Rückkehr zur Tradition ist der einzige Weg

Yves Chiron schrieb eine Bugnini-Biographie, die nun von Peter Kwasniewski besprochen wurde. Es ist zu wünschen, dass dieses Buch bald in einer guten deutschen Übersetzung zu lesen ist.

Im Text von Kwasniewski findet sich der folgende wichtige Absatz:

„Wir begrüßen die nachkonziliaren Liturgiereformen in keiner Weise und wir werden niemals ihr Lob singen. Ihr könnt uns nicht zwingen, sie zu schätzen, ihr könnt uns noch nicht einmal zwingen, sie zu feiern. Wir halten sie für ein Projekt wahnhafter Arroganz, das von verfehlten Grundsätzen ausging und jämmerliche Ergebnisse erbracht hat. Wir mißtrauen den Leuten, die im Consilium tätig waren, Bugnini ganz besonders, und ganz egal, wie viele Prälaten mit vom Zorn geröteten Gesichtern aufspringen und von oben herab erklären: ,Es war der Wille des heiligen Geistes‘ oder ,Das zweite vatikanische Konzil hat es so befohlen‘ oder ,Paul VI. hat es angeordnet‘ : Wir werden immer an der großen liturgischen Tradition festhalten, die sich organisch vom heiligen Petrus, Von St. Damasus, von Gregor dem Großen bis ins 20. Jahrhundert entwickelt hat. Unsere Zahl wird anwachsen – auch wenn Diözesen Pfarreien zusammenlegen, Kirchen verkaufen oder an Strafzahlungen verbluten. Die begeisterten Liturgologen der 60er und 70er Jahre sind die alternden Nostalgiker von heute, da die Kirche sich zunehmend spaltet in solche, die das Dogma, die Tradition und die Liturgie ernst nehmen, und die anderen, die sie bis hin zur Auflösung modernisieren wollen.“

Peter Kwasniewski, zitiert nach Summorum-Pontificum.de

https://onepeterfive.com/bugnini-destroyed-mass/

Das Buch: https://angelicopress.org/product/annibale-bugnini/

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Ein Kommentar zu „Rückkehr zur Tradition ist der einzige Weg

  1. Richtig beobachtet. Der immer unsicherer werdende „konservative“ Katholik, welcher sich kaum noch in „seiner“ sich rapide verändernden Kirche zurechtfindet, wird auf der Suche nach „Bleibendem“ früher oder später in der katholischen Tradition landen (müssen). Derweil rückt die alternde Nomenklatura der 68er-Spätlese hektisch „zum letzten Gefecht“ der Konzilsverteidigung aus, meist wohlbestallte Amtstheologen und Funktionäre aus der stramm nachkonziliar ausgerichteten krchennahen Bürokratie. Verzweifelt registrieren diese, dass trotz Modernisierung die Kirchen immer leerer werden und nachfolgende Generationen „in der Fläche“ schon längst nicht mehr erreichbar sind und versuchen lautstark von der Ursuche abzulenken: der neue Ritus ist steril, ebenso die politisierende, seichte Wellness-Glaubensverkündung vom lieben, leicht senilen Gott, der zu allem ein Auge zudrückt.

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