Pauli Bekehrung

Die Bekehrung des hl. Paulus dient uns als Vorbild und zeigt uns den Weg, um in Richtung auf die volle Einheit voranzugehen. Die Einheit erfordert nämlich eine Bekehrung: von der Trennung zur Gemeinschaft, von der verletzten Einheit zur wieder geheilten und vollständigen Einheit. Diese Bekehrung ist Gabe des auferstandenen Christus, wie sie es für den hl. Paulus war. Das haben wir aus den Worten des Apostels selbst in der vorhin verkündeten Lesung gehört: »Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin« (1 Kor 15,10). Derselbe Herr, der Saulus auf der Straße vor Damaskus rief, wendet sich an die Glieder seiner Kirche – die eine und heilig ist –, und während er jeden bei seinem Namen ruft, fragt er ihn: Warum hast du mich gespalten? Warum hast du die Einheit meines Leibes verletzt? Die Bekehrung beinhaltet zwei Dimensionen. In einem ersten Schritt lernt man im Licht Christi die Schuld erkennen und anerkennen, und aus dieser Erkenntnis erwächst Schmerz und Reue, die Sehnsucht nach einem Neubeginn.

BENEDIKT XVI. am 25. Januar 2009

 

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