und schließlich für jemanden, der dem Pönitenten auf dem Weg zu einer neuen geistlichen Geburt helfen konnte. So wurde aus dem richterlichen Aspekt der Buße der medizinisch- therapeutische. Noch zu Beginn des 15. Jahrhunderts kannte Simeon von Thessaloniki eine geistliche Begleitung, die das Bekenntnis der Sünden vor einem Laien mit Charisma mit einschloss. Nur wenn es um die sakramentale Lossprechung ging, wurde er zu einem Priester geschickt.

Der Verwalter oder Moderator der Buße, d.h. jeder Priester, ist auch in gewisser Weise Richter und Arzt. Diese Aspekte sind im Bußsakrament immer vorhanden gewesen, auch zu Zeiten der kanonischen Buße. Auch damals musste man den Status des gläubigen Sünders abwägen sowie die Zweckdienlichkeit einer Buße statt einer anderen, einer öffentlichen oder privaten. Man musste den „Gesundheitszustand“ des Büßenden betrachten und verifizieren, ob die Buße heilen könnte oder nicht noch mehr zurückwerfen würde. Einem Priester, der gerufen war, Gründe und dann Abhilfen für eine Sünde zu finden, und der sagte, „meiner Meinung nach…“, antwortete der Beichtende: „Sie wollten wohl sagen: für die Kirche und ihre Morallehre. Ihre Meinung interessiert mich nicht“. Es führt zu einem Missverständnis, wenn man die Beichte einen Dialog nennt, weil man vor einen Richter und Arzt tritt, nicht vor einen Meinungsmacher.

Daher ist die Beichte, die auch dank der irischen Mönche seit dem sechsten bis siebten Jahrhundert wiederholbar und privat geworden ist, nichts Außergewöhnliches mehr, und man begann, in ihr auch die Fehler ins Bekenntnis einzuschließen, die nicht der kanonischen Bußdisziplin unterstanden, also nicht nur die Kapitalsünden, sondern auch die lässlichen Sünden.

Einige Priester, die meinen, über die Gewissen befehlen zu können, sagen, man müsse nur die schweren Sünden beichten. In einer römischen Basilika sah der einzige Beichtvater eine recht lange Schlange. Er kam also aus dem Beichtstuhl heraus und sagte mit lauter Stimme: „Bleiben Sie nur, wenn Sie schwere Sünden haben“. Alle gingen weg, außer einer Ordensfrau. Sie blieb wohl nicht, weil sie solch schwere Sünden hatte, sondern weil die anderen nicht als große Sünder erkannt werden wollten. Was für ein Fehler des Beichtvaters in pastoraler Hinsicht, aber auch was die Lehre angeht.

Viele fragen: Geht auch ein Papst beichten? Bei wem? Sicherlich, jeder Gläubige kann sündigen, daher muss auch der Papst beichten gehen. Er wählt sich dabei, wie jeder Christ, ganz frei einen Priester aus.

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

Papst-Beichte

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BEICHTEN – 4 / Der Empfänger des Sakraments-1

Auch nach der Taufe können die Glieder der Kirche wieder sündigen. Es handelt sich dabei nicht um eine Grundoption, sondern eher um einen „Unfall“, weil der Versuchung stattgegeben wurde. So wuchs das Bewusstsein in der Kirche, dass die Vergebung der Sünden nicht auf die Taufe allein beschränkt ist, auch wenn mit der Taufe alle Sünden – auch wenn ein Erwachsener getauft wird – getilgt sind.

Da man nicht völlig ausschließen kann, dass man nach der Taufe der Versuchung nachgibt, muss man den Sündern, die vom Kommunionempfang ausgeschlossen sind, entgegengehen. Sie müssen im Grunde den Weg, der sie zur Initiation, also zur Taufe und dann zur Eucharistie geführt hatte, noch einmal gehen. Dieses Mal gilt es, auf diesem Weg eine Strafe zu verbüssen, eine Buße zu tun (poenam tenere). Der Weg beginnt damit, dass man zugibt, ein Sünder zu sein, also einem Priester die eigenen Sünden bekennt. So wird auch klar, dass die Buße so wie die Taufe notwendigerweise mit der Eucharistie zusammenhängt. Das Bußsakrament schenkt die nötige Gnade neu, um zur Kommunion gehen zu können. Denn um die Kommunion empfangen zu können, ist es nötig, in der Gnade Gottes zu stehen. Man muss wissen und daran denken, wen man empfängt und die vorgeschriebene Nüchternheit aushalten.

Die Eucharistie setzt sowohl die Taufe als auch die wiederholte Beichte voraus. Der hl. Johannes Paul II. hat dies mit seiner Enzyklika Redemptor hominis besonders hervorgehoben. Er schreibt, der erste Ausdruck der Frohen Botschaft sei „Bekehret euch“ gewesen. Und das sei so zu verstehen: „Christus, der zum eucharistischen Mahl einlädt, ist stets derselbe Christus, der zur Buße ermahnt, der das »Bekehret euch« wiederholt“ (IV, 20). Heute gerät die Beichte in Vergessenheit, das eucharistische Brot wird nicht mehr von gewöhnlichem unterschieden, und so wird die Eucharistie des Herrn zerstört.“

Den Herrenleib zu erkennen ist eine Glaubenshaltung, die die Einheit sucht und nicht die Trennung. So ist die Behauptung mancher Theologen, die Beichte sei nicht mit der Eucharistie verbunden, nicht wahr, denn die Sünde bricht die Gemeinschaft mit dem Herrn und der Kirche. Um zur Kommunion, zur Gemeinschaft zurückzukommen, braucht es daher die Buße, eine „zweite Taufe“ oder – wie die Kirchenväter sagten – eine „mühevolle Taufe“. Das muss denjenigen in Erinnerung gerufen werden, die sagen, dass die Beichte vor dem Kommunionempfang nicht nötig ist. Außerdem bedeutet die Trennung der Buße von der Eucharistie, den Sinn letzterer nicht mehr zu verstehen, denn auch der Sinn der Eucharistie ist Versöhnung. Auch die Kinder, die zum ersten Mal zur Kommunion gehen, gingen vorher beichten.

Die frühe Kirche hat nach und nach den Rigorismus aufgegeben, der in dem Werk Der Hirte des Hermas beschrieben wird. In diesem Schreiben des zweiten Jahrhunderts wird die Beichte nur einmal im Leben für möglich gehalten. Schließlich führte das zu einer sektiererischen Gruppenbildung. Die auferlegten Bußen waren sehr streng und dauerten Jahre, weil viele die Versöhnung bis zum Lebensende aufschoben. Wenn dann der Tod plötzlich eintrat und man sich nicht mehr versöhnen konnte, blieb man auch noch vom ewigen Leben ausgeschlossen. Das älteste Zeugnis einer von Normen geregelten Bußdisziplin ist bei Tertullian zu finden, es handelt sich um die „zweite Buße“, weil sie nach der Taufe kommt, der ersten Buße. Das betraf die drei Sünden, die zum Tod führten – daher Kapitalsünden genannt wurden – Apostasie, Mord und Ehebruch. Diese Sünden mussten direkt beim Bischof persönlich gebeichtet werden.

Die Kirchenväter waren Moderatoren oder Verwalter der Buße. Sie regelten und spendeten sie im Verhältnis zur Schwere der Sünden und legten auch jahrelange Bußen auf. Erst nach der Buße wurde man wieder zur Eucharistie zugelassen. Die Eucharistie selbst wurde aber auch als Heilmittel gegen die lässlichen Sünden gesehen und als Speise für die lauen Christen, die ihr Leben ändern wollten. Der hl. Basilius erklärt, dass ein Sünder, der erkannte, eine bestimmte Sünde begangen zu haben, sei sie öffentlich oder geheim, und sich entschied, sie zu beichten, zum Bischof ging und sie bekannte. Die Theorie, die besagt, dass das Bekenntnis in den Anfangen öffentlich war, hängt damit zusammen, dass man es mit der Buße identifiziert hat. Die Buße konnte öffentlich sein, wie wir sehen werden, aber auch privat. Der griechische Ausdruck exomologesis (Beichte) bezeichnete den ganzen Weg der Buße: Wenn die begangene Sünde öffentlich war, vollzog der Sünder eine öffentliche Buße, und das konnten alle sehen. Doch das Bekenntnis als erster Schritt im Bußweg war geheim. Als Ambrosius dem Basileus Theodosius wegen des Massakers von Thessaloniki eine Buße auferlegte – sie war die Bedingung, um wieder in die Kirche kommen zu dürfen – wussten alle, welche Sünde er begangen hatte, und sie sprachen von öffentlicher Buße, also von einer sichtbaren Buße. Wenn die Sünde öffentlich war, war auch die Buße öffentlich.

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

Beichtstuhl in der Natur

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BEICHTEN – 3 / Durch die Beichte zur Umkehr.

Wenn man sich der Sünde bewusst wird, muss man Gott danken, denn eine Sünde zu gestehen, bedeutet auch, den Glauben zu bekennen. Denn man spürt dann die Notwendigkeit, den Kurs zu ändern durch den Verzicht auf die verschiedenen Formen des Bösen (aber das ist die Buße) und zum Zustand der Gotteskindschaft zurückzufinden, von dem man sich entfernt hatte. Beginnen wir aber zunächst einmal, das Gewissen zu betrachten.

In der Bibel und in der Patristik steht „das Herz“ für die Affektivität, den Willen und die Vernunft oder auch für die Fähigkeit des Menschen, Dinge zu erkennen. Der hl. Maximus Confessor sagt, das Ziel sei es, Gott zu erkennen, zu wünschen und zu wollen. Wenn diese Einheit des Herzens zerbricht, geschieht die Sünde. Das „Herz“ entspricht also dem Gewissen. „Und das Gewissen ist der verborgenste Kern und das Heiligtum des Menschen, in dem er allein ist mit Gott, dessen Stimme in seinem Innersten widerhallt“ ( GS 16).

Das Gewissen ist ein Vernunfturteil, mit dem der Mensch den sittlichen Wert einer konkreten Handlung einschätzen kann. Für den Menschen, der Böses getan hat, ist der Gewissensspruch ein Unterpfand der Bekehrung und Hoffnung. Ein gut gebildetes Gewissen ist aufrecht und wahrhaftig. Dieses Gewissen artikuliert sein Urteil der Vernunft folgend entsprechend dem wahren Gut, das von der göttlichen Weisheit gewollt ist.

Ein jeder muss die Mittel anwenden, die geeignet sind, das eigene Gewissen zu bilden. Das Gewissen kann in Unkenntnis bleiben oder falsche Urteile fällen. Diese Unkenntnis und diese Fehler sind nicht immer frei von Schuld. Dies ist der Fall, wenn der Mensch sich nicht darum sorgt, die Wahrheit und das Gute zu suchen, wenn das Gewissen aufgrund der Gewohnheit zur Sünde fast blind wird (GS 16). Das Wort Gottes ist ein Licht auf dem Weg der Menschen, es muss im Glauben und im Gebet angenommen und in Handlung verwandelt werden. Auf diese Weise bildet der Mensch sein Gewissen (vgl. KKK 1795-1798; 1801-1802).

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

In Demut und Reue bekenne ich meine Sünden.

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BEICHTEN – 2 / Warum soll man beichten?

Die klassische Frage: warum soll ich beichten?
Die klassischen Antwort: Ich habe niemanden umgebracht und keine Frau vergewaltigt.

Gott ist in Jesus Mensch geworden und möchte, dass die Sünde der Menschen durch Menschen vergeben wird, um ihnen die Möglichkeit zu geben, einander zu vergeben. Gerade der Mensch wird sichtbares Mittel der unsichtbaren Gnade, d.h., das Sakrament der Beichte wird dadurch zu einem Sakrament der Beichte, Buße und Versöhnung. Nach dem Kreuz, dem Tod und dem Abstieg in die Hölle, kehrt der Sohn am Abend des Ostertages, dem Tag Seiner Auferstehung, zu den Jüngern zurück. Er vergibt den Aposteln, die feige geflohen waren, aber Er geht noch weiter, indem Er ihnen die Schlüssel überreicht, zuallererst dem Petrus. Mit der Gabe des Heiligen Geistes übermittelt er Seiner Kirche die Macht, den Sündern Vergebung zu gewähren, indem er auf den Schatz der Barmherzigkeit zurückgreift, der mit der Auferstehung geöffnet wurde. Man könnte auch sagen, dass der Auferstandene die Vergebung des Vaters mit der Vergebung der Kirche verbindet und das Sakrament einsetzt (vgl. Mt 16,19; Joh 20,23). Daher hat es für einen Christen keinen Sinn zu sagen: Ich beichte direkt bei Gott. Der Herr „hört Beichte“ durch die Priester der Kirche, denen Er die Macht gegeben hat, in Seinem Namen zu vergeben.

Die Beichte ist nötig, weil trotz des neuen Lebens, das wir in Taufe und Eucharistie empfangen haben, die Schwäche unserer Natur und der Hang zum Bösen oder die Begierlichkeit nicht unterdrückt sind. Wir sind Sünder, d.h. wir denken und handeln dem Evangelium entgegengesetzt. Wer behauptet, ohne Sünde zu sein, ist ein Lügner oder er ist blind. Wir müssen mit Hilfe der Gnade um die Umkehr kämpfen und unser Augenmerk auf die Heiligkeit richten (vgl. KKK 1427). Die Buße ist eine arbeitsintensive Bekehrung. Die Kirche will den Menschen nach dem Fall, der auf die Taufe folgte, wieder zu Gott führen. Die Versöhnung mit Gott ist untrennbar mit der Versöhnung mit der Kirche verbunden (vgl. KKK 1445).

Die Kirche hat die Macht, die Sünden zu vergeben und die Verlorenen wieder heimzuführen, weil der Herr ihr diese Macht gegeben hat. Es ist eine Macht, die Gott allein eigen ist – nur Gott kann die Sünden vergeben – , wie die Schriftgelehrten in der berühmten Schriftstelle des Gelähmten anmerken (vgl. Mk 2,1-12; Mt 9,1-8). Es wäre eine Gotteslästerung gewesen zu denken, ein Mensch könnte die Sünden vergeben. Dieser Gedanke ist auch heute noch vorhanden, wenn man bei Straftaten hört: „Das kann man nicht vergeben“! Oft wird dann noch ergänzt, dass nur Gott die Sünden vergibt. Dies ist ein natürliches Denken des Menschen, und tatsächlich ist es so, dass das Vergeben keine angeborene Fähigkeit des Menschen ist. Um zu vergeben, braucht es eine außerordentliche Kraft, eine „übernatürliche“ Kraft, die Gott selbst mitgebracht hat, als er auf die Erde gekommen ist; daher sagt Jesus den Schriftgelehrten: „Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben“. Mit Jesus ist also eine Veränderung eingetreten.

Mit der Menschwerdung ist die Macht der Vergebung verbunden. Der hl. Bernhard hat dafür ein schönes Bild verwendet. Er schrieb, Gott Vater habe einen Sack voll von seiner Barmherzigkeit auf die Erde gesandt; während der Passion wurde dieser Sack in Stücke gerissen, so dass das Stück herauskommen konnte, das unser Lösegeld enthielt. Es sei ein kleiner Sack gewesen, aber ein voller, weil uns „ein Kind geboren ist“ (Jes 9,5), in dem jedoch die „ganze Fülle der Gottheit wohnt“ (Kol 2,9). Daher ist insbesondere das Sakrament der Vergebung mit der Menschwerdung Christi, der unsere Sünden auf sich genommen hat, verbunden. Nur aus diesem Grund kann die Kirche den Menschen wieder in die Gemeinschaft ihres Leibes führen – der auch der Leib Christi ist – , nachdem er sich aufgrund der Sünde entfernt und so die Kommuniongemeinschaft verloren hatte, was die tatsächliche Exkommunikation bedeutet. Diese Zurücktuhrung geschieht auf dem Weg der Buße. Jesus Christus ist der einzige, der uns vor Gott gerecht macht, oder besser gesagt: Gott selbst ist es, der uns gerecht macht. Das ist Gnade (vgl. 1446).

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

Priester wendet sich aufmerksam dem Beichtling zu.

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BEICHTEN – 1 / Wo soll man beichten?

Heutzutage müssen sich leider viele Katholiken diese Frage stellen. In der eigenen Pfarrei wird häufig keine Beichte angeboten, oder man möchte bei dem eigen Priester aus verschiedensten Gründen nicht beichten. Die Anzahl der Klöster, wo man beinahe zu jeder Zeit beichten konnte, wird immer geringer. Selbst an Wallfahrtsorten kann man erleben, dass nicht immer ein Beichtvater zur Verfügung steht.

Als es in der Kirche Dämmerlicht und Ruhe gab, stand man Schlange vor dem Beichtstuhl. Heute, obwohl „Beichtzimmer“ geschaffen wurden, gehen zwei Drittel der Katholiken nicht mehr beichten. Schuld ist die neue Religion der Selbstbestimmung, die im Gegensatz zur Psychoanalyse steht, die meint, der Mensch handle nicht frei. Wer hat Recht? Ein Grund für die ernste Krise des Sakraments ist die Aufgabe des Beichtstuhls mit dem Gitter. Es garantierte zwischen Beichtendem und Beichtvater die Diskretion, die wirklich wichtig ist. Es scheint, das Gitter habe der hl. Karl Borromäus erfunden. Wenn man diese Form oder diesen Ort für die Beichte vorzog, wird das einen Grund gehabt haben. Es ist vor allem ein Zeichen des Geheimnisses oder des Beichtsiegels, das jeden Priester im Gewissen streng verpflichtet, auch um den Preis des Lebens, wie es einigen Heiligen wie Johannes Nepomuk widerfahren ist. Der Beichtvater darf nichts von dem offenbaren, was er hört. Auch wenn es sich um einen Straftatbestand handelt, kann er es der Polizei nicht melden.

Bis zum Zweiten Vatikanum war der Beichtstuhl mit dem Gitter für die Beichte der Frauen empfohlen, während Männer und Jugendliche auch anders beichten konnten. In unseren Tagen wäre es angebracht, nicht nur für die Damen ein Gitter zu haben, sondern vor allem für die Kinder: Es stellt eine Barriere für die Sinne dar, daher gegen den Teufel. Außerdem hilft es, das Gesicht des Beichtvaters nicht zu sehen. Der Pönitent kann mit mehr Freiheit reden und der Beichtvater kann dann auch mit größerer Freiheit im Namen Gottes sprechen. Außer natürlich, Beichtvater und Pönitent sind so selbstbeherrscht, dass sie nicht beeinflusst werden. Es scheint, als habe P. Pio denen nicht ins Gesicht gesehen, die zu ihm beichten kamen. Die klassische Haltung des Beichtvaters war die, das Ohr an das Gitter zu halten, ohne zu schauen, oft mit geschlossenen Augen, zuzuhören und dann die Lossprechung zu geben.

Einfach den Beichtstuhl abgeschafft und Beichtzimmer geschaffen zu haben, war ein schwerer Fehler: viele beichten nicht, und zwar nicht nur alte Menschen, weil es kein Gitter mehr gibt und sie sich nicht wohlfühlen. Heute, wo man so sensibel mit der Privatsphäre umgeht, wäre es gut, den Beichtstuhl wieder zu verwenden.

Der Gebrauch der Beichtstühle durch den Priester ermutigt viele Menschen – man kann es in Basiliken und Wallfahrtskirchen sehen – , die zur Messe oder zum Gebet in die Kirche kommen, zur Beichte zu gehen. So ist es auch vom Bußritus vorgesehen (Nr. 13) und von Johannes Paul II. hervorgehoben. Natürlich wäre es besser, dafür einen geeigneteren Augenblick zu suchen, aber man kann Gott die Zeiten für den Ruf zur Umkehr nicht vorschreiben. Wenn die Bekehrung sehr vom Hören auf Gottes Wort abhängt, warum nicht während der Messe oder nach der Predigt beichten? Das ist sicher ein Punkt, über den nachgedacht werden muss.

Der Beichtstuhl führt zur inneren und äußeren Demut. Knien führt den Beichtenden zu einer Haltung der Nachgiebigkeit und Bekehrung; außerdem hilft er dem Beichtvater, für die Pönitenten Buße zu tun, wie es der hl. Pfarrer von Ars und der hl. Pio von Pietrelcina gemacht haben.

(Nicola Bux : Mit den Sakramenten spielt man nicht: Über eine fehlgeleitete Sakramentenpraxis)

Pater Pio – Sie kommen, um bei ihm zu beichten.

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