Klage über den Papst / UPDATE. 02.09.2019, 12.40

UPDATE. 02.09.2019, 12.40
Franziskus ernennt neue Kardinäle, die man in ihrer Mehrheit als ultraliberal und progressistisch einstufen muss. Möglicherweise muss man sogar die Frage stellen, ob sie überhaupt hinter der katholischen Lehre stehen oder sie lieber verleugnen. Wiederum sehen wir:
„Der Päpstliche Stuhl ist umgestaltet worden zu einem neuen, an welchem … anstelle des Gehorsams der Eigenwille … herrscht.“

Eine Schauung der heilige Birgitta von Schweden:

Klage Christi über den Papst und die Stände der Kirche

Eines Tages beklagte sich Christus seiner Braut Birgitta gegenüber so:

«Ich bin es, der vom himmlischen Vater in den jungfräulichen Schoss Marias gesandt und Mensch geworden ist. Wozu aber ist das geschehen? Fürwahr, damit Ich in Wort und Werk den wahren Glauben kundtue. Ausserdem bin Ich am Kreuze dazu gestorben, dass Ich den Menschen den Zugang zum Himmel öffne. Dazu bin Ich auch begraben worden und am dritten Tage wieder auferstanden. Ich werde einmal wiederkommen zum Gericht.

Weil denn jetzt die Bischöfe zusammengekommen sind, so teile dem Erzbischof folgendes mit:

‚Du wunderst dich, weshalb Ich dir Meine Worte mitteilen lasse. Aber hebe deine Augen und schau um dich, merke mit deinen Ohren auf und höre, öffne deinen Mund und forsche nach, wie sehr Ich jetzt von allen vernachlässigt werde… Forsche nach und vernimm, wie jetzt der Römische Hof beschaffen ist, der doch Mein Sitz sein sollte!

Gleichwie an einem Stuhl vier Stützen sind, die denselben halten, und ein Mittelstück, auf welchem der darauf Sitzende ruht, so sollten auch an Meinem Stuhl, den Ich den Päpsten hinterlassen habe, vier Stützen sein: die Demut, der Gehorsam, die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit, und dazu ein Mittelstück, nämlich die göttliche Weisheit zusammen mit der göttlichen Liebe.

Dieser Päpstliche Stuhl aber ist jetzt umgestaltet worden zu einem neuen, an welchem anstelle der Demut die Hoffart, anstelle des Gehorsams der Eigenwille, anstelle der Gerechtigkeit die Liebe zum Geld, anstelle der Barmherzigkeit Zorn und Neid herrschen, das Mittelstück aber ist nun weltliche Gelehrsamkeit anstelle göttlicher Weisheit und Liebe.

Siehe, so ist Mein Sitz umgestaltet und verändert worden!

Schau aber noch weiter zu und durchforsche die übrigen Glieder Meines geheimnisvollen Leibes vom Haupte abwärts im gesamten Klerus, und du wirst finden, dass Ich, Christus, Gottes Sohn und Schöpfer aller Dinge, ihnen zur Last geworden bin wie ein schwerer Felsblock; Ich schmecke ihnen nur noch wie Gift; für ihre Gefrässigkeit bin Ich nur noch wie ein kleiner Bissen. Sieh doch zu, wie verworfen Ich doch jetzt bin! Siehe doch zu, welcher Lohn Mir jetzt für Meine Liebe zuteil wird! Ich habe sie alle erschaffen und mit grösster Sühnebereitschaft und Gerechtigkeit erlöst.

Bildhaft gesprochen:
Ich habe gewissermassen eine Waage vor Gott Vater hingestellt, auf die Ich, damit darauf richtig gewogen werde, nichts anderes legte als Mein eigenes Herz … So viel habe Ich für die Sünden der Menschen gelitten, niemand aber nimmt sich das noch zu Herzen.
Darüber beklage Ich Mich …‘ »

(Holböck, F. – Gottes Nordlicht, Rev. extrav. Kap. 51).

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